14.11.2012, 13:09
Warum muss man denn immer davon ausgehen, dass die Geräte im Wiedergabezweig total verhunzt sind? Wenn ich auf meiner 747 0 dB einstelle und die auf der GX 600 abspiele zeigt sie 0 dB an und umgekehrt, also ist doch wiedergabeseitig Alles ok. Dann muss man halt den Aufnahmezweig so abstimmen, dass das raus kommt, was man rein gibt und wenn ich das so hinbekomme ist es doch gut?!
Ich habe die 747 revidiert mit neuen Potis, neuer Einmessung und einem Jahr Garantie gekauft, es war ein gewerblicher Kauf mit Rückgaberecht in den ersten Wochen. Der Mensch hat schon mehere 100 Geräte - speziell von AKAI - verkauft und 100% gute Bewertungen bekommen, er hat Messbänder, Equipment und arbeitet nach Service Manual, warum sollte die 747 also total vermessen sein? Es kommt auf beiden Seiten exakt das Gleiche raus, wenn man den gleichen Wert einstellt, ich habe keine Möglichkeit nachzumessen wie viel mV das sind, aber warum sollte das nicht stimmen, wenn es doch gleich ist?
Es geht rein um eine Differenz von 2 bis 3 dB zwischen Hinterband und Vorband während der Aufnahme, die bis vor einiger Zeit noch nicht da war. Vielleicht sind Kondensatoren gealtert oder das Band ist zu oft überspielt worden, aber von meiner Seite würde ich einfach so lange am Level Poti drehen, bis Vor und Hinterband wieder identisch sind. Und wie gesagt, die GX 600 habe ich vom Schrott gerettet, ich habe halt geguckt, wie weit ich damit selbst komme und bin dann glücklicherweise zu einem wirklich guten Ergebnis gekommen, es ist für mich Beweis genug, wenn die Bänder zwischen den Maschinen austauschbar sind und auf Beiden Geräten eine gute Wiedergabe erzielen und auch zwischen den Maschinen keine hörbaren Phasenfehler auftreten und das war auch die ganze Zeit gar nicht das Thema.
Meine Frage war eingangs wie es sein kann, dass bei einer anfangs korrekten Einmessung auf Maxell XL I Band bei einer neuen Aufnahme mit scheinbar intaktem neuwertigem Band zwischen Vorband und Hinterband Differenzen von 2 bis 3 dB auf jeweils einem Kanal (je nach Laufrichtung Links oder Rechts) ergeben, trotz gereinigtem Bandlauf und sonst korrekter Einstellung. Und ob es sich um einen Defekt handelt, oder ob es normal ist, wenn sich der Arbeitspunkt leicht verschiebt und ob es reicht, wenn man einfach neu einmisst, oder ob man gleich ein Drama draus machen und etliche Kondensatoren tauschen muss oder eine größere Reparatur von Nöten ist und nein ich mache keine Elko Kur selbst und wenn sie nicht unbedingt nötig ist, will ich das auch nicht, weil bis auf den Pegelunterschied beide Kanäle sich zumindest nicht hörbar unterscheiden.
Und wenn ich dann sage der Wiedergabezweig ist technisch in Ordnung, der Bandlauf korrekt justiert und die LED Kette auch, dann wird das 100 mal angezweifelt.
Ich habe im Laufe dieses Threads Alles ausserhalb der Aufnahme ausschliessen können, aber meine eigentliche Frage hat mir immernoch keiner beantwortet...
Es ist ja schön wenn hier Alle so penibel sind und bis zu nem gewissen Punkt bin ich das auch, aber ich zerleg doch nicht gleich die Ganze Maschine, wenn bis auf diese Kleinigkeit Alles in Ordnung ist (was ich auch ohne Messgerät sagen kann)...
LG, Tobi
Ich habe die 747 revidiert mit neuen Potis, neuer Einmessung und einem Jahr Garantie gekauft, es war ein gewerblicher Kauf mit Rückgaberecht in den ersten Wochen. Der Mensch hat schon mehere 100 Geräte - speziell von AKAI - verkauft und 100% gute Bewertungen bekommen, er hat Messbänder, Equipment und arbeitet nach Service Manual, warum sollte die 747 also total vermessen sein? Es kommt auf beiden Seiten exakt das Gleiche raus, wenn man den gleichen Wert einstellt, ich habe keine Möglichkeit nachzumessen wie viel mV das sind, aber warum sollte das nicht stimmen, wenn es doch gleich ist?
Es geht rein um eine Differenz von 2 bis 3 dB zwischen Hinterband und Vorband während der Aufnahme, die bis vor einiger Zeit noch nicht da war. Vielleicht sind Kondensatoren gealtert oder das Band ist zu oft überspielt worden, aber von meiner Seite würde ich einfach so lange am Level Poti drehen, bis Vor und Hinterband wieder identisch sind. Und wie gesagt, die GX 600 habe ich vom Schrott gerettet, ich habe halt geguckt, wie weit ich damit selbst komme und bin dann glücklicherweise zu einem wirklich guten Ergebnis gekommen, es ist für mich Beweis genug, wenn die Bänder zwischen den Maschinen austauschbar sind und auf Beiden Geräten eine gute Wiedergabe erzielen und auch zwischen den Maschinen keine hörbaren Phasenfehler auftreten und das war auch die ganze Zeit gar nicht das Thema.
Meine Frage war eingangs wie es sein kann, dass bei einer anfangs korrekten Einmessung auf Maxell XL I Band bei einer neuen Aufnahme mit scheinbar intaktem neuwertigem Band zwischen Vorband und Hinterband Differenzen von 2 bis 3 dB auf jeweils einem Kanal (je nach Laufrichtung Links oder Rechts) ergeben, trotz gereinigtem Bandlauf und sonst korrekter Einstellung. Und ob es sich um einen Defekt handelt, oder ob es normal ist, wenn sich der Arbeitspunkt leicht verschiebt und ob es reicht, wenn man einfach neu einmisst, oder ob man gleich ein Drama draus machen und etliche Kondensatoren tauschen muss oder eine größere Reparatur von Nöten ist und nein ich mache keine Elko Kur selbst und wenn sie nicht unbedingt nötig ist, will ich das auch nicht, weil bis auf den Pegelunterschied beide Kanäle sich zumindest nicht hörbar unterscheiden.
Und wenn ich dann sage der Wiedergabezweig ist technisch in Ordnung, der Bandlauf korrekt justiert und die LED Kette auch, dann wird das 100 mal angezweifelt.
Ich habe im Laufe dieses Threads Alles ausserhalb der Aufnahme ausschliessen können, aber meine eigentliche Frage hat mir immernoch keiner beantwortet...
Es ist ja schön wenn hier Alle so penibel sind und bis zu nem gewissen Punkt bin ich das auch, aber ich zerleg doch nicht gleich die Ganze Maschine, wenn bis auf diese Kleinigkeit Alles in Ordnung ist (was ich auch ohne Messgerät sagen kann)...
LG, Tobi
