30.04.2014, 15:52
Magnetophonliebhaber,'index.php?page=Thread&postID=167283#post167283 schrieb:Röhrenschaltungen wurden für exakt 220V Betriebsspannung gebaut, auch die 6,3V Heizspannung der E-Röhren,Sowas wie eine exakte 220V Betriebsspanung hat es nie gegeben. Obwohl die Tolernazgrenzen heute größer sind, sind die tatsächlichen Abweichungen heute deutlich kleiner. Die Spannung ist halt allgemein etwas höher (aber nicht immer 235Volt).
E-Röhren hatten in der Regel eine Heizspannungstoleranz von +/- 10%. Die 6,3V waren ehedem nur ein statistischer Mittelwert der optimalen Heizspannung. Fertigungstoleranzen konnten diesen optinmalen Punkt nach oben und nach unten schieben.
Pi mal Daumen gilt aber eine Unterheizung gegenüber der Überheizung als schädlicher.
Die Sache mit der Spannungsumstellung 220>240Volt wird weit überschätzt, wenn dann im Einzelfall entscheiden.
Wenn es für ein gutes Gefühl sorgt dann schaltet halt um, auch wenn das Ergebnis dann halt nicht unbedingt optimal ist schadet es meist auch nicht.
Gruß Ulrich
