12.10.2014, 22:57
So, ich habe das ominöse Band inzwischen
.
Es war tatsächlich jungfräulich und ovp, und trägt auf dem Vorspannband etwas blass, aber lesbar den Aufdruck "LP 36".
Es sieht aus wie alle BASF-Bänder aus dieser Zeit, nämlich rehbraun, hat eine nur leicht (oder gar nicht?) kalandrierte Schicht und ist ansonsten optisch und haptisch eigentlich nicht von LP 35 von Ende der 1960er/Anfang der 70er zu unterscheiden. Es fasst sich auch nicht irgendwie "glatt" an (wg. der evtl. vorhandenen Gleitbeschichtung). Die Rückseite ist glänzend, wie beim LP 35.
Es ist mit grünem Vor- und rotem Abspannband ohne Schaltfolie konfektioniert und laut Zählwerk der Philips N4522 rund 1004 m lang.
Elektrisch und magnetisch kann ich keinen wirklichen Unterschied zu zeitgenössischem LP 35 ausmachen. Verglichen mit dem LPR 35, auf das meine Maschinen eingemessen sind, ergibt sich ein etwas niedriger liegender VM-Arbeitspunkt und ein etwa 3 dB geringerer Hinterbandpegel. Nach der Korrektur des Aufsprechpegels auf Gleichlauf mit Vorband darf man es natürlich nicht so hoch aussteuern wie das moderne LPR35, aber bis +3 oder 4 dB (bei der N 4522, die auf 250 nWb/m bei 0 dB Peak eingemessen ist) ist der Klirr noch erträglich.
Es klebt oder schmiert absolut nicht, das testweise nach einem kompletten Durchlauf für Köpfe und Führungen benutzte Wattestäbchen blieb nahezu weiß!
Da 25er Bänder ja sowieso selten sind, habe ich die 20 Euro nicht bereut, auch wenn es eher ein Anschauungsobjekt ist. Der mit 19 cm/s aufgenommene "Radio-Tatort" ist jedenfalls dropoutfrei und tadellos anzuhören.
LG Holgi
. Es war tatsächlich jungfräulich und ovp, und trägt auf dem Vorspannband etwas blass, aber lesbar den Aufdruck "LP 36".
Es sieht aus wie alle BASF-Bänder aus dieser Zeit, nämlich rehbraun, hat eine nur leicht (oder gar nicht?) kalandrierte Schicht und ist ansonsten optisch und haptisch eigentlich nicht von LP 35 von Ende der 1960er/Anfang der 70er zu unterscheiden. Es fasst sich auch nicht irgendwie "glatt" an (wg. der evtl. vorhandenen Gleitbeschichtung). Die Rückseite ist glänzend, wie beim LP 35.
Es ist mit grünem Vor- und rotem Abspannband ohne Schaltfolie konfektioniert und laut Zählwerk der Philips N4522 rund 1004 m lang.
Elektrisch und magnetisch kann ich keinen wirklichen Unterschied zu zeitgenössischem LP 35 ausmachen. Verglichen mit dem LPR 35, auf das meine Maschinen eingemessen sind, ergibt sich ein etwas niedriger liegender VM-Arbeitspunkt und ein etwa 3 dB geringerer Hinterbandpegel. Nach der Korrektur des Aufsprechpegels auf Gleichlauf mit Vorband darf man es natürlich nicht so hoch aussteuern wie das moderne LPR35, aber bis +3 oder 4 dB (bei der N 4522, die auf 250 nWb/m bei 0 dB Peak eingemessen ist) ist der Klirr noch erträglich.
Es klebt oder schmiert absolut nicht, das testweise nach einem kompletten Durchlauf für Köpfe und Führungen benutzte Wattestäbchen blieb nahezu weiß!
Da 25er Bänder ja sowieso selten sind, habe ich die 20 Euro nicht bereut, auch wenn es eher ein Anschauungsobjekt ist. Der mit 19 cm/s aufgenommene "Radio-Tatort" ist jedenfalls dropoutfrei und tadellos anzuhören.
LG Holgi
