Tapedeck vs. Digital
#2
Alles was einmal digital war, kann sich beim Umspielen auf Band nicht besser anhören, dazu muß es auch analog aufgenommen worden sein.

Aber die Bandmaschine hat einen eingeschränkten Frequenzverlauf, ist messtechnisch nicht linear und hört sich nur nicht so spitz und akkustisch tot an, auch wenn mich jetzt jemand für meine Aussage prügeln möchte.

Alte Röhrengeräte machen beispielsweise "harmonische Verzerrungen", was messtechnisch eine Katastrophe ist, aber unserem Gehör schmeichelt. Daher gibt es noch so viele Fans der "Glimmstengeltechnik".

Digital macht Jitter, also hochfrequente Verzerrungen bei der Wandlung und klingt daher steril und kalt - messtechnisch aber super. Nur; wer nimmt mit völlig linearen Messmikrofonen auf?
Niemand, weil es scheiße klingt.

Hersteller teurer AD-Wandler wie z.B. Burr-Brown haben sich das zunutze gemacht und bauen in deren Geräte wieder Wandler älterer Bauart und Größe ein, welche geringeren Jitter als die miniaturisierten SMD-Krabblerchen machen.

Hier ein Bild der Wandler meines Pioneer PD-93 CD-Plärrers:


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Tapedeck vs. Digital - von man-fred - 21.10.2017, 12:49
[Kein Betreff] - von Magnetophonliebhaber - 21.10.2017, 13:15
[Kein Betreff] - von kaimex - 21.10.2017, 13:41
[Kein Betreff] - von man-fred - 21.10.2017, 13:50
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[Kein Betreff] - von niels - 22.10.2017, 09:14

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