ASC AS 5004, 2 Probleme und Sachstand
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Wurnie,'index.php?page=Thread&postID=218125#post218125 schrieb:Was könnte ich noch tun? Ein Testband zum Prüfen des Köpfe habe ich leider nicht.
Das kommt nun darauf an, welchen Anspruch du hast! Wenn du die Köpfe genau normgerecht auf 90° eintaumeln möchtest, kommst du um ein Mess- oder Bezugsband nicht herum. Damit müsstest du dann aber sinnvollerweise die Köpfe all deiner Maschinen (ich weiß nicht, wie viele das sind) einstellen, damit es keine Phasenprobleme beim Bandaustausch gibt. Das wäre vor allem dann wichtig, wenn du öfters Bänder mit anderen Tonbandlern austauschst. Nur, wer macht das heute noch?.... :S

Wenn es dir darauf ankommt, dass nur die ASC und deine RdL tonkopfmäßig übereinstimmen, so dass Bänder auf der jeweils anderen Maschine optimal klingen, gibt es eine Lösung ohne Testband. Du nimmst mit der Uher für drei oder vier Minuten bei 9,5 cm/s und ca. -6 dB ein weißes Rauschsignal in Stereo auf. Sowas kann man (falls man noch hat) von einem UKW-Tuner zwischen den Stationen und ohne Muting bekommen, elektronisch generieren oder als Datei irgendwo aus dem Netz runterladen. Das Band mit dieser Rauschaufzeichnung legst du auf die ASC, gibst es wieder und schaltest dabei die Kanäle parallel (wichtig!). Also im einfachsten Fall den hoffentlich vorhandenen Monoschalter am Verstärker betätigen. Oder sonst irgendwie, notfalls mit einer Lötung an der Ausgangsbuchse. Rolleyes
Nun kannst du nach Gehör den Azimut des Wiedergabekopfes einstellen, bis das Rauschen am hellsten klingt. Dabei so präzise wie möglich vorgehen, also die Schraube auch mal etwas über das Maximum hin- und her drehen, bis die Höhen schwankungsfrei zischen.

Jetzt nimmst du mit der ASC ein Rauschsignal auf, wieder mit 9,5 und nicht ganz voll ausgesteuert. Über die Hinterbandkontrolle (unbedingt die Kanäle wieder auf Mono schalten!) betätigst du nun die Azimutschraube des Aufnahmekopfes, bis das Rauschen hinter Band wiederum so höhenreich wie möglich tönt. Dabei bedenke bitte die Verzögerung zwischen Aufnahme- und Wiedergabekopf, also langsam drehen.

Da die Azimutschrauben noch verlackt sind, kannst du davon ausgehen, dass du nur einen relativ kleinen Drehwinkel (vielleicht < 90°) an den Schrauben benötigst; es sei denn, deine RdL ist völlig verkurbelt. Vor der Prozedur bitte die Köpfe noch mal gut reinigen und keine andere Schraube als die für den Azimut verstellen (bis auf diese zentralen Stiftschrauben, die zum Sichern der Einstellung dienen, natürlich)!

Danach stimmen die Kopfspalte deiner beiden Geräte bestmöglich überein.

LG
Holgi
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