12.11.2018, 22:42
Sonicman,'index.php?page=Thread&postID=227618#post227618 schrieb:Ist die Erwärmung so relevant, dass eine Temperaturkompensation Sinn machen würde?Auf jeden Fall dann, wenn die Tonwellendrehzahl quarzgenau nachgeregelt wird.
Hierauf wird auch in "Zeitschichten" III (S. 388f) bei der Beschreibung der M15 kurz eingegangen:
Ein geschliffener Flachriemen verkoppelte den Tonmotor mit der Tonwelle und ihrer Schwungmasse; dank seiner Elastizität wirkte er auch als Tiefpass gegen mechanische Störungen. Ein wesentlicher Vorteil dieser Anordnung war, den Tonmotor so platzieren zu können, dass sein Störfeld kaum noch auf die Tonköpfe wirkte. Das machte zumindest bei den 6,3 mm-Geräten auch eine Abschirmung vor dem Wiedergabekopf überflüssig und vereinfachte vor allem beim Schneiden die Handhabung. Zudem hing nun die Tonwellen-Temperatur, anders als beim Direktantrieb, nicht mehr von der Motortemperatur ab.
Auf einer gut justierten M15A wird die Sollbandgeschwindigkeit zu <0,05% eingehalten, dies entspricht bei 30 Minuten Spieldauer einer Synchronabweichung von weniger als einer Sekunde.
Grüße, Peter
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Peter
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Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
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