StartPage seriös ?
#1
Hallo Linux-Spezis,

in einem Buch über Linux Mint fand ich einen Hinweis auf http://www.startpage.com . Zitat:"...führt eine anonymisierte Suche bei Google durch und zeigt deren Ergebnisse an."
Ein Besuch auf der Internetseite vermittelte mir keinen transparenten Eindruck, was genau passiert, wenn man sich dieses Dienstes bedient, der wohl Schutz vor der "speziellen Betreuung" durch Google verspricht. Mir blieb unklar, ob da nur eine Verschiebung zu anderen "Betreuern" stattfindet.

Weiß jemand mehr ?
Kann man sich dem Angebot bedenkenlos anvertrauen ?

MfG Kai
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#2
moin moin,

ich habe das mal kurz getestet, ich habe auf der startpage seite meine ip gesucht und anschliessend das suchergebnis anonüm geöffnet.
es war nicht meine ip, aber browser und os wird erkannt.
entscheiden musst du selber wofür du's evtl. benutzen willst.
es kostet zwar nüscht, aber keiner macht was umsonst Wink

reginald

p.s. das güldet auch für windows
Das wahre Verbrechen verübt die volkstümliche Musik am Gehörgang der Menschheit.
( Benno Berghammer )
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#3
Hallo Reginald,

hast du 's nur einmal oder mehrfach probiert ? (Anderfalls "Mach 's nochmal, Sam")
Von Interesse wäre, ob die Fake-IP jedesmal anders (randomisiert) ist.
Andernfalls könnte Google wieder ein Interessen-Profil anlegen, zwar nicht dem richtigen Indie_wie?_Du?_Bumm zuordnen, einen aber trotzdem Hanno_nimm! mit unerwünschter Werbung bäh_lästigen.

MfG Kai
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#4
Wenn auf deinem Rechner ein Cookie von Google, Facebook und Co. gespeichert wird, kannst du dreimal in der Sekunde die IP Adresse wechseln.
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#5
Wenn Ihr wirklich anonym im Netz hermgruscheln wollt dann solltet Ihr das hier verwenden:
https://www.torproject.org/download/down...sy.html.en

Möglicherweise gibt es noch Besseres aber das hier schützt auch vor Cookies.
Gruß, Jürgen
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#6
Michael,

ich ergänze dann wohl sinngemäß: "ohne daß es irgendwas nützt".
Man müßte also vorher alle Cookies beseitigen, denn über StartPage's Fake-IP sollten dann ja wohl keine neuen reinkommen.

Was mir davon unabhängig aber noch unklar ist: ob es sich bei denen wirklich um "edle Ritter / Idealisten" handelt, die es "nur gut mit mir meinen", oder ob es Leute sind, die sich selbst nur ein Stück vom Google-Einnahme-Kuchen abschneiden wollen und mir gegenüber die gleichen Methoden anwenden wie sonst Google.

(Schon mein Vater pflegte vor 55 Jahren zu sagen: "Sie dich vor Junge, die wollen alle nur unser Bestes" )

MfG Kai
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#7
Moin, moin,

Startpage benutzt Google als Suchmaschine und behauptet, die Kundendaten derzeit nicht weitergeben zu brauchen. So haben auch bereits deutsche Fachmedien berichtet; ob solche Berichte jedoch auf Sachverstand beruhen, oder ob lediglich die Pressemitteilungen von Startpage widergekäuft werden, kann ich nicht sagen.

Natürlich kann Startpage nicht nur unter Linux verwendet werden. Es ist genauso Windows-geeignet und kann als Standard-Suchmaschine im IE eingesetzt werden. Allerdings fragt Windows spätestens nach einem Update, ob man nicht lieber Bing als Standard setzen will, und tut es hier und da auch ungefragt. Dann setzt man den Standard halt zurück.

Ihren Verdienst macht Startpage mit Provisionen, wenn jemand, der über Startpage auf einen Shop kommt, dort kauft.

Von den herkömmlichen Suchmaschinen scheint mir Startpage die interessanteste zu sein. Solange sich deren Vertrag mit Google nicht ändert. Aber dann kann man ja wechseln.

Ob man den Tor-Browser mag oder nicht: hier wurde eine Frage nach einer Suchmaschine gestellt. Insbesondere in Firmen und in Behörden ist Tor oft nicht einsetzbar.
Ich stelle zumindest dort IMMER Startpage als Suchmaschine ein weil ich es als nicht akzeptabel ansehe, dass jemand, der Mitarbeitern oder Schülern eine Installation zur Arbeit bereit stellt, dafür sorgt, dass deren "berufliche" Suchanfragen mit den privaten verknüpft werden.

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch
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#8
Hallo Matthias,
im Torbrowser sind einige Suchmaschinen erreichbar die nichts mit den bekannten Datensammlern zu tun haben.
Was die Suchmaschinen in Firmen und Behörden betrifft so ist es ausschließlich deren Sache zu entscheiden welche den Nutzern in den Firmen für ihre natürlich dienstlichen Suchen genutzt werden.
Die Informationen die dabei an die diversen Schnüffelorganisationen gehen haben doch mit dem Privatleben der Nutzer nichts zu tun.
Gruß, Jürgen
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