17.07.2015, 10:01
...na hoffentlich wird hier jetzt nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.
Ohne Robert widersprechen zu wollen (...denn im Prinzip ist's m.E. richtig, was er sagt...) möchte ich doch noch folgendes anmerken:
wenn ich den TE richtig verstehe, geht es ihm in erster Linie einmal darum, mit einzelnen Samples (ggf. einzelner Instrumente und/oder Stimmen) "herum zu experimentieren".
Das kann er theoretisch auch mit einem Kleinspuler, einer Mono-Maschine oder einer Mehrkanaligen (...4 oder 8-kanalige Fostex oder Tascam z.B.). Das Soundstück wird ja eh später wieder mit anderen Spuren zusammen gemischt. Natürlich ist es - auch bei solchen "Spielereien" - immer vorteilhaft, wenn das verwendete Werkzeug gut in Schuss ist (= technisch in Ordnung) und der Anwender um die Funktionsweise und deren Einflüsse auf das Ergebnis weis. Aber zwingend notwendig für eine erste Tuchfühlung mit der besagten Technik ist es m.E. nicht. Kommt der Fragende erst mal auf den Geschmack, folgt der Rest i.d.R. von selbst. Für die volle Ausnutzung des bespielten Bandes bedarf es dann natürlich schon etwas mehr Knowhow, das ist klar (...wobei man gerade beim von Yoski/Robert zitierten Neil Young und seinen Frühwerken einige andere Einflussgrössen, wie Mikrofonie und (Röhren-)Verstärkersound nicht ausser acht lassen darf. Das war nicht nur die Bandsättigung, die uns diesen Sound beschert hat... ...aber das ist ein anderes Thema). Vielleicht täte es für den Anfang tatsächlich erst mal ein Bandgerät, das in seinen Grundfesten brauchbar funktioniert, ohne dass es zu 100% die Werksspezifikation einhält... ...und ohne dass unbedingt Revox vorne draufsteht.
Gruß
Peter
Ohne Robert widersprechen zu wollen (...denn im Prinzip ist's m.E. richtig, was er sagt...) möchte ich doch noch folgendes anmerken:
wenn ich den TE richtig verstehe, geht es ihm in erster Linie einmal darum, mit einzelnen Samples (ggf. einzelner Instrumente und/oder Stimmen) "herum zu experimentieren".
Das kann er theoretisch auch mit einem Kleinspuler, einer Mono-Maschine oder einer Mehrkanaligen (...4 oder 8-kanalige Fostex oder Tascam z.B.). Das Soundstück wird ja eh später wieder mit anderen Spuren zusammen gemischt. Natürlich ist es - auch bei solchen "Spielereien" - immer vorteilhaft, wenn das verwendete Werkzeug gut in Schuss ist (= technisch in Ordnung) und der Anwender um die Funktionsweise und deren Einflüsse auf das Ergebnis weis. Aber zwingend notwendig für eine erste Tuchfühlung mit der besagten Technik ist es m.E. nicht. Kommt der Fragende erst mal auf den Geschmack, folgt der Rest i.d.R. von selbst. Für die volle Ausnutzung des bespielten Bandes bedarf es dann natürlich schon etwas mehr Knowhow, das ist klar (...wobei man gerade beim von Yoski/Robert zitierten Neil Young und seinen Frühwerken einige andere Einflussgrössen, wie Mikrofonie und (Röhren-)Verstärkersound nicht ausser acht lassen darf. Das war nicht nur die Bandsättigung, die uns diesen Sound beschert hat... ...aber das ist ein anderes Thema). Vielleicht täte es für den Anfang tatsächlich erst mal ein Bandgerät, das in seinen Grundfesten brauchbar funktioniert, ohne dass es zu 100% die Werksspezifikation einhält... ...und ohne dass unbedingt Revox vorne draufsteht.
Gruß
Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
