30.11.2004, 12:22
Lieber Matthias,
einen RV55 -also offenbar einen späteren, kleineren oder größeren Bruder- gibt es bei mir auch, und das -dank AGFA-BASF-EMTEC, hüstel- mit den zugehörigen Filtern (Geräuschspannung und Klirrfaktorbandpass). Leider sind beim Klirrfaktorbandpass die Abgleichpotis intern so oxidiert, dass sie wohl nicht mehr 'geräuschfrei' wiederherzuholen sind, man sie also gegen den Schrott austauschen muss, der auf dem Markt heute als Potentiometer kursiert, sollte mir nicht mein Lagerbestand aus der Verlegenheit helfen.
Das RV55 -also wohl auch das RV54- wurden aus dem Sennheiser-Bestand auch von Grundig unter eigenem Namen, (jedoch ebenfalls RV55 genannt) ins Vertriebsprogramm aufgenommen, womit man in Fürth wohl einmal dem Hoflieferanten Hartmann & Braun untreu geworden war. Vom RV55 (diesmal Grundig) besitze ich die Bedienungsanleitung nebst Schaltung. Bei Interesse...
Sennheiser hatte seine Messgeräteserie ursprünglich für den Eigengebrauch aufgelegt, wovon man aber in der Industrie jenseits des "Labors W[ennebostel]" Wind bekam, so dass 'plötzlich' Nachfrage von außen da war, und Sennheiser unversehens eine neue Fertigungslinie im Hause hatte.
Mein RV 55 tut es noch tadellos. Ein gewisses Problem sind die 13mm-Koaxstecker, hinter denen man infolge ihrer heutigen Unüblichkeit etwas herrennen muss, Adapter auf BNC gibt es auch nur an bestimmten Stellen.
Eine Kleinigkeit noch zu den Einmessfragen:
Natürlich tut es einschlägige Rechnersoftware für Tongenerator, Millivoltmeter und Oszilloskop, solange man weiß, was diese Software wirklich anstellt. Erweckt das den Anschein von Zuverlässigkeit (das lässt sich sich ja oftmals leicht überprüfen), ist alles o. k.
Woran man aber nicht vorbeikommt, ist ein Band mit annähernd korrektem Bezugspegel und einer Aufzeichnung für die Spaltsenkrechtstellung. Die Frequenzgangprüfung der Wiedergabeverstärker erweist sich dagegen schon als durchaus sekundär, weil die meisten Bandgeräte der Klasse bis zur A700 hier ohnehin keine Möglichkeiten zur Frequenzgangbeeinflussung bieten.
Das wird erst interessant, wenn die Verstärker nicht mehr recht mitspielen wollen, oder aber die Köpfe in den Knien sind, denn man möchte ja ganz gerne wissen, wer die Probleme macht.
Hans-Joachim
einen RV55 -also offenbar einen späteren, kleineren oder größeren Bruder- gibt es bei mir auch, und das -dank AGFA-BASF-EMTEC, hüstel- mit den zugehörigen Filtern (Geräuschspannung und Klirrfaktorbandpass). Leider sind beim Klirrfaktorbandpass die Abgleichpotis intern so oxidiert, dass sie wohl nicht mehr 'geräuschfrei' wiederherzuholen sind, man sie also gegen den Schrott austauschen muss, der auf dem Markt heute als Potentiometer kursiert, sollte mir nicht mein Lagerbestand aus der Verlegenheit helfen.
Das RV55 -also wohl auch das RV54- wurden aus dem Sennheiser-Bestand auch von Grundig unter eigenem Namen, (jedoch ebenfalls RV55 genannt) ins Vertriebsprogramm aufgenommen, womit man in Fürth wohl einmal dem Hoflieferanten Hartmann & Braun untreu geworden war. Vom RV55 (diesmal Grundig) besitze ich die Bedienungsanleitung nebst Schaltung. Bei Interesse...
Sennheiser hatte seine Messgeräteserie ursprünglich für den Eigengebrauch aufgelegt, wovon man aber in der Industrie jenseits des "Labors W[ennebostel]" Wind bekam, so dass 'plötzlich' Nachfrage von außen da war, und Sennheiser unversehens eine neue Fertigungslinie im Hause hatte.
Mein RV 55 tut es noch tadellos. Ein gewisses Problem sind die 13mm-Koaxstecker, hinter denen man infolge ihrer heutigen Unüblichkeit etwas herrennen muss, Adapter auf BNC gibt es auch nur an bestimmten Stellen.
Eine Kleinigkeit noch zu den Einmessfragen:
Natürlich tut es einschlägige Rechnersoftware für Tongenerator, Millivoltmeter und Oszilloskop, solange man weiß, was diese Software wirklich anstellt. Erweckt das den Anschein von Zuverlässigkeit (das lässt sich sich ja oftmals leicht überprüfen), ist alles o. k.
Woran man aber nicht vorbeikommt, ist ein Band mit annähernd korrektem Bezugspegel und einer Aufzeichnung für die Spaltsenkrechtstellung. Die Frequenzgangprüfung der Wiedergabeverstärker erweist sich dagegen schon als durchaus sekundär, weil die meisten Bandgeräte der Klasse bis zur A700 hier ohnehin keine Möglichkeiten zur Frequenzgangbeeinflussung bieten.
Das wird erst interessant, wenn die Verstärker nicht mehr recht mitspielen wollen, oder aber die Köpfe in den Knien sind, denn man möchte ja ganz gerne wissen, wer die Probleme macht.
Hans-Joachim
