08.01.2020, 17:02
Damit landen wir nun wieder vollends in der Politik. Sicher sind die politischen Machtstrukturen in China nicht das anstrebsame Ideal, aber das sieht hier bald nicht mehr besser aus. Zudem reformiert sich China in kleinen Schritten aber stetig seit 40 Jahren vom Kommunismus weg. Man möchte nur der Kontinuität wegen einen harten Bruch mit dem alten System vermeiden. Der Wohlstand der Chinesen hat sich in diesen Zeitraum auch deutlich gebessert, in die Städten (eine "Kleinstadt" in China ist größer als Stuttgart oder Frankfurt...) sieht man ein sehr westliches Leben. Von daher würde ich da nicht zu sehr den Mainstreammedien folgen, die immer noch die alten Klischees bedienen.
China lernt wie einst die Japaner durch kopieren, dann nachahmen und dann selbst besser machen. Auch die Chinesen sind sehr wißbegierig wie lernfähig. Und auch die Führung dort weiß, das sie nicht auf Dauer von wertlosen amerikanischen Dollarschuldscheinen leben können, das sie für ihre Exporte größtenteils erhalten. Daher stellen sie schon zunehmend auf die Binnenwirtschaft um. Aber das ist ein Prozess, der noch viele Jahre dauern wird, den kann man genauso wenig schnell umsteuern wie ein Supertanker.
Das in Deutschland kaum noch produziert wird, ist eine Folge der Globalisierung. Unsere Einkommen nehmen seit bald 40 Jahren nicht mehr Netto zu. Um diesen Verlust zu kaschieren kommen alle Konsumartikel aus Asien, vornehmlich China, Taiwan und Indien. So gaukelt man uns vor, das wir uns doch was leisten können. Aber wir kaufen nur auf Pump. Denn da wir nichts mehr produzieren, sondern nur noch Dienste leisten, haben wir ein Finanzierungsloch. Zwar wird Deutschland immer noch als Exportweltmeister im Maschinenbau bejubelt, aber gleich in welche Richtung die Handelsbilanz kippt, unausgeglichen ist sie immer eine Gefahr für eine Rezession. Durch den erzwungenen Freihandel haben daher Deutsche wie Europäische Unternehmen kaum eine Chance, kostenwirtschaftlich zu produzieren. Friedrich List erfand daher Anfang 19. Jahrhundert das System der Schutzzölle, die einheimische Produkte vor Billigimporten aus dem Ausland schützen sollte. Die wurden aber mit dem WTO-Freihandel abgeschafft und jeder darf hier einführen, was ihm beliebt.
Trump bekämpft gerade diese Entwicklung und zwingt China, stärker gegen zu steuern. Denn auch die USA sind fast produktionslos geworden, nahezu alle Konsumgüter müssen auch sie gegen "gedruckte" Schuldscheine importieren, viele Amerikaner arbeitslos, so wie hier. Ein Beispiel in der Branche war, als JBL (Harman) 2006 im JBL-Firmensitz Northridge nur noch das Bürogebäude beließ und die gesamte Produktion nach China verlagerte. Die Belegschaft bis auf ein paar Manager wurde entlassen. So erging es in den Jahren tausenden von Firmen. Mit einem neu geordneten und vor allem fairen Weltwirtschaftssystem kann man solche Entwicklungen verhindern bzw. rückgängig machen, Ziel ausgeglichene Handelsbilanz. Dann geht es nicht nur wenigen, sondern allen gut. Vom derzeitigen Weltvermögen besitzen nur acht Menschen 50%. Wer braucht so viel Geld? Dagegen leben 70% der Menschen in Armut. Die Globalisierung machts möglich. Es ist daher zu kurz gegriffen, China an den Pranger zu stellen.
Mit einem fairen System wären also auch einheimische Produktionen und Entwicklungen wieder möglich, aber das ist noch ein weiter Weg, aber er rückt durch die Politikwende in den USA wieder in Denkweite.
China lernt wie einst die Japaner durch kopieren, dann nachahmen und dann selbst besser machen. Auch die Chinesen sind sehr wißbegierig wie lernfähig. Und auch die Führung dort weiß, das sie nicht auf Dauer von wertlosen amerikanischen Dollarschuldscheinen leben können, das sie für ihre Exporte größtenteils erhalten. Daher stellen sie schon zunehmend auf die Binnenwirtschaft um. Aber das ist ein Prozess, der noch viele Jahre dauern wird, den kann man genauso wenig schnell umsteuern wie ein Supertanker.
Das in Deutschland kaum noch produziert wird, ist eine Folge der Globalisierung. Unsere Einkommen nehmen seit bald 40 Jahren nicht mehr Netto zu. Um diesen Verlust zu kaschieren kommen alle Konsumartikel aus Asien, vornehmlich China, Taiwan und Indien. So gaukelt man uns vor, das wir uns doch was leisten können. Aber wir kaufen nur auf Pump. Denn da wir nichts mehr produzieren, sondern nur noch Dienste leisten, haben wir ein Finanzierungsloch. Zwar wird Deutschland immer noch als Exportweltmeister im Maschinenbau bejubelt, aber gleich in welche Richtung die Handelsbilanz kippt, unausgeglichen ist sie immer eine Gefahr für eine Rezession. Durch den erzwungenen Freihandel haben daher Deutsche wie Europäische Unternehmen kaum eine Chance, kostenwirtschaftlich zu produzieren. Friedrich List erfand daher Anfang 19. Jahrhundert das System der Schutzzölle, die einheimische Produkte vor Billigimporten aus dem Ausland schützen sollte. Die wurden aber mit dem WTO-Freihandel abgeschafft und jeder darf hier einführen, was ihm beliebt.
Trump bekämpft gerade diese Entwicklung und zwingt China, stärker gegen zu steuern. Denn auch die USA sind fast produktionslos geworden, nahezu alle Konsumgüter müssen auch sie gegen "gedruckte" Schuldscheine importieren, viele Amerikaner arbeitslos, so wie hier. Ein Beispiel in der Branche war, als JBL (Harman) 2006 im JBL-Firmensitz Northridge nur noch das Bürogebäude beließ und die gesamte Produktion nach China verlagerte. Die Belegschaft bis auf ein paar Manager wurde entlassen. So erging es in den Jahren tausenden von Firmen. Mit einem neu geordneten und vor allem fairen Weltwirtschaftssystem kann man solche Entwicklungen verhindern bzw. rückgängig machen, Ziel ausgeglichene Handelsbilanz. Dann geht es nicht nur wenigen, sondern allen gut. Vom derzeitigen Weltvermögen besitzen nur acht Menschen 50%. Wer braucht so viel Geld? Dagegen leben 70% der Menschen in Armut. Die Globalisierung machts möglich. Es ist daher zu kurz gegriffen, China an den Pranger zu stellen.
Mit einem fairen System wären also auch einheimische Produktionen und Entwicklungen wieder möglich, aber das ist noch ein weiter Weg, aber er rückt durch die Politikwende in den USA wieder in Denkweite.
Gruß André
