23.02.2018, 16:30
Hallo Johannes,
Zu allem Überfluss sind in der Maschine noch jede Menge Kohlemassewiderstände verbaut, als ich meine 1200 vor drei Jahren überholt habe, waren die alle außerhalb der Toleranz, so dass sich das ganze zu einer Lötorgie entwickelte. Original waren auch auf der Verstärkerplatine an gleicher Position bei einem Kanal ein normaler Elko, beim anderen Kanal ein Tantalelko verbaut.
Die ungleiche Lautstärke könnte auch an einer kalten Lötstelle liegen, daher mal die Platinen genauer kontrollieren, die schlechten Wickeleigenschaften kann ich bestätigen. hier tippe ich auf den Antriebsriemen, der auf jeden Fall gewechselt werden sollte, die Filze der Bremsen hinter den Bandtellern neigen zum Abfallen und sind, wenn ich mich richtig erinnere, zu schmieren; der Bandzug ist bei dem Gerät äußerst schwer richtig einzustellen. Ist der Andruckfilz noch vorhanden bzw. "brauchbar"? Dann sollte auch bei Zwischenrädern oder sonstigen mechanischen Teilen im Bandlauf die Leichtgängigkeit geprüft werden und die Gummiauflagen entfettet und gründlich gereinigt werden. Auch sämtliche Kontakte sorgfältig reinigen, die Kontakte der Aufnahme/Wiedergabeschalter neigen bei längerem Nichtgebrauch zur Oxidation....
Bedenke vor einer Tauschorgie irgendwelcher Bauteile, dass die Maschine anschließend neu eingemessen werden muss, bei einer Zweikopfmaschine kein Vergnügen (im Vgl. zu Dreikopfmaschinen), d.h. du brauchst entsprechende Messbänder und entsprechendes Equipment wie Signalgenerator, geeignetes Millivoltmeter (übliche Multimeter scheiden aus, da sie bei den hohen Frequenzen Mist anzeigen), besser noch Oszilloskop etc. Besser bespreche dich vorher nochmal mit deinem Bekannten, ob er dir dabei helfen kann.
Auch solltest du das entsprechende Servicemanual zur Hand haben, nur mit Schaltplan ist da nicht viel zu machen, da könnte ich dir aber helfen, muss in meinem Durcheinander aber erst mal suchen. Du siehst, im Winter ist für lange Bastelabende gesorgt, wenn man das Gerät wieder richtig fit machen will
Zu allem Überfluss sind in der Maschine noch jede Menge Kohlemassewiderstände verbaut, als ich meine 1200 vor drei Jahren überholt habe, waren die alle außerhalb der Toleranz, so dass sich das ganze zu einer Lötorgie entwickelte. Original waren auch auf der Verstärkerplatine an gleicher Position bei einem Kanal ein normaler Elko, beim anderen Kanal ein Tantalelko verbaut.
Die ungleiche Lautstärke könnte auch an einer kalten Lötstelle liegen, daher mal die Platinen genauer kontrollieren, die schlechten Wickeleigenschaften kann ich bestätigen. hier tippe ich auf den Antriebsriemen, der auf jeden Fall gewechselt werden sollte, die Filze der Bremsen hinter den Bandtellern neigen zum Abfallen und sind, wenn ich mich richtig erinnere, zu schmieren; der Bandzug ist bei dem Gerät äußerst schwer richtig einzustellen. Ist der Andruckfilz noch vorhanden bzw. "brauchbar"? Dann sollte auch bei Zwischenrädern oder sonstigen mechanischen Teilen im Bandlauf die Leichtgängigkeit geprüft werden und die Gummiauflagen entfettet und gründlich gereinigt werden. Auch sämtliche Kontakte sorgfältig reinigen, die Kontakte der Aufnahme/Wiedergabeschalter neigen bei längerem Nichtgebrauch zur Oxidation....
Bedenke vor einer Tauschorgie irgendwelcher Bauteile, dass die Maschine anschließend neu eingemessen werden muss, bei einer Zweikopfmaschine kein Vergnügen (im Vgl. zu Dreikopfmaschinen), d.h. du brauchst entsprechende Messbänder und entsprechendes Equipment wie Signalgenerator, geeignetes Millivoltmeter (übliche Multimeter scheiden aus, da sie bei den hohen Frequenzen Mist anzeigen), besser noch Oszilloskop etc. Besser bespreche dich vorher nochmal mit deinem Bekannten, ob er dir dabei helfen kann.
Auch solltest du das entsprechende Servicemanual zur Hand haben, nur mit Schaltplan ist da nicht viel zu machen, da könnte ich dir aber helfen, muss in meinem Durcheinander aber erst mal suchen. Du siehst, im Winter ist für lange Bastelabende gesorgt, wenn man das Gerät wieder richtig fit machen will
