24.01.2005, 00:18
Die Spaltbreite bei Aufnahmeköpfen ist nicht so kritisch, sie muß aber deutlich größer als beim Wiedergabekopf sein. So das doppelte bis dreifache ist ein gesunder Bereich.
Beim Wiedergabekopf sieht es anders aus. Der Spalt sollte möglichst schmal sein um eine hohe Grenzfrequenz hinzubekommen. Als Faustregel gilt, Spaltbreite = halbe Wellenlänge der höchsten Frequenz. Köpfe mit einem schmalen Spalt haben aber einen schlechteren Wirkungsgrad. Aus der Sicht sollte der Spalt möglichst groß sein. Deswegen haben Heimaudiogeräte eher einen schmalen Spalt um bei niedrigen Bandgeschwindigkeiten genug Höhen zu liefern. Für Heimaudioanwender ist Bandmaterial eine echte Kostenfrage. Professionelle Maschinen haben einen deutlich breiteren Spalt. Sie sollen möglichst gute Ergebnisse liefern. Der Preis für Bandmaterial (höhere Geschwindigkeit) ist eher nebensächlich. Die Spaltbreite Wiedergabekopf bei Studiomaschinen liegt so bei 3 µm und darüber, bei Heimaudio etwa die Hälfte.
Andreas, DL2JAS
Beim Wiedergabekopf sieht es anders aus. Der Spalt sollte möglichst schmal sein um eine hohe Grenzfrequenz hinzubekommen. Als Faustregel gilt, Spaltbreite = halbe Wellenlänge der höchsten Frequenz. Köpfe mit einem schmalen Spalt haben aber einen schlechteren Wirkungsgrad. Aus der Sicht sollte der Spalt möglichst groß sein. Deswegen haben Heimaudiogeräte eher einen schmalen Spalt um bei niedrigen Bandgeschwindigkeiten genug Höhen zu liefern. Für Heimaudioanwender ist Bandmaterial eine echte Kostenfrage. Professionelle Maschinen haben einen deutlich breiteren Spalt. Sie sollen möglichst gute Ergebnisse liefern. Der Preis für Bandmaterial (höhere Geschwindigkeit) ist eher nebensächlich. Die Spaltbreite Wiedergabekopf bei Studiomaschinen liegt so bei 3 µm und darüber, bei Heimaudio etwa die Hälfte.
Andreas, DL2JAS
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
