14.01.2005, 15:54
Man kann einen Motor nach verschiedenen Kriterien konstruieren. Je kleiner ein Motor bei gleicher Leistung ist,desto wärmer wird er,hängt ganz einfach mit der auftretenden Verlustleistung (Wicklungswiderstand,Ummagnetisierungsverluste usw.) und der zur Kühlung verfügbaren Oberfläche zusammen. Etwa eine Halbierung des Durchmessers verringert die Oberfläche etwa auf ein Zehntel (hängt natürlich von der Form des Motors ab) und damit auch die mögliche Leistung.
Wenn ein Motor statt durch normale Konvektion,durch ein Gebläse zwangsgekühlt wird,kann man ihn kleiner dimensionieren,aber es darf sich an einer guten Luftzufuhr nichts verschlechtern,sonst steigt die Erwärmung wieder und die Lebensdauer geht zurück. Die Lebensdauer von Bauelementen verhält sich umgekehrt proportional zu ihrer Betriebstemperatur. Bei vielen Motoren ist ein Ventilator Standard (z.B.Kraftstrommotoren).
Für einen Hersteller ist ein kleinerer Motor natürlich material-und kostensparender. In modernen Motoren verwendet man heutzutage hochpermeable Kernbleche mit weniger Verlusten,dadurch kann man die Baugröße wesentlich verkleinern.
Die Lagerung ist nicht das Problem,radial ändert sich nichts gegenüber anderen Motoren. Axial läuft der Rotor gegen einen Anlaufring oder ein Flanschlager. Bei Kugellagerung spielt es gar keine Rolle,denn auch die Masse des Rotors ist geringer und damit die auftretenden axialen Kräfte.
In der Praxis haben sich die großen soliden Motoren immer durch ihre Langlebigkeit und Unverwüstlichkeit gegenüber den kleinen filigraneren durchgesetzt.Die geringe Erwärmung läßt auch das Schmiermittel der Lager nicht so schnell verdunsten.
Es ist wie überall in Natur und Technik,alle 10°C verdoppelt sich die chemische Reaktionsgeschwindigkeit ,egal ob Reifeprozess,Zersetzung oder Alterung.
Bernd
Wenn ein Motor statt durch normale Konvektion,durch ein Gebläse zwangsgekühlt wird,kann man ihn kleiner dimensionieren,aber es darf sich an einer guten Luftzufuhr nichts verschlechtern,sonst steigt die Erwärmung wieder und die Lebensdauer geht zurück. Die Lebensdauer von Bauelementen verhält sich umgekehrt proportional zu ihrer Betriebstemperatur. Bei vielen Motoren ist ein Ventilator Standard (z.B.Kraftstrommotoren).
Für einen Hersteller ist ein kleinerer Motor natürlich material-und kostensparender. In modernen Motoren verwendet man heutzutage hochpermeable Kernbleche mit weniger Verlusten,dadurch kann man die Baugröße wesentlich verkleinern.
Die Lagerung ist nicht das Problem,radial ändert sich nichts gegenüber anderen Motoren. Axial läuft der Rotor gegen einen Anlaufring oder ein Flanschlager. Bei Kugellagerung spielt es gar keine Rolle,denn auch die Masse des Rotors ist geringer und damit die auftretenden axialen Kräfte.
In der Praxis haben sich die großen soliden Motoren immer durch ihre Langlebigkeit und Unverwüstlichkeit gegenüber den kleinen filigraneren durchgesetzt.Die geringe Erwärmung läßt auch das Schmiermittel der Lager nicht so schnell verdunsten.
Es ist wie überall in Natur und Technik,alle 10°C verdoppelt sich die chemische Reaktionsgeschwindigkeit ,egal ob Reifeprozess,Zersetzung oder Alterung.
Bernd
