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Hallo,
es ist ja keine Überraschung, daß (wie üblich nach letzten Plätzen) der Aktionismus der deutschen ESC-Organisatoren seltsame Blüten treibt. Dieses Jahr wird, wie heute überall der Presse zu entnehmen war, der Interpret bereits vorbestimmt, und es ist kein geringerer als Xavier Naidoo, der es in letzter Zeit weniger wegen seiner Musik, sondern wegen seiner fragwürdigen Ansichten in die Presse geschafft hat. Bin mal gespannt, wie das bei den europäischen Nachbarn so ankommt. :S
Immerhin dürfen die Zuschauer beim Vorentscheid dann noch eins von sechs Liedern auswählen.
Termine:
- "Unser Song für Xavier" (Deutscher Vorentscheid): 18. Februar 2016 (Donnerstag), 20:15 Uhr in der ARD
- Halbfinale des ESC: 10. und 12. Mai 2016
- Finale des ESC: 14. Mai 2016, 21:00 Uhr in der ARD (Vorprogramm ab 20:15 Uhr)
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Entsetzte Reaktionen überall. Bin mal gespannt, ob die ARD das aussitzt, oder ob sie zurückrudern und eine andere Lösung präsentieren. Noch wäre ja genug Zeit da.
Eins steht fest: Spätestens dann, wenn die Boulevardpresse in den anderen Teilnehmerländern sich auf die Geschichte stürzt, dürfte es mit unseren Chancen bei der Veranstaltung mal wieder katastrophal aussehen, von dem Imageschaden für unser Land mal ganz zu schweigen.
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Moin, moin,
das Niveau der Auseiandersetzung ist in den Medien und in den Blog's wie immer geistlos.
In Deutschland ist kaum ein konkurrenzfähiger Musiker bereit, beim ESC anzutreten. Übrigens ist das nicht nur in Deutschland so. Wenn einer antrat, wurde er schon im Vorfeld kritisiert, weil er angeblich nicht dem Ideal Aller entspräche.
Nun hat sich mal wieder jemand bereit gefunden, anzutreten. Und der ausrichtende Sender greift gerne zu, weil das bisher praktizierte Verfahren nicht eben von Erfolg gekrönt gewesen war und weil einer der Anschieber der letzten Jahre, Stefan Raab, ausgestiegen ist.
Hat jemand eine bessere Idee, als den zur Zeit Quoten-Liebling und Medien-Preis-Abonenten Naidoo ins Rennen zu schicken?
Wenn ich recht erinnere, zahlt Deutschland einen erheblichen Teil der Gesamtkosten der ESC-Veranstaltung. Das zwingt zur Quote. Und dafür braucht es entweder Erfolge oder braucht es bekannte Namen.
Xavier Naidoo ist ein Teil dieser Gesellschaft und repräsentiert doch wohl einen eher harmlosen Teil des katholischen geprägten Konservativismus.
So mancher englisch-sprachiger Text, der hierzulande als Ausdruck von Frieden und Freiheit zur Weisheit letzter Schluß erhoben wird, ist weit problematischer als das, was Herr Naidoo bisher abgesondert hat. Was für ein Glück, dass man bei fremdsprachigen Texten nicht mitdenken muss.
Jetzt wird Herr Naidoo also kritisiert, weil er in einem Text seine angebliche Homophobie zum Ausdruck gebracht habe.
Darf ich an die Begeisterungswelle vor einigen Jahren erinnern, die mit den Worten "Wir sind Papst" durchs Land gefegt war? Ich will die Herren nicht vergleichen, aber was kritisieren "wir" eigentlich? und wenn, warum nur den einen, während der andere vor einem Milliarden-Publikum "predigt"?
Der Vize-Kanzler ist dafür kritisiert worden, weil er vor Monaten eine Pegida-Kundgebung besucht und einem Teil des Souveräns dieses Landes zugehört hat. Dieser Teil hat bis zu 30% Zustimmung. Das wurde schon in den achtziger Jahren ermittelt und niemanden hat es interessiert. Auch denen zuzuhören ist übrigens der Job des Politikers. Und leugnen kann man diese Leute und vor allem ihrer Mitläufer nicht. Man muss sie ernst nehmen. Nur so kann man den Mitläufern zeigen, dass "konservativ" nicht notwendig "rechts" und nicht notwendig "Extremist" und "staatsfeindlich" bedeutet.
Xavier Naidoo hat Sendungsbewustsein. Das haben andere auch. Manche seiner Sprüche sind unausgegoren. Das ist bei anderen ebenso. Dazu braucht man nur ins Internet, z.B. in den verlinkten Blog zu schauen.
Ihn jetzt in die Rechte Ecke abzuschieben bedeutet, den Rechten einen Gefallen zu tun. Eine taktische Dummheit die die selbsternannten "Aufgeklärten" immer wieder wiederholen und die "Rechte Ecke" damit stärken. Man überlässt ihnen Sprache, Werte, Logos, Lieder ... unter denen sie sich vereinen können. Und man sorgt dafür das jene, die eigentlich nur einen kleinen Teil davon gut finden, plötzlich in die rechte Ecke geschoben werden und von den Rechten vereinnahmt werden können.
Xavier Naidoo ist konservativ. Darf er das? Andere sind das auch. Müssen sie deshalb die Klappe halten?
So mancher viel herumgereichte Star im Fernsehen hält die Klappe und wächst weiter. Trotz schlimmerer Ansichten. Wir haben in diesem Lande kein Problem damit, amerikanische Scientology-Führungskader zu Weltstars zu erklären und sie immer reicher zu machen.
Schlagen wir nun auf Herr Naidoo ein, weil er böse ist, weil er dunkle Hautfarbe hat oder weil er unseren Erwartungen, er habe gefälligst "Multikulti" zu sein, nicht entspricht, und wir daher enttäuscht sind.
Alles kein Grund, dass er nicht antreten darf.
Ich erwarte vom Sender, dass er Songs zur Disposition stellt, die nicht "fragwürdig" sind. Und dann ist es mir Sozi lieber, ein erkannter Konservativer interpretiert sie, als würde es ein unerkannter oder ein ausländischer Faschist tun.
Noch eines zum Schluss: Wenn ich die verlinkten Texte richtig verstehe, hat sich Herr Naidoo erdreistet, einen Zustand in Frage zu stellen. Das tun Kabarettisten übrigens auch. Zum Terrorismus oder zum Umsturz hat er scheinbar nicht aufgerufen. Weder hat er beschlossen, die Bürgerrechte auszusetzen, noch einen Überwachungsstaat eingeführt. Er foltert nicht (da sind manche anderer Ansicht) und von Hinrichtungen habe ich auch nicht gehört.
Bisher kenne ich zu seinen angeblichen Entgleisungen nahezu nur Kommentare. Beispielsweise der verlinkte Artikel im Tagesspiegel ist journalistisch mehr als schwach und zitiert mehr Einschätzungen von Beobachtern, die nicht dabei gewesen sein, als Sprüche des Sängers.
Das angebliche Zitat, "Wir sind immer noch ein besetztes Land" wird wortwörtlich von ganz unterschiedlichen politischen Gruppen, vor allem von Linken verwendet. "Wir sind nicht frei" wäre etwas, was im Rahmen der Abhör-Diskussion ebenso, wie im Rahmen der Diksussion um die sogenannten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada sogar von gewählten Politikern in den Mund genommen wird. Hat übrignes mal jemand heute oder in den letzten Tagen in die Zeitung geschaut?
Ein ganz besonders böses Zitat in dem Artikel scheint zu lauten, Naidoo würde sich wünschen, "... , dass wir irgendwie miteinander Ordnung schaffen in diesem Land" Ist dabei das "Ordnung schaffen" böse, oder die Tatsache, dass er die Ordnung nicht als Herrscher selber vorgeben will, sondern möchte, dass Bürger sie miteinander herstellen. Eine "gruselige" Vorstellung, Herr Naidoo könnte ein Demokrat oder gar ein Sozialist sein.
Die Absurdität besteht für mich darin, dass alles, was ich von Herrn Naidoo an Zitaten kenne, ebenso von einem Linken hätte stammen können, der zur rechten Veranstaltung geht, um denen die Hand zu reichen, anstatt sie weiter abdriften zu lassen. Der Tagesspiegel weiss es offenbar besser. Nur, wollen wir über das diskutieren, was z.B. der Tagesspiegel zu wissen glaubt, oder darüber, wer Herr Naidoo ist?
Solange ich zumindest nicht weiss, dass er ein "Böser" ist, habe ich jedenfalls keinen Grund Herrn Naidoo zu verbieten, in einer Fernsehshow zu singen. Wenn mir sein Song nicht gefällt, habe ich allerdings das Recht abzustellen.
Jemanden zu finden, der Alle repräsentiert und dessen Musik alle gut finden, würde jedenfalls auch nicht einfach werden. Oder wollen wir Heino, mit einem rockigen Medley seiner schönsten Volkslieder ins Rennen schicken?
Und solange dem so ist, hat die (verlinkte) Diskussion für mich tatsächlich eine Anmutung nach Zensur. Und das wollen wir doch nicht, oder?
Tschüß, Matthias
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Hallo Matthias,
ob man XN für einen harmlosen, weniger harmlosen oder überhaupt keinen Spinner hält, bleibt jedem selbst überlassen. Ungeachtet dessen bin ich mir sicher, daß jemand, der in letzter Zeit solche Schlagzeilen produziert hat, beim ESC sehr wenig Chancen haben wird. Ich erinnere mich da an Nino de Angelo, dem (nachdem die Buchmacher ihm zeitweise sogar als Favoriten gehandelt hatten) abgeschlagen auf Platz 18 landete, weil offenbar einige Jurys Anstoß an den Refrainzeilen "Ich kann die Zeit nie ganz vergessen, als wir noch Flieger war'n" genommen hatten - obwohl diese völlig unmissverständlich als Metapher für eine glückliche gemeinsame Zeit gemeint waren. Fehlende Distanz zu rechtsgerichteten Gruppierungen oder der Verdacht ultrakonservativer Weltanschauungen wird sicher auf noch weniger Gegenliebe bei weiten Teilen des ESC-Publikums stoßen.
Ein ESC-Experte (war das Peter Urban?) hat übrigens mal analysiert, daß (in ihrem Heimatland oder auch darüber hinaus) etablierte Stars beim ESC über die Jahre eher unterdurchschnittliche Erfolgschancen hatten, weil sie es gewohnt sind, vor Publikum zu spielen, das sie nicht erst von sich überzeugen müssen, und die Sache weniger engagiert angehen als ein Newcomer, für den viel auf dem Spiel steht. Auch vor dem Hintergrund ist die Nominierung von Xavier Naidoo keinesfalls so naheliegend, wie Du schreibst.
Gruß,
Timo
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timo,'index.php?page=Thread&postID=182741#post182741 schrieb:... Auch vor dem Hintergrund ist die Nominierung von Xavier Naidoo keinesfalls so naheliegend, wie Du schreibst. ...
Hallo Timo,
ich behaupte nicht und glaube nicht, dass XN eine Chance auf den Sieg oder auf eine gute Plazierung hätte. Ich gehe allerdings davon aus, er sorgt in Deutschland für Einschaltquoten. Mehr jedenfalls, als die Künstler/Innen der vergangenen Jahre.
Bitte vergiss nicht: in früheren Zeiten durfte Deutschland sogar einmal nicht mitmachen und sofort war die Frage gestellt worden, warum man überhaupt noch teilnehmen (zahlen) wolle. Wenn ich recht erinnere, wurden daraufhin die Regeln geändert und wir brauchen uns seit dem nicht mehr zu qualifizieren.
Zur Zeit diskutieren wir in Deutschland nicht grundsätzlich über die Teilnahme sondern - sogar eben im heute Journal - ob XN antreten dürfe. Schon damit dürfte der Sender, nach dem Ausstieg von Stefan Raab, ein erstes Ziel erreicht haben.
Und egal, welches Ergebnis XN einfährt, sichert jemand wie er die Teilnahme-Chance für junge Künstler in den zukünftigen Jahren. Denn wenn er so unter geht, wie Du es prognostizierst, haben wir im kommenden Jahr wieder ein Argument für den Nachwuchs, das zur Zeit fehlt. Falls er nicht unter geht, wäre zumindest die Akzeptanz der Veranstaltung für die nächsten Jahre gesichert.
Übrigens ist das Verfahren ja auch nicht so neu: Bereits in den sechziger Jahren hatten wir es so schon einmal. Auch damals trat nur eine Sängerin mit verschiedenen Titeln zur Auswahl in der "Vorentscheidung" an.
Peter Urban wird nicht unrecht haben. Aber hat er unbedingt Recht? Die eher östlichen und südöstlichen Teilnehmer schicken ihre Stars. Beispielsweise die Engländer scheuen die Chance / das Risiko wie die Pest. Dort wird der ESC als Karriere-Killer angesehen.
Das liegt unter anderem auch daran, dass der teilnehmende Künstler mit anderen Erwartungen ins Rennen geschickt wird, als bei einem "normalen" Auftritt. Kommt ein unbekannter Künstler, vergisst man ein Disaster schnell, hat auch nur ein "Star" nicht den erwarteten Erfolg, ist er von nun an der "ESC-Versager". Auch außerhalb des ESC. So zuminderst die Befürchtung. Und schon im Vorfeld muss sich ein Künstler ja einer Diskussion aussetzen, an der er eigentlich kein Interesse hat: Siehe Herrn Naidoo.
Abgesehen davon entspricht natürlich das "künstlerische" Konzept selten der erprobten Idee eines etablierten Musikers. Abgesehen davon, dass plötzlich fremde Leute in seine musikalische Identität hinein reden wollen, muss er sich schon in der Länge und im Aufbau der Musik ganz anderen Regeln unterwerfen, als es bisher vielleicht für ihn typisch gewesen war. Kann er das? Finden seine Fans das toll?
Ob Nino d'Angelo mit der zitierten Zeile heute noch Probleme haben würde? Immerhin hat sich die Jury inzwischen leicht verändert.
Aber unabhängig davon hat er diesen Text beim Auftritt gesungen. Was XN singen wird, darüber könntest auch Du mit abstimmen und werden viele Leute im Vorwege mitreden.
Und daran glauben, dass sich irgendjemand im Ausland im kommenden Jahr an die Auftritte von XN im Frühstücksfernsehen im Jahre 2014 in Deutschland erinnern wird, will ich eher nicht. Zudem ich nicht glaube, dass seine Aussagen, welchem Weltbild sie auch immer entspringen mögen, bei all zu vielen Menschen in der Welt für Unverständnis sorgen werden. Momentan sieht es eher anders herum aus ...
Was mich an der ganzen Sache etwas verwundert, dass halb Deutschland erstens einen Soul-Sänger für so wichtig hält, ihn zu thmatisieren, und es zweitens für wichtig hält, ihn zu verurteilen, obwohl kaum jemand genug Fakten hat, bewerten zu können, worüber überhaupt geredet wird. Anderen Künstlern, die mit vergleichbaren Inhalten Auftritte mit teils größerer Öffentlichkeit hinter sich haben, passiert das nicht.
Unterstelle ich, die Veranstalter sind Idioten oder heimliche Nazis? Hat die ARD nicht mit ihm gesprochen oder hat sie ihn ausgewählt, weil er "ihrer" politischen Ideologie entspricht? Was (und auf welchem Niveau) wird hier eigentlich unterstellt?
Ich finde diese Diskussion mehr als merkwürdig und zudem sehr gefährlich. Denn ich habe den starken Verdacht, es geht dabei um ganz andere Befindlichkeiten, als um die Wahrung von "political correctness".
Denn die Vorwürfe an den Sänger, die immer wieder aus der Schublade geholt werden, sind einfach handwerklich zu schlecht aufbereitet und vorgetragen, als dass man sie heute ernst nehmen könnte: Es gibt bestimmte Anforderungen an handwerklich gute journalistische Arbeit, die man nachlesen kann, und die in Sachen Naidoo nicht erfüllt werden. Warum also redet man drüber und macht ein Fass auf? Warum lässt selbst Du Dich hinreißen, XN einen " Spinner" zu nennen? Weisst Du, warum Du das öffentlich tust? Mal abgesehen von ganz normalen Anstands-Regeln: Ist in Deinen Augen sonst auch jeder ein "Spinner", der vor welcher Öffentlichkeit auch immer sein Weltbild thematisiert? Journalisten? Politiker?
Wenn jemand der Meinung wäre, er würde den Sänger nicht mögen, er würde ihn für einen schlechten Sänger halten oder er würde die Titel, die der Sänger üblicherweise vorträgt, nicht mögen, dann hätte ich dafür Verständnis.
Genau diese Vorwürfe hat sich der Sänger ja in vergangenen Zeiten vorhalten müssen. Aber diese Vorwürfe werden zur Zeit nicht vorgetragen.
Inzwischen sind wir stattdessen nahe dabei jemandem zu unterstellen, im Grunde seines Herzens sei er ein Nazi. Und dafür trägt niemand auch nur den geringsten, qualifizierten Beleg vor. Das geht in jeder Richtung weit über jede Form von (Äußerung der) Meinungsfreiheit hinaus.
Tschüß, Matthias
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Matthias M,'index.php?page=Thread&postID=182748#post182748 schrieb:ich behaupte nicht und glaube nicht, dass XN eine Chance auf den Sieg oder auf eine gute Plazierung hätte. Ich gehe allerdings davon aus, er sorgt in Deutschland für Einschaltquoten. Mehr jedenfalls, als die Künstler/Innen der vergangenen Jahre.
Hier stimme ich Dir zu. Das wird so kommen. Nicht nur, weil er Xavier Naidoo ist und eine vergleichsweise große Fangemeinde hat, sondern weil er wegen der Nominierung derzeit überall in den Medien ist. Schlagzeilen sind meist gut für EInschaltquoten.
Zitat:Übrigens ist das Verfahren ja auch nicht so neu: Bereits in den sechziger Jahren hatten wir es so schon einmal. Auch damals trat nur eine Sängerin mit verschiedenen Titeln zur Auswahl in der "Vorentscheidung" an.
Das hatten wir auch 2011.  Es ändert aber nichts daran, daß ich das Verfahren nicht mag. Schon 2006 (übrigens auch ein Jahr nach einem letzten Platz) fand ich den Vorentscheid fragwürdig. Offensichtlich wollte man auch da Patzer wie den von Gracia Baur vermeiden und schickte zwei gestandenen Stars (Vicky Leandros, Thomas Anders) gegen eine neue, aber aus Showprofis bestehende Band (Texas Lightning) in's Rennen.
Da kam bei mir auch die Frage auf: Wer hat das nach welchen Kriterien ausgesucht? Warum ausgerechnet die beiden ersten? Weil Vicky Leandros fast 30 Jahre zuvor mal einen vierten Platz beim ESC geholt hat? Weil Thomas Anders mal Sänger einer der erfolgreichsten deutschen Bands war (und obwohl sich für seine Soloprojekte praktisch nie jemand interessiert hat)? Warum erwartet man, daß die Zuschauer sich mit einem Beitrag identifizieren und einschalten, wenn man solche undurchsichtigen Entscheidungen im stillen Kämmerlein trifft?
Genau die Frage stelle ich mir bei Xavier Naidoo auch. Hier stimmt zwar der Erfolg, aber die Person ist als Repräsentant für unser Land, vor allem bei so einer hippen und etwas tuffigen Veranstaltung, einfach eine Fehlbesetzung. Und das sage ich als Hetero-Spießer-Christdemokrat. Wie die Leute darüber denken, die letztes Jahr für Herrn oder Frau Wurst angerufen haben, kann man sich ja ausmalen (es sei denn, die sind so weltoffen, daß...).
Zitat:Unterstelle ich, die Veranstalter sind Idioten oder heimliche Nazis? Hat die ARD nicht mit ihm gesprochen oder hat sie ihn ausgewählt, weil er "ihrer" politischen Ideologie entspricht? Was (und auf welchem Niveau) wird hier eigentlich unterstellt?
Gar nichts, denke ich. Allein der Fakt, daß irgendjemand ausgerechnet Xavier Naidoo nominiert und dort hinschickt, ist der Stein des Anstoßes. Das muss nicht noch mit irgendwelchen Mutmaßungen über die Gründe untermauert werden. Zumal diese ja offensichtlich sind: Der Mann ist seit fast 20 Jahren kommerziell immens erfolgreich. Aber bei jemanden, der ein Land bei so einer internationalen Veranstaltung repräsentieren soll, ist das alleine (vor allem unter Nichtbeachtung der Kritik an der Person) eben ein ziemlich schwaches Kriterium.
Zitat:Denn die Vorwürfe an den Sänger, die immer wieder aus der Schublade geholt werden, sind einfach handwerklich zu schlecht aufbereitet
Was genau stimmt denn für Dich nicht? Oben sprichst Du bzgl, dieser "besetztes Land"-Sache von einem "angeblichen Zitat", obwohl er die Äußerung später, darauf angesprochen, in einer Fernsehsendung wiederholt hat [1]. Ebenso ist belegt, daß er sich bei den "Reichsbürgern" auf die Bühne gestellt hat und in seinen Liedern Verschwörungstheorien zu den WTC-Anschlägen verbreitet [2].
Soll er von mir aus. Aber das Wort "Spinner" und den Umstand, daß man ihn als Repräsentant unseres Landes nicht akzeptiert, muss er sich m.E. gefallen lassen.
Zitat:Ist in Deinen Augen sonst auch jeder ein "Spinner", der vor welcher Öffentlichkeit auch immer sein Weltbild thematisiert?
Nein, aber Leute die belegbare Fakten ignorieren oder in Abrede stellen, weil die nicht zu ihrem Weltbild passen.
Zitat:Wenn jemand der Meinung wäre, er würde den Sänger nicht mögen
Kann ich von mir pauschal nicht sagen. "Nicht von dieser Welt" war ein grandioses Album und für mich ein Meilenstein der deutschsprachigen Popmusik. Danach wurde er mir allerdings schnell zu langweilig.
Zitat:Inzwischen sind wir stattdessen nahe dabei jemandem zu unterstellen, im Grunde seines Herzens sei er ein Nazi.
So weit muss man doch gar nicht gehen, um ihn als ESC-Teilnehmer abzulehnen. Ich sehe jedenfalls keinen Anlass, ihn für einen Nazi zu halten.
__
[1] https://www.youtube.com/watch?v=TQuR5ZMVmFM
[2] http://lyrics.wikia.com/wiki/Xavier_Naid.../Goldwagen
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Über ihn will ich nichts hier schreiben. Ich mag seinen Gesang überhaupt nicht. Aber so was von nicht. :cursing:
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Bei den "linken Schmierpresse" trifft XN nicht unbedingt auf Gegenliebe und Sympathie: http://derstandard.at/2000026136548/Xavi...ng-Contest
Bei den nächsten Wahlen wähle ich die NSA, denn die sind die einzigen die sich um mich kümmern.
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Falls jemand den Beitrag von Jamomamo vermisst, den habe ich einkassiert.
Die Ausdrucksweise und die "Wortspielereien" mit Namen, die direkt Rückschlüsse auf die Person zulassen, gefallen mir nicht.
Achim, ich hatte dir das geschrieben. Dies ist die letzte Warnung!
Gruß
Michael
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Gut so. Nicht wegen dem was er sagt, das ist ihm
freigestellt, aber wie er singt.
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MichaelB,'index.php?page=Thread&postID=182818#post182818 schrieb:Falls jemand den Beitrag von Jamomamo vermisst, den habe ich einkassiert.
Die Ausdrucksweise und die "Wortspielereien" mit Namen, die direkt Rückschlüsse auf die Person zulassen, gefallen mir nicht.
Achim, ich hatte dir das geschrieben. Dies ist die letzte Warnung!
Gruß
Michael Ach, aber der Ausdruck "linkslinke Grünpisser", welcher hier tagelang in einem Beitrag von arriccito zu lesen war, hat dir also durchaus gefallen..?
Bevor sich jemand die Mühe macht, die "linkslinken Grünpisser" im entsprechenden Beitrag von arriccoto zu suchen - gebt euch keine Mühe. Er hat diesen - seinen - Beitrag inzwischen dreimal edditiert, das aber erst, nachdem er meinen inzwischen gelöschten Beitrag gelesen hat.
Gruß Achim.
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timo,'index.php?page=Thread&postID=182738#post182738 schrieb:Entsetzte Reaktionen überall. Bin mal gespannt, ob die ARD das aussitzt, oder ob sie zurückrudern und eine andere Lösung präsentieren. Noch wäre ja genug Zeit da.
Das ging ja jetzt schnell. Und unterstreicht meinen Eindruck, daß sich die Verantwortlichen scheinbar zu wenig Gedanken gemacht haben, denn die Reaktionen, die nun zu dem Rückzieher geführt haben, waren vorhersehbar.
Nun wird's spannend, wie die Ersatzlösung aussehen wird. Wenn man ganz lieb bei Ralph Siegel nachfragen würde...
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https://twitter.com/AnnSophie/status/668063021470715904
Unterstütze ich! Mr. Grand Prix haben wir ja schon, warum nicht auch noch Mrs. ESC-Ersatzkandidatin? :-D
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Jamomamo,'index.php?page=Thread&postID=182824#post182824 schrieb:Ach, aber der Ausdruck "linkslinke Grünpisser", welcher hier tagelang in einem Beitrag von arriccito zu lesen war, hat dir also durchaus gefallen..? Wenn ich mich recht erinnere, stand der Ausdruck nicht mal eine halbe Stunde. Aber sei es drum. Ich habe absolut keine Lust, sowas in jedem Fall nachtragich noch auszudiskutieren. Was mir gefällt, wann ich eingreife, ist alles meine Sache. Passt dir das nicht, zieh die Konsequenzen.
Gruß
Michael
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Zweiter Anlauf mit einem deutschen Vorentscheid am 25. Februar. Kandidaten sind: Avantasia, Alex Diehl, Ella Endlich, Gregorian, Jamie-Lee Kriewitz, Joco, Keøma, Laura Pinski, Luxuslärm und Woods of Birnam.
Mir sagen nur Ella Endlich, Jamie-Lee Kriewitz und Luxuslärm etwas. Ich tippe mal auf einen deutlichen Sieg der zweitgenannten.
http://www.eurovision.de/news/Deutscher-...id496.html
Das Lied von Laura Pinski wurde tatsächlich von Ralph Siegel geschrieben!
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Alex Diehl stamt aus der Gegend, wo mein Töchterlein wohnt, also wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Der Sieger steht also so gut wie fest.
Gruß, Anselm
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Zur Erinnerung: "Eurovision Song Contest 2016 - Unser Lied für Stockholm", heute um 20:15 Uhr in der ARD.
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Mal durchgehört: http://www.stern.de/kultur/tv/6710846.html
Meine Favoritin ganz definitiv: Jamie-Lee Kriewitz.
- Alex Diehl ist ganz nett, trifft hierzulande vielleicht sogar den Nerv der Zeit. Ich glaube aber, im Finale wäre der wieder ein Kandidat für die letzten Plätze.
- Avantasia: Klingt wie Meat Loaf mit schwächerer Stimme. OK, aber mehr nicht. Nix für den ESC.
- Ella Endlich: Einfallsloser Popschlager ohne Wiedererkennungswert. Gefällt mir nicht.
- Gregorian: Zu speziell für die Veranstaltung.
- Luxuslärm: Deutschpop-Einerlei, international ganz definitiv nicht konkurrenzfähig.
- Keøma: OK, aber zu wenig einprägsam.
- Laura Pinski: Zu altbacken, typisch Ralph Siegel. Klingt wie tausend mal gehört.
- Woods Of Birnam: Mein Vize-Favorit, obwohl ich da keine Chancen für bessere Plätze als das Mittelfeld sehe.
- Joco: Seltsam. Den Vergleich mit den Spice Girls konnte ich anhand des kurzen Ausschnitts nicht nachvollziehen, der Gesang erinnert mich irgendwie an Claudia Brücken von Propaganda.
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MichaelB,'index.php?page=Thread&postID=182833#post182833 schrieb:Jamomamo,'index.php?page=Thread&postID=182824#post182824 schrieb:Ach, aber der Ausdruck "linkslinke Grünpisser", welcher hier tagelang in einem Beitrag von arriccito zu lesen war, hat dir also durchaus gefallen..? Wenn ich mich recht erinnere, stand der Ausdruck nicht mal eine halbe Stunde. Aber sei es drum. Ich habe absolut keine Lust, sowas in jedem Fall nachtragich noch auszudiskutieren. Was mir gefällt, wann ich eingreife, ist alles meine Sache. Passt dir das nicht, zieh die Konsequenzen.
Gruß
Michael Habe diesen Mist gerade erst gefunden.
Ad Eins
Generell: Dies ist ein Tonbandforum. Politik sollte hier außen vor bleiben.
Ad Zwei
Unter angemessener Moderation verstehe ich etwas anderes, Michael.
Gruß Maddin
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maddin2,'index.php?page=Thread&postID=186676#post186676 schrieb:Habe diesen Mist gerade erst gefunden. (...)
Wenn das wirklich weiterdiskutiert werden muss, tut es bitte in einem eigenen Thread.
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timo,'index.php?page=Thread&postID=186678#post186678 schrieb:Wenn das wirklich weiterdiskutiert werden muss, tut es bitte in einem eigenen Thread.
GENAU !
Moin, moin,
wenn eine Sendung am Ende ist und man sich eigentlich an keinen Titel mehr erinnert, ist das kein gutes Zeichen für einen Wettbewerb. Es ist kaum etwas Eingängiges dabei, kaum etwas Spannendes dabei gewesen. Viele Songs sind sehr schleppend, fast depressiv inszeniert. Dazu eine recht kühle Stimmung. Muss das sein?
Herr Diehl sticht für mich positiv heraus, hat aber sicher keine Sieg-Chancen in Stockholm. Aber ist das wichtig?
Viele andere Auftritte scheinen mir wie ein Abzug von "irgend etwas anderem", was ich schade finde, weil die eine oder der andere schon mehr gezeigt haben.
Ich bin fast versucht zu sagen, Gegorian hätten international die besten Chancen ...
Tschüß, Matthias
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Schneller Tipp für die Treppchen: Diehl, Kriewitz, Pinski.
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Na ja, fast. Die Rocker machen's eh nicht.
Auch wenn meine ursprüngliche Favoritin noch dabei ist: So langsam kippt meine Prognose in Richtung Diehl.
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Jamie-Lee Kriewitz fährt für uns nach Stockholm!
Ich denke, das ist die meistversprechende Variante. Der Diehl wäre zwar irgendwie ein interessantes Experiment gewesen, weil der Text halt sehr nah am Nerv der Zeit liegt. Aber ich fürchte, die Zeiten, in denen sich die Zuschauer der Veranstaltung die Muße nehmen, auf die Texte zu achten, ist schon wegen der Zahl der Beiträge vorbei. 1982 war das vielleicht noch anders...
Ich freu' mich auf's Finale und tippe auf eine Top-10-Platzierung.
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timo,'index.php?page=Thread&postID=186678#post186678 schrieb:maddin2,'index.php?page=Thread&postID=186676#post186676 schrieb:Habe diesen Mist gerade erst gefunden. (...)
Wenn das wirklich weiterdiskutiert werden muss, tut es bitte in einem eigenen Thread. Ich habe hier meine Meinung geäußert.
(Weiter)-diskutiert werden muss hier gar nichts.
Nochmal: Politik hat hier nichts zu suchen.
Moderation hat professionell stattzufinden.
Damit ist alles gesagt.
Also bitte wieder zum Inhaltlichen.
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timo,'index.php?page=Thread&postID=186695#post186695 schrieb:... Ich freu' mich auf's Finale und tippe auf eine Top-10-Platzierung.
Hallo Timo,
das kommt wohl aufs Kostüm an ... denn musikalisch wird es, wie ich fürchte, bei dem Wettbewerb im Mai vielleicht ein paar mehr Interpretationen einer zur Zeit erfolgreichen britischen Sängerin geben.
Tschüß, Matthias
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Da kann man nur hoffen, dass "unsere" Teilnehmerin beim ESC einen sehr frühen Startplatz erhält, dann ist ein evetuell ein vorletzter Platz (+1) anstatt einem letzten Platz wie 2015 drin.
Gruß Bernd
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Abwarten. Im Mai sind wir schlauer.
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Mein Optimismus ist etwas abgeflaut. Nicht, weil ich die Interpretin oder den Beitrag heute schlechter finde als im Feber, sondern weil man seitdem fast nichts mehr von beiden gehört hat. Das sind immer schlechte Voraussetzungen für eine gute Platzierung. Lena war vor ihrem Sieg in den europäischen Medien ständig präsent, was wohl auch ein Grund für ihren Favoritenstatus und Sieg war.
Immerhin: Der "Stern" berichtet - mit einer Mischung aus Anerkennung und Skepsis - von den ersten Proben für Samstag:
http://www.stern.de/kultur/musik/6840598.html
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Gleich geht's los.
Um meine Prognose noch schnell zu korrigieren: Irgendwas zwischen Platz 10 und 15.
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Ich sitze auch jetzt vorm Ferseher und wollte mir die Schow ausnahmsweise mal komplett ansehen. Prognose? Naja besser als letztes mal wird es wohl ausgehen.
Gruß,
Michael/SH
Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)
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Ich fand Lied und Auftritt gut, auch wenn sie etwas unsicher wirkte. Wenn das wirklich nur Platz 24 gibt, wie die Buchmacher sagen, kommt mir auch der letzte Glaube an die Gerechtigtkeit der Punktvergabe abhanden.
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... bin auch irgendwie dabei. TV läuft im Hintergrund. Bisher war noch nichts dabei, was mir gefallen hätte. Und Deutschland? Oh mein Gott! ... Erstlmalig gesehen ... und schon sehe ich schwarz, auch wenn Peter Urban das "großartig" fand. Ein Kinderliedchen, dargeboten von einem Kind? ... Na ja, vielleicht ganz passend zum Event. Mein Tipp: Eher auf den unteren Rängen, obwohl nach dem bisher Dargebotenen ...
Olaf
Olaf, der eher passiv seit Jahren hier mitliest und sich an den fachlichen Beiträgen über Tonbandgeräte erfreut
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Olllafff,'index.php?page=Thread&postID=189952#post189952 schrieb:und schon sehe ich schwarz, auch wenn Peter Urban das "großartig" fand.
Sei mal etwas optimistischer, Olaf. Du hattest leider schon letztes Jahr recht.
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... Australien bisher mein Favorit! In diesem Kontext liebe ich richtige Hymnen. Was war mit der "kernigen Rockband" aus Zypern. Immerhin eine richtige Band ... Jetzt wird weiter geträllert ..
Olaf
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Bandmaschine zu sehen....
Gruß,
Michael/SH
Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)
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... wieder einmal die Ukraine, die mir ins Ohr geht. Ein an Dupstep erinnernder Beat. Gewagt. Mir gefällt es.
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Persönlicher Favorit: Georgien. Tipps für den ersten Platz: Da gehe ich mit den Buchmachern konform, Russland und Australien (in der Reihenfolge). Bei JLK bleibe ich bei meinem Tipp.
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Georgien gefiel mir auch ...
... aber in der Pause Justin Timberlake zu präsentieren, ist unfair. Persönlich keinerlei Fan, aber der musikalische "Reichtum", der sich hier offenbart, desavouiert alles bisher Präsentierte!
Olaf
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Moin, moin,
Georgien (23) fand ich auch am erholsamsten ... wenn auch der Mittelteil (kurz vor Schluß) nicht passte. Überhaupt sind so einige Titel dabei, die besser hätten werden können, wenn nicht alle versuchen würden das Arrangement irgendwelchen Trends zu unterwerfen und einen Dudel-Elektropop samt Blitzgewitter drüber zu legen. Auch bei der oben erwähnten "Rockband" oder bei dem armen Lettischen Sänger, der dagegen an brüllen muste.
Die Russen hatten eine interessante optische Präsentation. Geht es darum? Musikalisch eher Durchschnitt.
Lustig fand ich den Ungarischen Trommler, der weder die Trommel noch den Takt getroffen hat.
Und JLM? Sie könnte im Mittelfeld ankommen. Dem Titel fehlt allerdings Eingängigkeit, das wird weitere Plätze kosten.
Was machen wir eigentlich, wenn Australien gewinnt? Der ESC live aus Australien?
Tschüß, Matthias
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... das wäre doch mal was
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Matthias M,'index.php?page=Thread&postID=189961#post189961 schrieb:Und JLM? Sie könnte im Mittelfeld ankommen.
Oh je, das ist kein gutes Omen. Daß man den Namen unserer Kandidaten nach der Veranstaltung schnell vergisst, ist ja nichts neues, aber jetzt geht's schon während der Veranstaltung los.
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timo,'index.php?page=Thread&postID=189963#post189963 schrieb:... Oh je, das ist kein gutes Omen ...
Den Nachnamen habe ich mir nie merken können. Diesmal waren dicke Finger schuld ... und jetzt heisst sie bei mir halt Jamie-Lee Mittelfeld
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Ein Punkt, ein Punkt! Danke, Georgien!
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... das Mittelfeld für Deutschland ist ja kaum noch zu erreichen!
Und meine beiden Favoriten stehen zur Zeit auf den ersten beiden Plätzen
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Lacht da gerade in Mannheim jemand hämisch?
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timo,'index.php?page=Thread&postID=189959#post189959 schrieb:... Bei JLK bleibe ich bei meinem Tipp.
Glückwunsch, Du hattest fast Recht. Nur die Maß-Einheit stimmt nicht: "Punkte" anstatt "Plätze"!
Tschüß, Matthias
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Tja, dumm gelaufen. Fernseher aus.
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