29.07.2013, 21:44
Hallo Freunde,
ja, ich war mal wieder zu voreilig mit meinen Ausprobier-Versuchen.
Ich hätte mich erst mal in die Materie einarbeiten sollen, statt gleich zu testen.
Aber ich habe euren Rat befolgt und mich heute abend durch das Netz gewühlt. Ich weiß immerhin, dass die Kondensatoren getauscht werden müssen, auch wenn das Gerät anscheinend problemlos läuft. Ich weiß nun auch, wie man das Gerät aus dem Gehäuse holt, dass es dann nicht mehr läuft, weil ein Blindstecker eingesteckt werden muss, den ich nicht habe und dass das Gerät einen vorbildlichen Aufbau hat. Von Letzterem konnte ich mich vorhin überzeugen, ich kenne ja nur meine beiden Grundigs im aufgeschraubten Zustand, als ich die Revox vorsichtig aus ihrem Holz befreite, war das ein echtes Aha-Erlebnis: unglaublich sauber und ordentliches Innenleben, die ist ja innen fast schöner als außen. Denn eigentlich ist das ja optisch ein sehr nüchternes und emotionsloses Gerät, da machen ja meine beiden Grundigs mehr her.
Ich habe aber auch gelesen, dass gerade das wohl die Stärke der Revox-Geräte sein muss und dass man auf Äußerlichkeiten wohl keinen Wert legte.
Dann habe ich die einzelnen Beiträge über den Austausch bestimmter Bauteile gelesen, wirklich verstanden habe ich es jedoch nicht. Auch von auseinander fallenden Potis habe ich erfahren, und dass diese auch getauscht werden müssen, dass damit aber auch ein komplett neuer Abgleich stattfinden muss. Es gibt wohl ein spezielles Forum für Revox-GHeräte, dort kann man leider nur lesen, wenn man registriert ist. Das bin ich aber noch nicht.
Ich habe den Eindruck, dass man hier vom Hundertsten ins Tausendste kommt. Ich kann das definitiv nicht reparieren und muß nun überlegen, wie ich weiter verfahre. Ich könnte das Gerät wohl sogar mit Gewinn weiterverkaufen, möchte mich dazu aber noch nicht aufraffen, da selbst mich als Laien der vorbildliche Aufbau im Inneren glauben lässt, hier ein ganz besonderes Tonbandgerät vor mir zu haben. Ich muss gestehen, dass mir diese Firma bisher völlig unbekannt war. Da sieht man mal, was für ein Anfänger ich wohl bin.
Es werden auch Adressen genannt, welche die Überarbeitung des Revox übernehmen, das ist aber eine Kostenfrage. Was soll ich also tun ?
Gestehen muss ich auch, dass ich eine Aufnahme probiert habe, es geht jedoch nur eine Seite (links), rechts bleibt alles ruhig. Links klingt es sehr gut, ich habe die Aufnahme sowohl auf der Revox, als auch auf meinem Grundig 220 (hat wohl die gleiche Spuranzahl) abgespielt, einwandfrei.
Auf den beiden Umspulmotoren habe ich immerhin das Datum entschlüsselt: August 1973. Nach meinen Recherchen habe ich also eine Mark III. Insgesamt gab es wohl vier verschiedene Ausführungen. Ach ja, es ist eine mit Dolby in Zweispur-Version. Und für diese eigenartigen Adapter, welche ich dazu bekam und mit denen ich erst gar nichts anfangen konnte (die sind wohl für die großen Spulen) scheint es fast einen eigenen Markt zu geben. Auf den Bildern sieht man sie oft. Naja, mit den kleinen Spulen von meinen Grundig sieht das Gerät auch irgendwie seltsam aus. Mit den großen dagegen macht sie schon was her. Leider passt dann die Plastikhaube nicht mehr drauf.
Ach, das wär´schon klasse, wenn die wieder laufen würde. Hoffentlich wird die dann keine Konkurrenz für meine beiden anderen.
Die mag ich nämlich sehr.
Viele Grüße
Tim
ja, ich war mal wieder zu voreilig mit meinen Ausprobier-Versuchen.
Ich hätte mich erst mal in die Materie einarbeiten sollen, statt gleich zu testen.
Aber ich habe euren Rat befolgt und mich heute abend durch das Netz gewühlt. Ich weiß immerhin, dass die Kondensatoren getauscht werden müssen, auch wenn das Gerät anscheinend problemlos läuft. Ich weiß nun auch, wie man das Gerät aus dem Gehäuse holt, dass es dann nicht mehr läuft, weil ein Blindstecker eingesteckt werden muss, den ich nicht habe und dass das Gerät einen vorbildlichen Aufbau hat. Von Letzterem konnte ich mich vorhin überzeugen, ich kenne ja nur meine beiden Grundigs im aufgeschraubten Zustand, als ich die Revox vorsichtig aus ihrem Holz befreite, war das ein echtes Aha-Erlebnis: unglaublich sauber und ordentliches Innenleben, die ist ja innen fast schöner als außen. Denn eigentlich ist das ja optisch ein sehr nüchternes und emotionsloses Gerät, da machen ja meine beiden Grundigs mehr her.
Ich habe aber auch gelesen, dass gerade das wohl die Stärke der Revox-Geräte sein muss und dass man auf Äußerlichkeiten wohl keinen Wert legte.
Dann habe ich die einzelnen Beiträge über den Austausch bestimmter Bauteile gelesen, wirklich verstanden habe ich es jedoch nicht. Auch von auseinander fallenden Potis habe ich erfahren, und dass diese auch getauscht werden müssen, dass damit aber auch ein komplett neuer Abgleich stattfinden muss. Es gibt wohl ein spezielles Forum für Revox-GHeräte, dort kann man leider nur lesen, wenn man registriert ist. Das bin ich aber noch nicht.
Ich habe den Eindruck, dass man hier vom Hundertsten ins Tausendste kommt. Ich kann das definitiv nicht reparieren und muß nun überlegen, wie ich weiter verfahre. Ich könnte das Gerät wohl sogar mit Gewinn weiterverkaufen, möchte mich dazu aber noch nicht aufraffen, da selbst mich als Laien der vorbildliche Aufbau im Inneren glauben lässt, hier ein ganz besonderes Tonbandgerät vor mir zu haben. Ich muss gestehen, dass mir diese Firma bisher völlig unbekannt war. Da sieht man mal, was für ein Anfänger ich wohl bin.
Es werden auch Adressen genannt, welche die Überarbeitung des Revox übernehmen, das ist aber eine Kostenfrage. Was soll ich also tun ?
Gestehen muss ich auch, dass ich eine Aufnahme probiert habe, es geht jedoch nur eine Seite (links), rechts bleibt alles ruhig. Links klingt es sehr gut, ich habe die Aufnahme sowohl auf der Revox, als auch auf meinem Grundig 220 (hat wohl die gleiche Spuranzahl) abgespielt, einwandfrei.
Auf den beiden Umspulmotoren habe ich immerhin das Datum entschlüsselt: August 1973. Nach meinen Recherchen habe ich also eine Mark III. Insgesamt gab es wohl vier verschiedene Ausführungen. Ach ja, es ist eine mit Dolby in Zweispur-Version. Und für diese eigenartigen Adapter, welche ich dazu bekam und mit denen ich erst gar nichts anfangen konnte (die sind wohl für die großen Spulen) scheint es fast einen eigenen Markt zu geben. Auf den Bildern sieht man sie oft. Naja, mit den kleinen Spulen von meinen Grundig sieht das Gerät auch irgendwie seltsam aus. Mit den großen dagegen macht sie schon was her. Leider passt dann die Plastikhaube nicht mehr drauf.
Ach, das wär´schon klasse, wenn die wieder laufen würde. Hoffentlich wird die dann keine Konkurrenz für meine beiden anderen.
Die mag ich nämlich sehr.
Viele Grüße
Tim
