31.01.2016, 10:42
Moin moin,
unter der Dusche kommen manchmal spritzige Ideen:
Was halten die Experten von der Idee eines Wiedergabe-Bandgerätes nur mit zwei Wickelmotoren+raffinierter Regelung aber ohne CAPSTAN-Motor und ohne Schwungscheibe samt Tonwelle und starker Andruckrollenmechanik ?
Zweck: Erhebliches Einsparpotential an Mechanik und Chassis-Massivität und folglich Herstellungskosten.
Realisierung: Anstelle der Tonwelle wird dort eine Bandlaufrolle mit optischem Encoder installiert und leichter Andruckrolle, die gerade eben Gleichlauf von Band und Rolle garantiert.
Das Encoder-Signal wird zur Regelung der Wickelmotore auf konstante Geschwindigkeit herangezogen.
Eventuell ließen sich auch noch die Bandzugfühlhebel durch raffiniertere Auswertung von Motor-Strom und Gegen-EMK ersetzen.
In einem moderneren Signalverarbeitungssystem ließen sich sogar noch Abstriche bei der Geschwindigkeitsregelung machen, wenn man das Stereo-Signal und das Encoder-Signal in einem Prozessor so re-sampelt, daß das Audio mit quasi Quarz-Stabilität "ausgeströmt" werden kann.
[Wenn man einen Bandhersteller dazu bewegen könnte, auf der Rückseitenbeschichtung auch noch einen feinen Strichcode anzubringen, könnte man dieses Prinzip auch in Aufnahme/Wiedergabe-Bandmaschinen dazu verwenden, unabhängig von Banddehnungseffekten konstante Wiedergabegeschwindigkeit zu garantieren, ohne ein Time-Code System zu verwenden.]
MfG Kai
unter der Dusche kommen manchmal spritzige Ideen:
Was halten die Experten von der Idee eines Wiedergabe-Bandgerätes nur mit zwei Wickelmotoren+raffinierter Regelung aber ohne CAPSTAN-Motor und ohne Schwungscheibe samt Tonwelle und starker Andruckrollenmechanik ?
Zweck: Erhebliches Einsparpotential an Mechanik und Chassis-Massivität und folglich Herstellungskosten.
Realisierung: Anstelle der Tonwelle wird dort eine Bandlaufrolle mit optischem Encoder installiert und leichter Andruckrolle, die gerade eben Gleichlauf von Band und Rolle garantiert.
Das Encoder-Signal wird zur Regelung der Wickelmotore auf konstante Geschwindigkeit herangezogen.
Eventuell ließen sich auch noch die Bandzugfühlhebel durch raffiniertere Auswertung von Motor-Strom und Gegen-EMK ersetzen.
In einem moderneren Signalverarbeitungssystem ließen sich sogar noch Abstriche bei der Geschwindigkeitsregelung machen, wenn man das Stereo-Signal und das Encoder-Signal in einem Prozessor so re-sampelt, daß das Audio mit quasi Quarz-Stabilität "ausgeströmt" werden kann.
[Wenn man einen Bandhersteller dazu bewegen könnte, auf der Rückseitenbeschichtung auch noch einen feinen Strichcode anzubringen, könnte man dieses Prinzip auch in Aufnahme/Wiedergabe-Bandmaschinen dazu verwenden, unabhängig von Banddehnungseffekten konstante Wiedergabegeschwindigkeit zu garantieren, ohne ein Time-Code System zu verwenden.]
MfG Kai
