04.02.2016, 21:25
Ragnar_AT,'index.php?page=Thread&postID=185659#post185659 schrieb:An sich war man - wenn man wollte - Mitte der 70er schon enorm weit bei der elektronischen Geschwindigkeitsregelung, siehe etwa direktgetriebene Schallplattenlaufwerke.
JEin... ...beim Plattenfräser muss "nur" ein Motor auf konstanter Dz. gehalten werden - kleinste Regelabweichungen werden von der Masse des Plattentellers ausgeglichen. Die zu bewegende Masse ist konstant, die Auflage von Arm und TA mit <5p vernachlässigbar.
Bei der BaMa müssen die Einflüsse des ziehenden Aufwickelmotors und des bremsenden Abwickelmotors mit einbezogen werden. Zu allem Überfluss verändern sich die Massen rechts und links auch noch, je höher die Bandgeschwindigkeit, je schneller die Massenänderung - dafür muss die Regelung wesentlich schneller reagieren. (Marcel deutete das zuvor ja auch schon an.) Regelungstechnisch also eine ungleich anspruchsvollere Aufgabe.
EDIT: ...dass man bei Lyrec der FRED keine höhere Gleichlaufkonstanz angezüchtet hatte, verwundert doch wohl angesichts des Einsatzzweckes wenig, oder? Die 0,25% müssen also nicht unbedingt Ausdruck von konstruktivem Unvermögen gewesen sein. By the way: FRED's grosse Schwester, die FRIDA, hatte übrigens einen konventionellen Antrieb.
Aber die war auch für's Recording ausgerüstet.
Gruß
Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
