06.02.2005, 07:16
Also ich war in 1966 bis 69 ja noch ein Kind (naja - an ´69 habe ich ein paar Erinnerungen) und da ist es schwierig wirklich mitzureden. In 1966 ein Stereo-Tonbandgerät für 2000,- Mark ? Neee, hätte ich wahrscheinlich auch nicht gekauft. Verzeiht mir, bitte, aber zu dieser Zeit hätte ich mir wahrscheinlich einen dicken Plattenspieler und ein paar Stereo-Schallplatten für das Geld gekauft. Warum ? Nun, was, bitte, wollte man in 1966 mit einer hochklassigen Stereo-Bandmaschine ? UKW-Stereo gab es in Testsendungen zwar ab 1965, aber nicht gerade flächendeckend. Schallplatten überspielen ? Nö... wer so viel Geld hatte, der hat sich die Platten gekauft. Die waren wenigstens wirklich Stereo. Was, außer guten Mikrofonaufnahmen, konnte man in 1966 mit so einer Maschine wie den Saba-SH´s wirklich anfangen ? Ich meine, gut, 19 Zentimeter Halbspur-Stereo ist schon ein Format, eine gute, unkomprimierte Mikrofonaufnahme in 19 SH kann je nach Musiker und Aufnahmeraum (und Mikrofon) die Schallplatte schon erreichen (und manchmal sogar übertreffen). Nur: Wer hatte diese Möglichkeiten (und das Geld für wirklich gute Mikrofone) Und wie ist es gekommen ? Alle haben sich diese Mono-Hutschachteln gekauft, und als Stereo dann wirklich kam, haben sie sich alle geärgert. Ohje, ich komme ins Philosophieren.
Es gab von Saba eine passende Stereoanlage. Die nannte sich "Saba Studio", bestand aus einem Tuner und einem Verstärker, Holzgehäuse, graue Front, die Steckverbinder staubfrei unter einer Klappe, Halbleitergerät .... ab 1965. Habe sie bisher nur ein einziges mal gesehen, war nicht schlecht.
"Made In Germany" hat meine Großmutter, die kein Englisch konnte, übrigens stets als eine Beleidigung empfunden 
DIN-Stecker lernt man zu hassen, wenn man sie als Lehrling haufenweise verlöten mußte, und das am Besten auch noch dann, wenn der Kunde gerade im Laden an der Theke stand und drängelte. Zum Aufnehmen verwende ich auch an DIN-Geräten gerne den Hochpegelanschluß (Cinch-Pegel) weil´s dann weniger rauscht. Cinch ist übrigens eine amerikanische Firma, der Cinch-Stecker eigentlich ein Firmenstandard. Und der DIN-Stecker hat sich bis Heute gehalten - auch an meiner Computertastatur ist ein 5 poliger DIN Stecker ...
Es gab von Saba eine passende Stereoanlage. Die nannte sich "Saba Studio", bestand aus einem Tuner und einem Verstärker, Holzgehäuse, graue Front, die Steckverbinder staubfrei unter einer Klappe, Halbleitergerät .... ab 1965. Habe sie bisher nur ein einziges mal gesehen, war nicht schlecht.
"Made In Germany" hat meine Großmutter, die kein Englisch konnte, übrigens stets als eine Beleidigung empfunden 
DIN-Stecker lernt man zu hassen, wenn man sie als Lehrling haufenweise verlöten mußte, und das am Besten auch noch dann, wenn der Kunde gerade im Laden an der Theke stand und drängelte. Zum Aufnehmen verwende ich auch an DIN-Geräten gerne den Hochpegelanschluß (Cinch-Pegel) weil´s dann weniger rauscht. Cinch ist übrigens eine amerikanische Firma, der Cinch-Stecker eigentlich ein Firmenstandard. Und der DIN-Stecker hat sich bis Heute gehalten - auch an meiner Computertastatur ist ein 5 poliger DIN Stecker ...
