18.09.2020, 22:50
Hallo zusammen,
ich habe 2011 ein Live-Konzert für eine CD-Veröffentlichung aufgenommen, Kammermusik (Klavier, Violine, Klassik). Das Equipment, auf das ich damals zugreifen konnte, war exzellent (Neumann-Mikros, RME-Preamp und D/A-Wandler). Das Konzert wurde in Cubase live als Mehrspuraufnahme mitgeschnitten. Das eigentliche Problem bestand darin, dass die Bühnenbeleuchtung erst eingeschaltet wurde, als die Musikerinnen die Bühne betraten. Die Lampen wurden warm und knackten dabei... das war alles im Signal überdeutlich und ich habe es mit den üblichen Mitteln (Wavelab etc.) nicht herausfiltern können, obwohl es Plattenknacksern nicht unähnlich klang. Die Lösung bestand darin, die Aufnahme einem Bekannten mitzugeben, der im Tonstudio die Knackser heraus-gezeichnet hat, d.h. er hat auf ganz basaler Ebene die Signale nachgezeichnet. Dafür braucht man viel Erfahrung und viel Zeit, das Ergebnis war verblüffend und wäre automatisiert so nie entstanden. Theoretisch hätte ich das mit meinen Mitteln auch gekonnt - das geht sogar direkt in Cubase. Aber die Erfahrung und das Wissen fehlten einfach. Glücklicherweise betraf das nur die ersten Minuten der Aufnahme... irgendwann hat sich das Metall der Lampen ausgedehnt und damit knacken die Dinger nicht mehr...
Ich vermute, dass bei einem digitalen Remaster gute Toningenieure in Problemstellen auch so vorgehen.
ich habe 2011 ein Live-Konzert für eine CD-Veröffentlichung aufgenommen, Kammermusik (Klavier, Violine, Klassik). Das Equipment, auf das ich damals zugreifen konnte, war exzellent (Neumann-Mikros, RME-Preamp und D/A-Wandler). Das Konzert wurde in Cubase live als Mehrspuraufnahme mitgeschnitten. Das eigentliche Problem bestand darin, dass die Bühnenbeleuchtung erst eingeschaltet wurde, als die Musikerinnen die Bühne betraten. Die Lampen wurden warm und knackten dabei... das war alles im Signal überdeutlich und ich habe es mit den üblichen Mitteln (Wavelab etc.) nicht herausfiltern können, obwohl es Plattenknacksern nicht unähnlich klang. Die Lösung bestand darin, die Aufnahme einem Bekannten mitzugeben, der im Tonstudio die Knackser heraus-gezeichnet hat, d.h. er hat auf ganz basaler Ebene die Signale nachgezeichnet. Dafür braucht man viel Erfahrung und viel Zeit, das Ergebnis war verblüffend und wäre automatisiert so nie entstanden. Theoretisch hätte ich das mit meinen Mitteln auch gekonnt - das geht sogar direkt in Cubase. Aber die Erfahrung und das Wissen fehlten einfach. Glücklicherweise betraf das nur die ersten Minuten der Aufnahme... irgendwann hat sich das Metall der Lampen ausgedehnt und damit knacken die Dinger nicht mehr...
Ich vermute, dass bei einem digitalen Remaster gute Toningenieure in Problemstellen auch so vorgehen.
Liebe Grüße
Thomas
Thomas

