04.01.2017, 22:38
Hallo Kai,
na, dann hast Du ja jetzt das erste Tonband-Bastelabzeichen bereits erworben
Wie oben schon angedeutet: Es ist auch vollkommen ok, die korrekten 0.775V = 0dV bei 400 oder 200 Hz einzustellen, wenn Dein Multimeter eben dort noch vertrauenswürdig ist. Wenn Dein VU-Meter bei 400 Hz 0 dB zeigt, sollte es das bei gleichem Pegel und 1 kHz immernoch tun.
Der historisch korrekte Weg wäre, ein klassisches Millivoltmeter zu verwenden. Dabei werden z.B. das MV 5 oder das MV 40 von Grundig immer wieder genannt. Der Vorteil ist, dass Du authentische Messbedingungen hast und nicht Genauigkeiten hinterherzugjagen versucht bist, die nur moderne Messgeräte vorgaukeln. Auch die Analogskalen mit Zeigern können von Vorteil sein, z.B. wenn Du ein Maximum suchst. Auch haben diese Geräte eine relativ große Bandbreite, ich glaube bis zu 1 Mhz.
Was mich davon abhält: Es sind alles wieder historische Geräte, die im Zweifel Reparaturen und Kalibrierungen brauchen - genau wie die Bandmaschine selbst. Letztere ist für mich Ziel des Hobbys, die Messtechnik wiederum nicht unbedingt. Deswegen hätte ich gerne ein erschwingliches Neugerät:
Gerade gestern habe ich mir ein UNI-T UT 803 bei ELV (über Amazon, keine Versandkosten) bestellt. Genauigkeiten sind bis 100 kHz angegeben, der gesamte Audiobereich ist also damit abgedeckt. Da ich aber den Vormagnetisierungsstrom (bei 150 kHz) messen will, ist das schon wieder grenzwertig, siehe Nachbarthread. Praxiserfahrung habe ich damit noch keine, es ist ja noch nicht angekommen. Den Daten nach erscheint es mir als guter Kompromiss zwischen Preis und Features.
Ohne die Spezialanwendung mit der Bias-Messung hätte ich mich wohl noch lange mit der Kombination aus Multimeter und Soundkarte begnügt.
Viele Grüße
Andreas
SONIC883_de,'index.php?page=Thread&postID=198120#post198120 schrieb:Edit: Aufnamepegel ist auch eingestellt
na, dann hast Du ja jetzt das erste Tonband-Bastelabzeichen bereits erworben

SONIC883_de,'index.php?page=Thread&postID=198138#post198138 schrieb:Mein Voltcraft VC270 misst nur von 40-400 Hz
Wie oben schon angedeutet: Es ist auch vollkommen ok, die korrekten 0.775V = 0dV bei 400 oder 200 Hz einzustellen, wenn Dein Multimeter eben dort noch vertrauenswürdig ist. Wenn Dein VU-Meter bei 400 Hz 0 dB zeigt, sollte es das bei gleichem Pegel und 1 kHz immernoch tun.
SONIC883_de,'index.php?page=Thread&postID=198138#post198138 schrieb:Welches Millivoltmeter ist denn zu empfehlen?
Der historisch korrekte Weg wäre, ein klassisches Millivoltmeter zu verwenden. Dabei werden z.B. das MV 5 oder das MV 40 von Grundig immer wieder genannt. Der Vorteil ist, dass Du authentische Messbedingungen hast und nicht Genauigkeiten hinterherzugjagen versucht bist, die nur moderne Messgeräte vorgaukeln. Auch die Analogskalen mit Zeigern können von Vorteil sein, z.B. wenn Du ein Maximum suchst. Auch haben diese Geräte eine relativ große Bandbreite, ich glaube bis zu 1 Mhz.
Was mich davon abhält: Es sind alles wieder historische Geräte, die im Zweifel Reparaturen und Kalibrierungen brauchen - genau wie die Bandmaschine selbst. Letztere ist für mich Ziel des Hobbys, die Messtechnik wiederum nicht unbedingt. Deswegen hätte ich gerne ein erschwingliches Neugerät:
Gerade gestern habe ich mir ein UNI-T UT 803 bei ELV (über Amazon, keine Versandkosten) bestellt. Genauigkeiten sind bis 100 kHz angegeben, der gesamte Audiobereich ist also damit abgedeckt. Da ich aber den Vormagnetisierungsstrom (bei 150 kHz) messen will, ist das schon wieder grenzwertig, siehe Nachbarthread. Praxiserfahrung habe ich damit noch keine, es ist ja noch nicht angekommen. Den Daten nach erscheint es mir als guter Kompromiss zwischen Preis und Features.
Ohne die Spezialanwendung mit der Bias-Messung hätte ich mich wohl noch lange mit der Kombination aus Multimeter und Soundkarte begnügt.
Viele Grüße
Andreas
