15.10.2015, 19:30
Heute habe ich sie eingemessen, auf 250 nWb bei 0 dBu. Da ich viele gleich alte Agfa PE46 auf 18er Spule habe, auf dieses Band. Ist aber schon grenzwertig bei bassreicher Mucke! Da darf man dann ruhig mal mit dem Pegel deutlich vor dem roten bleiben! Also eigentlich waren die 185 nWb/m als Referenzpegel schon richtig.
Ansonsten ist es nicht möglich, bei 19 UND 19,5 gleich gute Frequenzgänge hinzubiegen. Es gibt ja nur ein Trimmerpaar, gemeinsam für beide Geschwindigkeiten. Wenn ich die 19 auf linear hindrehe, haben die 9,5 einen deutlich hörbaren Höhenanstieg ab 10 kHz von ca. 3 dB. Ich vermute, das ist nicht nur bei meinem Exemplar so!?
Ich habe es jetzt so gemacht, dass ich die höhere Brillanz bei 9,5 eben hinnehme. Ich sehe es nicht ein, stattdessen bei 19 auf Höhen zu verzichten. Die Möglichkeit, mit dem Entzerrungsumschalter für Normal- und Spezialband bei Wiedergabe etwas korrigierend einzugreifen, ist leider eher theoretischer Natur: der Unterschied zwischen den beiden Schalterstellungen ist gerade eben so hörbar und beträgt nur knapp 2 dB bei 15 kHz. In der "Normal"-Stellung sind die Höhen um diesen Betrag angehoben.
Der Schalter für die Spurumschaltung bei Autoreverse ist nun gereinigt, wobei ich aber zugeben muss, dass ich keine Möge zum Ausbau hatte. Tunerspray und zwanzig mal bewegen musste reichen.
Die Kopfjustage gestaltete sich übrigens deutlich problemloser, als ich befürchtet hatte! Ich musste die Anschlagschraube für die Reverse-Höhe des Hörkopfes zwar etwas nach unten korrigieren, der Azimut nach Bezugsband 19H ging aber gut einzustellen und ich habe (staun!) zwischen Vorwärts- und Rückwärtslauf so gut wie keinen Unterschied in der optimalen Einstellung. Ich habe aber nicht mittels Oszi eingetaumelt, das erschien mir dann doch zu viel Aufwand für die Kleine; lediglich die Ausgänge habe ich zusammengeschaltet und dann zuerst mit 1 kHz (um Nebenmaxima zu vermeiden), schließlich mit 10 kHz auf Maximalpegel justiert.
Ich bin nun zufrieden und glaube, dass man nicht mehr aus der lütten Akai herausholen kann.
Eventuell korrigiere ich den 0 dB-Pegel wieder auf den ursprünglichen Wert.
LG Holgi
Ansonsten ist es nicht möglich, bei 19 UND 19,5 gleich gute Frequenzgänge hinzubiegen. Es gibt ja nur ein Trimmerpaar, gemeinsam für beide Geschwindigkeiten. Wenn ich die 19 auf linear hindrehe, haben die 9,5 einen deutlich hörbaren Höhenanstieg ab 10 kHz von ca. 3 dB. Ich vermute, das ist nicht nur bei meinem Exemplar so!?
Ich habe es jetzt so gemacht, dass ich die höhere Brillanz bei 9,5 eben hinnehme. Ich sehe es nicht ein, stattdessen bei 19 auf Höhen zu verzichten. Die Möglichkeit, mit dem Entzerrungsumschalter für Normal- und Spezialband bei Wiedergabe etwas korrigierend einzugreifen, ist leider eher theoretischer Natur: der Unterschied zwischen den beiden Schalterstellungen ist gerade eben so hörbar und beträgt nur knapp 2 dB bei 15 kHz. In der "Normal"-Stellung sind die Höhen um diesen Betrag angehoben.
Der Schalter für die Spurumschaltung bei Autoreverse ist nun gereinigt, wobei ich aber zugeben muss, dass ich keine Möge zum Ausbau hatte. Tunerspray und zwanzig mal bewegen musste reichen.
Die Kopfjustage gestaltete sich übrigens deutlich problemloser, als ich befürchtet hatte! Ich musste die Anschlagschraube für die Reverse-Höhe des Hörkopfes zwar etwas nach unten korrigieren, der Azimut nach Bezugsband 19H ging aber gut einzustellen und ich habe (staun!) zwischen Vorwärts- und Rückwärtslauf so gut wie keinen Unterschied in der optimalen Einstellung. Ich habe aber nicht mittels Oszi eingetaumelt, das erschien mir dann doch zu viel Aufwand für die Kleine; lediglich die Ausgänge habe ich zusammengeschaltet und dann zuerst mit 1 kHz (um Nebenmaxima zu vermeiden), schließlich mit 10 kHz auf Maximalpegel justiert.
Ich bin nun zufrieden und glaube, dass man nicht mehr aus der lütten Akai herausholen kann.
Eventuell korrigiere ich den 0 dB-Pegel wieder auf den ursprünglichen Wert.
LG Holgi
