18.03.2018, 11:53
Moin Jürgen,
ich denke nicht, dass hier eine mangelnde Kompatibilität zu dem verwendeten Band (Thema "...Gerät ist eingemessen auf...") vorliegt. Dann doch schon eher ein verschmutzter Bandpfad, dadurch bedingter schlechterer Band-Kopf-Kontakt oder kleinste (für das Auge nicht sichtbare) Ablagerungen, nachdem das Band ein paar Meter durchgelaufen ist. Natürlich kann auch ein Bauteil "ermüdet" sein, was dazu führt, dass mit der Zeit (= Betriebswärme) einige elektr. Parameter "weg driften". Was diesen Pkt. angeht, musst Du bitte bedenken, dass die Original-Einmessung vielleicht schon Jahre zurückliegt und die Bauteilalterung dazu geführt hat, dass davon nicht mehr allzuviel stimmt.
Versuche bitte folgendes:
- Sobald die Aufnahme dumpfer zu werden beginnt, stoppe das Gerät sofort und reinige (nach ein paar Minuten der Kopf-Abkühlung) die Köpfe. Lasse das Gerät dabei netzseitig eingeschaltet, sodass das Gerät selbst weiterhin temperiert bleibt. Wenn das wieder mehr "Klarkeit" zurückbringt, hast Du schlicht mit erhöhtem Bandabrieb zu kämpfen (...das liegt dann vermehrt an Deinen Bändern). Wenn man das Band für einige Minuten durch ein Stück weiches Haushaltspapier/Q-Tip/Lappen laufen lässt und dann verräterische braune Spuren sichtbar werden, ist wohlmöglich das eine massgebliche Ursache
- wenn zuvorgenanntes nichts bringt, schaue Dir den Bandpfad genau an. Reinige alle Metallteile und die Andruckrolle. Du kannst ja auch mal während der Aufnahme vorsichtig das Band mit einem Wattestäbchen an den Kopf andrücken. Wenn sich da dann was tut, hast Du hier eine Ursache.
- wenn sich immer noch nichts verbessert, wirst Du ein wenig "Buch" führen müssen. Tritt das Problem immer nach einer gewissen Zeit auf? (Zeit- oder Wärme-abhängige Veränderungen weisen häufig in die Richtung "Elektronik") Tritt es auf, wenn Du eine bestimmte Menge Band auf der aufwickelnden Spule hast? Probiere bitte in dem Zusammenhang auch mal das Gleiche mit recht kleinen Spulen (18 oder 15 cm...). Mir ist bewusst, dass die Maschine nicht optimal für 15cm-Spulen geeignet ist aber wenn sich hier tendenziell andere Ergebnisse einstellen als mit 26er Spulen, haben wir es hier evtl. ebenf. eher mit einem elektro-mechan. Problem zu tun. In dem Fall müsstest Du dann allerdings das Messen anfangen.
Soweit meine vorläufige Ansicht zu dem Thema.
Gruß
P.
PS: ...natürlich sind potenzielle "Kandidaten" wie die Recordmode-Umschalter bei diesen älteren Maschinen häufige Fehler-Verursacher aber nach meiner Erfahrung äussert sich das eher in "kratzenden" Signalen, Pegelschwankungen und Totalaussetzern bei der Aufnahme oder Wiedergabe. Sollte das "dumpfe" Signal in seiner Ausprägung bei Deiner Maschine aber recht konstant sein, würde ich den Fehler nicht in den Schaltern verorten.
ich denke nicht, dass hier eine mangelnde Kompatibilität zu dem verwendeten Band (Thema "...Gerät ist eingemessen auf...") vorliegt. Dann doch schon eher ein verschmutzter Bandpfad, dadurch bedingter schlechterer Band-Kopf-Kontakt oder kleinste (für das Auge nicht sichtbare) Ablagerungen, nachdem das Band ein paar Meter durchgelaufen ist. Natürlich kann auch ein Bauteil "ermüdet" sein, was dazu führt, dass mit der Zeit (= Betriebswärme) einige elektr. Parameter "weg driften". Was diesen Pkt. angeht, musst Du bitte bedenken, dass die Original-Einmessung vielleicht schon Jahre zurückliegt und die Bauteilalterung dazu geführt hat, dass davon nicht mehr allzuviel stimmt.
Versuche bitte folgendes:
- Sobald die Aufnahme dumpfer zu werden beginnt, stoppe das Gerät sofort und reinige (nach ein paar Minuten der Kopf-Abkühlung) die Köpfe. Lasse das Gerät dabei netzseitig eingeschaltet, sodass das Gerät selbst weiterhin temperiert bleibt. Wenn das wieder mehr "Klarkeit" zurückbringt, hast Du schlicht mit erhöhtem Bandabrieb zu kämpfen (...das liegt dann vermehrt an Deinen Bändern). Wenn man das Band für einige Minuten durch ein Stück weiches Haushaltspapier/Q-Tip/Lappen laufen lässt und dann verräterische braune Spuren sichtbar werden, ist wohlmöglich das eine massgebliche Ursache
- wenn zuvorgenanntes nichts bringt, schaue Dir den Bandpfad genau an. Reinige alle Metallteile und die Andruckrolle. Du kannst ja auch mal während der Aufnahme vorsichtig das Band mit einem Wattestäbchen an den Kopf andrücken. Wenn sich da dann was tut, hast Du hier eine Ursache.
- wenn sich immer noch nichts verbessert, wirst Du ein wenig "Buch" führen müssen. Tritt das Problem immer nach einer gewissen Zeit auf? (Zeit- oder Wärme-abhängige Veränderungen weisen häufig in die Richtung "Elektronik") Tritt es auf, wenn Du eine bestimmte Menge Band auf der aufwickelnden Spule hast? Probiere bitte in dem Zusammenhang auch mal das Gleiche mit recht kleinen Spulen (18 oder 15 cm...). Mir ist bewusst, dass die Maschine nicht optimal für 15cm-Spulen geeignet ist aber wenn sich hier tendenziell andere Ergebnisse einstellen als mit 26er Spulen, haben wir es hier evtl. ebenf. eher mit einem elektro-mechan. Problem zu tun. In dem Fall müsstest Du dann allerdings das Messen anfangen.
Soweit meine vorläufige Ansicht zu dem Thema.
Gruß
P.
PS: ...natürlich sind potenzielle "Kandidaten" wie die Recordmode-Umschalter bei diesen älteren Maschinen häufige Fehler-Verursacher aber nach meiner Erfahrung äussert sich das eher in "kratzenden" Signalen, Pegelschwankungen und Totalaussetzern bei der Aufnahme oder Wiedergabe. Sollte das "dumpfe" Signal in seiner Ausprägung bei Deiner Maschine aber recht konstant sein, würde ich den Fehler nicht in den Schaltern verorten.
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
