11.12.2014, 11:56
willkommen im forum. schön zu sehen, das auch junge leute den weg immer wieder zur kassette finden
nun zum thema. ich weiß nicht, ob man mit 21 in der heutigen zeit die knete noch so locker sitzen hat wie vor 30 jahren. die einkommen sind ja mittlerweile in den keller gesackt. das B215 ist schon ein hammer gerät, das stimmt. aber einmeßcomputer haben auch günstigere geräte. und ob du unbedingt noch uralt tapes (auch ohne kennung) aufnehmen und abspielen willst, vor dem hintergrund, das sich die ersten agfas und basfs mittlerweile in wohlgefallen auflösen (auskristallisierende beschichtungen und nicht mehr einmessen lassen können), ist fraglich.
wir beobachten gerade, wie die tapes langsam in die jahre kommen.
daher ist für mich die formel "nimm einen der heiligen grale (gräle ?... ach egal...) und gut ist" nicht uneingeschränkt zu unterschreiben.
warum man heute noch hi end tapedecks kaufen muss, erschließt sich mir jetzt nicht wirklich. das die dinger höchstleistungen abliefern, ist klar. aber wenn ich die abrufen will, kauf ich mir doch heute kein tapedeck mehr, sondern gehe gleich auf aktuelle technik. und was bei dem sport, aus uralt tapes noch das letzte raus quetschen zu müssen, so toll sein soll, weiß ich auch nicht. ich scheuche ja auch keine oma mehr zum 100m lauf.
eine andere frage ist natürlich auch die der vernünftigen relation. und da mögen mir meine kollegen die rationale sicht verzeihen.... tapes und tapedecks sind sachen, die andere schon längst auf dem sperrmüll und die gelbe tonne entsorgt haben. und dementsprechend günstig sehen auch die preise aus. eine kiste tapes bekommt man oft schon geschenkt. ein flammneues, bzw unbenutztes deck sogar auch (ist mir alles schon passiert). tapes von namhaften herstellern mit einmeßautomatik gibts manchmal ab 15 €. dann +- 400 € für nen revox würfel ? noch mehr für die nakamichis ? da tu ich mich schwer - bei aller liebe.
ich verstehe aber durchaus, das sammler eher emotionale wesen sind, und da der gesunde menschenverstand gerne mal aussetzt. das geht mir nicht anders
.
ich würde mir einer der teuren boliden aus zwei gründen zulegen :
1. wenn du nicht nur bänder testen möchtest, sondern wirklich noch musik von tape hörst.
2. für walkmen. da sehe ich noch den meisten sinn drin. denn da habe ich die kopfhörer direkt auf den lauschern und möchte auch den bestmöglichen klang.
bei mir kommmt noch hinzu, das ich die revox geräte unglaublich hässlich finde. und ja, bei wohnzimmergeräten finde ich das nicht ganz unwichtig. ich muss ja jeden tag mit ihnen den wohnraum teilen. und diese schäbigen borg-würfel von revox würd ich am liebsten hinter kommodentüren verstecken, technisches wunderwerk hin oder her ^^ ... aber natürlich ist das geschmackssache.
nun zum thema. ich weiß nicht, ob man mit 21 in der heutigen zeit die knete noch so locker sitzen hat wie vor 30 jahren. die einkommen sind ja mittlerweile in den keller gesackt. das B215 ist schon ein hammer gerät, das stimmt. aber einmeßcomputer haben auch günstigere geräte. und ob du unbedingt noch uralt tapes (auch ohne kennung) aufnehmen und abspielen willst, vor dem hintergrund, das sich die ersten agfas und basfs mittlerweile in wohlgefallen auflösen (auskristallisierende beschichtungen und nicht mehr einmessen lassen können), ist fraglich.
wir beobachten gerade, wie die tapes langsam in die jahre kommen.
daher ist für mich die formel "nimm einen der heiligen grale (gräle ?... ach egal...) und gut ist" nicht uneingeschränkt zu unterschreiben.
warum man heute noch hi end tapedecks kaufen muss, erschließt sich mir jetzt nicht wirklich. das die dinger höchstleistungen abliefern, ist klar. aber wenn ich die abrufen will, kauf ich mir doch heute kein tapedeck mehr, sondern gehe gleich auf aktuelle technik. und was bei dem sport, aus uralt tapes noch das letzte raus quetschen zu müssen, so toll sein soll, weiß ich auch nicht. ich scheuche ja auch keine oma mehr zum 100m lauf.
eine andere frage ist natürlich auch die der vernünftigen relation. und da mögen mir meine kollegen die rationale sicht verzeihen.... tapes und tapedecks sind sachen, die andere schon längst auf dem sperrmüll und die gelbe tonne entsorgt haben. und dementsprechend günstig sehen auch die preise aus. eine kiste tapes bekommt man oft schon geschenkt. ein flammneues, bzw unbenutztes deck sogar auch (ist mir alles schon passiert). tapes von namhaften herstellern mit einmeßautomatik gibts manchmal ab 15 €. dann +- 400 € für nen revox würfel ? noch mehr für die nakamichis ? da tu ich mich schwer - bei aller liebe.
ich verstehe aber durchaus, das sammler eher emotionale wesen sind, und da der gesunde menschenverstand gerne mal aussetzt. das geht mir nicht anders
.ich würde mir einer der teuren boliden aus zwei gründen zulegen :
1. wenn du nicht nur bänder testen möchtest, sondern wirklich noch musik von tape hörst.
2. für walkmen. da sehe ich noch den meisten sinn drin. denn da habe ich die kopfhörer direkt auf den lauschern und möchte auch den bestmöglichen klang.
bei mir kommmt noch hinzu, das ich die revox geräte unglaublich hässlich finde. und ja, bei wohnzimmergeräten finde ich das nicht ganz unwichtig. ich muss ja jeden tag mit ihnen den wohnraum teilen. und diese schäbigen borg-würfel von revox würd ich am liebsten hinter kommodentüren verstecken, technisches wunderwerk hin oder her ^^ ... aber natürlich ist das geschmackssache.
Es grüßt, das :gear: .
