26.06.2020, 11:51
Im Digitalen brauchst man kein Speicherformat, was lange hält. Das sind Argumente oder Vorstellungen aus der alten analogen Welt. Was "Kaimex" schreibt, ist eine unumstößliche Wahrheit - 'tschuldigung für diese Formulierung
. Allerdings funktioniert digitale Speicherung anders. Sicherheit erreicht man durch das ständige Kopieren auf andere Speichermedien. Eventuell sind vor einer erneuten Nutzung Formatänderungen nötig. Dabei können bei der Wandlung Verluste auftreten, aber die gibt es im Analogen auch.
Seit Mitte der Achtziger Jahre arbeite ich mit digitalen Arbeitsmedien in der Text-, Film und Tonerstellung, gemeinsam mit vielen Kollegen. Viele Betriebssysteme begleiteten mich, sich ändernde Programme und diversse Speichermedien. Einen Datenverlust kann ich nicht beklagen - und wenn es einen zu beklagen gab, dann war es mein dummer Fehler.
Meine Arbeitswelt sind die Medien in all ihren Formen. Nirgendwo (also auf der Produktionsebene) wird auch nur im Ansatz über die Rückkehr zum Analogen diskutiert. Meine Freunde arbeiten als Ingenieure in der Projektentwicklung, als Tonmeister in der Audioproduktion - unsere Diskussion hier lockt ihnen nur ein Lächeln hervor. Weil die Rückkehr des Analogen etwas Absurdes ist, eine Forderung, die nicht auf Fakten basiert. Auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel. Vielleicht gibt es irgendwo jemanden, der eine Bandmaschine aus Was-weiß-ich-für-Gründen anwirft ...
Natürlich gibt es in der digitalen Welt einen Verlust zu beklagen. Die Medien altern eben nicht mehr. Zeigen keine Gebrauchsspuren der individuellen Nutzung. Das könnte tatsächlich ein Verlust sein, ist aber eben nicht Gegenstand der hiesiegen Diskussion.
. Allerdings funktioniert digitale Speicherung anders. Sicherheit erreicht man durch das ständige Kopieren auf andere Speichermedien. Eventuell sind vor einer erneuten Nutzung Formatänderungen nötig. Dabei können bei der Wandlung Verluste auftreten, aber die gibt es im Analogen auch.Seit Mitte der Achtziger Jahre arbeite ich mit digitalen Arbeitsmedien in der Text-, Film und Tonerstellung, gemeinsam mit vielen Kollegen. Viele Betriebssysteme begleiteten mich, sich ändernde Programme und diversse Speichermedien. Einen Datenverlust kann ich nicht beklagen - und wenn es einen zu beklagen gab, dann war es mein dummer Fehler.
Meine Arbeitswelt sind die Medien in all ihren Formen. Nirgendwo (also auf der Produktionsebene) wird auch nur im Ansatz über die Rückkehr zum Analogen diskutiert. Meine Freunde arbeiten als Ingenieure in der Projektentwicklung, als Tonmeister in der Audioproduktion - unsere Diskussion hier lockt ihnen nur ein Lächeln hervor. Weil die Rückkehr des Analogen etwas Absurdes ist, eine Forderung, die nicht auf Fakten basiert. Auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel. Vielleicht gibt es irgendwo jemanden, der eine Bandmaschine aus Was-weiß-ich-für-Gründen anwirft ...
Natürlich gibt es in der digitalen Welt einen Verlust zu beklagen. Die Medien altern eben nicht mehr. Zeigen keine Gebrauchsspuren der individuellen Nutzung. Das könnte tatsächlich ein Verlust sein, ist aber eben nicht Gegenstand der hiesiegen Diskussion.
Olaf, der eher passiv seit Jahren hier mitliest und sich an den fachlichen Beiträgen über Tonbandgeräte erfreut
