Projekt: neue Bändertauglichkeitsliste
Ich habe ein paar Scotch-Bänder bekommen, DP 220 und 224.

Ich hab eins der 224er durchlaufen lassen und hab keinerlei Probleme gehabt. Aus den Verpackungen kann man noch ablesen, dass offenbar 222 (Normalspielband), 223 (Langspielband) und 224 (Doppelspielband) zusammengehören, da auf dem "Beipackzettel" alle drei Typen gelistet werden und der jeweilige Typ dann markiert ist. Auf dem Beipackzettel der 22x steht auch noch "Dynarange Hi-Fi", wenn das hilft. Das Vorlaufband ist bei Typ 222 weiß, bei 223 grün und bei 224 blau. Die Spulen sind in meinem Fall alle weiß.

In die 220er höre ich gerade hinein. Auch hier ist das Vorlaufband blau, die Spulen sind jedoch transparent. Es ist laut https://reeltoreelwarehouse.com/tape/scotch-215/ die Doppelspielvariante vom Langspielband Scotch 215, welches in unserer Liste ja mehrfach vertreten und nicht negativ aufgefallen ist.
Gruß
Helge

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Hallo zusammen,

da ich ja “in die Niederlande” eingeheiratet habe, kommen bei mir natürlich immer mal Philips Bänder auf den Tisch, bzw. auf die Maschine.
Am Wochenende hatte ich 4 Philips Metallspulen mit LP1800 als Ultra Ferro Tape. Die Bänder waren 25 Jahre unbenutzt im Schrank. Keine Drop-outs, kein Schmieren, kein Quietschen. Wickeln wie als wäre es neu. Dabei kenne ich von den silbernen Kunststoffspulen gerne mal verklebendes Bandmaterial.
Vielleicht ist das teure Zeug besser gewesen.

Mit musikalischem Gruß
Hubert
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Oder es kommt von einem anderen Zulieferer? Ich habe hier ein Philips LP 26 MR Professional, also Langspielband auf 26,5er Metallspule - das ist, falls noch das Originalband auf der Spule ist, nichts anderes als ein umgelabeltes LPR 35. Vorspannband scheint nicht bearbeitet worden zu sein und trägt keine Stempel. Allerdings steht auf der Verpackung auch Made in Holland.

Bei den Philips-Bändern der 60er und 70er Jahre in "Cassettenhüllen" gab es auch ein paar Sorten, die identisch zu zeitgenössischen EMI-Typen aussehen. Hier wäre noch interessant, wer für wen produziert hat - Magnetbandfabriken hatten ja beide Konzerne.

Viele Grüße,
Martin
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Philips hatte doch in Oosterhout seine eigene Bandproduktion, warum sollten sie da BASF Bänder zukaufen?

Ich habe wieder mal eins der "ungeliebten" türkisgrünen DP26 Bänder bekommen mit der Nummer 8233.
Beim Durchspulen nur leichter trockener Abrieb,
Neuere Box mit der kleineren Schrift, rauchfarbene Spule mit schwarzem Etikett.
Leider keinerlei Hinweise wann gekauft, nur daß es in einem "SB Warenhaus" für 12 DM verkauft wurde.

Desweiteren ein DP26FELH DP2574D in der weißen BASF Audio professional Schachtel, ebenfalls unauffällig.

Außerdem ein Maxel UD 35-90 18cm Spule Lot L10541 und ein Maxel UD 18-180 18er Spule Lot K20454
Beide unauffällig.
Viele Grüße,

Matthias
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Kirunavaara schrieb:Oder es kommt von einem anderen Zulieferer? Ich habe hier ein Philips LP 26 MR Professional, also Langspielband auf 26,5er Metallspule - das ist, falls noch das Originalband auf der Spule ist, nichts anderes als ein umgelabeltes LPR 35. Vorspannband scheint nicht bearbeitet worden zu sein und trägt keine Stempel. Allerdings steht auf der Verpackung auch Made in Holland.

Hallo Martin,

von diesen habe ich ebenfalls drei Stück (schwarze Kunststoffmappe), eins davon NOS.
Auf den ersten Blick hatte ich die gleiche Annahme wie Du, es sieht, auch mit dem Vorspann, aus wie LPR.

Jedoch wurden BASF LPR 35 und Philips LP 26 MR im bekannten Test in der HiFi Exklusiv von 1980 doch etwas unterschiedlich bewertet...und auch die Biasregler-Empfehlung der N 4522 ist für die beiden Bänder ein wenig unterschiedlich...
Trotzdem ist die Ähnlichkeit frappierend.

Schöne Grüße
Frank
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Hallo Frank,

im Test waren die wesentlichen magnetischen Eigenschaften und Meßwerte der beiden Bänder aber schon sehr ähnlich. Die Philips-Version wickelte sauberer, hatte dafür mehr Abrieb. Ich denke, hier haben wir es mit einer der Generationenverschiebungen bei LPR 35 zu tun, und in der BASF-Verpackung steckte die "frischere" Variante. Auch die auf der Philips-Verpackung angegebenen Werte für Schicht- und Trägerfoliendicke sowie Koerzitivität stimmen exakt mit den Werten des älteren LPR 35 in der Engel'schen Tabelle überein.

Hallo Matthias,

ja, Philips hatte natürlich eine eigene Bandproduktion. Der Markt für Heim- und semiprofessionelle Spulenbänder war jedoch um 1980 bereits derart geschrumpft, daß es schlicht günstiger war, eine vorher nie selbst produzierte Bandsorte mit Rückseitenbeschichtung von der Konkurrenz zuzukaufen, als dafür nochmal extra die Produktionsanlagen aufwendig umzurüsten.

Viele Grüße,
Martin
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Ich hatte Anfang des Jahres dankenswerter Weise von Thorsten/gasman 2 Quantegy 406 bekommen, die NOS waren.
Er hatte die je auf einen AEG Kern umgespult und mir freundlicher Weise die Chargennummern dazu aufgeschrieben.
Ich hatte die Bänder auf 26er Plastspulen gewickelt und kein Kleben etc. festgestellt.
Jetzt wollte ich sie bespielen und obwohl kein Abrieb zu sehen ist, sind die Bänder nicht bespielbar. Nach ca 10min sind die Pegel weg, der Kopf ist sauber. Beim durch die Finger spulen ist schmieriger glänzender Abrieb an den Fingern.
Ich werds nochmal mit backen versuchen, aber ansonsten sind die leider für die Tonne.

Quantegy 406-17613c 1998048 und 406-17313j (?) 1999201
Viele Grüße,

Matthias
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Seit einer Woche habe ich hier sechs Stück Zonal 675 auf 13er Spule. Vier davon noch eingeschweißt. Ich habe für alle sechs 25 Euro gelöhnt.
Das Band ist ein 50 μ dickes Rundfunkband mit schwarzer RSM, weißem Vor- und rotem Nachspann. Auf der Nagra IV-S performt es bei allen Geschwindigkeiten ausgezeichnet, der Arbeitspunkt stimmt weitgehend mit PER368 überein, der Hinterbandpegel ist 1 dB höher. 

Ich habe zwei von den Bändern, die alle die gleiche Chargennummer haben, zweimal durchlaufen lassen. Eins von den eingeschweißten und eins von den geöffneten, und sie haben sich vorbildlich geschlagen! Keinerlei Abrieb, Staub oder Klebeneigung.

Für den Preis ein Schnäppchen. Und ich habe sogar einen Link, den ich ausdrücklich teilen darf:

info@bahnland.net
oder
0611/805730.

Der dortige Günter teilt mit, er hätte noch etliche Bänder, teilweise ungeöffnet, teilweise einmal bespielt. Er möchte dafür 5 bis 7 Euro haben.

LG
Holgi


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Ok, sind aber auch nur 180m drauf. Da hast Du bei 4 Stück grad mal 720m also 1h bei 19 und bist auch bei 20EUR.

Ich möchte noch die von mampfi mir zugelaufenen Bänder zum Eintragen aufführen:

Leider war bei den meisten auf dem hellgrünen Kennband keine Charge mehr ablesbar, außerdem ist das Kennband eklig klebrig geworden, besonders an den (aufgedruckten?) Schaltstreifen.
Hab neues drangemacht.

Die erkennbaren Chargen lauten:
DP26 (??) S463T
DP26LH S812B
DP26LH B436AT
DP26LH R687AC
DP26LH S882PB
DP26LH S56xA (dritte Zahl nicht lesbar)
Alle hellgrünes Vorspannband.
Alle gut verwendbar, kein Schmieren, Dropouts....
Viele Grüße,

Matthias
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Vielen Dank für die Rückmeldung Matthias.

Das Fragezeichen bei den Chargennummern darfst du entfernen, das ist so korrekt, hatte noch mal auf den Karton gesehen.
Dann kann das letzte verbliebene davon ja direkt in die Tonne.



Gab es hier eigentlich noch weitere Käufer von dem Scotch 157?
Hat das bei Oliver mit den 8-Track Cartridges gut funktioniert?
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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Ich hatte noch 6 Bänder Scotch 157 , laufen gut ,kein abrieb
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Ich habe gerade wieder einen Stapel Scotch 224 geordert. Bislang laufen die Scotch alle gut, habe schon einige durchgehört, aber noch keine eigenen Aufnahmen gemacht. Das sollte ich vielleicht noch nachholen?
Gruß
Helge

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Bei mir sind heute 100 PEM 369 eingetroffen, 50 unter AGFA und 50 unter BASF Logo.
Alle aus mind. 1989 bis 1992 (BASF)
Laufen stichprobeartig alle prima und stehen dem PER368 und LPR in nichts nach (ohne Messungen...)
Genauere Chargennummern folgen noch wenn ich die aufsortiert habe.
Viele Grüße,

Matthias
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AGFA PEM Charge H927 6 Exemplare, unauffällig, kein Kleben, schmieren, keine Dropouts. Alle 6 sind bereits neu bespielt (Viertelspur/19)

Charge H940 20x davon 4 zufällig getestet, Ergebnis s.o.  Noch nicht neu bespielt, nur Testaufnahmen

Charge B947 23x dasselbe Ergebnis.

Also alles brauchbar und dem LPR35 mMn nicht nachstehend. Demnächst test ich noch die BASF PEMs. Alle in dem weiß-karierten Klappkarton mit weißen Nieten.
Viele Grüße,

Matthias
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Ich möchte noch die BASF PEM369 nachreichen:
50 Stück alles Charge B213, manche mit dem Zusatz 049, also B213049.
Qualitativ gleichwertig zum AGFA Pedant.
Die Rückseitenbeschichtung ist aber stabiler, also eher zum BASF PEM greifen!

Noch ein Hinweis: Die Klappboxen des PEM sind etwas breiter als die späteren BASF LPR oder PER Boxen. Somit ist bei Bestellung nicht mit einem Goodie von 2-4 Bändern zu rechnen, weils nicht in den Karton paßt.
Viele Grüße,

Matthias
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(24.02.2025, 09:24)gasmann schrieb:

Gab es hier eigentlich noch weitere Käufer von dem Scotch 157?
Hat das bei Oliver mit den 8-Track Cartridges gut funktioniert?

Hallo zusammen,

die Scotch 157 laufen hervorragend auf meiner Revox B77 HS und der Akai GX-210D.
Die Rückseitenbeschichtung ist viiiiiiiiieeeeeel weniger schmierig als beim Ampex 675, also kein Abrieb/Schmier auf der Andruckrolle.
Ich bin noch nicht dazu gekommen eine 8-Track Kassette mit dem Material zu füllen.
Ansonsten ist das Material gut.

Ich habe tatsächlich in einer meiner Kisten mit 26cm Spulen eine No-Name-Plastikspule mit Scotch 156 gefunden. Die war irgendwann bei einem Spulenkauf dabei. Auch unproblematisch, trotz unbekannter Lagerbedingungen.

LG Oliver
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Revox 601 aka Scotch 207 zerbröselt auf der B77:

   

Sorry aber die Dateigrößenbegrenzung ist nervig, jedesmal muß man das erst runterrechnen lassen.
Viele Grüße,

Matthias
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Krass. Das hatte ich bei 601 so noch nie.
Bist du sicher, dass es 601 ist und nicht ein späteres?
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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(16.03.2025, 20:11)MatthiasB. schrieb: ... Sorry aber die Dateigrößenbegrenzung ist nervig, jedesmal muß man das erst runterrechnen lassen.

Wenn Du Windoof hast, ist es doch ganz einfach mit Paint. Da kann man das beliebig verkleinern.

Viel schlimmer find ich das Einbinden der Bilder mit externen Hostern, wo dann nach einer Weile statt eines Fotos nur noch "Bild" und ein ins Nichts führender Link steht.  Sorry, aber das nervt wirklich.
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(16.03.2025, 21:15)gasmann schrieb: Krass. Das hatte ich bei 601 so noch nie.
Bist du sicher, dass es 601 ist und nicht ein späteres?

Ja, ist 100% Revox 601. Hellgrünes Kennband.
Das Band wurde ja noch nicht einmal schnell umgespult, ich hatte es auf der Maschine zum Abspielen und wunderte mich über den stotternden Klang.
Viele Grüße,

Matthias
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(17.03.2025, 13:54)MatthiasB. schrieb: Ja, ist 100% Revox 601. Hellgrünes Kennband...

hellgrün hatten Folgebänder auch und oft auch ohne Beschriftung, somit würde ich hier nicht von gesichertem 601 ausgehen, so es nicht aus einem NOS-Schuber kam...
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Es ist 100% 601er.
Viele Grüße,

Matthias
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Ich weiß nicht, wer die Daten einträgt, aber Scotch 220 und 224 (beides DP) taugt. Die Wickeleigenschaften sind leider nicht so toll, wenn man umspult. Wenn man normal durchlaufen lässt, ist der Wickel hingegen ganz glatt.
Gruß
Helge

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Ich habe ein paar EMIItape und die sind bei mir bislang problemlos. 
Gruß Don


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Agfa PEM 36 R SL
Ist gutes Bandmaterial. 

Gruß Don
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Die EMITAPES die ich habe sind HDP12, sie sind noch gar nicht in der Liste. Es ist Double Play in England hergestellt. 
Gruß Don
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Magna XT 1500 DP13 (also auf 13er Spule)

Alle Top.

       
   
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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Bei mir hat sich gerade ein Scotch 207 aka Revox601 auf der WEGA zerlegt:

       

Das ist nun mittlerweile schon das dritte, welches bei mir zerfällt.
Allerdings so drastisch hatte ich das bis jetzt noch nicht.
Viele Grüße,

Matthias
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Das ist ja sehr merkwürdig - ich habe ja sehr viele Revox 601 und Scotch 207, aber sowas habe ich noch nie erlebt. Können da extrem ungünstige Lagerbedingungen die Ursache sein?
Viele Grüße,
Hans-Volker
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Ich bin auch (wieder) erschrocken.
Hier gibt es ja auch noch diverse von dem (Revox) Material.

Matthias, schau doch mal bitte auf das Vorlaufband im letzten Drittel. Ich habe hier ein einziges 631, welches noch lebt. Auf dem steht hinten auf dem Vorlaufband auch 631 drauf. Ist das eventuell..... Wink
Und dann schau mal bitte, ob auf dem Vorlauf irgendwo eine Chargennummer drauf steht. Das "echte" 207 hat nämlich eine Chargennummer aufgedruckt, das 601 war blank.

Lieben Gruß
Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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(30.04.2025, 11:21)MatthiasB. schrieb: Bei mir hat sich gerade ein Scotch 207 aka Revox601 auf der WEGA zerlegt:



Das ist nun mittlerweile schon das dritte, welches bei mir zerfällt.
Allerdings so drastisch hatte ich das bis jetzt noch nicht.

Hallo zusammen,

das ist bestimmt kein Revox 601/ Scotch 207. Der Bandwickel ist zu hell und deutet eher auf Revox 631!
Der Bandwickel vom 601 ist eher grau-braun und das Band stinkt sehr chemisch. Revox 621 (müsste Scotch 227 sein oder Genetisch ähnlich) ist bräunlicher als Revox 601 und stinkt auch weniger.
Der Geruch von Revox 621 und 631 ist etwas ähnlich würzig ;-) Das Revox 631 müsste Scotch 275 sein und noch etwas heller als das 621 und ist meiner Meinung nach das Problematischste Band unter dem Namen Revox, dass sehr gerne diese Auflösungserscheinungen zeigt.
Der Nachfolger Revox 641 ist einfach nur der große Schmierer- und Klebekandidat, da Ampex 457!

Die Revoxtypen 601 und 621 sind meiner Erfahrung nach recht unproblematisch... Schlecht gelagert sind natürlich Probleme vorprogrammiert.

LG Oli
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Ich kann Euch beruhigen, oder besser ich muß Euch enttäuschen. Das ist definitiv 601, stinkt genauso wie alle anderen 601er die ich habe und hat auch den selben Farbton.
Habs auch mit 207er verglichen, der selbe Geruch/dieselbe Farbe.
Revox631 hab ich auch, sieht und riecht ganz anders. Außerdem ist das ein Klebekandidat, die hier laufen ohne Kleben.
Es ist ja auch mittlerweile schon das dritte Band aus verschiedenen Quellen, welches diese Schichtablösungen zeigt.
Viele Grüße,

Matthias
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Erschreckend.
Ich trau mich gar nicht, hier ein 601 noch mal rauszuholen und abzuspielen.
Aber nun ja....irgendwann ist´s halt vorbei und der Zahn der Zeit nagt immer weiter....
Was vor ein paar Jahren noch für gut befunden wurde, kann heute schon für die Tonne sein.
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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Man kann das ganz einfach testen: Einfach gleich am Anfang hinter dem Kennband das Band mal 2-3x knicken. Platzt die Schicht da ab, hat man früher oder später diese Schichtablösung. Knittert das Band aber die Schicht bleibt haften, ist es kein 601er.
Das erst Band was diesen Effekt zeigte, hatte ich auf der Mechlabor mit verdrehter Schichtlage, also deutsch, abgespielt.
Da schob ich das noch auf das Verdrehen des Bandes.
Das nächste fing auf der B77 beim aufnehmen an, daß die Aufnahme stottrig klang und das hier wollte den Doppelcapstan der Wega nicht, wobei die Wiedergabe noch einwandfrei war. Ich hab nur zufällig auf die Maschine, die neben dem Laptop steht, geschaut und das Elend gesehen. Zuerst dachte ich, daß das Band nicht richtig lief, aber nach etwas vorspulen dasselbe Bild.
Viele Grüße,

Matthias
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(28.04.2025, 18:46)gasmann schrieb: Magna XT 1500 DP13 (also auf 13er Spule)

Alle Top.

Moin,
fünf dieser Bänder (und diverse Zugaben…) sind nun bei mir eingetroffen.  Vielen lieben Dank an gasmann auch hier noch mal  Wink

Ich habe gerade eine Aufnahme (#218) darauf gemacht, auf der Studer A807 mit den Einstellungen für PER368.
Astrein  Smile
Viele Grüße,
Hans-Volker
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Bei mir sind vor einiger Zeit ein paar PES35 auf 13er Spule eingetroffen. Nachdem ich die Inhalte digitalisiert und die Bänder zu großen Spulen zusammengeklebt und gelöscht hatte, heute testweise Aufnahmen durchgeführt:

B77 Viertelspur, 19cm/s, eingemessen auf LPR35->Bänder laufen gut, natürlich höheres Grundrauschen und nicht so hoch aussteuerbar, am besten bei Hinterband auf -1 dB einstellen.
SInd aber gut verwendbar.
Allerdings ist die Schicht wesentlich rauher als beim LGS35, was ja eigentlich das ältere Band ist...

Charge 10513
Viele Grüße,

Matthias
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Neuzugang Agfa PEM 369 1100m Charge H744 (44.KW 1987).
Quietscht stark und klebt leicht. Kurzer Aufnahmetest unverdächtig.

Bilder dort:
https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid401839

Unkritisch sind die Agfa PEM 369 und PEM 469 ja offenbar, siehe Link, ab der 41.KW 1988 (H841).

Schöne Grüße
Frank
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Kurzer Abgang:
BASF PES40, Charge L776H - schmiert -> runde Ablage.

Gruß, Kabelsalat.
Ich bin alleinstehend. Aber nicht nachts - da leg ich mich hin. Big Grin
---
Aufnahmen bestätigen die Pegel Big Grin
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Ich habe da mal eine Frage zur Liste:

Bei den AGFA-Bändern steht als Kommentar …bei PEM469 und 369 sind hydrolyseanfällige Chargen bekannt…

In der Liste steht aber bei PEM469: keine Daten.

Ist im Kommentar vielleicht PEM468, nicht 469, gemeint?
Viele Grüße,
Hans-Volker
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Kürzlich 3x AGFA PE49 auf 13er Spulen gekauft. Sah aus wie neu, unbespielt in Tüten. Alle drei klebten, also unbenutzbar in die Tonne gewickelt.
**************************************************************************
2x Telefunken M12B / Philips Pro 12
[b]Uher Report IC 4200 / Monitor 4200[/b]
Revox B77 MK2 2-Spur / Revox A77 MK3 Umbau zu "ORF" Version, HS, 2-Spur
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Komisch. Fast alle meine DP Bänder sind PE49, auf 18'er. Für mich DAS DP Band welches nie Schwierigkeiten gemacht hat.
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
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Bei mir hat auch noch nie ein PE49 Probleme gemacht. Alle laufen noch und ich habe viele davon, auf 18er,15er und 18er.

Gruß Markus
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Ich hatte mit PE49 Ärger, die Beschichtung hat Löcher, siehe Bild.
Die Bänder wurden ca. im Jahr 2000 unbenutzt von einem Bundeswehr-Lagerbestand gekauft.


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Na das ist ja Bundeswehr Ausführung in Tarnlack Big Grin
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
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Die Hydrolyse-Probleme bei Agfa sind ja für die an professionelle Kunden verkauften Typen PEM 468 und 469 dokumentiert; sie betreffen den Zeitraum 1984-88 und dabei nur die Chargen mit Buchstabe H.

Ich kann mir vorstellen, daß das Problem genauso bei den zur gleichen Zeit auf der gleichen Maschine begossenen Amateruband-Typen auftrat. Das fiel nur bisher kaum auf, weil zu der Zeit nur noch wenige davon verkauft wurden.

Ein klebendes PE 49 habe ich selbst, das klebte auch bereits vor 25 Jahren. Von PEM 269 und 369 liest man vereinzelt ähnliche Erfahrungen; da sind meine (sehr wenigen) Exemplare bisher nicht betroffen.

Viele Grüße,
Martin
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Sony ULH:
Schmiert die Bandführungen und Bandabheber zu. Das klebt dann so dermaßen, dass die Maschine keine Lust mehr hat, nach Stop erneut zu Spulen. Das Band klebt schön fest.....

>Tonne
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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Ein Nachbar, der kein Bandgerät mehr hat, hatte bei sich noch ein Agfa Band gefunden und mir gegeben. Es hatte keinerlei Aufdruck, die Schicht war sehr dunkel, die Rückseite grau, es handelte sich um ein Langspielband. Schon nach ca. zwei Minuten fing es an zu quietschen, der Kopf war völlig zugesaut, das Band klebte daran fest, auch die Führungen hatten anständig was abbekommen. Das war nur noch für die Tonne, wenigstens die Spule (schwarze Agfa, 13cm) ist noch brauchbar. Weiss einer, welcher Bandtyp das gewesen sein könnte? Auf der Spule steht nur in weßer Schrift "AGFA-GEVAERT", aber das steht ja auf allen Agfa Spulen, ausser auf den ganz alten aus den 50ern/60ern.

Gruß Holger
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Hallo Holger,

sind Schicht- und Rückseite gleichfarbig?
Sind es bereits die neuen 13er Kunststoffspulen im Halbrund-Design ab ca. 1980? Photo?
Dann ist es wahrscheinlich PE36/39 oder PEM368/369. Letzteres hat jedoch eine Schichtfarbe irgendwo zwischen Vollmilch und Zartbitter sowie eine anthrazit-schwarze RSM.
PER368 fällt aus wg. weißer RSM.
Kein Karton mehr vorhanden?

Schöne Grüße
Frank
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Die Spule ist das damals neue Design aus den 80ern (sämtliche Bänder, die er hatte, wurden ca. Mitte der 70er bis in die zweite Hälfte der 80er gekauft), beim Band war die Schicht (da würde anthrazit-schwarz passen) dunkler als die Rückseite, diese war grau und nicht mattiert. Da das Bandmaterial inzwischen in der Tonne gelandet ist, kann ich leider kein Foto mehr machen, Originalkarton war keiner mehr vorhanden, die Spule steckte in einer BASF Kunststoffbox.

Gruß Holger
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