17.02.2015, 13:01
Hallo Michael,
das Problem, das Du beschreibst, haben auch viele kleine Fotolabore, weshalb die Ergebnisse, insbesondere von Zweitverarbeitungen, oft schlecht sind.
In der Erst-Verarbeitung kommt der Film nicht nur unter Bedingungen durch die Geräte, die am nahesten am Optimum sind, er wird oft auch feucht oder eben unter staubfreien Bedingungen getrocknet verarbeitet.
Das geht bei Dir nicht mehr.
Ein Grund, warum die Fussel bei Dir den Film so lieben, also nahezu Agfa-phil an ihm kleben, dürfte darin bestehen, das es eine statische Aufladung gibt. Da hilft dann auch die Superluft aus der Dose nur bedingt, weil (nicht nur) Du ja staubige Umgebungsluft hast. Ist die Druckluft vorbei gezischt, füllt die Umgebungsluft das Vakuum und bringt Staub mit.
Gegen eine statische Aufladung des Films lässt sich etwas tun: mit entkalktem Wasser waschen. Der Beste Zusatz zum Film-Waschen heisst H2O. Zur Not kannst Du auch noch ein bischen Wasser dazu tun.
Es gibt Netzmittel, die das Ablaufen des Wassers beschleunigen. Trocknen lässt Du Film-Rollen am besten in einer Entwicklungsdose mit offenem Zulauf, somit relativ staubfrei. Bei Film-Streifen wird es problematisch, weil der ja nicht aufliegen darf: Geht aber auch in der Dose. Einzelbilder (Dias) trocknet man am besten im offenen, glaslosen Diarahmen (die alten, dicken, zweiteiligen). Film trocknet übrigens am liebsten stehend und ohne (staubige) Zufluft. Also nicht über eine Heizung hängend.
Ein anderer Grund, warum Staub am Film klebt, können Fett-Reste, also üblicherweise Fingerabdrücke sein. Die und alle anderen Rückstände (z.B. Kalkflecken etc.) bekommst Du mit Reinigungsmittel weg, Nicht parfümiert. Ohne Superglanz und ohne Zusätze.
Das feuchte Scannen geht nicht mit jedem Scanner. Hier macht der Einsatz von Netzmittel Sinn, damit wenig Wasser im Betrieb am Bild (und im Gerät) verbleibt und keine Luftblasen entstehen)
Um Luft staubfrei zu bekommen verzichtet man am besten auf Teppiche, Vorhänge, Sofas, Bettzeug, dicke Tapeten (Kleidung), reinigt den Raum einmal fecht durch. Staubsaugen heißt: Staub in die Luft pusten. Wer es mit der Bausubstanz der Nachbarn, eine Etage weiter unten, nicht so genau nimmt, der kann den Raum auch berieseln oder, üblicherweise im Bad, einmal heiß duschen: Sich oder die Bilder. Deswegen wurden Dunkelkammern übrigens vornehmlich in Bädern aufgebaut und nicht in Schlafzimmern.
Das Wasser in der Luft bindet den Staub. Bevor man scannt, sollte man warten, bis sich der Nebel verzogen hat. Das gilt genaus auch für's Lackieren. Aber nicht fü's Lackieren von Filmen. Warum sollte man den lackieren?
Ganz Schlaue kaufen ein Antistatik-Spray und sprühen den staubigen Film damit ein. Ich würde das so nicht machen. Alternativ könnte man den Dreck auch mit Pattex am Film fixieren. Wäre billiger.
Also, zusammengefasst gesagt: Erst Duschen gehen, dabei den Film baden, und dann, nackt, und auf der WC-Schüssel sitzend (es funktionieren auch aundere Sitzplätze) scannen. Und wenn die Frau mal muss, dann muss sie warten.
Tschüß, Matthias
das Problem, das Du beschreibst, haben auch viele kleine Fotolabore, weshalb die Ergebnisse, insbesondere von Zweitverarbeitungen, oft schlecht sind.
In der Erst-Verarbeitung kommt der Film nicht nur unter Bedingungen durch die Geräte, die am nahesten am Optimum sind, er wird oft auch feucht oder eben unter staubfreien Bedingungen getrocknet verarbeitet.
Das geht bei Dir nicht mehr.
Ein Grund, warum die Fussel bei Dir den Film so lieben, also nahezu Agfa-phil an ihm kleben, dürfte darin bestehen, das es eine statische Aufladung gibt. Da hilft dann auch die Superluft aus der Dose nur bedingt, weil (nicht nur) Du ja staubige Umgebungsluft hast. Ist die Druckluft vorbei gezischt, füllt die Umgebungsluft das Vakuum und bringt Staub mit.
Gegen eine statische Aufladung des Films lässt sich etwas tun: mit entkalktem Wasser waschen. Der Beste Zusatz zum Film-Waschen heisst H2O. Zur Not kannst Du auch noch ein bischen Wasser dazu tun.
Es gibt Netzmittel, die das Ablaufen des Wassers beschleunigen. Trocknen lässt Du Film-Rollen am besten in einer Entwicklungsdose mit offenem Zulauf, somit relativ staubfrei. Bei Film-Streifen wird es problematisch, weil der ja nicht aufliegen darf: Geht aber auch in der Dose. Einzelbilder (Dias) trocknet man am besten im offenen, glaslosen Diarahmen (die alten, dicken, zweiteiligen). Film trocknet übrigens am liebsten stehend und ohne (staubige) Zufluft. Also nicht über eine Heizung hängend.
Ein anderer Grund, warum Staub am Film klebt, können Fett-Reste, also üblicherweise Fingerabdrücke sein. Die und alle anderen Rückstände (z.B. Kalkflecken etc.) bekommst Du mit Reinigungsmittel weg, Nicht parfümiert. Ohne Superglanz und ohne Zusätze.
Das feuchte Scannen geht nicht mit jedem Scanner. Hier macht der Einsatz von Netzmittel Sinn, damit wenig Wasser im Betrieb am Bild (und im Gerät) verbleibt und keine Luftblasen entstehen)
Um Luft staubfrei zu bekommen verzichtet man am besten auf Teppiche, Vorhänge, Sofas, Bettzeug, dicke Tapeten (Kleidung), reinigt den Raum einmal fecht durch. Staubsaugen heißt: Staub in die Luft pusten. Wer es mit der Bausubstanz der Nachbarn, eine Etage weiter unten, nicht so genau nimmt, der kann den Raum auch berieseln oder, üblicherweise im Bad, einmal heiß duschen: Sich oder die Bilder. Deswegen wurden Dunkelkammern übrigens vornehmlich in Bädern aufgebaut und nicht in Schlafzimmern.
Das Wasser in der Luft bindet den Staub. Bevor man scannt, sollte man warten, bis sich der Nebel verzogen hat. Das gilt genaus auch für's Lackieren. Aber nicht fü's Lackieren von Filmen. Warum sollte man den lackieren?
Ganz Schlaue kaufen ein Antistatik-Spray und sprühen den staubigen Film damit ein. Ich würde das so nicht machen. Alternativ könnte man den Dreck auch mit Pattex am Film fixieren. Wäre billiger.
Also, zusammengefasst gesagt: Erst Duschen gehen, dabei den Film baden, und dann, nackt, und auf der WC-Schüssel sitzend (es funktionieren auch aundere Sitzplätze) scannen. Und wenn die Frau mal muss, dann muss sie warten.
Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch
