Meine B77 -Fragen, Probleme und Tips-
#1
Hallo,

ich habe kürzlich eine B77 Halbspur Normalspeed bekommen. Ohne Bänder und Zubehör, einzig das originale Service Manual war dabei, immerhin schon was. So trete ich nun auch der Gemeinde der Tonbandler bei. Die Maschine scheint noch unrevidiert zu sein, die Kopfspiegelbreite kommt aber schon etwa 1mm dem Einschliff an den Ober- bzw. Unterkanten nahe. Der Hörkopf hat zum oberen Rand zudem im Spiegel eine kleine Erweiterung, möglich das er nicht ganz korrekt im Kippwinkel ist?

Nun habe ich mir kürzlich in der Bucht ein paar Gebrauchtbänder geschossen, Typ unbekannt, könnte BASF sein. Schmieren tun sich nicht, aber "krümeln", siehe angehanges Bild. Ist das nur bei alten Bändern so oder generell? Bin ich von meinen Cassetten gar nicht gewohnt.Der Klang ist bei 19cm schon recht ordentlich.

Ich möchte die Maschine natürlich revidieren und auch verbessern. Aber damit lasse ich mir noch etwas Zeit, denn zum einen wollen einige Projekte zuvor beendet werden (Technics DD in neuer Zarge, B710 MkII Komplettrevision) und zum anderen will ich die Zeit nebenher noch nutzen, die Tonbandtechnik weiter zu "studieren" denn ich will mich erst ans Werk machen, wenn ich weiß, was ich da tue und den technischen Hintergund dazu habe. Denn am Ende soll eine anständige Maschine bei rauskommen, die in allen Belangen Spaß macht und zufrieden stellt.

Ich werde hier immer wieder mal Fragen stellen, wer Lust hat, kann sie gern beantworten. Gibt es schon fertige Antworten dazu im Forum, tun es auch Links dorthin, ich werde dann lesen. Denn ich habe nur zurück bis ca. 2013 einige Threads zur B77 lesen können.

Hier also die erste Frage:
Dann kam aber die erste Ernüchterung. Im Monitorbetrieb ist alles
korrekt, aber bei Wiedergabe/Hinterband ist eine Phase verdreht. Konnte
ich durch Umpolen einer Lautsprecherbox bestätigen, dann stimmte es
wieder. Woher aber kommt der Phasendreher? Hat da doch jemand schon mal
am Schalter oder entsprechendem im Signalweg gelötet?

Gruß
André


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Gruß André
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#2
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199667#post199667 schrieb:Der Hörkopf hat zum oberen Rand zudem im Spiegel eine kleine Erweiterung, möglich das er nicht ganz korrekt im Kippwinkel ist?
Müsste mal ein Bild davon sehen.

Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199667#post199667 schrieb:Hat da doch jemand schon mal am Schalter oder entsprechendem im Signalweg gelötet?
Könnte auch an einem verpolt angeschlossenem Kopfsystem liegen. Ob im Aufnahme- oder Wiedergabezweig, lässt sich am leichtesten durch ein korrekt aufgenommenes Tonband prüfen (vorzugsweise Monosignal, auf beiden Spuren aufgezeichnet).

Grüße, Peter
Grüße
Peter


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Ich bin, wie ich bin.
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(Konrad Adenauer)
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#3
Hallo Peter,

wenn Du gute Augen hast, Bild4 zeigt den Tonkopf, wenn Du auf die diagonalen Pfeilsymbole in der Bildansicht klickst, bekommst Du ein Vollbild, hat der Browser das Lupensymbol, nochmal klicken, dann hast Du volle Auflösung. Dann siehst Du einen feinen Rand, der den Kopfspiegel umreißt. Der geht am oberen Rand etwas auf.

Ich habe von den Testbändern ("Spielen und Testen") die vorbespielten Aufnahmen gehört, die waren auch phasengedreht. Am Kopf sind die Kabel korrekt mit jungfräulichen Löststellen. Entgegen meiner Absicht muß ich die Maschine doch mal in Kürze aus dem Gehäuse nehmen und mal innen schauen, ob die Kabel dort korrekt auf der Karte ankommen?
Gruß André
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#4
Ah, hab's jetzt gesehen.
Wieder mal so ein Grenzfall ...
Ich würde die Zeniteinstellung lassen wie sie ist, bei fortgeschrittenem Abschliff bringt eine Korrektur meist nichts mehr.

Grüße, Peter
Grüße
Peter


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#5
Denke ich mir auch, ich werde bei Zeiten mal Holgi fragen, ob er noch einen Satz Köpfe über hat...bzw. die noch zu läppen gehen, viel Fleisch werden die aber wahrscheinlich nicht mehr drunter haben?
Gruß André
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#6
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199671#post199671 schrieb:viel Fleisch werden die aber wahrscheinlich nicht mehr drunter haben?
Schaut mir fast so aus.

Grüße, Peter
Grüße
Peter


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(Konrad Adenauer)
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#7
Schau mal hier - Günstiger wirst Du wohl nicht an neue Köpfe kommen
Viele Grüße
Jörg
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#8
Danke, sind die denn wirklich baugleich?
Gruß André
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#9
Jep - A77 und B77 (ich glaube auch A700) haben die gleichen Köpfe
Viele Grüße
Jörg
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#10
Ok, danke dann schaue ich mir das nochmal genau an, Artikelstandort Rumänien....hat aber nur gute Bewertungen.
Gruß André
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#11
Ich hab mir dort letztes Jahr einen Satz Viertelspurköpfe für meine B77 bestellt
Ging alles problemlos
Viele Grüße
Jörg
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#12
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199669#post199669 schrieb:Hallo Peter,

Ich habe von den Testbändern ("Spielen und Testen") die vorbespielten Aufnahmen gehört, die waren auch phasengedreht. Am Kopf sind die Kabel korrekt mit jungfräulichen Löststellen. Entgegen meiner Absicht muß ich die Maschine doch mal in Kürze aus dem Gehäuse nehmen und mal innen schauen, ob die Kabel dort korrekt auf der Karte ankommen?

Sieh mal hinten nach, wo die Koaxkabel von den Wiedergabeköpfen auf dem Audioboard aufgesteckt sind. Evtl. sind da die Stecker falsch aufgesteckt worden. Die richtige Belegung steht im Servicemanual.

Gruß
Volker
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#13
Hallo Volker,
den Gedanken hatte ich gestern abend auch. Ich rechne damit, das die hinten auf dem Bord falschherum aufgesteckt sind, ich werde nachher mal das Gehäuse abnehmen und nachschauen.
Gruß André
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#14
Fehler gefunden, der rechte Kanal war in der Phase vertauscht. Danach war wieder alles ok. Da ich die Maschine schon mal offen hatte, habe ich mir alles mal angeschaut, die Platinen sind noch alle in Originalbestückung. Dann habe ich gleich noch mal schnell den Frequenzgang und Gleichlauf geprüft. Den Audiotester lasse ich eigentlich lieber auf Linux laufen (mit WINE), allerdings dreht WINE den Frequenzgang bei 20kHz unbarmherzig ab, muß ich noch nach einer Problemlösung suchen... Ich habe dann mit Windows noch nachgemessen, hier ist mir die Kurvendarstellung nur unbefriedigend, aber ein FG-Abfall oben -3dB bei 22kHz ist für ein Standardband bei 19cm/s schon ganz brauchbar. Ich habe davon jetzt aber kein Bild hochgeladen, ist etwas umständlicher... Der Gleichlauf mit 0,04% nach DIN ist auch nicht bemängelbar.


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Gruß André
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#15
Könntest du noch mal ein Foto von den Köpfen machen, auf dem man erkennen kann, wie breit der Einschliff ist? Man muss da manchmal etwas mit Licht- und Aufnahmewinkel probieren; auch ein davor gelegtes kleines Stück weißes Papier vermag das Foto so aufzuhellen, dass man eine deutliche Abbildung bekommt. Wenn die noch nicht zu sehr runtergeritten sind, kann ich dir die läppen. Kost nischt. Bis die dann wieder abgenutzt sind, kannst du schon auf neue sparen! Wink
Ich müsste auch noch einen Satz sehr guter gebrauchter da haben.

LG Holgi
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#16
Moin Holgi,

eigentlich Abb. 4 im ersten Post, wie ich es Peter schon beschrieben hatte. Aber ich kann es noch mal mit dem "Fotostudio" versuchen, also mit Effektlicht, "Aufhellern" usw. Wink Bei normaler Beleuchtung wie oben geschehen, schattet die Kamera alles Licht ab. Aber es ist ca. knapp 1mm weniger als die Einfräsungen oben und unten. Ich werde noch mal Bilder machen und sie hier zeigen, dann kannst Du vielleicht sehen, ob sich das noch lohnt.
Gruß André
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#17
Moin, darf ich hier "eine" Frage zu meiner B77 stellen?
Gruß Ulf

TF-Berlin
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#18
Zu den Bändern:
Nein, das "Krümeln" ist nicht normal. Ein gesundes Band krümelt nicht und schmiert auch nicht.
Da der Frequenzgang bei 19cm bis 20.000 Hz reicht und eine CD auch nicht mehr kann, darf bei perfekt gewarteter Maschine kein Unterschied zwischen Vor- und Hinterband zu hören sein.
Wenn man hingegen eine (sehr gut geschnittene) Schallplatte aufnimmt, kann es zu (hörbaren) Verlusten bei der Aufnahme auch bei 19cm kommen. Ob das nur am reinen Frequenzgang liegt oder auch an anderen Faktoren, vermag ich nicht zu sagen. Kann das aber reproduzierend nachweisen. 8)
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#19
@Ulf
Ja, ich spreche ja hier verschiedene Probleme mit der Zeit an, vielleicht kann man den Thread ein wenig als Portal zu weiterführenden Themen im Detail nehmen.

@maddin
Ich habe gestern einige Aufnahmen vom Plattenspieler gemacht, noch nicht mit dem feinsten System aber mit einem sehr guten, das Ortofon MC 30 Supreme. Beim zeitweiligen Mithören auf Hinterband (hier ist nur der Pegel etwas geringer) konnte ich keine Unterschiede ausmachen. Mal sehen, was beim Delos später zu hören ist. Auf jeden Fall werde ich schon sehr konzentriert zuhören müssen, wollte ich Unterschied hören. Selbst das Rauschen ist kaum zu vernehmen. So spielt die B77 schon aus dem Stand (Original) etwas besser als mein Yamaha KX-930, auch wenn es nur feine Nuancen sind.
Was die Krümel angeht, dann bin ich beruhigt. Das sind unbekannte Bänder aus der Bucht, passen aber sehr gut zur Einmessung. Auf was hat Revox eingemessen?
Zum Herumspielen reichen mir die erstmal. Richtig gute Bänder möchte ich erst nach der Revision aufnehmen.
Gruß André
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#20
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199750#post199750 schrieb:Auf jeden Fall werde ich schon sehr konzentriert zuhören müssen, wollte ich Unterschied hören
Ja, das stimmt. War auch mehr ein theoretischer Wert. In der normalen täglichen Nutzung juckt mich das alles auch wenig. Ich höre auch lieber Musik als Laborwerte. 8)
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#21
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199750#post199750 schrieb:Auf was hat Revox eingemessen?
Das kommt auf das Baujahr an, sofern sie nicht später noch mal beim Service war!

Es wurde immer auf das gerade aktuelle Revox-Bandmaterial (601, 621, 631, 641) eingemessen. Später, als es das nicht mehr gab, auf BASF/Emtec LPR 35. Die alten Revox-Bänder stammten von Scotch, bis auf das 641, das von Ampex geliefert wurde. Fast alle, bis auf das alte 601, neigen aber zum Schmieren, Krümeln oder Stauben und sollten besser nicht gebraucht gekauft werden; auch nicht in ungeöffneter OVP. Das 601, das noch aus den 1960ern stammt, schmiert nicht, ist aber von seinen Eigenschaften her (Rauschen, Aussteuerbarkeit) ziemlich weit von moderneren Sorten entfernt.

LG Holgi
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#22
Ist eine Mknix, Serno muß ich mal für hier ablichten. Die Spielbänder krümeln nur, scheinen mir BASF Standardtyp zu sein. Wie ja zu sehen, ist der FG fast wie mit dem Lineal gezogen, ob die zu den Scotch und Ampex vom Arbeitspunkt paßten weiß ich nicht, aber anhand des verdrehten Hörkopfanschlusses war da sicher schon mal jemand dran und bestimmt wurde da auch die Einmessung aktualisiert. Die Aufkleber unter dem Chassis mit den einzelnen Stellpotis waren aber noch jungfräulich, eines hatte ich aber "entjungfert" ^^ und den EQ-Fast für rechts ganz minimal angehoben, so das beide Kanäle nahezu aufeinander liegen (schon wieder sowas... ^^ )

Da kommt mir dann die Idee, warum ist das Gehäuse unten zu? Mit Bohrungen oder gar einem passenden Ausschnitt sind die Potis schnell von aussen zugänglich und man wäre bei den Bandsorten flexibler. Ja, ich bin von den Cassettendecks etwas verwöhnt. Wink
Gruß André
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#23
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199759#post199759 schrieb:Mit Bohrungen oder gar einem passenden Ausschnitt sind die Potis schnell von aussen zugänglich und man wäre bei den Bandsorten flexibler.
Als Tonstudent vor 40 Jahren habe ich das so gelöst:

[Bild: IMG_1586.jpg]

Ein Bruder von mir erreichte dasselbe mit hineingesägtem Ausschnitt und entsprechend großer Blechabdeckung, was mir aber zu umständlich war, da sie jedes Mal abgeschraubt werden musste.

Die Maschine wurde vor jeder Aufzeichnung eingemessen, da sich auch unterschiedliche Bandchargen, zwischenzeitliche Transporte etc. vor allem im AW-Frequenzgang bemerkbar machten und diese Maschine im Kompanderbetrieb arbeitete, der Frequenzgangverwerfungen proportional vergrößert.

Grüße, Peter
Grüße
Peter


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(Konrad Adenauer)
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#24
Hallo Peter,

ja, so in etwa stelle ich mir das vor. Was ist die kleine separate Box?
Gruß André
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#25
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199762#post199762 schrieb:Was ist die kleine separate Box?
Eine stufenlose Geschwindigkeitseinstellung mit zwei Potis (grob & fein) für 6,5...ca. 50 cm/s bei der HS-Version.
Grüße, Peter
Grüße
Peter


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#26
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199759#post199759 schrieb:Da kommt mir dann die Idee, warum ist das Gehäuse unten zu? Mit Bohrungen oder gar einem passenden Ausschnitt sind die Potis schnell von aussen zugänglich und man wäre bei den Bandsorten flexibler. Ja, ich bin von den Cassettendecks etwas verwöhnt. Wink

...deshalb hab ich das Gehäuse meiner B77 unten an dieser Stelle einfach ausgesägt Big Grin
So kann man binnen wenigen Minuten die Kiste schnell auf eine andere Bandsorte ummessen
Viele Grüße
Jörg
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#27
ich habe mich durch den Schaltplan gekämpft, und habe den Transistor gefunden

kann dieser Transistor den Fehler verursachen und die Aufnahmefunktion immer anschalten?

[Bild: b77o13lzpa.jpg]


[img][Bild: b77o24myaw.jpg][/img] <img src="[Bild: b77o24myaw.jpg]" alt="url]" title="url]" style="font-size: 0.84em;" />
Gruß Ulf

TF-Berlin
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#28
Hallo Ulf,

genau der Transistor könnte es sein. Wenn der einen Emitter-Kollektor-Schluss hat bekommt der Oszillator immer Spannung und die Aufnahmerelais lassen sich incl. der roten LEDs schalten.

Gruß
Volker
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#29
Danke

habe die Platine draußen dieser Transistor wurde schon mal gewechselt und wie es aussieht wurde ein anderer eingesetzt, vielleicht nicht der richtige
Gruß Ulf

TF-Berlin
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#30
Prima, da bist Du ja dem Fehler schon ganz nah. Bleibt vielleicht noch das Umfeld im Auge zu behalten, warum mußte der Transistor schon mal getauscht werden? Ist das ein Schaltungsmangel? Nicht das man nur das Problem auf später verschiebt und der neue dann auch wieder irgendwann durchknallt...
Gruß André
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#31
Naja viel falsch machen kann man bei dem Transistor nicht, irgendein NPN der vom Gehäuse her passt geht an der Stelle. Der Transistor wird da nur als Schalter verwendet und muss nur die 21V Sperrspannung aushalten. Ich würde aber auf jeden Fall die Dioden D1 bis D4 und C1, C2 und C3 auf dem Oszillatorboard überprüfen bzw. auswechseln. Da könnte die Ursache für das Ableben des Transistors stecken. War nicht auch eine LED defekt? Könnte die gleiche Ursache gewesen sein.

Gruß
Volker
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#32
laut meinem Chinaprüfer ist der Transistor OK wäre ja auch zu einfach, es ist ein C 546B

C1-C3 sind ok laut dem Chinaprüfer

D3 D4 hatte ich geprüft D1 und D2 werde ich noch testen
Gruß Ulf

TF-Berlin
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#33
edit: sie funktioniert wieder, es war der Transistor nur leider habe ich Dussel im Manual auf das falsche Schaltbild geschaut :cursing: so war es nicht Q10 auf der 1.177.315.00 sondern Q8 auf der 1.177.317.00 welche in meiner Maschine steckt
Gruß Ulf

TF-Berlin
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#34
Supi thumbup
Meine läuft recht gut, bis auf ein paar Kontaktprobleme. Aber im Audiobereich möchte ich später alle Transistoren tauschen. BC107-109 ist ja noch Steinzeit...

Mal was anderes, ist das leise Pfeifen bei 19cm/s normal? Also wenn der Capstanmotor schneller dreht?
Gruß André
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#35
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199805#post199805 schrieb:Supi thumbup
Mal was anderes, ist das leise Pfeifen bei 19cm/s normal? Also wenn der Capstanmotor schneller dreht?
Ja leider, das ist der Tachosensor der die Motoglocke abtastet. Es wird ein bischen leiser, wenn der Abstand vom Sensor zum Motor vergrößert wird aber mit dem Nachteil dass dann die Regelung instabiler wird bzw. ganz ausfällt wenn man es überteibt. Aber man gewöhnt sich daran, ist ein typisches Geräusch aller A77, B77, PR99 8)
Gruß
Volker
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#36
das Geräusch macht meine auch
Gruß Ulf

TF-Berlin
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#37
Ok, dann werde ich mich auch daran gewöhnen, wobei am Hörplatz höre ich nur gelegentliche Geräusche der Kunststoffspulen. Sonst nichts.
Gruß André
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#38
die Capstanwelle kann bestimmt ein Tröpfchen Öl vertragen
Gruß Ulf

TF-Berlin
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#39
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=199805#post199805 schrieb:Supi thumbup
Meine läuft recht gut, bis auf ein paar Kontaktprobleme. Aber im Audiobereich möchte ich später alle Transistoren tauschen. BC107-109 ist ja noch Steinzeit...


Ich habe noch keine B77 gesehen welche BC107 und BC109 auf der Leiterplatte hatte. Was ist das für eine B77 (Seriennummer?)

Diese Transistoren lassen sich ja gut erkennen, da sie durchweg im Metallgehäuse ("TO18") daherkommen. Oder ist das etwa nur eine Annahme von Dir, dass diese Halbleiter tatsächlich in der Maschine stecken, da dies so im beiligenden Schaltungsschema dokumentiert ist?

Auch wenn dem so tatsächlich ist, so wird das Verhalten der Maschine durch den Austausch von Ersatztypen nicht besser oder schlechter. Es macht sich schlicht nicht real bemerkbar.

Gruß

Thomas
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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#40
Ich habe jetzt noch nicht die Schaltpläne, wo BC 107, 108 und 109 eingetragen sind mit den Platinen verglichen. Aber ich werde mich damit noch beschäftigen.
Gruß André
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#41
Baruse,'index.php?page=Thread&postID=199680#post199680 schrieb:Ich hab mir dort letztes Jahr einen Satz Viertelspurköpfe für meine B77 bestellt
Ging alles problemlos
Danke für den Tip. Ich habe nun auch zugeschlagen und zwei B77-Halbspurköpfe sichern können. Sind heute eingetroffen, Abwicklung und Versand waren problemlos und schnell. Ich werde dennoch die alten Köpfe dann mal ausbauen und Holgi zum Läppen geben, ich werde sie noch etwas weiter runterspielen, bevor ich dann die neuen einbaue. Somit ist das Leben meiner B77 längerfristig gesichert, denn sie ist ansonsten in einem recht gepflegten Zustand.
Gruß André
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#42
200€ für einen Satz Aufnahme und Wiedergabekopf ist ja nicht viel.
Stellt sich die Frage, ob diese neu oder gebraucht sind.
Gruß
Marc

Wer kein Geld scheißen kann/will, nimmt halt 1/4-Spur  Big Grin

Audio: Denon AVR-X6300 - Revox B77 - Akai GX-620
Video: Panasonic DMP-UB900 - Panasonic CXW-804 - AppleTV 4K - Dreambox DM900
Abo:   Apple Music (lossless Audio bis 24/192)

Link zur Bändertauglichkeitsliste
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#43
Freut mich daß es auch bei Dir problemlos geklappt hat!

@Dr. Chaos: Die Köpfe sind selbstverständlich neu
Viele Grüße
Jörg
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#44
Oh. Hätte ich die Seite mal vorher gekannt.
A77 & B77 haben, soweit ich weiß, die gleichen Tonköpfe?
Gruß
Marc

Wer kein Geld scheißen kann/will, nimmt halt 1/4-Spur  Big Grin

Audio: Denon AVR-X6300 - Revox B77 - Akai GX-620
Video: Panasonic DMP-UB900 - Panasonic CXW-804 - AppleTV 4K - Dreambox DM900
Abo:   Apple Music (lossless Audio bis 24/192)

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#45
Die Köpfe sind "mint". Die Spiegel blank ohne jegliche Spuren in ursprünglicher Form und mit einem Stück Tesa geschützt. Die Lötpins noch jungfräulich. Also wirklich NOS. Eine A77 hatte ich noch nie, auf den Bildern sehen die Köpfe gleich aus. Löschkopf habe ich keinen genommen, da sieht meiner noch sehr gut aus. Anscheinend halten die auch deutlich länger.
Gruß André
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#46
Dr. Chaos,'index.php?page=Thread&postID=201502#post201502 schrieb:A77 & B77 haben, soweit ich weiß, die gleichen Tonköpfe?
Ja. Und die A700 und die PR99....
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#47
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=201504#post201504 schrieb:Löschkopf habe ich keinen genommen, da sieht meiner noch sehr gut aus. Anscheinend halten die auch deutlich länger.
Ich habe erst einmal einen LK wirklich wechseln müssen, ein Bogen-Kopf bei einem RdL-Kopfträger. Da war der Kunststoff zwischen den Spulen richtig hohlgeschliffen und eine heftige Kante oben und unten.
Die Löschköpfe, die bei den Revoxen eingebaut sind (A77: Bogen, B77: Woelke), haben mindestens 20000 Stunden Lebensdauer, überleben also locker zwei Tonkopfsätze!

Gruß Holgi
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#48
Tonköpfe mit TESA geschützt?

Wenn Tesafilm direkt auf dem Tonkopf geklebt wurde und später abgezogen wird, sind die Polbleche der Köpfe wunderbar aufmagnetisiert aufgrund der statischen Entladung beim Abreißen!

Gratuliere dem Versender für diese Idee!! ?(
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#49
Das Entmagnetisieren vor dem Einmessen ist doch wohl obligatorisch!? ^^
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#50
Magnetophonliebhaber,'index.php?page=Thread&postID=201574#post201574 schrieb:Tonköpfe mit TESA geschützt?

Wenn Tesafilm direkt auf dem Tonkopf geklebt wurde und später abgezogen wird, sind die Polbleche der Köpfe wunderbar aufmagnetisiert aufgrund der statischen Entladung beim Abreißen!

Gratuliere dem Versender für diese Idee!! ?(
Sorry, aber vielleicht solltest Du noch mal in den Grundlagenbüchern nachschlagen, worin der Unterschied von statischer und magnetischer Aufladung erklärt ist Wink


PS. bin gestern mit meinem magnetischen Kreuzer kurz an einen Kopf seitlich gekommen.....davon abgesehen, das ich nicht weiß, wo die Köpfe auf dem Versandweg überall "vorbei" kamen, ist nach erfolgreichen Einbau eine Entmagnetisierung wohl obligatorisch,oder? Wink
Gruß André
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