26.02.2018, 23:36
Zunächst mal, ich mag das Wort Revision im Zusammenhang mit einem alten Elektrogerät nicht. Was ist unter diesem Begriff überhaupt zu verstehen, ist der Begriff überhaupt amtlich verifiziert oder ist es vielmehr eine Erfindung von Bastlern an alten Radios und Tonbandgeräten ? Vielleicht kann mich da jemand fundiert erhellen. Vor wenigen Jahren gab es, glaube ich, diesen Begriff in diesem Zusammenhang überhaupt noch nicht. Wir haben in unserem Betrieb eine Revisionsabteilung, die haben aber komplett andere Aufgaben....
Dann: ich besitze unter rund einhundert Tonbandgeräten auch ein Dutzend mit Namen Revox. Da stellt sich mir die Frage, warum gerade diese Geräte zwingend "revidiert" sein müssen, um gefahrlos und zu meiner akustischen Freude munter aufzuspielen ? Meine Uhers und Grundigs sind ja auch nicht "revidiert" und laufen seit Urzeiten. Bis auf die üblichen mechanischen Gebrechen, die halt alle Einmotorer nun mal haben. Halten die Revoxe nicht so lange ? Wurden schlechtere elektrische Bauteile bei der Herstellung verwendet ? Ist das billiger Mist ? Kann ich mir nicht so ganz vorstellen.
Insofern halte ich es wie Martin. So lange die Revox "löpt", und sie tut, was sie soll, lasse ich - bis auf den obligatorischen Austausch der Knallfrösche - die Finger weg. Und ob sie so "löpt", wie sich das gehört, kann ich aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung in der Tonbandelei durchaus beurteilen.
Aber: wenn doch was aus dem Ruder läuft, darf man sich auch nicht zu schade sein und muss (!!) Abhilfe schaffen. Und dann müssen halt Trimmer getauscht und die Kiste eingemessen werden. Dann läuft´s halt doch auf eine Aktion hinaus, die von vielen als "Revision" bezeichnet wird.....für mich ist es eine Reparatur. Klingt zwar nicht so sophisticated, ist aber nach meinem Empfinden das Gleiche. Oder ?
Gruß
Thomas
Dann: ich besitze unter rund einhundert Tonbandgeräten auch ein Dutzend mit Namen Revox. Da stellt sich mir die Frage, warum gerade diese Geräte zwingend "revidiert" sein müssen, um gefahrlos und zu meiner akustischen Freude munter aufzuspielen ? Meine Uhers und Grundigs sind ja auch nicht "revidiert" und laufen seit Urzeiten. Bis auf die üblichen mechanischen Gebrechen, die halt alle Einmotorer nun mal haben. Halten die Revoxe nicht so lange ? Wurden schlechtere elektrische Bauteile bei der Herstellung verwendet ? Ist das billiger Mist ? Kann ich mir nicht so ganz vorstellen.
Insofern halte ich es wie Martin. So lange die Revox "löpt", und sie tut, was sie soll, lasse ich - bis auf den obligatorischen Austausch der Knallfrösche - die Finger weg. Und ob sie so "löpt", wie sich das gehört, kann ich aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung in der Tonbandelei durchaus beurteilen.
Aber: wenn doch was aus dem Ruder läuft, darf man sich auch nicht zu schade sein und muss (!!) Abhilfe schaffen. Und dann müssen halt Trimmer getauscht und die Kiste eingemessen werden. Dann läuft´s halt doch auf eine Aktion hinaus, die von vielen als "Revision" bezeichnet wird.....für mich ist es eine Reparatur. Klingt zwar nicht so sophisticated, ist aber nach meinem Empfinden das Gleiche. Oder ?
Gruß
Thomas
Manche Tonträger werden mit jedem Ton träger.
