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Moin,
wie kann ich das Problemchen umgehen, indem ich einfach noch einen Widerstand zwischen Receiver und Lautsprecher klemme?
Glaube aber nicht, dass das so einfach ist.
Was ist denn möglich.
EDIT: Würde sich um folgendes Gerät handeln: Yamaha RX-V375
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Der Anschluss sollte überhaupt kein Problem sein, da auch 6 ohm Lautsprecher keinen konstanten Lastwiderstand bei der Nennimpedanz haben, sondern auch etwas darunterliegen dürfen. Der nominale Unterschied zw. 4 und 6 ohm Lautsprecher ist vermutlich geringer als die Streuung zwischen verschiedenen Lautsprechern, der jeweiligen Nennimpedanz.
Also nur zu, einfach anschließen.
Viele Grüße
Lukas
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Wenn am Receiverausgang 6 Ohm dransteht, dann heißt das niemals,
dass die Ausgangsimpedanz des Verstärkers diesen Wert hat.
Das soll nur heißen, dass der Hersteller wünscht, dass dort 6 Ohm Lautsprecher angeschlossen werden sollten.
Die Ausgangsimpedanz von Verstärkern Ri ist oft viel kleiner als 0,1 Ohm. Ri << Ra.
Zwischen Verstärker und Lautsprecher haben wir immer Spannungsanpassung.
Im PA-Bereich gibt es keine Leistungsanpassung (Ri = Ra), auch wenn das oft behauptet wird.
Leistungsverstärker arbeiten mit dem Lautsprecher nach dem Prinzip der Spannungsanpassung.
Der selten angegebene Innenwiderstand Ri versteckt sich im Dämpfungsfaktor DF.
Ein Dämpfungsfaktor DF von mindestens 100 ist normal.
Lautsprecher und Verstärker- Verbindungen haben einen Quellwiderstand (Verstärker) kleiner als 0,004 Ohm
und einen Lastwiderstand (Lautsprecher) der größer als 4 Ohm ist.
Gruß
Bernd
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Eigentlich wurde ja schon alles gesagt, nur noch eine kleine Ergänzung:
Die Ausgangsleistung deines Verstärkers wurde bei einem Lastwiderstand von 6 Ohm ermittelt, d.h. nur, dass er bei einer Last von 6 Ohm daran maximal 100W (bei Deinem Modell, bei Ansteuerung von nur einem Kanal mit einem 1kHz Sinus) abgeben kann. Ändert sich die Last, ändert sich eben auch die maximal erreichbare Leistung. Der Dämpfungsfaktor beträgt bei diesen Modell übrigens etwa 120 bei 8 Ohm.
In den Datenblättern wird als Last oft 6 Ohm angegeben, da dies oft dem Gleichspannungswiderstand vieler Frequenzweichen von Lautsprechern entspricht. Denn eine Impedanz ist ein Wechselspannungswiderstand der auch von der Frequenz abhängig ist. Ein mit 4 Ohm angegebener Lautsprecher kann durchaus je nach Frequenz zwischen 2 bis 16 Ohm liegen.
Hier sind z.B. zwei Impedanzkurven zu sehen, die das veranschaulichen.
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OK, vielen Dank an Euch!
Verstärker ist nun bestellt

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