Projekt: neue Bändertauglichkeitsliste
Über die letzten Monate habe ich bestimmt noch so 10-12 Revox 601 hier gehört. Alle unauffällig  Smile


Dafür hatte ich hier gestern ein DPR26 welches nicht mehr zu gebrauchen ist.
Es ging los mit üblen Drop Outs. Die Schichtseite hat teilweise komische Stellen. Dann wurde es schlimmer und der Ton wurde dumpf. Köpfe geputzt, weiter laufen lassen >nach nur ein paar Minuten wieder dumpf, wieder starker Abrieb auf den Köpfen. Ich habe das Band dann zweimal durch ein Tuch gespult. Auf dem Tuch sah das wie glasiger Abrieb aus. Die Bandabheber waren trotzdem zugeschmiert, sah fast wie nach dem Durchlauf eines Ampex oder Sony ULH Bandes aus. Ein erneuter Wiedergabeversuch zeigte das gleiche Ergenbis wie vorher >nach ein paar Minuten die Köpfe mit Abrieb dicht. Das Band knistert auch zwischendurch beim Spulen, als wenn sporadisch die Windungen kleben.
Es ist ein spätes DPR, wo auf dem Vorlaufband kein Aufdruck mehr ist, sondern nur noch am Anfang des Vorlaufbandes der kleine Schnippel dran ist, auf dem die Bandsorte steht.
> geht in die Tonne

Edit: DPR26 FES LHP
       


Gruß
Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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Hallo!

Aktuell im Einsatz gewesen:

   

   

Ohne kleben/quietschen/bröseln/stauben abgespielt
auf BRAUN TG1000 4-Spur - m. E. einwandfreies Klangbild.

Gruß
Wolfgang
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(04.03.2026, 23:31)gasmann schrieb: Über die letzten Monate habe ich bestimmt noch so 10-12 Revox 601 hier gehört. Alle unauffällig  Smile


Dafür hatte ich hier gestern ein DPR26 welches nicht mehr zu gebrauchen ist.
Es ging los mit üblen Drop Outs. Die Schichtseite hat teilweise komische Stellen. Dann wurde es schlimmer und der Ton wurde dumpf. Köpfe geputzt, weiter laufen lassen >nach nur ein paar Minuten wieder dumpf, wieder starker Abrieb auf den Köpfen. Ich habe das Band dann zweimal durch ein Tuch gespult. Auf dem Tuch sah das wie glasiger Abrieb aus. Die Bandabheber waren trotzdem zugeschmiert, sah fast wie nach dem Durchlauf eines Ampex oder Sony ULH Bandes aus. Ein erneuter Wiedergabeversuch zeigte das gleiche Ergenbis wie vorher >nach ein paar Minuten die Köpfe mit Abrieb dicht. Das Band knistert auch zwischendurch beim Spulen, als wenn sporadisch die Windungen kleben.
Es ist ein spätes DPR, wo auf dem Vorlaufband kein Aufdruck mehr ist, sondern nur noch am Anfang des Vorlaufbandes der kleine Schnippel dran ist, auf dem die Bandsorte steht.
> geht in die Tonne

Edit: DPR26 FES LHP

Kann ich bestätigen.

Die meisten DPR26 bei mir sind untauglich. Lediglich die Metallspulen bleiben für neues LPR35. Sind meist die ohne Aufdruck, wie oben beschrieben.

Ältere DP26 kommen gleich weg, bis auf die um.ca 1975 im weißen Karton bzw klare Spule mit rotem BASF im inneren ohne die beiden roten Ringe. Erst DP26 im grauen Karton , der später mit BASF EMTEC bedruckt wurde, denen traue ich.

Es sind noch NOS LPR 35 da, 13cm, weißer Plastikschuber und eine im Schatulle um ca 1978. Das sind jetzt mit die ältesten BASF. Sonst noch da AGFA PE 49 und 46.. Bisher unauffällig.
Willi Studers Bastelkisten Wink
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(17.03.2026, 19:47)analogi67 schrieb: Ältere DP26 kommen gleich weg, bis auf die um.ca 1975 im weißen Karton bzw klare Spule mit rotem BASF im inneren ohne die beiden roten Ringe. Erst DP26 im grauen Karton , der später mit BASF EMTEC bedruckt wurde, denen traue ich.

Das geht mir genau umgekehrt: Gerade die jüngeren DP 26 (FE LH), also alle mit Rückseitenbeschichtung und auch schon die letzten ohne RSM und bereits ohne Vorspannband-Aufdruck, sind die Problemkandidaten, die mit der Zeit entweder ihre Lagen im Wickel aneinander kleben, oder ihre Schicht in Fetzen verlieren, oder beides.

Bei allen älteren LH-Bändern habe ich nur ab und zu mal eins, das es mit trockenem Abrieb etwas übertreibt, aber ansonsten laufen die alle einwandfrei.

Im schwarz-roten Karton gibt es viele gute und viele schlechte. Die Einführung des EAN-Barcodes auf der Verpackung fand ungefähr zur selben Zeit wie die Umstellung auf die problematische Beschichtung statt. Das hilft als grobe Orientierung bei originalverpackten Exemplaren, Trefferquote betsimmt 90 Prozent. Und bei gebrauchten Exemplaren kann man zumindest davon ausgehen, daß die Bänder mit Stempel auf dem Vorspannband noch zur besseren Sorte gehören.

Gilt für DPR 26 und LPR 35 im schwarz-silbernen Karton genauso: Die Exemplare mit EAN-Code sind mit Vorsicht zu genießen. Das DPR 26 wurde nach ein paar Jahren eingestellt, und LPR 35 zum Glück nochmal auf eine andere Beschichtung umgestellt die wieder stabil war.

Viele Grüße,
Martin
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Das mit dem Schwarz- Roten Kartons mit oder ohne EAN ist sehr interessant. Davon gibt es genug gebraucht.

Bisher sind die letzten Typen DP26 unauffällig. Da bin ich definitiv sicher das die richtigen Bänder drin sind . Teils neu gekauft bei Bluthard um ca 2000.

Bei den alten DP/DPR26 bin ich nicht immer sicher, ob in der oft gebraucht erworbenen Bänder die originalen Bänder tatsächlich drin sind. Auf einer DPR waz zB DP. Jedoch die meisten davon schon beim Umspulen versauten mit Abrieb die Bandführung. 

Lediglich für die paar wenigen Bändern aus eigenem Bestand ab ca 1975-1985 bin ich sicher dass das richtige Band drin ist.

Hab ein. DP26 aus ca 1975 NOS in einfacher 18cm Plastikrunddose gefunden
Dto ein LPR35 , ca 1975, 13cm Plastikschuber.
Es ist grade frisch ein Agfa PE 49 ausgepackt. Ca 1982.

Sollen wir die "Proben" der Vergangenheit einmal ziehen?
Das waren Bänder für SABA und AKAI Viertelspurer , die übrig blieben. Aus Haushaltsauflösung.
Die AKAI X201 blieb bis ca 1995,dann kam eine Akai GX635.

Beiden trauere ich etwas hinterher. So schön die B77, PR99, Studer A810 oder die Teac X1000 waren oder sind.
Willi Studers Bastelkisten Wink
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Eine weitere Problemcharge:

BASF DP26LH. Chargen-Nr. auf Vorspann: M 763 X

Befund:

Beim Umschpulen durch Taschentuch zunächst trockener Abrieb. Auffällig ist, dass sich auch auf der Trägerfolie (keine RSM!) Partikel festgesetzt haben (Fingerprobe beim Umspulen). 
Das Band zeigt einen halbtrockenen, halb schmierenden Abrieb am Tonkopf und den Bandführungen. Die Höhenwiedergabe bricht innerhalb von 45 Sekunden Laufzeit bei 9,5 cm/s ein; der Kopf ist dann zu.

An rotierenden Bandführungsrollen hört man "klebende Abrollgeräusche", die periodisch über mehrere Meter abgelaufenen Bandes jeweils an und abschwellen.

Wickelbild sauber und ohne Klebeneigung beim Umspulen, jedoch Neigung zu Welligkeit, wenn das Band lose durchhängt ("Schlabberband"), Geruch unauffällig.

Klassifizierung: unbraucbbar


Martin
"Früher war mehr Lametta!"
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Kodak Frankreich:

Kodavox Doppelspielband T200.
Zwei Bänder sind vorhanden, Chargennummern 3283.0780 und 3283.0810. Sind auch auf den Bändern aufgedruckt.

   

Beide laufen mit geringem, trockenem Abrieb. Kein Kleben, Schmieren oder Quietschen.


Gruß
TSF
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Mir sind wieder PEM369 von BASF zugelaufen, nach erstem Überblick erstmal die Chargen B203 und B213
Beide wieder unauffällig und qualitativ sehr gut.
Viele Grüße,

Matthias
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Mir sind ein paar PE36 / PE36-RX und ein PE46 (gemäss Aufdruck auf dem Vorspannband) zugelaufen. Alle bespielt und mit unbekannten Lagerbedingungen. PE36 und 46 sind, der Verpackung nach zu urteilen, frühe Chargen, von denen ich auch schon einwandfreie Exemplare erwischt habe.

Beim Spulen durch die Finger ergeben sich nach 10s folgende Bilder:

PE36/PE36RX
   

PE46
   

Der Abrieb fühlt sich wachsig an und wird weniger wenn man das Spulen an der selben Stelle wiederholt. Ich hätte keine Probleme die Bänder zu entsorgen, habe sie primär wegen der Spulen und der Schachteln gekauft. Falls man sie aber so reinigen kann, dass man sie verwenden kann, würde ich sie behalten. Wie sind da die Erfahrungen mit dieser Art Abrieb?
Grüsse

Kov
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Zwei, dreimal umspulen und dabei durch ein trockenes Tuch laufen lassen, z.B. so einen weichen Mikrofaser-Spüllappen. Damit gibst sich das normalerweise. Danach würde ich die Bänder verwenden, aber nicht für Aufnahmen, die nicht oder nur schwer wiederholbar sind.

Also z.B. eine Zusammenstellung von im Haushalt vorhandenen Tonträgern darauf kopieren ist ohne Risiko, weil man das in ein paar Jahren wieder tun könnte, falls die Bänder schlimmer werden sollten. Eine Live-Übertragung mitschneiden, bei der man nicht weiß, wann und ob sie wieder mal gesendet wird, lieber nicht.

Viele Grüße,
Martin
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(20.08.2026, 14:18)Kirunavaara schrieb: Zwei, dreimal umspulen und dabei durch ein trockenes Tuch laufen lassen, z.B. so einen weichen Mikrofaser-Spüllappen. Damit gibst sich das normalerweise. Danach würde ich die Bänder verwenden, aber nicht für Aufnahmen, die nicht oder nur schwer wiederholbar sind.

Also z.B. eine Zusammenstellung von im Haushalt vorhandenen Tonträgern darauf kopieren ist ohne Risiko, weil man das in ein paar Jahren wieder tun könnte, falls die Bänder schlimmer werden sollten. Eine Live-Übertragung mitschneiden, bei der man nicht weiß, wann und ob sie wieder mal gesendet wird, lieber nicht.

Viele Grüße,
Martin

Super, vielen Dank! Werde ich versuchen. Die Bänder sind tatsächlich nur für digital zusammengestellte und somit jederzeit wiederholbare Mixtapes gedacht.
Grüsse

Kov
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Zwei Hinweise von mir: statt Microfasertuch würde ich lieber was aus Baumwolle nehmen, altes Bettlaken zB.
Die PE36RX die ich habe neigen alle stark zur Hohlkrümmigkit, das Band sieht dann wie eine Dachrinne aus. Meine Viertelspurrevoxe mögen das dann nicht mehr so gerne und es gibt Dropouts auf der inneren Spur.
Deswegen laufen die bei mir nur auf Halbspurmaschinen wegen der breiteren Spur.
Viele Grüße,

Matthias
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(20.08.2026, 16:05)MatthiasB. schrieb: Zwei Hinweise von mir: statt Microfasertuch würde ich lieber was aus Baumwolle nehmen, altes Bettlaken zB.
Die PE36RX die ich habe neigen alle stark zur Hohlkrümmigkit, das Band sieht dann wie eine Dachrinne aus. Meine Viertelspurrevoxe mögen das dann nicht mehr so gerne und es gibt Dropouts auf der inneren Spur.
Deswegen laufen die bei mir nur auf Halbspurmaschinen wegen der breiteren Spur.

Danke für den Hinweis! Ich wollte die tatsächlich auf Viertelspurmaschinen anwenden. Wegen den bescheidenen Wickeleigenschaften.
Grüsse

Kov
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(20.08.2026, 16:17)Ghostnote schrieb:  Wegen den bescheidenen Wickeleigenschaften.

Bänder vor Abspielen zurückspulen und dann abgespielt lagern. So hast Du einen guten Wickel.
Viele Grüße,

Matthias
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(20.08.2026, 16:38)MatthiasB. schrieb:
(20.08.2026, 16:17)Ghostnote schrieb:  Wegen den bescheidenen Wickeleigenschaften.

Bänder vor Abspielen zurückspulen und dann abgespielt lagern. So hast Du einen guten Wickel.

Das mache ich immer so bei Halbspur. Das PE36 wickelt aber so schlecht (kommt regelmässig bis an die Flanges), dass ich es bis jetzt lieber für Viertelspur verwendet habe, da ich es dort, wenn beide "Seiten" bespielt sind, gar nie wickeln muss. Ich verwende A77er, die sind auch nicht gerade Wickelweltmeister Wink.
Grüsse

Kov
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TP18 FE LE Charge 40113:

   


und das kam mal 43,90 DM!

   
Viele Grüße,

Matthias
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Du sollst doch keine Tonbänder unter den Mähroboter legen...

Gruß Jan
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(26.08.2026, 16:16)MatthiasB. schrieb: TP18 FE LE Charge 40113:




und das kam mal 43,90 DM!
Das ist nicht mehr Sticky Shed, dass ist Konfetti-Syndrom oder so  Big Grin
Grüsse

Kov
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Ihr versteht das nicht, das ist umweltgerechte Entsorgung: die klare Folie kann nun in die Gelbe Tonne und die Beschichtung schaff ich zur Metallsammelstelle!
Viele Grüße,

Matthias
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Klarband ist doch bei Revox-Nutzern immer gesucht... :-)
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