Neuer fetter Stereo Ghettoblaster!!!
#1
Hallo, ja ist denn schon Weihnachten, oder was?

Hallo Leute!

Was sehen meine trüben Äuglein denn da: die britische Marke "GPO" bringt einen richtig dicken Brummer von Radiorecorder an den Start, das Teil wiegt satte 10 kg! Ein "Ghettoblaster" von fast altem Schrot(t) und Korn!!
Er kann DAB+, Bluetooth, CD, mp3... Ach ja, Kassette kann er auch!

Seht selbst:

   

   

   
Nicht "Gefunden auf OT**.de":
http://www.nicestuff.co.uk/acatalog/GPO-...OKLYN.html
Video dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=ZdWDu2nWTV0

Gruß
Jochen
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#2
McWangine,'index.php?page=Thread&postID=214234#post214234 schrieb:Ach ja, Kassette kann er auch!

Und nicht nur abspielen, sondern auch aufnehmen! Find' ich schon beachtlich.
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#3
Die sind aber niedlich !

Guckt mal hier:
https://www.testberichte.de/p/philips-te...richt.html
oder hier
https://www.testberichte.de/p/philips-te...richt.html

Ich hab mal einen gesehen, der war mindestens doppelt so hoch (und grotesk), find ich aber gerade nicht im Netz:

MfG Kai
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#4
Die Idee ist ja echt gut, aber irgendwie sieht das Ding aus, wie einer von den billigen Vertretern. Schade, dass man nicht einen von den großen Sharps, JVCs, Aiwas, Panasonics oder Toshibas genommen hat.

LG Tobi
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#5
Mir ist die Tage ein alter Sharp GF-6464 zugelaufen. Nicht ganz so groß, aber macht Bock, das Teil.

Viele Grüße
Nils
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#6
Das Ding gefällt mir optisch ausnehmend gut! Voll 80er. Kann CD, Tape und alles digitale. Optimal.
Wo gibts? Will eins haben!
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#7
@maddin2: Steht doch dabei, wo es das Teil gibt. Und beeile dich, bevor die schwachsinnig geborenen den fucking Brexit durchpeitschen.

Aber in Skandinavien gibt es das Ding scheinbar auch:

https://www.youtube.com/watch?v=PNWyx2shTgc

Vielleicht könnte Martin "Kirunavaara" etwas in Erfahrung bringen.

Noch mehr Video:

https://www.youtube.com/watch?v=w_CktZVDD6E

Gruß
Jochen
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#8
Gibt's inzwischen bei Media-Markt für 285,99 €:

https://www.mediamarkt.de/de/product/_gp...10446.html
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#9
Bei Amazon schon um €165,--
Bei den nächsten Wahlen wähle ich die NSA, denn die sind die einzigen die sich um mich kümmern.
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#10
Tatsache: https://www.amazon.de/GPO-Brooklyn-Boomb...B076MKHQPR

Wenn die wirklich mit sportlichen 399 € gestartet sind, wie es in der Media-Markt-Anzeige steht, scheint die Nachfrage aber nicht so dolle zu sein.
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#11
Bei den Rezensionen spendet man das Geld besser!
Gerhard
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#12
So richtig taugt das Ding nichts. Tanashin Laufwerk bei Cassette und nicht funktionierende Anzeigen bzw. Zählwerke, Cassette ist beim Hören anderer Quellen nicht spulbar. Der Sound ist wohl nicht besonders gut und für 12 kg auch nicht laut. Das ist das, was man so liest. Hab vor einigen Tagen einen Panasonic RX DT 680 für 50 Euro im Toppzustand bei Kleinanzeigen gekauft. Das Cassettendeck läuft zwar grad noch nicht so richtig, aber ich hoffe ich kriege das hin. Das Ding klingt hervorragend, wiegt mit Batterien 10 kg, geht sehr laut und hat ein vollelektronisches Autoreverse Cassettendeck mit Autoreverse, Pausensuchlauf, diversen Timerfunktionen und einer CD Überspielfunktion, die automatisch berechnet, welche Titel auf A und B Seite wie verteilt werden müssen, damit beide Seiten gleich lang sind. Dann zeigt das Gerät die passende Cassettenlänge an und lässt am Anfang 13 Sekunden auf dem Band frei, der Rest geht dann automatisch. Mit einer zweiten Taste sucht das Ding die lauteste Stelle auf der CD und stimmt so den maximalen Aufnahmepegel ab - also keine Kompressionseffekte durch ALC und trotzdem ein vernünftiger Aufnahmepegel. Das ist schon eher ne mobile HiFi Anlage und klingt besser als die meisten 80er Kisten.

Das ganze Gerät ist fernbedienbar (FB leider nicht dabei) und sehr massiv verarbeitet. Wer Cassetten hören will sollte sich lieber sowas kaufen als dieses billige GPO Ding, das schon von vorn herein Bänder frisst. Selbst mit fürs Cassettendeck nötiger Reparatur kommt man billiger weg und hat dann was richtig gutes.

LG Tobi
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#13
Hmm, also alleine schon die Tatsache, dass Bandzählwerk und VU-Meter nur Attrappen sind (Zähler zählt einfach unabhängig von der Bandbewegung kontinuierlich hoch, VU-Meter schlagen nach reinem Zufallsmuster aus und haben keinen Bezug zum Pegel) ist für mich Abschreckung genug.
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#14
Also reiner Fake. Produktion für den Wertstoffhof. Da lobe ich mir die Originale (hier läuft gerade ein gut erhaltener skr700, für die kompakte Größe wirklich sehr nett, schöner Klang, mit echtem Zählwerk und echter Pegelanzeige).
Viele Grüße
Nils
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#15
Ja die Ostradios sind nicht schlecht, aber bis auf SKR 500/501 und SKR 550/551 sowie das EAW Ding mit den abnehmbaren Boxen eher eine Nummer unter einem richtigen Ghettoblaster. Der SKR 700 ist halt ein kleiner Radiorecorder, wenn auch mit ganz guter Ausstattung.

Aber ich würde auch die kleinen Sharps noch nicht als Ghettoblaster bezeichnen, das ist dann eher so die Größe ab GF 8787 Aufwärts. Wobei es natürlich letztendlich Alles nur Radiorecorder sind.

LG Tob
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#16
Hallo,

nehmt es mir bitte nicht übel, aber das Japanische Lizenzlaufwerk mit seinen Kurzhubtasten vom SKR700 war eine Fehlentwicklung.
Der Kopfschlitten wurde mit Hilfe der Bewegung des Schwungrades (der Tonwelle !) an die Köpfe gezogen und nicht durch einen Magneten, oder sowas. Diese Funktion überstand meistens nicht mal die komplette Garantiezeit, denn sobald die Riemenspannung etwas nachließ, blieb der Kopfschlitten auf halbem Wege stehen. Kassette wieder heraus bekommen, ohne das Gerät zu öffnen- Fehlanzeige.

Und nein- das waren leider nicht nur Einzelfälle. Ich hatte unzählige von diesen Kisten auf meinem Tisch in den 80er Jahren...
Da war der SKR500 / 501 weitaus robuster. Gut, das war das alte (mechanische) Laufwerk vom R4200. Aber dieses funktionierte wenigstens anstandslos. Da kam nur mal ´ne Andruckrolle oder ein Antriebsriemen. Aber sonst...
Einen SKR500 / 501 würde ich auch heute noch wieder nehmen. Einen SKR700 / 701 dagegen nicht.

Grüße, Rainer
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#17
Hatte der 550 nicht auch das Laufwerk des SKR 700?

Ich hab den SKR 700 ziemlich lange gehabt, das mit dem Kopfschlitten war da nie das Problem, was ich aber von allen dieser Laufwerke weiß ist, dass die die Aufnahmetaste irgendwann fest schmiert. Ich habe mal ein komplettes Laufwerk zerlegt und die ganze Nacht dran gesessen es wieder zusammen zu bauen und trotz intensiver Reinigung ging es danach trotzdem nicht. Solang man nur Wiedergabe benutzte passierte auch nix, aber durch das festgebackene Fett blieb nach Betätigung der Aufnahme, die Mechanik zum Auslösen hängen und sagte dem Schalter auf dem Board, dass das Gerät weiterhin in Aufnahmebereitschaft ist, wodurch beim hinterherigen Abspielvorgang die Cassette beim drücken von Play gelöscht wurde. Bis die Mechanik dann mal in Ursprungszustand zurück fiel dauerte je nach Temperatur einige Stunden oder auch mal nen Tag. Es gab auch Laufwerke wo sie komplett hängen blieben und ein Abspielen dann nicht mehr möglich war. Es wurde dann ja jede Cassette automatisch gelöscht anstatt wiedergegeben, auch wenn die Lasche raus gebrochen war.

Was mich auch immer gestört hat war, dass die Einmessung per Festwiderstände auf ORWO Cassetten ausgelegt war, aber egal welches Band man probiert hat, die ALC hat immer leicht angezerrte Aufnahmen gemacht, auch mit ORWO Cassetten. Die Aufnahmequalität war an sich nicht schlecht, aber der Pegel anscheinend zu hoch, man hätte da mehr Headroom lassen müssen.

Beim SKR 500 habe ich mal gehört, dass es da irgendwas mit dem Tuner war, ich glaube mit der Stereoumschaltung oder der Dekoder war nicht gut oder so und da ist es wohl auch so, dass es Azimutprobleme gab, weil die Cassette nicht fest genug im Schacht sitzt. Das ist aber wohl beim 501 Beides behoben worden.

4100er hab ich ja Mehrere gehabt, da gibts nicht viel zu meckern, bis auf, dass ein späterer KR 450 ganz eklig geleiert hat, so als sei die Capstanwelle nicht genau mittig. Ich habe auch da mal von Fertigungstoleranzen beim KR 450 gehört, nicht aber bei früheren R 4100 Modellen.

Verglichen mit den großen Japanern und ein paar westdeutschen Geräten ist das aber Alles nur so mittelmäßig bis Unterklasse. Da kann man mir sagen was man will. Ist wie mit der HMK 200. An sich nicht schlecht, sieht aber 10 Jahre älter aus, als sie ist und ist jetzt auch nicht der Oberhammer, 2x25 Watt Sinus, 1 mal Tape und insgesamt 4 Eingänge waren hier Einsteigerklasse. Das Cassettendeck mag mit 2 Motoren und Features nicht verkehrt sein, der Kopf aber butterweich und wertetechnisch auch nicht besser, als hiesige hochwertigere Kompaktanlagen aus der gleichen Zeit. Und designtechnisch kamen die schönen Geräte größtenteils aus fernost. Dagegen sahen Grundig und Philips irgendwie immer rückständig, altbacken oder billig aus.

Ein gutes Beispiel ist finde ich z.B. der Grundig RR 1140. Autoreverse Cassettenlaufwerk und quasi ein Stereo Satellit als Tuner. Der Verstärker schaffte an der Steckdose HiFi Leistung. Optisch naja halt grad noch so zeitgemäß, aber verglichen mit einem JVC RC M70 oder einem Sharp GF 9292 doch irgendwie altbacken.

Ich gebe zu, der 9292 klingt nicht gut, der JVC aber schon. Beide haben sicher nicht so einen guten Tuner wie der Grundig, aber das Konzept ist besser durchdacht. Solide 2x7 Watt RMS mit 10% THD werden hier auf Netz und Batterie mit 10 D Zellen und soliden Komponenten umgesetzt, während Grundig die 2x15 HiFi DIN Watt drosselt um mit 6 D Zellen dann noch 2x1,5 Watt zu leisten. So ähnlich hat das Telefunken mit dem HiFi Studio ja auch gemacht. Das sind Alles nicht so meine Freunde, die deutschen Henkelmänner - auch optisch nicht. Aber heute könnte man in ein Gehäuse, das aussieht wie ein GF9000 oder Toshiba Bombeat so geile Sachen einpflanzen. Wenn ich da mal an die ganzen BT Speaker denke, D Class Endstufen und DSP. Bei 18 cm Membranfläche und extra Hochtönern...

Aber so nem Schrott wie diesem GPO Ding für einen noch völlig überteuerten Preis, wofür ich 2 JBL Speaker kriege, die zig mal besser klingen und besser verarbeitet sind, ziehe ich jedes DDR Radio vor. Das ist immer noch 100 mal solider.

LG Tobi
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#18
Ja, bei dem Laufwerk (das auch im Casseiver SC 1800 steckt), hätten sie wohl besser eine andere Lizenz genommen. Gegen dieses Tanashin-Superbillozeug (am besten noch mit Permanentmagnet statt Löschkopf), das heute offenbar in jedem noch neu erhältlichen Radiorecorder steckt, ist es aber in der Tat noch Gold. Und wenn es läuft (wie bei mir), dann läuft es gar nicht mal schlecht. Derjenige, von dem ich's habe, hat selbst einen skr 500, der macht natürlich mehr her und hat auch noch ein anderes Laufwerk. Und der hat auch, wenn ich mich recht erinnere, die Möglichkeit, wie bei einem richtigen Deck manuell auszusteuern. Aber das 700 ist halt ein nettes kleines Teil, das Mäusekino unterhält mich, die Abstimmungsleuchtdiode im Radiofrequenzzeiger finde ich auch hübsch gelöst oder diese Raumklang-Spielerei - und im Gegensatz zu dem hier ursprünglich beschriebenen Gerät will es wenigstens nicht mehr sein, als es ist. Ich halte ja auch bis heute dem Grundig RR 250 die Treue, den ich als Zehnjähriger neu gekauft habe. Der ist nichtmal ein Blasterchen. Aber das Laufwerk hat schon immer ein gernegroß-mahlendes Geräusch von sich gegeben. Big Grin

Die alten Dinger sind halt echt, es stellt offenbar eine Herausforderung dar, einen neuen zu bauen, der nicht Fake-Kitsch mit Schrottechnik ist, sondern das Damalige fortführt. Dabei wären die technischen Möglichkeiten da.

Viele Grüße
Nils
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#19
DOSORDIE,'index.php?page=Thread&postID=250709#post250709 schrieb:Aber so nem Schrott wie diesem GPO Ding für einen noch völlig überteuerten Preis, wofür ich 2 JBL Speaker kriege, die zig mal besser klingen und besser verarbeitet sind, ziehe ich jedes DDR Radio vor.
Da gebe ich Euch natürlich unumwunden Recht. Ich hatte selbst den SKR500, ab 1984. Den Tuner hielt ich übrigens für sehr gut ! Dank seiner fest eingebauten, echten Antennenbuchse konnte man ein Standard- UKW Kabel (240 Ohm Flachbandkabel) direkt anschließen. Damit war der Empfang von RIAS2 und SFB2 in rauschfreiem Stereo ohne Probleme möglich (wir wohnten damals in Cottbus). Das Cassettenfach war nicht der Brüller, das stimmt. Das wurde dann beim SKR501 verändert.

Die Aussteuerung war wahlweise automatisch oder manuell, das ging allerdings super. Das Gerät hatte ja schöne Zeigerinstrumente als Aussteuerungsmesser. Smile

Grüße, Rainer
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#20
Ja ich weiß auch noch, dass die R4100s immer gute Aufnahmen gemacht haben, wenn auch nur Mono, aber der SKR500 ist ja einfach nur ein R4100 x 2. insofern sollte er also auch mindestens genau so gut sein und Stereo.

Ich weiß nicht mehr was da war. Ich glaube es war wie Kanaltrennung vom Tuner, die nicht gar so gut war oder so. Aber das ist ja bei einem Radiorecorder auch nicht so wichtig, wo die Lautsprecher doch eh nah beieinander liegen. Er hat auf jeden Fall ein ziemlich einzigartiges Design, aber „schön“ finde ich den persönlich nicht. Eher „ungewöhnlich“ und es sieht auch irgendwie Alles so improvisiert aus, so auf „wir fräsen da jetzt mal ne Taste rein und damit das nicht so doof aussieht machen wir die halt besonders groß, damit der Platz irgendwie gefüllt wird.“, genau wie bei den späteren R4100, diese Riffelung vor der LED Kette, damit der Platz, den vorher das Spuleninstrument einnahm irgendwie gefüllt wird, aber es gibt Vieles was ich nicht schön finde.

LG Tobi
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#21
Smile Smile Smile

De gustibus non est disputandum

findet Rainer
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#22
... was ist eigentlich von dem Telefunken Studio 1 zu halten:

https://www.ebay.de/itm/Telefunken-HIFI-...Swmdtd7jZM

Hat auch einen Griff, ist auch sauschwer, und Bluetooth könnte man per Adapter nachrüsten, ein AUX-Eingang ist vorhanden. Mit etwas Suche findet man auch eins zum ähnlichen Preis. Das Cassettenteil hat Dolby und High Com.

Gruß Frank
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#23
nick_riviera,'index.php?page=Thread&postID=251405#post251405 schrieb:Das Cassettenteil hat Dolby und High Com.

Dolby, sicher? Ich glaube eher, das ist dieser "D Expander", den auch die High-Com-Kassettendecks von Telefunken haben. Das ist zwar wiedergabeseitig einigermaßen kompatibel zu Dolby B, aber bei bei Aufnahme wirkungslos.
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#24
Nicht "fett": Soundmaster Transistorenradio »RR18«

Die Optik stimmt, der Rest wahrscheinlich nicht.
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#25
Hübsch gemacht. SD und USB dezent hinter die Laufwerktasten gesetzt. Gefällt mir.
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#26
Ist das jetzt eine dreiste Kopie, oder darf man es schon als Hommage bezeichnen? Das Original hat zwar keinen USB-Port, dafür aber mit großer Wahrscheinlichkeit das bessere Cassettenalufwerk:

http://www.hifi-archiv.info/Technics/197...nal/18.jpg

Viele Grüße,
Martin
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#27
... glaube ich, dass die Dinger schon in den siebzigern von OEMs gebaut wurden, und die das evtl. bis heute tun.

Wir haben hier noch als Jugenderinnerung meiner Frau einen BASF Radiorecorder stehen, der von der Größe, der Anordnung der Knöpfe und sogar der Form der Knöpfe wie eine Kopie des Panasonic Gerätes aussieht - nur die Lautsprecherfront ist anders. Und wenn der chinesische, taiwanesische oder was auch immer OEM die Produktionswerkzeuge aufgehoben hat, und es einen Bedarf nach solchen Geräten gibt, dann wird das Ganze halt ein wenig an die moderne Zeit angepasst und die Produktion wieder aufgelegt. Würdest Du das anders machen, wenn Du eine Möglichkeit sehen würdest, aus Deiner Mottenkiste ein Geschäft zu generieren ?

Gruß Frank

Edit - gerade nachgesehen - der BASF hat einen Schieberegler statt der zwei Drehknöpfe, und drei Schalter statt einem, aber ansonsten ist alles identisch, von den Abmessungen bis zur Lage des Batteriefachs

[Bild: 105093108_1512316962.jpg]
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#28
Vielleicht holt man mal die Formen für so Sachen wie ein GF9090 mal wieder hervor *träum* Rolleyes
Gruß
Lorenz
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#29
nick_riviera,'index.php?page=Thread&postID=270204#post270204 schrieb:... glaube ich, dass die Dinger schon in den siebzigern von OEMs gebaut wurden

Womit Du recht hast....
Gruß
Michael
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#30
Klar wurden schon damals OEM-Komponenten verwendet. Wenn ich mir die beiden Recorder (Panasonic und BASF) im Vergleich anschaue, dann könnte zumindest das gleiche Cassettenlaufwerk drin stecken. BASF hat sowieso nie solche Radiorecorder selbst produziert, bei einigen Modellen ist bekannt, daß sie von Aiwa stammen.

Wenn aber das moderne Retro-Gerät auch ein Laufwerk vom "alten Schlag" eingebaut haben sollte, anstelle des heute üblichen Tanashin-Laufwerks, dann wäre es schon eine mittlere Sensation. Selbst wenn die Laufwerke auch in Geräten dieser Klasse aus den 70er Jahren nicht immer einwandfrei funktionierten. Nee, ich denke, das ist einfach ein billiger Nachbau, die Gußformen für das Gerätegehäuse hat doch niemand 40 jahre lang aufgehoben.

Viele Grüße,
Martin

PS: Frank, guck doch bitte nochmal in Deine PM wegen der Philips-Spule :-)
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#31
Ich hatte vor einigen Monaten mal die Gelegenheit, mir dieses GPO-Dingens mal in einem bekannten Elektronik-Konsum-Tempel anzuschauen, da dort ein solches als Vorführgerät stand.

Ich hatte zufällig eine Kassette in der Tasche, da ich zuvor im Auto gewechselt hatte....

Das Kassettenteil bei dem dortigen Gerät, funktionierte nicht. Spulen war möglich, mehr jedoch nicht. Der Radioempfang war ok, aber auch nicht weltbewegend. Der Klang war, im Verhältnis zur Größe, eher flach. Wirklich Bass war nicht.
Irgendwie scheint die LED-Kette auch nur Spielerei zu sein, sie passte überhaupt nicht zum Pegel der Musik.
Bluetooth-Kopplung war, zumindest mit meinem China-Handy, nicht möglich.

Das einzig sinnvolle Feature, wenn es denn ginge, wäre die Möglichkeit, von Tape auf USB zu überspielen, wenn das in halbwegs passabler Qualität geschieht. Ich habe zahlreiche Mixtapes, von denen meine Frau gern was im Auto hätte, sie hat dort aber keinen Kassettenspieler. Bisher konnte ich somit nichts von Tape auf Stick bannen, sondern habe dann bei Youtube die Titel gesucht und via Smartphone heruntergeladen.

Somit wäre es für mich viel zu viel Geld für ein Gerät, was der Optik, was es verspricht, nicht gerecht wird. 50-60 Euronen, und wir können drüber reden, wenn dann bitte auch das Tapelaufwerk geht.
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#32
ReFuchs,'index.php?page=Thread&postID=270277#post270277 schrieb:Irgendwie scheint die LED-Kette auch nur Spielerei zu sein, sie passte überhaupt nicht zum Pegel der Musik.

Stand ja schon in Beitrag 13, daß das alles nicht so richtig echt ist. Wobei ich mich frage, welchen Sinn das hat. Wäre es wirklich so viel teurer gewesen, eine LED-Kette zu verbauen, die zumindest einigermaßen passend zur Musik ausschlägt?
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#33
Das ist das typische Bling-Bling, was die hippe Käuferschicht, die sich sowas in die Bude stellen, beeindrucken soll. Das Zählwerk z.B. soll auch nur nette Beigabe sein, als ein wirklicher Indikator der Bandstelle. Konnte ich ja leider an der dort ausgestellten Kiste nicht testen, denn das Zählwerk reagierte auch nicht.
Aber vielleicht hatte man den Kasten schon kaputt gespielt.
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#34
timo,'index.php?page=Thread&postID=270278#post270278 schrieb:
ReFuchs,'index.php?page=Thread&postID=270277#post270277 schrieb:Irgendwie scheint die LED-Kette auch nur Spielerei zu sein, sie passte überhaupt nicht zum Pegel der Musik.

Stand ja schon in Beitrag 13, daß das alles nicht so richtig echt ist. Wobei ich mich frage, welchen Sinn das hat. Wäre es wirklich so viel teurer gewesen, eine LED-Kette zu verbauen, die zumindest einigermaßen passend zur Musik ausschlägt?
Sorry, ich muss zugeben, dass ich jetzt nicht jeden einzelnen Post gelesen habe.

Mir ist das Dingen allerdings auch aufgefallen und ich fand es interessant. Ich konnte mir allerdings auch nicht wirklich vorstellen, dass sich da wirklich jemand Mühe gibt, denn dann wäre das Gerät eher noch zu günstig. Vielleicht bekomme ich ja gebraucht so ein Teil in die Finger, ich würde da schon gern mal hineinschauen, aber für fast 300 Euronen ist mir das zu happig. Insbesondere würde mich interessieren, ob diese Tape-->USB-Kopierfunktion wirklich funzt...
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#35
ReFuchs,'index.php?page=Thread&postID=270286#post270286 schrieb:Sorry, ich muss zugeben, dass ich jetzt nicht jeden einzelnen Post gelesen habe.

Nein, das war nicht als Vorwurf gemeint!

Komischerweise ist der Preis bei Amazon jetzt wirklich wieder bei > 300 €, nachdem er zeitweise auf etwa 165 € gesunken war.
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#36
ReFuchs,'index.php?page=Thread&postID=270286#post270286 schrieb:Mir ist das Dingen allerdings auch aufgefallen und ich fand es interessant. Ich konnte mir allerdings auch nicht wirklich vorstellen, dass sich da wirklich jemand Mühe gibt, denn dann wäre das Gerät eher noch zu günstig. Vielleicht bekomme ich ja gebraucht so ein Teil in die Finger, ich würde da schon gern mal hineinschauen, aber für fast 300 Euronen ist mir das zu happig. Insbesondere würde mich interessieren, ob diese Tape-->USB-Kopierfunktion wirklich funzt...
Ich schätze es so ein, daß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit derselbe Mist eingebaut ist wie bei den kleineren China-Retro-Radiorecordern, z.B. hier: https://www.youtube.com/watch?v=GNgm8Cn-HpY
Schließ ein Tapedeck oder auch nur einen alten Walkman an Deinen Rechner an, ich denke, das Ding hier wird das Ausprobieren ebenfalls nicht wert sein.
Viele Grüße
Nils
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#37
... mit den neuen Retro Getthoblastern ist es ein wenig wie mit den billigen Plattenspielern, die jedes Jahr zu Weihnachten durch die Läden gejagt werden. Wer die Dinger wirklich zum Musikhören haben will, der kann auch einen richtig alten kaufen wie z.B. den Grundig C9000 oder das Telefunken HiFi Studio 1, und sich den dann selber wieder flott machen bzw. sich einen alten Radio-/Fernsehtechniker suchen, der das für ihn erledigt. Und für jemanden, der so ein Teil nur im Regal stehen haben will, weil es cool ist, und der ansonsten keinen Aufwand investieren will, den kann man mit so Retrogeräten doch glücklich machen.

Bei Plattenspielern ist es doch genauso - wann wohl sind die besten Plattenspieler gebaut worden ? Zu einer Zeit, wo die Technik quasi zuendeentwickelt war, die Geräte aber noch in Millionenstückzahlen hergestellt und verkauft wurden, oder in einer Zeit, wo auf der einen Seite die Gerätefür den gesamten Weltmarkt bei irgendeinem chinesischen OEM zusammengeknallt werden, um überhaupt lohnenswerte Stückzahlen zu erreichen, und wo auf der anderen Seite vermeintliche High End Plattenspieler in Manufakturen zusammengeklöppelt werden, weil die Stückzahlen nicht mal die Erstellung von Spritzgussformen rentabel machen ?

Immerhin hat mich dieser Thread dazu animiert, meinen alten Grundig C6200 wieder auszugraben - er spielt sogar noch, trotz 20 Jahren in einer Kiste im Keller, und hat auch immer noch den tollen Grundig Sound der siebziger mit etwas übertriebenem aber schön rundem "Oberbass", der einem vorgaukelt, dass da was viel größeres im Raum stehen würde.

Gruß Frank
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#38
Naja die Hanpins sind schon gut, habe selber mehrere gehabt, sie haben ihre kleinen Fehler, die man aber leicht beheben kann. Mir ging’s vor allem darum 2 gleiche zu haben. Die SL 1210er waren mir zu dem Zeitpunkt zu teuer, ich habe jetzt 2 PLX 1000 von Pioneer mit Hanpin Super OEM Laufwerk, das in einer viertel Plattendrehung anläuft. Wenn das Tonarmlager vernünftig justiert ist fühlt sich der Arm genau so wertig an, wie der eines 1210ers.

Und klar, nur zum Hören ist es ja egal wie schnell so ein Dreher anläuft oder wie viel Zug er hat. Da tuts auch irgendein guter Einsteiger Dreher wie der unkaputtbare SL BD 20 oder sowas. Wenn man da ne gute Nadel dran kauft geht es eigentlich nicht mehr hörbar besser. Insofern stimmt schon, ich schätze die 80er hatten die besten günstigen Plattenspieler überhaupt, weil bis etwa 1987/88 für die Meisten gar nicht die Frage offen stand, ob sie einen CD Player kaufen wollen. Das war eh nur Luxus. Dann ging’s aber ziemlich schnell.
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#39
...und noch so ein Eumel, es ist wirklich immer dieselbe Machart: https://www.youtube.com/watch?v=Dd9S9eCtMQc Für einen äußerlich schicken, aber dennoch insgesamt mäßigen Bluetooth-Lautsprecher im Ghettoblaster-Design dann doch etwas teuer.

Ich bleibe bei den Originalen. Gut, sie haben kein Bluetooth, dafür spielen sie Kassetten.
Viele Grüße
Nils
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#40
Cassetten hören macht doch Spaß :-) und ein Cassettendeck zur Zierde ist doch auch doof!
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#41
Wenn man unbedingt Blauzahn braucht, dass gibt es ja auch Transmitter für UKW. Schlimmer, als die China-Boomboxen, klingt das auch mit den Transmittern nicht.
A77 2- und 4-Spur, G36, RFT SK 3930, RFT CAW-WI, SP 3930 und REMA 2072 + B2725 konstant
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