04.04.2017, 15:59
Separat noch Anmerkungen zu den vor Scham weglaufenden Röhren:
Ich nehme zwar Musik-Elektronik nur aus der Ferne war, hab aber folgendes mitgekriegt:
in der modernen Bühnen/Beschallungstechnik ist es nicht mehr üblich, daß Gitarrist, Bassist und Sänger mit ihren eigenen dedizierten Verstärkern den Krach erzeugen. Dafür gibt es riesige PA-Anlagen mit "Batterien" leistungsfähiger Transistorverstârker , Delay-Geräte und vertikale Lautsprecher-Line-Arrays. Der Gitarrist spielt auf einen kleinen Röhrenverstärker oder Transistorverstarker mit Röhren-Eingangsstufe, um den zünftigen/"amtlichen" Kompressions/Verzerrungssound zu erzeugen und auf ebenso amtliche Lautsprecherchassis in einer abgeschlossenen Box. Das Resultat wird per Micro auf die große PA gebracht. Lange Rede kurzer Sinn: eigentlich braucht der Guitarrist nur noch einen Röhren-PreAmp, der "Rest" kann aktuelle Technik sein.
Bei einer kleinen Band auf Club-Gigs sieht es natürlich anders aus als bei Bonamassa oder den Stones in Groß-Arenen.
Wenn es dann darum gehen soll, einen Vintage-Röhren-Eindruck zu erzeugen, kann man ja durchaus eine Echolette dahinstellen und ein paar Röhrenheizungen glimmen lassen. In dem Gehäuse kann man aber sicherlich noch einen Rasperry Pi o.ä. unterbringen, versehen mit Audio-I/O und programmiert als Hall/Echo-Gerät, konfiguriert von einem versteckten Laptop oder von einem Smartphone.
MfG Kai
Ich nehme zwar Musik-Elektronik nur aus der Ferne war, hab aber folgendes mitgekriegt:
in der modernen Bühnen/Beschallungstechnik ist es nicht mehr üblich, daß Gitarrist, Bassist und Sänger mit ihren eigenen dedizierten Verstärkern den Krach erzeugen. Dafür gibt es riesige PA-Anlagen mit "Batterien" leistungsfähiger Transistorverstârker , Delay-Geräte und vertikale Lautsprecher-Line-Arrays. Der Gitarrist spielt auf einen kleinen Röhrenverstärker oder Transistorverstarker mit Röhren-Eingangsstufe, um den zünftigen/"amtlichen" Kompressions/Verzerrungssound zu erzeugen und auf ebenso amtliche Lautsprecherchassis in einer abgeschlossenen Box. Das Resultat wird per Micro auf die große PA gebracht. Lange Rede kurzer Sinn: eigentlich braucht der Guitarrist nur noch einen Röhren-PreAmp, der "Rest" kann aktuelle Technik sein.
Bei einer kleinen Band auf Club-Gigs sieht es natürlich anders aus als bei Bonamassa oder den Stones in Groß-Arenen.
Wenn es dann darum gehen soll, einen Vintage-Röhren-Eindruck zu erzeugen, kann man ja durchaus eine Echolette dahinstellen und ein paar Röhrenheizungen glimmen lassen. In dem Gehäuse kann man aber sicherlich noch einen Rasperry Pi o.ä. unterbringen, versehen mit Audio-I/O und programmiert als Hall/Echo-Gerät, konfiguriert von einem versteckten Laptop oder von einem Smartphone.
MfG Kai
