Revox A77 ???
#51
Hallo Martin,

die vielen Empfehlungen für Revox würde ich mal aus meiner Sicht so erklären: Eine A77 läßt sich gut reparieren, da noch fast alles diskrete Bauteile sind, die heute noch zu bekommen sind. Die B77 hingegen hat schon einige "Käfer" (IC) mehr eingebaut. Sie ist aber immer noch Reparaturfreundlich aufgebaut.(außer man muß einen abgebrochenen Kippschalter wechseln Sad ) Außerden gibt es bei den Revox keine Zwischenräder oder sonstige Spezialteile die kaum mehr zu bekommen sind. Ich habe jedenfalls über 10 Jahre lang A/B 77 repariert und eingemessen und bin damit sehr gut zurecht gekommen.
Aus dem Grund habe ich mir dann auch eine 2 Spur A77 HS MkII mit starken Laufgeräuschen aus der Bucht für kleines Geld besorgt. (Ich wußte ja wie das zu beheben war.) Ich habe jetzt über 3 Jahre gebraucht um mir privat die Geräte zum reparieren und einmeßen anzuschaffen, die ich damals auch auf meinem Arbeitsplatz hatte.
Vor 7 Jahren bin ich dann "Größenwahnsinnig" geworden und habe mir noch eine M15a von Rundfunks zugelegt. (Die brauchte aber noch einige Extras (auch Platz Big Grin ) um sie richtig nutzen zu können. Sie möchte auch einen höheren Eingangspegel als A/B 77 haben.)
Ich hoffe Du findest mit den vielleicht (zu)vielen Tips und Ratschlägen doch noch Deine "Traummaschiene".
Viele Grüße
Friedhelm
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 3x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)
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#52
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195048#post195048 schrieb:Während zur Instandsetzung eines DAT-Recorders Multimeter und Oszilloskop ausreichen, braucht man bei einer analogen Bandmaschine bestimmt noch anderes Equipment?
Ein Wechselspannungs-Millivoltmeter mit hochohmigem Eingang wäre nicht schlecht. Es sollte bis 1 MHz reichen, damit es auch die in einer A77 / B77 vagabundierende Lösch- und Bias-HF "mitbekommt".
Ein pegelstabiler Tongenerator sollte nicht fehlen.
Dein Oszilloskop wirst du zur Einstellung des Bandlaufs gut brauchen können.
Last but not least ein Messband zur Einstellung von Wiedergabepegel und Azimut sowie zur Kontrolle des Frequenzgangs.
Wo ein Messband vorhanden ist, sollte eine Entmagnetisierdrossel nie fern sein, denn mit versehentlich magnetisierten Köpfen und Bandführungen kann man sich sein wertvolles Messband blitzartig ruinieren.

Das wärs fürs erste.
Bestimmt fällt jemandem noch was Wichtiges ein, was Herr Alzheimer gerade vergessen hat.

Grüße, Peter
Grüße
Peter


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Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
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#53
Ein Bekannter von mir hat noch einen NF-Generator von Präcitronic (ehemalige DDR) und ein älteres Millivoltmeter von HP. Da blättert zwar schon leicht die Farbe von der Skala ab, aber man kann noch damit arbeiten. Die beiden Geräte könnte ich mir zu diesem Zweck ohne Probleme ausleihen. Ein originales Messband zu bekommen dürfte sich jedoch relativ schwierig werden.
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#54
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195088#post195088 schrieb:Die beiden Geräte könnte ich mir zu diesem Zweck ohne Probleme ausleihen.
Wird sich ja zeigen, was sie können. Einfach mal als groben Test den Generator für die Sinuskurve durchjubeln und schauen, ob das Millivoltmeter über den Tonfrequenzbereich konstanten Pegel anzeigt (etwa innerhalb 0,5 dB oder 5%). Das gibt schon einen ersten Eindruck über die Zuverlässigkeit der Messapparatur, sagt aber nur bedingt etwas zu deren Genauigkeit aus.

Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195088#post195088 schrieb:Ein originales Messband zu bekommen dürfte sich jedoch relativ schwierig werden.
Ich stelle sowas her, wenn auch nicht gratis :whistling:
Details kannst du hier nachlesen.

Grüße, Peter
Grüße
Peter


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(Konrad Adenauer)
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#55
... wer noch nie selbst eingemessen hat, wird warschweinlich alles verschlimmbessern!

Nachtrag Pro & kontra A77 / B77:

Die Federkontakte der A77-Platinen oxydieren gerne und lassen sich nicht mehr vollständig reinigen, zieht man Schleifpapier da durch wird die Oberschicht der Federn dermaßen aufgerauht, dass die Platinenkontakte sich bei häufigem Ziehen verschleißen!

Auch Kontakte der B77 / PR99 können "Dackelkonvakte" bei Transporterschütterungen bekommen!

Selbige hatte ich in meinem EMT 948 (Gerät aus Ü-Wagen) mit gleichen internen Steckverbindern.

Ich habe Zweifel, dass unsere Ing. es geschafft haben sollen auf den Mond zu fliegen, ick glob det ne...

;(
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#56
Magnetophonliebhaber,'index.php?page=Thread&postID=195092#post195092 schrieb:Die Federkontakte der A77-Platinen oxydieren gerne und lassen sich nicht mehr vollständig reinigen, zieht man Schleifpapier da durch wird die Oberschicht der Federn dermaßen aufgerauht, dass die Platinenkontakte sich bei häufigem Ziehen verschleißen!
Zur Reinigung derartiger Kontakte (z.B. ISA-Steckplätze in alten PC's) habe ich immer einen mit Kontakt 60 getränkten Pappstreifen verwendet, welche etwa so dick wie die Platine ist und diesen nur in der Einsteckrichtung auf und ab bewegt. Schmirgelpapier ist meiner Meinung für diesen Zweck ungeeignet
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#57
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195095#post195095 schrieb:
Magnetophonliebhaber,'index.php?page=Thread&postID=195092#post195092 schrieb:Die Federkontakte der A77-Platinen oxydieren gerne und lassen sich nicht mehr vollständig reinigen, zieht man Schleifpapier da durch wird die Oberschicht der Federn dermaßen aufgerauht, dass die Platinenkontakte sich bei häufigem Ziehen verschleißen!
Zur Reinigung derartiger Kontakte (z.B. ISA-Steckplätze in alten PC's) habe ich immer einen mit Kontakt 60 getränkten Pappstreifen verwendet, welche etwa so dick wie die Platine ist und diesen nur in der Einsteckrichtung auf und ab bewegt. Schmirgelpapier ist meiner Meinung für diesen Zweck ungeeignet
Kontakt 60 ist bei Buntmetallen ein Risiko und muss mit Kontakt WL abgewaschen werden, ich nehme für nicht-hartnäckige Fälle Tuner 600 aus dem gleichen Haus und mit gleicher Methode. Für hartnäckige Fälle soll Kontakt 61 gut sein, bislang habe ich diese Fälle schlicht auf die lange Bank geschoben.

leserpost,'index.php?page=Thread&postID=195069#post195069 schrieb:Wenn 2-Spur dann denke ich z.B. eher an Mono. Das verdoppelt nicht den Bandverbrauch. Wenn es ganz hoch her geht dann Vollspur Mono. Ansonsten gibt es auch sehr gute Mittelklasse 4-Spur Stereo Geräte. Die sind dann sogar noch compakter als ein Revox und warten Alles in Allem mit Spielzeiten auf rund um das was auch Cassetten zu bieten haben. So brauche in eigene Compilations nicht in doppelt und dreifacher Ausfertigung planen.
Halbspur Mono war hauptsächlich eine Frage des Gerätepreises würde ich meinen (als billigerer Konkurrent zu Viertelspur Mono). Halbspur Stereo dagegen ist eine Qualitätsfrage gegenüber Viertelspur Stereo - der Bandverbrauch verdoppelt sich, dafür sind die Spuren breiter und das bereits erwähnte Gegenspur-Übersprechen entfällt.

Wenn es Halbspur-Stereo sein soll, aber nicht unbedingt ein Großspuler sein muss, habe ich schon mehrfach von Grundig TK 47 als Geheimtipp gehört. Die Qualität soll exzellent sein, die einzigen beiden Achillesfersen sind die Andruckrollen (ca. 50 Euro für Ersatz Made in Germany) und bei den früheren Geräten einige Zinkdruckgussteile (Totalschaden wenn kaputt). Persönliche Besichtigung empfiehlt sich also.
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#58
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195058#post195058 schrieb:Meine "Traummaschine" wäre eigentlich eine Philips N4522. Diese ist jedoch sehr groß und schwer. Die Revox A77 ist meines Wissens der kleinste Großspuler und für meine Platzverhältnisse optimal.
Jo! Das war auch meine Traummaschine, bis ich vor drei Jahren eine für kleines Geld abholen konnte. Damit gebe ich jetzt immer an Wink Big Grin .

Eine tolle Maschine, die klanglich keinen Vergleich zu scheuen braucht! Neulich ist es mir sogar gelungen, ungebrauchte Ersatzköpfe dafür zu ergattern, falls die originalen doch mal ihre Lebensdauer erreichen.
Sie läuft wie gesagt seit drei Jahren, und zwar praktisch jeden Tag, und hat bisher keinerlei Ausfälle oder Probleme gezeigt. Einmal eingemessen, neuen Netzschalter eingebaut (muss fast immer gemacht werden) und läuft. Ich habe ja auch noch andere Schätzchen in Petto, aber seit ich die dicke Philips habe, fristen die Revoxe und Tandbergs leider ein Mauerblümchendasein... Es fehlt der Platz, mehrere aufzustellen.

               

Aber ich will dir ja nicht den Mund wässrig machen. So häufig laufen einem diese Kisten auch nicht über den Weg. Schon gar nicht für 200 Euro.

LG Holgi
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#59
Wegen Doppelposting gelöscht.
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#60
Ja, die N4520 bzw. N4522 sind schon Hammermäßig. Meiner Meinung nach neben der Technics RS-1800 und der AKAI GX-747 eine von der Optik her am besten gelungensten Maschine überhaupt. Da hat Philips mal so richtig gezeigt was sie können. Eine der wenigen Schwachstellen ist der Riemenantrieb für den Capstan. Da hätten die Entwickler aus Eindhoven mal der Schweizer Konkurrenz über die Schulter schauen sollen. Weiß zufällig jemand, was die N4520 zur Einführung 1979 gekostet hat? (Die Halbspur-Version N4522 kam erst später)
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#61
Naja, es gibt eigentlich insgesamt also incl. Cassetten kaum einen Capstanantrieb wo nicht auch ein Riemen dabei ist. Selbst wenn Direct Drive drauf steht. Die ASC hat ja auch modellübergreifend Riemenantrieb am Capstan. Ich war schon beim Plattenspieler immer skeptisch gegenüber Direct Drive. Es gibt sicher Vor- und Nachteile. Insgesamt werden die Nachteile des Riemenantriebes komischerweise aber immer mehr gesehen und diskutiert als die der Direct Drive Technik. Gut ausgeführt taugt m. E. beides für hohe Qualität. Bei ASC schwächeln m.W. manchmal die Capstanmotoren etwas. Der Riemen ist nicht das Problem.

Ansonsten schaugt die Phillips aber wirklich Klasse aus! Für sowas fehlt mir leider der Platz... :evil:

VG Martin
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#62
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195131#post195131 schrieb:Eine der wenigen Schwachstellen ist der Riemenantrieb für den Capstan.

Na ja, "Schwachstelle" ist vielleicht etwas hoch gegriffen. Da es mit Revox und Akai ja nur zwei Hersteller gab, die wirklich im großen Umfang Maschinen mit direktgetriebenem Capstan gebaut haben, gäbe es ja demnach jede Menge Geräte mit dieser Schwachstelle. Smile

Für mich hat sich ein riemengetriebener Capstan in der Praxis jedenfalls nie als nachteilig erwiesen.

Zitat:Weiß zufällig jemand, was die N4520 zur Einführung 1979 gekostet hat?

Hier steht "ca. 2.500 DM". Ich hab' auch noch eine Bandmaschinen-Preisliste von 1981, wo N4520 und N4522 drin auftauchen, aber leider im Moment nicht griffbereit. Ich gucke heute Abend mal nach.
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#63
Ich sehe die Schwachstelle auch nicht in technischer Hinsicht sondern eher im Bezug auf die Ersatzteilbeschaffung. Ein Riemen leiert irgendwann mal aus.

Was hat es eigentlich mit den Andruckrollen der A77 auf sich? Ich habe im Netz schon Bilder gesehen, wo sich diese in eine klebrige Masse verwandelt haben. So etwas habe ich noch nie gesehen. Bei meiner UHER Royal DeLuxe war die Andruckrolle zwar ziemlich hart, hat aber noch einwandfrei gegriffen. Der Vorbesitzer hatte aber auch schon fast die maximale Andruckkraft eingestellt. Bei zwei DAT-Recordern habe ich es schon erlebt, dass die Andruckrolle wie "verglast" war, also steinhart mit einer glänzenden Oberfläche unter welcher noch Bandabrieb zu sehen war.
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#64
Das Bild von mir z. B.?

B77 Fritte?

niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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#65
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195137#post195137 schrieb:Was hat es eigentlich mit den Andruckrollen der A77 auf sich? Ich habe im Netz schon Bilder gesehen, wo sich diese in eine klebrige Masse verwandelt haben.
Das waren dann aber Polyurethanrollen der B77. Sie sind grün und werden zunächst weich wie Kaugummi an der Oberfläche. Wenige Wochen später zerfließen sie im wörtlichen Sinne, lösen sich vom Kern und laufen oft unbemerkt in die Maschine. Eine totale Sauerei. Kürzlich hatte ich eine A77 eines Forenkollegen auf dem Tisch, bei der eine B77-Rolle dieses Typs eingebaut war (geht, wenn man oben und unten je eine Scheibe mit 1mm Stärke unterlegt). Er beklagte, dass die Maschine starke Gleichlaufschwankungen, besonders gegen Bandende produziert. Kein Wunder: Diese Rolle war im Anfangsstadium der Zersetzung. Die Oberfläche war klebrig und weich, man konnte sie mit dem Fingernagel leicht und weit eindrücken. Gerade noch rechtzeitig habe ein eine schwarze Rolle aus Naturgummi eingesetzt... thumbup

Bezüglich Capstanantrieb über Riemen und dessen Nachbeschaffung: überhaupt kein Problem, es gibt mehrere einschlägige Versender, die sich auf solche Riemen spezialisiert haben (etwa Herrn Hewicker.) Es ist bei den meisten Geräten ein normaler Flach- oder Rundriemen, den man auch nach seinen Abmessungen bestellen kann. Meine N 4522 hat übrigens noch den ersten! Die Zeiten der Flüssigriemen waren bei Philips wohl Anfang der 80er vorbei. Smile

LG Holgi
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#66
timo,'index.php?page=Thread&postID=195135#post195135 schrieb:
Zitat:Weiß zufällig jemand, was die N4520 zur Einführung 1979 gekostet hat?

Hier steht "ca. 2.500 DM". Ich hab' auch noch eine Bandmaschinen-Preisliste von 1981, wo N4520 und N4522 drin auftauchen, aber leider im Moment nicht griffbereit. Ich gucke heute Abend mal nach.

Die Liste nennt ebenfalls "um 2.500 DM" für die N4520 und "um 2.700 DM" für die N4522.

Andere Großspuler zum Vergleich:

Akai GX-620: um 1.400 DM
Akai GX-625: um 1.600 DM
Akai GX-635 D: um 1.900 DM
Akai GX-635 DB: um 2.150 DM
ASC 6002 S/6004 S: um 2.600 DM
Philips N-7300: um 1.000 DM
Pioneer RT-909: um 2.500 DM
Revox A77: um 1.700 DM (mit Dolby: 1.900 DM)
Revox B77: um 2.100 DM (HS/LS: 2300 DM; mit Dolby: 2.500 DM)
Sony TC-765: um 2.300 DM
TEAC X-10: um 2.100 DM (X-10 R: 2300 DM)
Technics RS-1500 US/RS-1506 US: um 3.000 DM
Technics RS-1700: um 4.000 DM
Uher SG-631: um 1.850 DM

Man staunt über so einige Preise, die dort genannt werden. Ein Uher SG 561 war demnach mit "um 1.570 DM" fast so teuer wie eine A77 und teurer als eine GX-620, eine altertümliche, einmotorige Sony TC-399 so teuer wie eine brandneue, dreimotorige TEAC X-3 (jeweils um 1.000 DM) und teurer als eine ebenfalls dreimotorige Akai GX-215 D mit Autoreverse (um 900 DM).
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#67
MatthiasB.,'index.php?page=Thread&postID=195046#post195046 schrieb:Sollte das Dir zu teuer sein, kannst Du nur einfach eine Maschine kaufen, die optisch gut aussieht und entweder bei einem Händler revidieren lassen, oder fragst mal im Forum, da gibt es ja einige, die sowas gemacht haben. Oder legst selber Hand an, aber da ist mMn. ein Grundwissen und die notwendige Meßtechnik Voraussetzung.
Andere Möglichkeiten wirst Du nicht haben, da die Geräte ja alle über 40Jahre alt sind.
Genau das habe ich gemacht. Ich habe eine optisch nahezu neuwertige A77 MkIV 4-Spur erstanden. Die Seriennummer ist 205XXX, die Köpfe wurden schon einmal erneuert und haben etwa 3-4mm absolut gleichmäßigen Kopspiegel. Laut Verkäufer ist sie funktionsfähig, werde sie in den nächsten Tagen mal inspizieren und testen.
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#68
Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Anschaffung!
Wird sich ja zeigen, was in der Wundertüte drin ist ... thumbup

Grüße, Peter
Grüße
Peter


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Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
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#69
Genau. Die erste Amtshandlung wird die Umstellung des Spannungswählers auf 240V sein. Mal sehen, ob die "Knallfrösche" schon rissig sind oder vielleicht sogar schon erneuert wurden.
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#70
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195332#post195332 schrieb:Die erste Amtshandlung wird die Umstellung des Spannungswählers auf 240V sein

Laß den ruhig mal auf 220V
Wechsle lieber die Knallfrösche
Viele Grüße
Jörg
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#71
In einem anderen Forum schrieb ein User, dass seine A77 sehr heiss wird. Er hatte sie viele Jahre nicht benutzt. Ich vermutete daher, dass dies mit der zwischenzeitlich erfolgten Spannungsumstellung von 220V auf 230V zusammenhängen könnte.
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#72
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195365#post195365 schrieb:In einem anderen Forum schrieb ein User, dass seine A77 sehr heiss wird. Er hatte sie viele Jahre nicht benutzt. Ich vermutete daher, dass dies mit der zwischenzeitlich erfolgten Spannungsumstellung von 220V auf 230V zusammenhängen könnte.

Könnte, ist als alleinige Fehlerursache aber unwahrscheinlich.
Meine beiden Exemplare werden jedenfalls nicht auffällig warm, egal ob der Spannungswähler auf 220 oder 240 steht. Knapp 5% höhere Spannung macht jedenfalls weder den Magneten, noch den Motoren, noch der Stabilisierungsstufe für die Gleichspannung wirklich zu schaffen. Auch die übrigen Bauteile sind elektrisch genügend großzügig dimensioniert.

Falls Motoren heiß werden, sollte man vielleicht als erstes ihre Phasenschieberkondensatoren etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Falls es der Gleichrichterteil ist, würde sich mein Verdacht als erstes auf die Siebkondensatoren richten.
Wird nur der Trafo zu warm und fliegt irgendwann sogar die Netzsicherung, wäre möglicherweise dieser hinüber (Windungsschluss), was ich aber noch nie erlebt habe.

Grüße, Peter
Grüße
Peter


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(Konrad Adenauer)
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#73
Peter Ruhrberg,'index.php?page=Thread&postID=195330#post195330 schrieb:Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Anschaffung!
Wird sich ja zeigen, was in der Wundertüte drin ist ... thumbup
Habe heute mal einen Blick ins innere geworfen. Die Maschine befindet sich auch innen in absoluten Top-Zustand. Sogar die 4 "Knallfrösche" sind völlig unversehrt und zeigen von allen Seiten keinerlei Risse. An den 3 Phasenschieberkondensatoren für die Motoren sieht man etwas verflüssigte Dichtungsmasse, aber nur in der Rille und an den Durchführungen der Anschlüsse. Ausgelaufen in das Gerät ist nichts. Die Trimmer sind ebenfalls alle optisch in Ordnung. Jediglich die beiden Boards mit den Endverstärkern fehlen. Sie wurden wohl irgendwann mal ausgebaut, da sich auf dem Andruckrollenhebel ein Aufkleber ist mit dem Hinweis "mit Verstärkern" befindet. Der Probelauf mit Band muß allerdings noch etwas warten, die Leerspule ist noch unterwegs.
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#74
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195495#post195495 schrieb:Sogar die 4 "Knallfrösche" sind völlig unversehrt und zeigen von allen Seiten keinerlei Risse.
Schmeiß sie trotzdem raus, was nicht ist kann ja noch werden. Der in meinem Dual 721 von 1976 war auch noch wie neu als ich ihn das erste Mal offen hatte, ein Jahr später habe ich ihn dann getauscht weil er erste Risse hatte.
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#75
Kann es sein, dass der Zustand der "Knallfrösche" in direkten Zusammenhang mit der Anzahl der Schaltvorgänge und somit der Nutzung der Maschine steht? Die Entstörkondensatoren dienen doch dazu, während der Schaltvorgänge die an den Relaiskontakten entstehenden Funken zu löschen um die Relaiskontakte vor Abbrand zu schützen sowie Funkstörungen zu vermeiden. Bei einer Maschine, auf der z.B. überwiegend Schallplatten am Stück überspielt wurden fällt die Belastung der Kondensatoren geringer aus, als auf einer Maschine auf der Mixtapes zusammengestellt wurden oder einzelne Titel aus dem Rundfunk mitgeschnitten wurden.
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#76
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195509#post195509 schrieb:Kann es sein, dass der Zustand der "Knallfrösche" in direkten Zusammenhang mit der Anzahl der Schaltvorgänge und somit der Nutzung der Maschine steht? Die Entstörkondensatoren dienen doch dazu, während der Schaltvorgänge die an den Relaiskontakten entstehenden Funken zu löschen um die Relaiskontakte vor Abbrand zu schützen sowie Funkstörungen zu vermeiden. Bei einer Maschine, auf der z.B. überwiegend Schallplatten am Stück überspielt wurden fällt die Belastung der Kondensatoren geringer aus, als auf einer Maschine auf der Mixtapes zusammengestellt wurden oder einzelne Titel aus dem Rundfunk mitgeschnitten wurden.
Nein, da selbst unbenutzte Kondensatoren mit der Zeit rissig werden, vor allem bei nicht idealer Lagerung. Die bekannte bayrische Restpostenfirma hat mir einmal einen Schwung Rifas mit Produktionsdaten 1977 und 1987 (wenn ich mich richtig erinnere) verkauft, die komplett rissig waren. Die mir bekannte Mutmaßung war, dass die Epoxy-Vergussmasse mechanische Spannungen entwickelt, reißt, wodurch Feuchtigkeit aus der Luft in den Wickel eindringen kann und sobal die Isoliereigenschaften des Papier-Dieelektrikums zu schlecht werden, knallt es.
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#77
Ragnar_AT,'index.php?page=Thread&postID=195535#post195535 schrieb:Die mir bekannte Mutmaßung war, dass die Epoxy-Vergussmasse mechanische Spannungen entwickelt, reißt, wodurch Feuchtigkeit aus der Luft in den Wickel eindringen kann und sobald die Isoliereigenschaften des Papier-Dielektrikums zu schlecht werden, knallt es.
Wobei hier größere Temperaturschwankungen sicher auch eine Rolle spielen. Von Kunststoffen (hauptsächlich PVC) ist ja auch das Phänomen bekannt, dass Bauteile wie z.B. Zahnräder durch die Verflüchtigung des Weichmachers schrumpfen und durch die hierbei entstehende mechanische Spannung reißen.

Baruse,'index.php?page=Thread&postID=195360#post195360 schrieb:Laß den ruhig mal auf 220V
Wobei man hier geteilter Meinung ist. Ich habe gerade mal die Netzspannung gemessen: es liegen 235V an

Pro: http://www.analogfan.de/revox-bandmaschi...v-neu.html

Contra: http://forum.studerundrevox.de/viewtopic.php?f=5&t=948
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#78
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195541#post195541 schrieb:Wobei man hier geteilter Meinung ist. Ich habe gerade mal die Netzspannung gemessen: es liegen 235V an
Ich sehe das so: Es schadet der Funktion der Maschine in keinster Weise, wenn sie auf 240 V geschaltet wird. Sie funktioniert auch dann einwandfrei. Andererseits sinkt die thermische Belastung diverser Bauteile, wenn sie mit einer niedrigeren Spannung betrieben werden. Und da auch hier (in Hannover) die Netzspannung eher bei 235 als bei 228 V liegt, laufen meine Geräte alle auf 240 V.

Gruß
Holgi
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#79
Bei Transistorgeräten sehe ich eigentlich keinen Grund, nicht auf die nächsthöhere Netzspannung zu gehen, die Wahrscheinlichkeit, dass Motoren wegen Unterspannung Schaden nehmen scheint mir in diesen Spannungs- und Lastbereichen eher gering. Elektronik, insbesondere Spannungsregler, dürfte sich dankbar zeigen.

Bei Röhrengeräten gibt es völlig konträre Meinungen. Die einen sagen, dass zu hohe Spannung Bauteile schneller altern lässt, u.a. die Röhren (Überheizung). Die anderen vertreten ebenso vehement die Meinung, dass Unterheizung der Röhren wesentlich schädlicher ist und man daher im Zweifel eher auf dem niedrigeren Spannungswert bleiben sollte.
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#80
Bei Röhrengeräten sieht die Sache wieder ganz anders aus. Hier muß die Betriebsspannung möglichst genau eingehalten werden. Bei zu hoher Heizspannung altert der Heizwendel schneller - analog zum Wendel in der Glühlampe. Bei zu niedriger Heizspannung "verhungern" die Röhren, wie die Rundfunktechniker früher immer sagten. Dies führt zum schnelleren Altern der Kathode, da sich keine ausreichend große Elektronenwolke ausbilden kann und die Elektronen durch die hohe Anodenspannung regelrecht aus der Kathode "herausgerissen" werden. Aus diesem Grund verwendete man früher (hauptsächlich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR) Regeltrafos, welche z.B. dem Fernsehgerät vorgeschaltet wurden.
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#81
Update:

Die A77 läuft, aber es kommt kein Ton. Habe den Cinch-Ausgang mit dem Aux-Eingang von meinem Verstärker Verbunden, es ist jedoch nicht einmal das Grundrauschen zu hören. Habe auch alle möglichen Einstellungen schon durchprobiert - ohne Erfolg. Jediglich bei Einstellung del rechten unteren Drehschalters auf II>I schlägt der Zeiger des VU-Meters aus. Jetzt geht die Sucherei los.
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#82
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195603#post195603 schrieb:Jetzt geht die Sucherei los.
Vermutlich als erstes im Leitungsverstärker des WEV. Hier gibt gerne mal einer der drei gleichstromgekoppelten Transistoren seinen Geist auf.
Gut dass die Gleichspannungen im SP vermerkt sind, diesen Gefallen tut einem nicht jeder Hersteller ...

Grüße, Peter
Grüße
Peter


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#83
Danke für den Hinweis. Dass ich bei einem 40 Jahre alten Gerät mit einigen kleineren Macken rechnen mußte war mir schon klar. Aber damit, dass es gleich einen schwerwiegenden Fehler in der Elektronik hat, habe ich nicht gerechnet. Im Netz habe ich bislang auch nichts näheres dazu gefunden. Es scheint also ein sehr selten auftretender Fehler zu sein. Zeigen die VU-Meter der A77 eigentlich auch bei Wiedergabe den Pegel an?
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#84
nein, ausgenommen die dolbymaschinen.
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#85
Dann wäre das schon einmal geklärt. Werde mal probieren, ob über den Kopfhörerausgang was zu hören ist. Den DIN-Anschluß kann ich leider mangels entsprechenden Geräten nicht testen.
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#86
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195609#post195609 schrieb:Dann wäre das schon einmal geklärt. Werde mal probieren, ob über den Kopfhörerausgang was zu hören ist. Den DIN-Anschluß kann ich leider mangels entsprechenden Geräten nicht testen.
Der KH-Ausgang liegt dem Line-Ausgang einfach parallel. Falls du darüber was hörst, sind die Lineverstärker in Ordnung.

Bis heute weiß ich übrigens nicht, ob das Signal für die VU-Meter in I=>II / II=>I Stellung vor oder hinter dem Wiedergabe-Lautstärkesteller abgegriffen wird. (Musste ich bis jetzt auch nicht wissen.) Falls davor, könnte es sein dass nicht die Endstufe hin ist, sondern das Lautstärkepoti. Das hatte ich selber schon mal, hab's dann kurzerhand überbrückt, weil ich an dieser Kiste sowieso keine Kopfhörer betreiben wollte.

Grüße, Peter
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Peter


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#87
Ist denn der Lautstärke- und Balance-Regler nicht nur bei der Wiedergabe über die - falls vorhanden - eingebauten Endstufen wirksam? Was mich wundert, ist dass vom Cinch-Ausgang nicht mal bei voll aufgedrehten Regler an der A77 und am Verstärker ein Rauschen kommt. Angeschlossen habe ich die A77 an den VCR/Aux-Eingang meines AIWA XA-006, wo sonst der MediaServer angeschlossen ist.
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#88
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195622#post195622 schrieb:Ist denn der Lautstärke- und Balance-Regler nicht nur bei der Wiedergabe über die - falls vorhanden - eingebauten Endstufen wirksam?
Nein, weil er bereits vor dem dreistufigen Lineverstärker liegt, der alle Ausgänge (DIN, Cinch, Kopfhörer) und evtl. eingesteckte Endstufen speist.

Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195622#post195622 schrieb:Was mich wundert, ist dass vom Cinch-Ausgang nicht mal bei voll aufgedrehten Regler an der A77 und am Verstärker ein Rauschen kommt.

Rauschen ja, aber bei Wiedergabe kein Signal, auch wenn die VUs bei I=>II ausschlagen?
Wie ist es bei "Stop"? Bleibt dann das Rauschen gleich, oder ändert sich was?
Und verändert sich das Rauschen, wenn du die Lautstärke oder Balance veränderst? Falls ja, wie?

Grüße, Peter
Grüße
Peter


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#89
Der Cinch-Ausgang ist komplett tot, es passiert absolut nichts. Ich vermute nittlerweile ein Kontaktproblem, da der Verkäufer mit der Hand auf der Bibel schwört, das vor dem Versand alles funktionierte. Habe im moment leider wenig Zeit.
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#90
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195626#post195626 schrieb:Ich vermute mittlerweile ein Kontaktproblem,
Den Verdacht habe ich auch. Diese Cinchbuchsen haben es in sich. Manchmal müssen sie nur etwas enger gebogen werden, nicht selten sind sie mehr oder weniger oxydiert, und gebrochene habe ich auch schon gesehen.
Wenn du wieder mehr Zeit hast, kannst du testen, ob am DIN-Ausgang SIgnal anliegt?
Grüße
Peter


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#91
Und bitte auch mal den angekündigten Test über angeschlossenen Kopfhörer machen.
Manche Tonträger werden mit jedem Ton träger.
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#92
Peter Ruhrberg,'index.php?page=Thread&postID=195615#post195615 schrieb:Bis heute weiß ich übrigens nicht, ob das Signal für die VU-Meter in I=>II / II=>I Stellung vor oder hinter dem Wiedergabe-Lautstärkesteller abgegriffen wird.
Dahinter, Peter. Die VU-Meter hängen ja am Aufnahmeverstärkerausgang. Und in der Multiplay-Schalterstellung kommt das Signal vom Wiedergabeverstärker von vor dem Volume-Poti.

LG Holgi

   
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#93
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195609#post195609 schrieb:Den DIN-Anschluß kann ich leider mangels entsprechenden Geräten nicht testen.
Dazu brauchst du gar keine "passenden Geräte", sondern nur einen DIN-/Cinch-Adapter oder ein entsprechendes Kabel mit DIN-Stecker (Stifte 3 [links], 5 [rechts] und 2 für Masse). Aber der Kopfhörerausgang geht zum testen ja genauso.
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#94
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=195636#post195636 schrieb:Und in der Multiplay-Schalterstellung kommt das Signal vom Wiedergabeverstärker von vor dem Volume-Poti.
"Von hinter" war wohl gemeint thumbup
Aber du hast recht: Ich sollte einfach häufiger Blockschaltbilder lesen statt mich in offenen Enden von Schaltplänen zu verirren :whistling:

Grüße zum Sonntag,
Peter
Grüße
Peter


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Ich bin, wie ich bin.
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(Konrad Adenauer)
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#95
Peter Ruhrberg,'index.php?page=Thread&postID=195639#post195639 schrieb:"Von hinter" war wohl gemeint thumbup
Nein. Es war so gemeint, wie geschrieben!

   
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#96
TK 240,'index.php?page=Thread&postID=195635#post195635 schrieb:Und bitte auch mal den angekündigten Test über angeschlossenen Kopfhörer machen.
Werde mich morgen Vormittag noch einmal mit der Maschine beschäftigen. Kommt die A77 eigentlich mit allen Bändern zurecht oder sollte man bestimmte Fabrikate bzw. Bandstärken meiden? Ich habe zum Test mal ein Band von Grundig aufgelegt, es hat die bekannte braune Vorderseite und eine schwarze, matte Rückseite. Beim ersten Umspulen nach jahrelangen liegen stiebte es etwas. Welcher Hersteller fertigte die Bänder für Grundig? ReVox empfiehlt ja ausschließlich seine eigenen Bänder. Ich habe auch irgendwo im Netz gelesen, dass im Gegensatz zum Handbuch keine Spulen kleiner als 18cm verwendet werden sollen, da mindestens ein Kerndurchmesser von 6cm erforderlich ist. Beim meinem ersten Tonbandgerät, einem Unitra ZK246 wurden in der Bedienungsanleitung Bänder mehrerer Hersteller empfohlen. Das waren u.a. ORWO 120, BASF DP26 und Maxell XL1.
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#97
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=195650#post195650 schrieb:Es war so gemeint, wie geschrieben!
Ich brauch wohl ne neue Brille ...
Grüße
Peter


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#98
Houseverwalter,'index.php?page=Thread&postID=195670#post195670 schrieb:Welcher Hersteller fertigte die Bänder für Grundig?

Die älteren waren von BASF, die neueren von 3M (Scotch). Wenn das Band auffallend stark chemisch-süßlich riecht und blassblaue und -rote Vorspannbänder hat, ist es letztes.

Zitat:Beim meinem ersten Tonbandgerät, einem Unitra ZK246 wurden in der Bedienungsanleitung Bänder mehrerer Hersteller empfohlen. Das waren u.a. ORWO 120, BASF DP26 und Maxell XL1.

XL-I, sicher? Das passt einerseits überhaupt nicht in diese Reihe, weil rückseitenbeschichtet und nicht als Doppelspielband erhältlich, andererseits kam es m.W. erst Anfang der 1980er Jahre auf den Markt und dürfte somit jünger sein als das ZK246. Wenn Maxell, sollte das eher das LN oder UD 25-120 sein.
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#99
So genau weiß ich das nicht mehr welches Maxell da erwähnt wurde. Es muß eins aus Mitte der 70er Jahre sein. Da war es wohl das UD 25-120. Das Gerät wurde 1976 gekauft. Das Grundig Band dürfte somit ein BASF sein, es riecht nicht auffällig und die Farben der Vorspannbänder (Grün, Rot) sind exakt wie bei den BASF. Es ist so eins auf der silbernen Spule mit dem Schwarzen Aufkleber "GRUNDIG HiFi" in der Mitte. Auf dem Vorspannband steht die Zahl 425244.
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Die Wiedergabe funktioniert jetzt. Die Ursache, warum nichts zu hören war, ist ziemlich banal: durch den "Knacks" beim Einschalten der A77 hat sich die Schutzschaltung des Verstärkers aktiviert und somit war nicht mal mehr ein Rauschen zu vernehmen. Habe die Getäte heute in umgekehrter Reihenfolge eingeschaltet und alles funktioniert.
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