26.01.2018, 17:29
Jeremy123,'index.php?page=Thread&postID=216260#post216260 schrieb:D.h. ich lockere die Schraube während das Band eingefädelt ist und versuche den Bolzen so zu justieren, dass das Band möglichst die roten Gummis nicht mehr berührt?
Das sind keine Gummis, sondern extrem harte und verschleissfeste Scheiben (der Farbe wegen vermute ich Sinterrubin, auch Hartmetall oder Keramik waren gebräuchlich).
Wenn darin erstmal eine Rille eingeschliffen ist (was bei Sinterrubin eigentlich nicht möglich ist), kann die Bandkante darin regelrecht festklemmen, was dann zum erhöhten Abrieb führt, wofür auch die bröckelige Struktur des Abriebs spricht.
Viel wichtiger ist aber, woher die Querkraft kommt, die das Band ständig an die untere Führungsscheibe drückt. Solange deren Ursache nicht gefunden und beseitigt ist, wird das Grundübel bestehen bleiben, und eine Reinigung kann immer nur Abhilfe für den Moment liefern. Ein Verdrehen des Bolzens und/oder der Führungsscheiben beseitigt diese Querkraft nicht, sie führt aber das Band über weniger verschlissene Oberflächen.
Nebenbei: die Bandführungsbolzen sind zumeist 6,35 mm lang, so dass ein 6,3 mm breites Magnetband in der Führung laufen kann, ohne zwischen den Scheiben festzuklemmen.
Grüße, Peter
Grüße
Peter
_____________________
Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
Peter
_____________________
Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
