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Die meisten Bandgeräte besitzen eine von links nach rechts verlaufende Bandtransportrichtung.
Gab es auch Konstruktionen in umgekehrte Richtung?
Welche Typen waren es?
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Hallo capstan,
ja, zumindest ein Gerät gab es, und meines ist auch noch betriebsfähig !
Siehe hier:
http://www.sabinebendlin.de/tonbandwelt/big/58.htm
Wenn Du Fragen zu dem Gerät hast, schreib mir einfach :
franz.munsch@chello.at
billy
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Alle Zwönitzer MTG´s, auch als Schatulle unter dem Namen TOPAS bekanntgeworden laufen von Rechts nach Links, genau wie der Plattenteller dreht.
Schicht Außen!
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Soviel ich weis, drehen die Spulen beim Topas (MTG) auch gegen den Uhrzeigersinn, nur das Band läuft von rechts nach links. Man könnte sagen, man sieht, zum Beispiel eine Revox, von der hinteren Kante aus. Ein Eigenart hatte die BG26, ebenfalls vom MGW Zwönitz. Das Band läuft zwar von links nach rechts an der hinteren Kante des Gerätes aber die Spulen drehen im Uhrzeigersinn. Der Halbspurkopf ist auf dem Kopf stehend eingebaut. Man könnte sagen, das Laufwerk arbeitet "auf dem Kopf", die Spurlage entspricht aber der Norm, wie z.B. Grundig TK5
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Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an meine niedlichen Phonotrix-Geräte, bei denen das Band ebenfalls seltsam geführt wird. Auf der nachfolgenden Seite kann man das auf dem vorletzten Bild sehen:
http://www.sabinebendlin.de/tonbandwelt/big/02.htm
Gibt es einen trifftigen Grund, warum man diese Anordnung wählte oder unterlag das der Willkür der entwickelnden Ingenieure?