Telefunken M15A - Fehler im Netzteil: Gleichrichter?
#51
TSF,'index.php?page=Thread&postID=161054#post161054 schrieb:Gelegentlicher Durchschlag zwischen Primär- und Sekundärwicklung?
Oder zwischen dieser und einer anderen Sekundärwicklung?

Soweit ich den Trafo in Erinnerung habe ist das vom Wickelsinn her praktisch unmöglich.
Zu dem ist es ein Gerät der Schutzklasse I, der FI sollte viel schneller ausgelöst haben als ein träge Schmelzsicherung.

Damit die Schmelzsicherung auslöst muss Strom fließen, bei einer Trägen 1,25A Sicherung kann das Auslösen bei 1,5 fachen Nennstrom bis zu einer Stunde dauern.
Das war auch der Grund warum ich nach Bildern der defekten Sicherung fragte, man kann manchmal anhand der defekten Sicherung auf den Auslösestrom schließen. Bei den beiden Bildern war das aber nicht so eindeutig.

Gruß Ulrich
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#52
mk1967,'index.php?page=Thread&postID=161044#post161044 schrieb:Die nach meinem bisherigen Kenntnisstand betroffenen Sektionen habe ich ganz oben im Beitrag Nr. 1 ff. reingepackt
Michael, das würde ich dann gerne selbst sehen.

TSF,'index.php?page=Thread&postID=161054#post161054 schrieb:Sehe ich das richtig, daß inzwischen alle Bauteile ab der Sicherung gewechselt wurden?
Ja und die Einbaulage der Dioden ist auch richtig. Der sehr hohe Sperrspannungswert einer Diode (habe ich oben mal erwähnt) wird wohl auch nicht Ursache sein.

In TSFs Richtung mit Wicklungsschluß habe ich auch gedacht, das erklärt aber nicht das Ansprechen von S4.

Ulrichs Vermutung nach Kabelbruch scheint mir die letzte Möglichkeit. Das im Plan gezeigte braune Kabel vom Trafo geht zur abgesetzten Sicherung und von dort zur PIN-Leiste im Netzteilkasten. Die sekundärseitigen Kabel sollten unbedingt freigelegt und überprüft werden.

Gruß
Frank
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Besser von vielem nichts zu wissen, als vorzugeben von allem was zu wissen.
Ich bin lernfähig aber nicht belehrbar.
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#53
(Ich wollte jetzt eigentlich die Zitierfunktion nutzen, aber dort funktioniert das Zusammentragen von Zitaten aus mehreren Beiträgen irgendwie nicht Huh ; ich kriege immer wieder nur die Zitate aus einem Beitrag. Danke jedenfalls bis hierhin schon mal für Eure Tips Smile.)

Um auf Eure Fragen einzugehen: Ja, sämtliche Teile ab der Sicherung sind ausgetauscht.

Die von Frank ins Gespräch gebrachte Messung hatte ich jetzt schon gemacht: eingeschaltet, zwei Stunden laufengelassen und nach 5, 15, 30, 70 und 120 Minuten gemessen. Resultat: im Schnitt 40V Wechselspannung, zu Beginn 39V, dann gaaaanz wenig ansteigend: nach 70 und 120 Minuten sind es 41 V. Aber da kann nach meinem Eindruck auch im Bereich unter 1V gern mal was schwanken, je nachdem, wie ich die Elektrode an das freie Drahtende halten kann. (Alles sehr eng, halb im Netzteil drin.)

Nach dem Wiederanlöten der Leitungen an den Gr1 wieder eingeschaltet, Si 4 fliegt dankenswerterweise direkt raus. Also wären meine Unklarheiten beseitigt: sie fliegt auch ohne irgendeinen Verbraucher. 8o Wir können uns also, wie mir scheint, auf den kleinen Schaltplanausschnitt (siehe erster Beitrag zu diesem Thema auf S. 1) beschränken.

Allerdings scheint C 4 nach dem Einschalten zumindest noch teilweise aufgeladen worden zu sein, ich hab nämlich vielleicht so 10 sek. nach dem Einschalten das Meßgerät drangehalten und noch mitbekommen, wie die Spannung von da noch ca. 12-13 V zügig nach unten absackte. Hilft uns das weiter...? :?:

Das eine sekundärseitige Kabel (auf dem Schaltplan die untere Leitung) konnte ich schon sehen, das sieht ok aus. Nach den anderen muß ich morgen mit wachem Kopf mal tauchen.

Michael
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#54
mk1967,'index.php?page=Thread&postID=161061#post161061 schrieb:Allerdings scheint C 4 nach dem Einschalten zumindest noch teilweise aufgeladen worden zu sein, ich hab nämlich vielleicht so 10 sek. nach dem Einschalten das Meßgerät drangehalten und noch mitbekommen, wie die Spannung von da noch ca. 12-13 V zügig nach unten absackte. Hilft uns das weiter...? :?:

Nach dem Einschalten?
Besser nach dem Auslösen der Sicherung?
Das könnte darauf hindeuten, das der Fehler vor dem Gleichrichter sitzt. Ist aber nur Kaffeesatzlesen.
Wenn der Kurzschluss "schnell" genug ist, nur für kurze Zeit vorhanden ist, wird immer noch eine Ladung im Kondensator verbleiben.

Nach dem Ausschalten?
Auch das führt zu nichts.
Der Begriff Zeitkonstante (R*C) dürfte bekannt sein. Nach dem Ausschalten wird der Kondensator C4 praktisch nur von dem 3,3kOhm Widerstand entladen, alles Andere ist ja abgeklemmt.
10mF*3,3kOhm=3,3s
Das heißt nach 3,3 Sekunden ist die Spannung am Kondensator um 63% gesunken.
Spannung nach 3,3s, von 50V ausgehend
50V*(1-0,63)=18,5V
Nach weitern 3,3s
18,5V*(1-0,63)=6,8V
Und so weiter.

Es bleibt dabei, um eine Träge 1,25A Sicherung auszulösen muss ein entsprechend hoher Strom fließen, geschieht das schnell muss der Strom relativ hoch sein.
Sind defekte Sicherungen mit schwarzen Ablagerungen auf dem Glaskörper dabei, ist der Auslösestrom deutlich höher als 1,25A. Das passiert erst um den zehnfachen (Effektiv-)Strom des Nennwerts (Auslöszeit von 20ms bis zu 300ms).

PS: Was Kondensatoren betrifft, eigentlich sollte man hier eher die Ladungsmenge/Elektrizitätsmenge beachten. Umgangssprachlich heißt oft ein Kondensator sei “Voll”, so was wie einen vollen Kondensator gibt es aber gar nicht.

Gruß Ulrich
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#55
OT, aber wenns weiterhilft:
mk1967,'index.php?page=Thread&postID=161061#post161061 schrieb:Ich wollte jetzt eigentlich die Zitierfunktion nutzen,
   

1.erste Zitierstelle markieren
2.Auf die Sprechblase links neben "Button Zitieren" klicken
3.Auf "Nachricht zum Zitieren auswählen" klicken, es erscheint - manchmal verzögert - eine kleine "1" im Zitierbutton rechts
4.in den Beiträgen zweite Zitierstelle markieren
5. Schritt 2 und 3 wiederholen, es erscheint eine kleine "2" im Zitierbutton rechts

usw

Danach auf Antworten Button klicken. Die ausgewählten Zitate erscheinen im Eingabefenster und können noch verschoben und bearbeitet werden.

Gruß
Frank
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#56
uk64,'index.php?page=Thread&postID=161062#post161062 schrieb:Nach dem Einschalten?
Besser nach dem Auslösen der Sicherung?
Das hab ich wahrscheinlich unscharf ausgedrückt bzw. falsch gedacht: Ich habe aus der Geschichte mit der "Rest-Spannung" im Kondensator (um's mal so zu nennen) geschlossen, daß der C 4 immerhin noch - wenn ich aus Deiner Rechnung rück-schließe...

uk64,'index.php?page=Thread&postID=161062#post161062 schrieb:Der Begriff Zeitkonstante (R*C) dürfte bekannt sein. Nach dem Ausschalten wird der Kondensator C4 praktisch nur von dem 3,3kOhm Widerstand entladen, alles Andere ist ja abgeklemmt.
10mF*3,3kOhm=3,3s

... sogar "voll" - aufgeladen werden konnte, bevor die Sicherung flog...?

uk64,'index.php?page=Thread&postID=161062#post161062 schrieb:Sind defekte Sicherungen mit schwarzen Ablagerungen auf dem Glaskörper dabei, ist der Auslösestrom deutlich höher als 1,25A. Das passiert erst um den zehnfachen (Effektiv-)Strom des Nennwerts (Auslöszeit von 20ms bis zu 300ms).

Unter den inzwischen zahlreichen Wink geflogenen Sicherungen sind keine mit solchen Ablagerungen. :|

Michael
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#57
So - nach mehreren langen Probeläufen wage ich langsam zu behaupten, daß der Fehler gefunden ist. Es war der simpelste nur denkbare - ohne das Herrschaftswissen zweier M15A-erfahrener Ingenieure hätte ich noch Monate suchen können Rolleyes... Auf die Spur gebracht hat die beiden meine Beobachtung, daß die Si4 zuletzt immer direkt beim Einschalten rausgeflogen ist und daß es innerhalb der hochgegangenen Sicherung keine großen braunen Kokeleien gab.

Nach beider Erfahrung sind einige Sicherungen in der M15A sehr vorsichtig dimensioniert - man kann etwas größere nehmen, ohne daß einem was um die Ohren fliegt. Das würde ich mich ohne solche Autorisierung natürlich nie getraut haben. Es wurde offenbar früher auch in der Praxis gemacht und deckt sich mit dem, was ich in diesem Thread
Telefunken M15A: Netzsicherungen gehen hoch
schon abgesondert habe (dort zu einem Indiz für ähnliche Praktiken im Hessischen Rundfunk).

Um konkret zu werden: Statt der T 1,25 A im Schaltplan habe ich also, wie von den Profis geraten, eine T 2 A eingesetzt - und die ist bislang nicht geflogen. Kein Kokeln, kein verdächtiger Geruch.
Begleitende Einschätzung der Experten: Bei einem wirklich gravierenden Fehler würde es auch eine weitaus größere Sicherung noch raushauen.

Wie es aussieht, ist das M15A-Schätzchen also nach fast einem Jahr endlich wieder fit. 8o Die getauschten Teile habe ich jetzt mal dringelassen, inklusive einer für 5W dimensionierten Zenerdiode (die laut dem von Andreas empfohlenen http://www.segor.de/ angezeigte Ersatztype hätte 0,5W gehabt, aber ich war hasenfüßig :whistling: ).

Michael
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#58
Hallo zusammen, ich bin ziemlich neu hier.
Ich habe eine Telefunken M15A und bin etwas erstaunt über die Gleichspannung hinter dem Gleichrichter G1
Es sollen so 47V sein 50V wäre auch noch o.k. habe ich gelesen.
Bei mir sind es aber 55, 2V im unbelastetem Zustand.
Kann mir de jemand weiterhelfen ?
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#59
Hallo Laserdidi,

auf welche Netzspannung ist die Maschine eingestellt ? Sie sollte auf 230 oder 240 Volt eingestellt sein.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#60
(03.09.2025, 16:34)Laserdidi schrieb: Es sollen so 47V sein 50V wäre auch noch o.k. habe ich gelesen.
Bei mir sind es aber 55, 2V im unbelastetem Zustand.

Was bedeutet unbelasteter Zustand?
SL und Audiokarten gezogen? Dann wäre es normal.
Laut SM verträgt die M15 A +5 % Netzspannung.
Grüße
Peter


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(Konrad Adenauer)
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#61
Ja, SL und Audiokarten habe ich draußen und die Netzspannung ist auf 240V eingestellt.
Mein Problem fing damit an, das keine der Audiokarten weder Aufnimmt, noch abspielt.
In einer zweiten Maschine laufen aber alle Karten.
Die Kopfplatte habe ich auch getauscht, läuft auch auf der anderen Maschine,
Wenn ich das richtig sehe kommen vom Gleichrichter Gr1 über 47V1 und 47V2 die ( bei mir 55,2V ) auf die SL-Karte und diese gibt dann 35V auf die Audiokarten raus.
Diese Spannungen, auch die -20V auf die AV-Karten sind da.
Gibt es da noch etwas anderes, was ich übersehen habe?
Grüße Helmut
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#62
Grüße Helmut
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#63
(04.09.2025, 06:09)Laserdidi schrieb: Mein Problem fing damit an, das keine der Audiokarten weder Aufnimmt, noch abspielt.
In einer zweiten Maschine laufen aber alle Karten.
Die Kopfplatte habe ich auch getauscht, läuft auch auf der anderen Maschine,
Wenn ich das richtig sehe kommen vom Gleichrichter Gr1 über 47V1 und 47V2 die ( bei mir 55,2V ) auf die SL-Karte und diese gibt dann 35V auf die Audiokarten raus.
Diese Spannungen, auch die -20V auf die AV-Karten sind da.
Gibt es da noch etwas anderes, was ich übersehen habe?

Es könnte sein, dass etwas mit der OT oder LG faul ist.

Liegen die 55 V Rohgleichspannung (TFK Bezechnung) auch dann an, wenn die SL und Audiokarten drin sind? Wie verhält sich die andere Maschine in diesem Punkt?
Grüße
Peter


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#64
Wenn ich alle Audiokarten eingesteckt habe sind es noch genau 53,3V
Die 35V am Ausgang der SL Karte stimmt genau.
Alle Audiokarten sind an Pin 12 und Pin 16/17 mit diesen 35V versorgt.
Die Laufwerksteuerung funktioniert aber einwandfrei.
Grüße
Helmut
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#65
Wenn alle Karten eingesteckt sind messe ich noch 53,V Am Eingang 1 und 3 der SL-Karte.
Der Ausgang 12 und 16 35V liegt dann an allen Audiokarten auf 12 und 16 an.
Der Rest vom Laufwerk funktioniert alles.
Sind denn die OT und LG noch an den Audiokarten beteiligt ? 
Im Schaltplan habe ich da nicht so richtig erkennen können ob das so ist.
Grüße
Helmut
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#66
(04.09.2025, 09:50)Laserdidi schrieb: Wenn alle Karten eingesteckt sind messe ich noch 53,V Am Eingang 1 und 3 der SL-Karte.
Der Ausgang 12 und 16 35V liegt dann an allen Audiokarten auf 12 und 16 an.
Der Rest vom Laufwerk funktioniert alles.
Sind denn die OT und LG noch an den Audiokarten beteiligt ? 
Im Schaltplan habe ich da nicht so richtig erkennen können ob das so ist.
Grüße
Helmut

Die 53 V sind schon seltsam, aber nicht wirklich kritisch. Der Siebelko 10 mF verträgt 63 V, ich habe dort Spannungen zwischen 52...54 V gemessen. Der Leistungstransistor auf SL sollte nicht viel mehr als handwarm werden.

Die Laufwerkskarten schalten u.a. auch Aufnahme und Wiedergabe frei.
Hast du eine Übersicht über die Prüfspannungen der Audiokarten und kannst du die Audiosignale verfolgen?

Übersicht der logischen Signale, falls noch nicht bekannt. Die unter A und W dürften für den Moment die wichtigsten sein.


.pdf   M15A SM Signalbezeichnungen.pdf (Größe: 338.18 KB / Downloads: 16)
Grüße
Peter


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#67
Nur kurz: taubstumme M15A hatten wir hier schonmal, leider fehlt noch die Auflösung: https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=30789

Erster Ansatz: Signal WFS von LG über OT, von dort weiter als WF, bis zu den Audiokarten verfolgen. Oder umgekehrt Wink

Michael
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#68
Vielen Dank für die Unterlagen
ich fange gleich mal an zu Messen.
Die 53,2 V habe ich jetzt auch hinbekommen, die Maschine stand doch auf 220V
Jetzt bei 240V liegt die Versorgung der SL Karte bei 48V, sieht gut aus.
Die Audiokarten sind komplett neu mit Elkos bestückt und laufen in einer anderen Maschine.
Die Versorgungsspannung 35V ist an allen Karten da.
Die Hilfsspannung -20V ist an den AV Karten auch vorhanden.
Da ist ja sonst nichts mehr außer der OT und LG Karten.
Da komme ich schon an meine Grenzen, Logikkarten sind nicht so meine Stärke.
Müsste ich mir eventuell im Internet versuchen zu besorgen.
Grüße
Helmut
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#69
Sooo, ich habe den Fehler gefunden, es war das Verstärkerkarten Magazin. Da hat irgend jemand eine Umrüstung für event. VU Meter vorgenommen mit 2 seitlichen mehrpoligen Flachstecker Buchsen. Diese waren leider nicht dokumentiert. Ich habe das Magazin gewechselt und alles funktioniert jetzt bei dieser Maschine.

Jetzt habe ich aber wahrscheinlich ein größeres Problem bei meiner anderen, bis jetzt einwandfrei funktionierenden M15A.
Beim einschalten läuft der rechte Wickelmotor nur ganz kurz an und bleibt dann stehen. Die Tonwelle läuft aber weiter, wie im Edit (Papierkorb) Betrieb.
Der normale Vor- Rücklauf funktioniert.
Ich habe die beiden 6uf Kondensatoren gewechselt, probeweise alle 4 Karten vom Laufwerk aus dem funktionierenden Gerät gewechselt.
Den Edit Schalter habe ich auch durchgemessen, schaltet Masse auf grünen Draht. Beim Schalten keine Veränderung.
Ich weiß jetzt leider nicht mehr weiter.
Habe ich etwas übersehen ?
Kann mir jemand weiterhelfen ?
Viele Grüße
Helmut
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#70
Hallo Helmut,

sind die Reed-Kontakte mitsamt Schleppschalter/Magnete auf einwandfreie Funktion bzw. Leichtgängigkeit überprüft?

Gruss

Willy
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#71
Hallo Willy,
danke für die Antwort und die Idee, 
ja die Reedkontakte habe ich alle 3 mit dem Durchgangstester überprüft.
Die scheinen mir alle gut zu funktionieren.
Viele Grüße
Helmut
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#72
(10.09.2025, 21:14)Laserdidi schrieb: ja die Reedkontakte habe ich alle 3 mit dem Durchgangstester überprüft.
Die scheinen mir alle gut zu funktionieren.

Die Frage besteht noch, ob die Schleppschalter unter den Bremstrommeln leichtgängig sind.
Grüße
Peter


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(Konrad Adenauer)
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#73
Hallo Peter,
ja die sind leichtgängig.
Wenn ich den jeweiligen Bandteller mit offener Bremse nach rechts oder links drehe schwenken die Schleppschalter mit den Magneten ganz leichtgängig um.

Gruß
Helmut
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#74
Photo 
Fehler gefunden,
es war der verstellbare Lastwiderstand R1 220 Ohm 30 Watt.
Die erste Wicklung war unterbrochen.
Ich habe ihn umgelötet und den Schleider zur anderen Seite verschoben.
Funktioniert
Grüße
Helmut


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#75
thumbsup   Glückwunsch !
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#76
(12.09.2025, 17:52)bitbrain2101 schrieb: thumbsup   Glückwunsch !

Ja, darauf muss man erstmal kommen ...
Grüße
Peter


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Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
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#77
Danke,
Gruß
Helmut
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#78
(09.09.2025, 16:57)Laserdidi schrieb: Sooo, ich habe den Fehler gefunden, es war das Verstärkerkarten Magazin. Da hat irgend jemand eine Umrüstung für event. VU Meter vorgenommen mit 2 seitlichen mehrpoligen Flachstecker Buchsen. Diese waren leider nicht dokumentiert. Ich habe das Magazin gewechselt und alles funktioniert jetzt bei dieser Maschine.

Die Umrüstung für die VU-Meter-Einheiten ist in den neueren Manuals beschrieben.
Da müssen nur ein paar Brücken zurückgesteckt werden, damit das Signal nicht mehr zu der Steckerleiste geführt wird, von der es ohne VUs natürlich nie zurückkommt.

Michael
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