30.11.2013, 21:31
PeZett,'index.php?page=Thread&postID=163071#post163071 schrieb:(...) aber die breite Masse denkt da augenscheinlich anders. Heute HD, morgen HD+ und übermorgen "super-hyper-HD-HD-HD". (...)
Hallo Peter,
ich sehe das anders. Es gibt solche Käufer, das steht außer Frage, aber m.E. gehören sie zum weit überwiegenden Teil zu zwei eher überschaubaren Gruppen: a) Heimkino-Fans, b) Menschen, die umständehalber sehr viel Zeit vor dem Fernseher verbringen und intellektuell mitunter nicht in der Lage sind, wirtschaftliche Kaufentscheidungen zu treffen.
Die vielzitierte "breite Masse" tickt da anders. Es gab da zwar einen großen Umstiegsdrang vom Röhren- zum Flachfernseher, aber das hatte in den allermeisten Fällen weniger mit "Hyper-HD" zu tun, als vor allem mit dem geringeren Platzbedarf der Flachmodelle. Mitunter mögen auch die geringere Leistungsaufnahme oder das zeitgemäßere 16:9-Seitenverhältnis eine Rolle gespielt haben. Und wenn man schon mal neu gekauft hat, dann hat man (nicht selten bar jeder Ahnung) natürlich auch drauf geachtet, daß die neue Flimmerkiste den aktuellen HD-Standard beherrscht.
Aber: Ich bin überzeugt, daß diese Geräte benutzt werden, solange sie funktionieren und technisch nicht echte, spürbare Nachteile gegenüber neuen Modellen haben (und welcher "normale" Fernsehkonsument sieht beim "Heute-Journal" oder dem "Tatort" den Unterschied zwischen HD und 4K)? Und selbst wenn sich nach Jahren mal irgendwann ein paar Pixelfehler eingeschlichen haben, landet ein Fernseher üblicherweise nicht gleich auf dem Müll, sondern als Zweitgerät im Schlafzimmer oder in der Schrebergartenlaube.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, daß die meisten Käufer sich nach wie vor für die Langlebigkeit eines Fernsehers interessieren.
Gruß,
Timo
