24.06.2015, 22:42
Memorex kam sogar schon Anfang der 70er - verbrieft ist 1972:
http://agfabasf.com/images/content/memor...ide721.jpg
- wahrscheinlich aber bereits 1970, ohne C- und ohne CC-Symbol. Noch dazu mit einem damals unerhört modernen Gehäuse- und Hüllendesign:
http://c-90.org/catalogue/tapes/Memorex/...%20Oxide/0
Dagegen sahen die zeitgenössischen Cassetten von Agfa, BASF, Philips, Scotch, ja sogar Maxell, TDK und Sony unglaublich alt aus.
Einspruch, Euer Ehren :-) Gerade die drei waren ja schon fast Vollsortimenter. Mark II leistete sich sogar drei Normalbänder (Low Noise, High Energy und Studio Quality), ein Chromband und obendrein Ferrochrom (ja, es gibt sie wirklich! - wenn auch sehr, sehr vereinzelt). Daimon kam eine Zeitlang für Typ I und II jeweils mit einer profanen Ausgabe und einer Luxusversion mit dem "Turbo"-Gehäuse von ICM. Und bei Elite gab's das fast komplette Permaton-Programm, bis nach oben zur Ferrochrom mit Agfa-Band und später stattdessen Superchrom.
Aber im Grunde hast Du Recht, das Volk erkannte eine Compact Cassette eindeutig als solche und kaufte munter, ohne sich darum zu scheren, ob da jetzt C-60 oder nur 60 draufstand, und wahrscheinlich suchte auch seit den späten 60er Jahren niemand nach dem CC-Symbol beim Einkauf.
Mit den Zahlen-/Buchstabenkombinationen trieb es ja in den 80er Jahren erst richtige Blüten. In den 70ern schrieben zumindest die europäischen und amerikanischen Hersteller noch gerne die Bandsorten im Klartext aufs Paket, während die Japaner bereits mit AHF, BHF und CHF das Alphabet lehrten. Später hießen dann auch BASF-Cassetten LH-MX I, Agfa legte mit F-DX I S nach, weil "Fe I-S Superferro HDX" irgendwie doch unhandlich geworden war, Scotch hatte eine XS-II-SX, und bei ICM gab's die "CX-II-S Intercooler". Das war dann gar nicht mehr so weit entfernt vom "CX 25 TRD Turbo 2", welcher tatsächlich über einen Ladeluftkühler verfügte :-)) Aber ich schweife ab...
Viele Grüße,
Martin
http://agfabasf.com/images/content/memor...ide721.jpg
- wahrscheinlich aber bereits 1970, ohne C- und ohne CC-Symbol. Noch dazu mit einem damals unerhört modernen Gehäuse- und Hüllendesign:
http://c-90.org/catalogue/tapes/Memorex/...%20Oxide/0
Dagegen sahen die zeitgenössischen Cassetten von Agfa, BASF, Philips, Scotch, ja sogar Maxell, TDK und Sony unglaublich alt aus.
Zitat:Hatten doch "Elite", "Daimon", "Mark II" und wie sie
alles hiessen meist auch nur eine einzige Sorte Bandes eingespult.
Einspruch, Euer Ehren :-) Gerade die drei waren ja schon fast Vollsortimenter. Mark II leistete sich sogar drei Normalbänder (Low Noise, High Energy und Studio Quality), ein Chromband und obendrein Ferrochrom (ja, es gibt sie wirklich! - wenn auch sehr, sehr vereinzelt). Daimon kam eine Zeitlang für Typ I und II jeweils mit einer profanen Ausgabe und einer Luxusversion mit dem "Turbo"-Gehäuse von ICM. Und bei Elite gab's das fast komplette Permaton-Programm, bis nach oben zur Ferrochrom mit Agfa-Band und später stattdessen Superchrom.
Aber im Grunde hast Du Recht, das Volk erkannte eine Compact Cassette eindeutig als solche und kaufte munter, ohne sich darum zu scheren, ob da jetzt C-60 oder nur 60 draufstand, und wahrscheinlich suchte auch seit den späten 60er Jahren niemand nach dem CC-Symbol beim Einkauf.
Mit den Zahlen-/Buchstabenkombinationen trieb es ja in den 80er Jahren erst richtige Blüten. In den 70ern schrieben zumindest die europäischen und amerikanischen Hersteller noch gerne die Bandsorten im Klartext aufs Paket, während die Japaner bereits mit AHF, BHF und CHF das Alphabet lehrten. Später hießen dann auch BASF-Cassetten LH-MX I, Agfa legte mit F-DX I S nach, weil "Fe I-S Superferro HDX" irgendwie doch unhandlich geworden war, Scotch hatte eine XS-II-SX, und bei ICM gab's die "CX-II-S Intercooler". Das war dann gar nicht mehr so weit entfernt vom "CX 25 TRD Turbo 2", welcher tatsächlich über einen Ladeluftkühler verfügte :-)) Aber ich schweife ab...
Viele Grüße,
Martin

