11.03.2016, 16:50
MichaelB,'index.php?page=Thread&postID=187276#post187276 schrieb:Frage noch: Für was steht EE? Extended E.... ???Extra Efficiency, ein von TDK und Maxell geprägter Begriff laut ZS III S. 345.
So wie ich die dortigen Aussagen verstehe, enthielten die EE-Bänder dieser Hersteller durchweg kobaltdotiertes Eisenoxid, was sich v.a. aus deren Koerzitivfeldstärkewerten um 45 kA/m ableiten lässt.
BASF benutzte in seinem LPR 35 CR dagegen reines Chromdioxid. Leider sind ausgerechnet die wichtigsten magnetischen Kenndaten (Sättigungsremanenz & Koerzitivfeldstärke), die unmissverständlich Auskunft über den Schichttyp geben würden, nicht im zugehörigen „vorläufigen Datenblatt“ aufgeführt.
Laut ZS III (S. 345 & 457) nutzte Sony mit seinem FeCr das von ihnen bereits 1973 für Cassetten (Typ III) eingeführte „Ferro-Chrom“ Prinzip (wie auch das BASF SM 900). Sony FeCr ist demnach ein Doppelschichtband, was in seinen magnetischen und ELA-Eigenschaften zwischen Eisen- und Chromdioxid liegt.
Grüße, Peter
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Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
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