27.02.2016, 15:22
Nimmst du für die Messungen ein gekauftes Gerät oder hast du dafür was gebastelt ?
Dazu hast du die Kondensatoren ja sicher nicht nur einbeinig abgeklemmt, sondern aus Sicherheitsgründen gleich ganz ausgebaut.
Dann fällt natürlich die Entscheidung, was Neues einzubauen, leichter.
Ich hab gerade noch mal einige Kondensatoren und Induktivitäten im eingebauten Zustand (bei ausgeschaltetem Gerät) mit einem Impedanzmeßgerät über der Frequenz angeguckt. Das erspart einem manche unnötige Löterei, wenn man erkennen kann, daß die Kapazität noch nahe dem Sollwert ist.
[Leider hab ich das Gerät schon wieder zugeschraubt, ohne Fotos zu machen.]
Mir fielen da noch ein paar Ziegel-rotbraune zylindrische Kondensatoren von ERO auf. An zweien konnte ich messen und die Kapazitäten schienen zu stimmen (10 und 100 nF). Könnten die "MP"-Kondensatoren gewesen sein.
Schmeißt du die auch raus ?
Motor-Kondensatoren sehen zwar von außen wie Elkos aus, sind aber doch meist MP-Kondensatoren und werden da bevorzugt wegen ihrer "Selbstheilungskräfte".
Der im 502S hat laut Schaltbild 2,5uF, gemessen hab ich 2,6 uF. Das Hauptproblem war, daß das Ding drei Lötlaschen und einen Metallstutzen hat. ?( Da war erst mal zu klären, welches die relevanten Beine sind.
Wenn in einem Röhrengerät die Koppelkondensatoren von einer Stufe zur nächsten mangelhafte Leckwiderstände hätten, würde In der Regel die nächste Röhre wegen positiver Gitterspannung völlig falsche Spannungen an Kathode und Anode zeigen und nicht mehr funktionieren. Daran kann man sowas also auch indirekt erkennen.
Ich bin allerdings positiv erstaunt, wieviel in so einem Gerät, das vielleicht 1960 gebaut wurde, noch funktioniert.
MfG Kai
Dazu hast du die Kondensatoren ja sicher nicht nur einbeinig abgeklemmt, sondern aus Sicherheitsgründen gleich ganz ausgebaut.
Dann fällt natürlich die Entscheidung, was Neues einzubauen, leichter.
Ich hab gerade noch mal einige Kondensatoren und Induktivitäten im eingebauten Zustand (bei ausgeschaltetem Gerät) mit einem Impedanzmeßgerät über der Frequenz angeguckt. Das erspart einem manche unnötige Löterei, wenn man erkennen kann, daß die Kapazität noch nahe dem Sollwert ist.
[Leider hab ich das Gerät schon wieder zugeschraubt, ohne Fotos zu machen.]
Mir fielen da noch ein paar Ziegel-rotbraune zylindrische Kondensatoren von ERO auf. An zweien konnte ich messen und die Kapazitäten schienen zu stimmen (10 und 100 nF). Könnten die "MP"-Kondensatoren gewesen sein.
Schmeißt du die auch raus ?
Motor-Kondensatoren sehen zwar von außen wie Elkos aus, sind aber doch meist MP-Kondensatoren und werden da bevorzugt wegen ihrer "Selbstheilungskräfte".
Der im 502S hat laut Schaltbild 2,5uF, gemessen hab ich 2,6 uF. Das Hauptproblem war, daß das Ding drei Lötlaschen und einen Metallstutzen hat. ?( Da war erst mal zu klären, welches die relevanten Beine sind.
Wenn in einem Röhrengerät die Koppelkondensatoren von einer Stufe zur nächsten mangelhafte Leckwiderstände hätten, würde In der Regel die nächste Röhre wegen positiver Gitterspannung völlig falsche Spannungen an Kathode und Anode zeigen und nicht mehr funktionieren. Daran kann man sowas also auch indirekt erkennen.
Ich bin allerdings positiv erstaunt, wieviel in so einem Gerät, das vielleicht 1960 gebaut wurde, noch funktioniert.
MfG Kai
