23.12.2015, 17:48
Es gibt Fortschritt zu vermelden:
Vorerst möchte ich Holgi bezüglich all seiner Hin- und Verweise Recht geben.
Deshalb habe ich beschlossen, die Lasche R zu biegen, wie von ihm empfohlen.
Alle anderen Ideen, einen justierbaren Anschlag zu realisieren, würden ohnehin erfordern, Lasche R zu entfernen.
Vorgehensweise:
Bodenplatte entfernt, Gerät auf die linke Seite gestellt und das Chassis soweit aus dem Gehäuse gedreht, daß man durch den geöffneten Spalt von oben (rechte Geräteseite) guten Blick auf den Tatort hat.
<- So sah es vorher aus.
Spiralfeder entfernt, Lagerhebel des Antriebsrades Z weggedrückt, um Lasche R mit Kombizange von der offenen Geräte-Unterseite packen zu können, dann selbige vorsichtig in der Blechebene in Richtung Start-Schalter gebogen.
Spiralfeder wieder angebracht, Playback ausprobiert, und geprüft, ob bei Drücken des "Betätigungshebels" in Richtung Start-Schalter das Antriebsrad sich noch weiter in Richtung Kupplungsscheibe M bewegt.
Noch zweimal wiederholt, bis das nicht mehr der Fall war, was anzeigt, daß das Antriebsrad Z nun voll an Kupplungsscheibe M und dem Motorpulli anliegt.
<- Hinterher.
Wenn man die Lasche zu weit verbiegt, besteht die Gefahr, daß der Lagerhebel in der Stop-Position nicht weit genug zurückgedreht wird.
Das Schwierigste an der Operation war jeweils das Abnehmen und Wiederanbringen der Spiralfeder. Wenn man nicht aufpaßt, fällt das Teil gerne ins Gerät.
Nach der Op scheint sich die untere Kupplungsscheibe M nun endlich mit voller Sollgeschwindigkeit zu drehen.
Bis auf ein kurzes Flattern des rechten Fühlhebels nach Schalten in die Start-Position wird dann oben vom rechten Wickelteller zügig bei recht ruhigem Fühlhebel aufgewickelt.
Ich habe in dieser Seitenlage auch noch gleich schnellen Vorlauf und Rücklauf getestet, das scheint jedoch nicht ratsam zu sein:
Vorlauf kam erst schwer in Gang, wickelte dann einigermaßen flott, schien aber gegen Ende wieder etwas langsamer zu werden. Bei bereits geringem Verschieben des Steuerhebels nach "Rücklauf" traten gelegentlich beunruhigende Klappergeräusche auf. Irgendwas im Gestängeteil der Innereien schepperte nicht bestimmungsgemäß. Gegen Bandende wurde der Rücklauf immer schneller.
Nach Eindrehen des Chassis zurück ins Gehäuse und bei anschließendem "normalem" Vertikal-Betrieb traten diese Effekte nicht mehr auf. Rücklauf schien jedoch auch so flotter abzulaufen als Vorlauf. Beim Vorlauf war der linke Fühlhebel deutlich unruhiger bis gelegentlich flatterig.
Der Test wurde allerdings mit einem Band auf einer 13 cm Spule (ca. 45mm Wickelkern) und einer 18cm Leerspule (ca. 60mm Wickelkern) durchgeführt. Auch konnte ich mangels Federwaage den Bandzug noch nicht überprüfen und optimieren.
Vorerst möchte ich Holgi bezüglich all seiner Hin- und Verweise Recht geben.
Deshalb habe ich beschlossen, die Lasche R zu biegen, wie von ihm empfohlen.
Alle anderen Ideen, einen justierbaren Anschlag zu realisieren, würden ohnehin erfordern, Lasche R zu entfernen.
Vorgehensweise:
Bodenplatte entfernt, Gerät auf die linke Seite gestellt und das Chassis soweit aus dem Gehäuse gedreht, daß man durch den geöffneten Spalt von oben (rechte Geräteseite) guten Blick auf den Tatort hat.
Spiralfeder entfernt, Lagerhebel des Antriebsrades Z weggedrückt, um Lasche R mit Kombizange von der offenen Geräte-Unterseite packen zu können, dann selbige vorsichtig in der Blechebene in Richtung Start-Schalter gebogen.
Spiralfeder wieder angebracht, Playback ausprobiert, und geprüft, ob bei Drücken des "Betätigungshebels" in Richtung Start-Schalter das Antriebsrad sich noch weiter in Richtung Kupplungsscheibe M bewegt.
Noch zweimal wiederholt, bis das nicht mehr der Fall war, was anzeigt, daß das Antriebsrad Z nun voll an Kupplungsscheibe M und dem Motorpulli anliegt.
Wenn man die Lasche zu weit verbiegt, besteht die Gefahr, daß der Lagerhebel in der Stop-Position nicht weit genug zurückgedreht wird.
Das Schwierigste an der Operation war jeweils das Abnehmen und Wiederanbringen der Spiralfeder. Wenn man nicht aufpaßt, fällt das Teil gerne ins Gerät.
Nach der Op scheint sich die untere Kupplungsscheibe M nun endlich mit voller Sollgeschwindigkeit zu drehen.
Bis auf ein kurzes Flattern des rechten Fühlhebels nach Schalten in die Start-Position wird dann oben vom rechten Wickelteller zügig bei recht ruhigem Fühlhebel aufgewickelt.
Ich habe in dieser Seitenlage auch noch gleich schnellen Vorlauf und Rücklauf getestet, das scheint jedoch nicht ratsam zu sein:
Vorlauf kam erst schwer in Gang, wickelte dann einigermaßen flott, schien aber gegen Ende wieder etwas langsamer zu werden. Bei bereits geringem Verschieben des Steuerhebels nach "Rücklauf" traten gelegentlich beunruhigende Klappergeräusche auf. Irgendwas im Gestängeteil der Innereien schepperte nicht bestimmungsgemäß. Gegen Bandende wurde der Rücklauf immer schneller.
Nach Eindrehen des Chassis zurück ins Gehäuse und bei anschließendem "normalem" Vertikal-Betrieb traten diese Effekte nicht mehr auf. Rücklauf schien jedoch auch so flotter abzulaufen als Vorlauf. Beim Vorlauf war der linke Fühlhebel deutlich unruhiger bis gelegentlich flatterig.
Der Test wurde allerdings mit einem Band auf einer 13 cm Spule (ca. 45mm Wickelkern) und einer 18cm Leerspule (ca. 60mm Wickelkern) durchgeführt. Auch konnte ich mangels Federwaage den Bandzug noch nicht überprüfen und optimieren.
