05.04.2018, 13:58
Nachdem Studer die erste Serie der A820 für 23.500,-DM vermarktete, kostete die letzte Version schon rund 48.000,-DM.
Heute müsste man eine Fertigung komplett neu aufbauen oder viel von externen Lieferanten einkaufen und monatelang entwickeln, bis man eine perfekte und sicher laufende Bandmaschine fertig hätte.
Ist sie dann zu teuer, kauft sie niemand.
Hinzu kommt noch das nicht zu vernachlässigende Design. Sieht die Mühle nach nichts aus, ist sie unverkäuflich. Ist zuviel Spielkram dran, kann viel falsch bedient werden und die Betriebszuverlässigkeit nimmt ab.
Der ideale Kompromiss war damals die Revox PR99. Sie konnte von Privatleuten bezahlt werden, konnte im semiprofessionellen Bereich mit Schmetterlingsköpfen die kleineren Studios abdecken und war im Hause einer großen Marke entwickelt servicefreundlich und günstig in der Unterhaltung.
Wären die Produktionsanlagen noch da, könnte man die PR99 heute auch für 6-8000,-€ anbieten.
Eine Neuentwicklung ohne Erfahrung im Studioanlagenbau bis zur Serienreife mit Marketing, Büros, Dienstwagenflotte ect. verteuert ein solches Produkt locker auf 25 bis 30.000,-€ ohne Gewähr dafür, dass es den mit Krediten geschaffenen Hersteller nach 2-5 Jahren noch gibt und die jungen und extrem dynamischen Manager in den Banken den Laden rasch bei Nichterfolg (Renditen) fallen lassen!
Eine nach heutigen Maßstäben geforderte Bandmaschine müßte ein super Design haben, über USB 5.0 Schnittstelle mit Bluetooth und Schmierphone-Benutzeroberfläche haben und per Smartphone fernbedienbar sein... X(
R.
Heute müsste man eine Fertigung komplett neu aufbauen oder viel von externen Lieferanten einkaufen und monatelang entwickeln, bis man eine perfekte und sicher laufende Bandmaschine fertig hätte.
Ist sie dann zu teuer, kauft sie niemand.
Hinzu kommt noch das nicht zu vernachlässigende Design. Sieht die Mühle nach nichts aus, ist sie unverkäuflich. Ist zuviel Spielkram dran, kann viel falsch bedient werden und die Betriebszuverlässigkeit nimmt ab.
Der ideale Kompromiss war damals die Revox PR99. Sie konnte von Privatleuten bezahlt werden, konnte im semiprofessionellen Bereich mit Schmetterlingsköpfen die kleineren Studios abdecken und war im Hause einer großen Marke entwickelt servicefreundlich und günstig in der Unterhaltung.
Wären die Produktionsanlagen noch da, könnte man die PR99 heute auch für 6-8000,-€ anbieten.
Eine Neuentwicklung ohne Erfahrung im Studioanlagenbau bis zur Serienreife mit Marketing, Büros, Dienstwagenflotte ect. verteuert ein solches Produkt locker auf 25 bis 30.000,-€ ohne Gewähr dafür, dass es den mit Krediten geschaffenen Hersteller nach 2-5 Jahren noch gibt und die jungen und extrem dynamischen Manager in den Banken den Laden rasch bei Nichterfolg (Renditen) fallen lassen!
Eine nach heutigen Maßstäben geforderte Bandmaschine müßte ein super Design haben, über USB 5.0 Schnittstelle mit Bluetooth und Schmierphone-Benutzeroberfläche haben und per Smartphone fernbedienbar sein... X(
R.
