20.01.2005, 18:23
Zitat:MGW51 posteteMag sein, daß der Kopfspiegel per korrekter Definition der speziell für den geplanten Band-Kopf-Kontakt vorgesehene und präparierte Bereich des Kopfes ist. Umgangssprachlich spricht man aber von 3 mm Kopfspiegelbreite und meint damit den sichtbaren Abschliff, der noch nicht mal plan sein muss sondern zumindest an den Rändern noch gewölbt sein kann. Diese Kontaktzone ist es auch, an der die Kopfspiegelresonanzen stattfnden. Die übrige, nicht vom Band beaufschlagte Fläche ist hier doch sicher unrelevant, ganz egal ob sie nun per Definition zum Kopfspiegel gehört oder nicht.
(...)
Als Kopfspiegel wird die dem Band zugewandte, geläppte Zone eines Magnetkopfes bezeichnet.
Dieser Bereich ist aber größer als die reine Bandkontaktzone. Das muß auch so sein da ja in aller Regel ein Magnetkopf auf vielen unterschiedlichen Gerätetypen einsetzbar sein soll.
Deine Definition lieber Michael, trifft auf Spitzkeilköpfe zu da konstruktiv bei diesen Teilen die Bandlaufzone über den gesamten, vorstehenden Kopfspiegel reicht. Bei den gängigen Kleinköpfen und auch bei den alten Ringkernköpfen ist der Kopfspiegel größer als der Kontaktbereich.
Es ist wohl zu umständlich, von einer im Bereich des Kopfspiegels sich stetig bis an die Verschleissgrenzen verändernden Band-Kopf-Kontaktfläche zu sprechen, und so verwendet man - womöglich falsch, den Begriff Kopfspiegel für ebendiese.
Ob schleifen oder polieren, es ist ein unerwünschter Abtrag von Tonkopfsubstanz durch die abrasiv wirkenden Partikel des Bandes. Von der Fertigungstechnik her betrachtet ist der Begriff "Schleifen" korrekter.
Michael(F)
