There was a lot of chaos in those catalogues, not just in the Sony brand.
Some of the models overlapped between vintages, or lengths didn't match, etc.
As mentioned, I do indeed have 1996 models in the Sony catalog without the red area on the foil.
The ones with the red markings were newer.
The UX-S changed the cassette from black to grey.
UX-Pro, on the other hand, gray to black and they removed the screws.
Shortly thereafter came the X foils from the 1997 catalog.
Some time ago I also got a catalogue marked as 1996/1997, but there is already an X series, still an EF model, which has never been listed normally. https://ez647.sk/cc/c/katalog.html#sony_av97eng
An abnormal version of the UX from Thailand, a dealer offered it to me once and somehow it was forgotten, I'll have to ask him again.
(07.06.2025, 11:22)Kirunavaara schrieb: Bei der UX-S wurde auf dem Einleger die Beschriftung "Anti Vibration Mechanism" geändert in "Guide Block", die einzig übriggebliebene Schraube im Mittelloch verschwand, und die Gehäusefarbe wurde heller. Das A-Exemplar ist von 1994, die B-Version von 1995:
Viele Grüße,
Martin
Ich hätte da eine Anmerkung/Korrektur und auch Frage zu. Vielleicht verursache ich aber auch noch mehr Verwirrung....
Die Kassetten, bei welchen "Anti-vibration mechanism" auf dem Einleger steht, haben diesen Schriftzug auch immer auf dem Tape selbst.
Und kam der Schriftug "Guide Block" nicht zuerst? Zumindest hat Sony ja damit geworben
denker.gif (Größe: 778 Bytes / Downloads: 1072)
Fun Fact: Sowohl "Guide Block" als auch das Tape mit "Anti vibration mechnism" haben ein dunkles Gehäuse und eine Schraube im Mittelloch....
War das evtl. auch einfach Marktabhängig?
Weiterer Fun fact: Eine der UX-S hat ebenfalls, wie von dir oben beschrieben bei der UX, keine Adresse von Sony Europa/Deutschland auf dem Bogen der Klebeetiketten aufgedruckt. Da steht nur was zur Verwendung in drei Sprachen (GB/F/D)
Gruß
Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Stimmt, bei der 1992er Serie stand auch "Guide Block" auf dem Einleger. Das wurde dann 1994 (Serie A) in "Anti Vibration Mechanism" geändert, und etwa 1995 (Serie B) wieder zurück in "Guide Block". Auf den Cassettengehäusen selbst stand nur bei der 1992er Serie "Anti Vibration Mechanism", bei den späteren nichts mehr davon. Und auf den Verpackungsfolien immer "Guide Block".
Dagegen wurden bei den UX-Pro "High Density Shell" bzw. später "Heat Resistant Shell" auch weiterhin auf die Gehäuse gedruckt, und auf die Verpackungsfolien ebenfalls immer "Guide Block" (Serien 1992, 1994 A und B):
Deine Exemplare sind vielleicht noch zu alt für die Anschrift auf den Etiketten, die wurde glaube ich erst ab irgendeinem Zeitpunkt Anfang der 90er Jahre konsequent aufgedruckt für alle EU-Markt-Cassetten.
11.06.2025, 17:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.06.2025, 17:31 von AKAI GX-6.)
Agfa-Color-Cassetten/Inlay-Wirrwar
Ich habe hier mal 4 Szenarien, die zusammengehören könnten.
Bei Spalte 1 und 4 bin ich mir sicher, dass ich zu 100% richtig liege.
Bei 2 und 3 vermute ich, dass es beide Varianten gab, aber nur als kurzen Übergang habe ich fast zu viele dieser Kombinationen(?)....
Spalte 1 :"front cover" um 90° gedreht, Cassette mit großer "1", Inlay innen große "1" & "2" und Lauflänge in Orange
Spalte 2 :"front cover" normal, Cassette mit großer "1", Inlay innen große "1" & "2" und Lauflänge in weiß
Spalte 3: "front cover" normal, Cassette ohne Seitenangabe, Inlay innen große "1" & "2" und Lauflänge in weiß
Spalte 4: "front cover" normal, Cassette ohne Seitenangabe + anderes Farbliches Gehäuse und Inneninlay in Gelb und keine Seitenangabe
Von den anderen Farben besitze ich folgende Varianten:
Rot NUR Spalte 1
Orange NUR Spalte 2 und 3
Lila Spalte 1, 2 & 4
Ist denn meine Anordnung der Gelben korrekt und sollten es denn von allen Farben diese 4 Varianten geben?
Deine gelben Agfa können alle so zusammengehören. Die älteste ist ganz links. Die jüngste ganz rechts. Diese Buntlinge gab es von ca. 1971-76 als Low Noise, danach kamen andere Typenbezeichnungen wie Super Color, LNS und Ferro Color. Innerhalb dieser Zeit wurden folgende Merkmale geändert:
1. Inlay von Querformat auf Hochformat umgestellt
2. Leere Kreise statt Seitenzahlen, zuerst nur auf den Cassettenetiketten
3. Leere Kreise statt Seitenzahlen, jetzt auch im Einleger
4. Farbige Innenseite des Einlegers, gleichzeitig mit Schritt 3.
1, 2 und 3/4 geschahen nacheinander. Zusätzlich gibt es noch ein paar Varianten bei den Gehäusen, den Hüllen, den Vorspannbändern... aber da wurden teils mehrere Formen parallel produziert.
In lila und gelb gab es alle Varianten. Rot eigentlich nur mit Quer-Inlay und Seitenzahlen, orange nur mit Hochkant-Inlay, aber mit und ohne Seitenzahlen, also Deine Kombinationen ab der zweiten von links. Ganz am Ende gab es plötzlich nochmal rote mit allen Merkmalen deiner Kombi ganz rechts, aber da habe ich bisher nur eine einzige von, und sonst nie wieder gesehen.
Dann gab es noch graue, die sind ein Sonderfall. Erstmal haben die leider schwarze und keine grauen Hüllen, wohl aber graue Gehäuse. Dann waren anfangs noch Etiketten aus der Vorgänger-Serie drauf, das innen graue Inlay gab es wenn dann nur ganz selten, und diejenigen mit Querformat-Einleger wurden erst Ende der 70er als Budget-Cassetten von Permaton und Saehan hergestellt, während das offizielle Einstiegsmodell längst Ferro Color hieß. Also reguläre graue gab es eigentlich nur wie Deine beiden mittleren Exemplare.
Die Saba ist eine Geräte-Beigabe, dazu habe ich noch keinen Einleger gesehen. Immer nur diese Pappschachteln, oder zugeschweißte Plastiktütchen mit Halteklammer in den Wickeln. Die Cassetten gab es von verschiedenen Herstellern, wobei das Etikettendesign lange Zeit gleich blieb.
Habe nun was neues.
Dachte erst, dass es eine USA TDK SA ist, aber sollten da nicht die Kerne anders sein als die der EU Ausgabe?
Habe 3 Exemplare davon, 2 mit Inlay.
18.06.2025, 21:42 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.06.2025, 21:57 von 2245.)
Bei den USA Versinen gab es die neuen Kerne auch erst in den letzen Versionen dieser Cassette ich vermute frühestens Ende 1993 oder gar erst 1994. Die im Bild ist von Januar 1993.
AX habe ich auch noch nicht gesehen, könnte aber auch ein Fehldruck sein, das A ist auch völlig verkrüppelt. Noemalerweise haben die aus US Produktion AK.
Der nachgestellte Buchstabe ist aber auch typisch für Cassetten aus Irvine CA. Könnte theoretisch auch aber made in Japan für USA sein. Ist aber ein US Modell sein hier gab es dieses Modell ja 1993 gar nicht mehr.
Hallo,
als neuer hier möchte ich euch mal drei von meinen ältesten Kassetten vorstellen.
Die Grundig müsste so von 1970 sein. Da habe ich mir von meinem ersten Lehrlings "Gehalt" den Philips EL3302 Kassettenrekorder und ein paar von den Grundig Kassetten zugelegt.
Alle drei Kassetten funktionieren auch 55 Jahre später tatsächlich noch leidlich gut.
Gerade wieder mal probiert, diesmal auf meinem Sony TC-KE 500s.
27.06.2025, 19:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.06.2025, 19:08 von Kirunavaara.)
Hallo, herzlich willkommen im Forum. Die Grundig ist aus der zweiten Hälfte der 70er Jahre, denn deren Ferrochrom-Band wurde erst ab Ende 1975 von BASF produziert. Es gab in den frühen 70ern aber bereits sehr ähnlich aussehende Cassetten von Grundig, nur orange statt braun, hießen High Energy Studio und waren von Scotch/3M hergestellt. Vielleicht hattest Du Dir so eine zum ersten Recorder gekauft?
(Die LHS , Chromdioxid und Ferrochrom sind in dem Link falsch einsortiert, die gab es so alle erst ab frühestens 1974, und die FeCr wie gesagt ab ca. 1975/76.)
Die grüne BASF ist von 1976-78.
Bei der Neckermann vermute ich einen ähnlichen Zeitraum, da fehlen mir leider die relevanten Kataloge. Jedenfalls sind diese Budget-Versionen in Papphülle ziemlich selten, denn auch wenn sie damals im 10er-Pack wirklich günstig waren, so wollten die meisten doch lieber Cassetten in richtigen Hüllen für eine Mark mehr. Oft wurden diese Pappschuber auch zerschnitten und dann als Einleger zusammen mit der Cassette in eine normale Hülle gesteckt.
Hallo Martin,
Danke fürs Willkommen.
Sicher bin ich mir mit meinem 70 Jahre alten Hirn nicht mehr, aber 1974 war ich bereits 19 und nicht mehr in der Lehre.
Wie auch immer, ich bringe diese Grundig Kassetten aus der Erinnerung immer mit dem Philips EL3302 in Verbindung.
Habe noch eine Grundig entdeckt, die hat eine leicht bläulichen Einleger. Leider ist eine falsche Kassette darin.
Wer weiß wo ich die reingesteckt habe.
Hi Martin,
vielen Dank für die Info.
Das mit dem Ausdrucken ist eine gute Idee, aber vielleicht finde ich die Original Kassette ja wieder.
Werde noch viel lesen in diesem Forum.
Die Maxell hier war mal meine teuerste Kassette zusammen mit einer Fuji.
Aber beide sind nicht mehr ganz astrein.
Der Ton nach der Aufnahme ist mal ganz gut, kurz darauf wieder dumpf.
Bei der Maxell kommt es mir vor als hätte die in der Beschichtung an manchen Stellen Mikrorisse.
Auf dem Foto leider nicht zu erkennen aber mit einer sehr starken Lupe.
in der Mitte des Bandes meine ich einen Knick in Längsrichtung zu sehen. So etwas hatte ich auch schon einmal bei frisch ausgepackten TDK SA 90 Cassetten. Sobald das Band abgespielt wurde entstand ein Knick im Band. Möglicherweise sind da noch mehr Knicke im Band und ggf. nicht auf gesamten Länge der Cassette. Das könnte schon ein Grund für deine Probleme sein. Der Überbegriff für diese vermehrten parallelen Knicke im Band schimpft sich "Railroading". Vor allem TDK war dafür empfänglich. Hier ein Thread zum Thema aus dem Tapeheads Forum :
Danke für deinen Hinweis.
Für mich ist es schade, ich hatte nur zwei Metal Kassetten und beide funktionieren nicht mehr richtig.
Ich hatte viele Jahre einen JVC TD-V662, im Oktober 1997 damals neu gekauft.
Alle anderen Kassetten, egal ob Ferro, FerroChrom oder Chrom Kassetten von den verschiedensten Herstellern funktionieren noch einwandfrei.
Lediglich einige wenige ganz alte BASF Chrom schmieren etwas, aber die muss ich ja nicht mehr hernehmen.
Habe ja auch noch einige eingeschweisste Kassetten und eine Menge an Maxell und TDK.
So schnell sitze ich nicht auf dem Trockenen.
Danke, das ist ja großartig! Zum einen, daß Du nach so vielen Jahren noch die Supreme-Cassette im Kopf hattest, und zum anderen, daß überhaupt nochmal ein weiteres Exemplar aufgetaucht ist. Dazu noch mit solchen historisch interessanten Aufnahmen.
(25.07.2025, 15:32)Kirunavaara schrieb: Danke, das ist ja großartig! Zum einen, daß Du nach so vielen Jahren noch die Supreme-Cassette im Kopf hattest, und zum anderen, daß überhaupt nochmal ein weiteres Exemplar aufgetaucht ist. Dazu noch mit solchen historisch interessanten Aufnahmen.
Bittesehr!
Es ist auch sehr schön, fündig zu werden.
Manche Kassettenmarken bleiben mir auch im Gedächnis.
Die Fundstücke auf der Website Tapefindings sind durchweg die US-Modelle von Scotch, während hier im Forum naturgemäß die Europa-Designs häufiger anzutreffen sind. Wobei es gerade bei dieser Marke fließende Grenzen gibt: Je nach Bedarf und Lieferkapazität der verschiedenen Werke verkaufte 3M sehr oft auch die US-Scotch bei uns.
Highlander entspricht unserem Modell Dynarange, bzw. später BX. Dynarange gab es "drüben" auch, aber die waren etwas höher angesiedelt, als Zwischenstufe oberhalb Highlander und unterhalb High Energy; letztere gab es wiederum auf beiden Seiten des großen Teichs.
Die sehen irgendwie „anders“ altertümlich aus. Passend zur Einrichtung aus einer Folge bezaubernde Jeannie. Die mit dem Karomuster wirkt dann Schon fast wie aus den 80ern. Von den Dynarange hab ich auch irgendwo welche. Scotch ist für mich immer noch irgendwie exotisch, genau wie Memorex, aber Memorex hat immer sowas Modernes, während Scotch doch ziemlich altbacken ist, zumindest bis Ende der 80er.
Ich hab mal gehört Scotch kommt von scottish Tape. Die hatten wohl in den 30ern Band zum Abkleben für Lackierer hergestellt, das aber nur am Rand klebte, weshalb es aufgrund des Stereotyps des geizigen Schotten als Scottish Tape bezeichnet wurde, daher kommt dann wohl auch das Schottenrock Muster auf den Inlays und Tonband Kartons.
Bei genauerer Betrachtung verhält es sich allerdings umgekehrt - die silberne Farbe ist völlig korrekt:
Das ist ein Chromdioxid-Band im Gehäuse mit Cr-Öffnungen. Falsch ist also nur die Bezeichnung als LH super (und zwar genauso auf beiden Seiten). Schade, daß kein Einleger dabei war.
Manchmal frage ich mich, ob sich da in Willstätt jemand einen Aprilscherz erlaubt hat.
Ja, das war so eine ungeschriebene BASF-Regel, die allerdings nicht für alle Standorte galt, und auch in Willstätt ist hin und wieder mal eine Cassette falsch herum durch die Etikettiermaschine gerutscht.
Abgefahren! Ich dachte immer Schrauben auf Seite 2 wäre ein deutsches Ding. Bei AGFA kenne ich das auch so und es gibt auch viele solcher Kaufhausbänder a la Magna und Elite, wo ich das auch schon gesehen habe…
Agfa hatte eigentlich standardmäßig die Schrauben auf Seite 1, zumindest seit die Seitenzahlen ins Gehäuse eingeprägt wurden. Bei Permaton, Magna, Philips/PDM und ICM galt das Zufallsprinzip, wie die Cassette halt gerade in die Etikettiermaschine plumpste. Bei Gehäusen mit eingeprägten Seitenangaben haben sie versucht, sich dran zu halten, es aber öfter mal verpeilt :-)
Die Japaner hatten im Prinzip durchgängig die Schrauben auf Seite 1, und die klassischen US-Hersteller hatten entweder verschweißte Gehäuse, oder es herrschte auch der Zufall.
Es wirkt auf mich doch schon manchmal wie ein zusammen improvisierter DDR Betrieb, wenn ich diese ganzen unterschiedlichen Variationen von BASF Cassetten mit den Japanern vergleiche. Kam ein Neues Lineup verschwand das Alte umgehend, der Übergang geschah gefühlt innerhalb weniger Tage und ich frag mich auch manchmal was mit den ganzen Restbeständen der alten Lineups passierte. Wurden die verschrottet oder in Schwellenländer verramscht?
Bei BASF war es ein bunter Tante Emma Laden. Wie anachronistisch diese 70er Jahre Gehäuse mit dem angeglichenen Chrome Extra II Label gegen die aktuelle 88er TDK SA oder Maxell XL II wirken ist schon hart an der Grenze. Und auch die 86er Shell mit dem 88er Logo wirkt gegen die Japaner doch mindestens 2 Jahre zu alt. Erst mit der 89er Chrome Maxima II und schlussendlich mit dem Z Design und dem geriffelten transparenten Gehäuse wirken die BASF Cassetten wieder zeitgemäß. Ganz schlimm find ich auch die Chromdioxid II von Anfang der 80er, aber mit dem 76er Oval Fenster. Mir gefallen aber auch die 76er Labels viel besser mit dem Schlitzfenster. Und ich finde es irgendwie eigenartig, dass die „wide window Shells“ immer so verkratzt und angelaufen aussehen, selbst wenn sie noch OVP sind. Die Gleitfolien und Fenster wirkten schon damals irgendwie milchig und hätte man den Wickelkern mal etwas moderner gestaltet würde der in dem Gehäuse viel mehr her machen. 91er Wickelkern und Gleitfolien, 88er Label, 81er Shell, das würde schon viel moderner aussehen als dieser hässliche runde Flock als Bandklammer. Vielleicht sollte ich das mal ausprobieren ^^
Ach, bei den indonesischen Bootlegs (Thomsun, Billboard, Aquarius, Gamava...) gibt's doch alle möglichen Kombinationen mit moderneren Wickelkernen, z.B. im That's-Design, in alten BASF-Gehäuseformen. Oder umgekehrt, alte BASF-Kerne in That's-Fake-Gehäusen mit Dreiecksfenster. Ich finde, das sieht im ersten Moment durchaus interessant aus, aber trotzdem nicht stimmig. Wenn die Kerne im Gehäuse sichtbar waren, dann waren sie eigentlich immer auch passend dazu gestaltet. Ich hatte auch schon eine 1980er chromdioxid super II (die mit dem schwarzen Label), in die jemand 90er-Jahre-CSII-Band mitsamt Wickelkernen mit roten Klammern verpflanzt hatte - technisch sicher sinnvoll, weil das alte Band futsch war, aber es sah aus wie Ar*** auf Eimer :-)
Die 1987er BASF gab es ja anfangs teilweise noch mit dem breiten Fenster. Die gefallen mir so sogar viel besser als die gewöhnliche Version mit kleinem Fenster. Hier ein paar Vergleichsexemplare:
Gab's auch als Ferro Super und Chrome Extra. Auch die brasilianischen Ferro Extra und Chrome Extra mit dem großen Etikett auf noch älterer Gehäuseform gefallen mir ausgesprochen gut, weil die Proportionen der Graphik alle passen (viel besser als bei den 1985er LH-E und CR-E mit großen Etiketten, da passte gar nix...):
Das 1985 mit der CR-M II aufgetauchte Gehäuse mit kleinem Fenster fand ich von Anfang an nicht sehr schön, zum einen weil man wieder weniger vom Innenleben gesehen hat, aber auch weil so offensichtlich war, wie das breite Fenster einfach hinausoperiert wurde. Erst das High-Capacity-Gehäuse für die 120er war wieder in sich stimmig. Und die komplett neuen Designs für die 88/89er Maxima und die 91 Cr Super waren, wie Du sagst, dann endlich mal im Gleichklang mit der japanischen Konkurrenz, welche sich ironischerweise gleichzeitig darauf verlegte, ihre Fenster wieder immer winziger zu machen (88er Sony UX-ES, 90er SA und SA-X, und schließlich ganz schlimm die 93er XL II).
Die Japaner haben ihre gerade nicht mehr aktuellen Gehäuseformen entweder für Budget-Modelle weiterverwendet, oder die Werkzeuge nach Indonesien, China und sonstwo hin abgegeben, wo andere Hersteller damit weiterproduziert haben. Und insbesondere TDK hatte durchaus auch Übergangsmodelle und einen Variantenreichtum, der die dezidierten Sammler der Marke ganz schön ins Schwitzen bringt :-)
Ja ich verstehe nicht warum das 120er Gehäuse sonst keine Verwendung fand. Genau so finde ich es erstaunlich, dass es 89/90 noch kurzzeitig so ein Übergangs Lineup, das irgendwie eine Mischung aus dem Vorgänger und dem Nachfolger ist. Das Z Design gefällt mir persönlich ganz gut und auch die geriffelte Ferro Extra sieht mit dem roten Akzent super aus. Allerdings gefällt mir beim Z Design eigentlich nur das 91er Lineup richtig gut. Ich mag die Schriftart und die Gestaltung der Hüllen, das hat noch was 80er mäßiges, wirkt aber trotzdem zeitlos, die Längen im Digit Style sehen super sportlich aus.
Bei anderen Gehäusetypen ist es dann wieder anders. Die TP II und IV find ich mit dem „handschriftlichen“ fantastic Sound for CD irgendwie wieder fetziger. Außerdem sehen bei der maxima die beschrifteten Hubs total cool aus. Und der absolute Hammer ist die Liliane TP IV von der ich leider keine mehr habe und die Limited Edition No 4 in weiß find ich auch total schön.
Das 88er Design mag ich mit dem kleinen Fenster schon lieber. Das find ich viel stimmiger als die Vorgänger.
Bei den 70er Modellen mag ich die Graue LH und chromdioxid mit den bunten Streifen und die Nachfolgeserie am Liebsten, allerdings gefällt mir da die silberne Chromdioxid besser als die spätere mit dem komisch bläulichen Label und diese zwischenvariante mit dem weißen Streifen zum beschriften ist auch ganz cool. Aber die LH und LH super find ich fast noch schöner, weil die Labels so toll leuchten. Und diese unfassbar große Zahl der längenangabe find ich irgendwie cool, vor allem die 120. die 81er Chromdioxid Super II gefällt mir dann nicht so. Die Schrift wirkt auf dem Gehäuse so outdated und erst die 85er Variante mit dem kursiven CR-S sieht dann wieder moderner aus. Die Label Gestaltung der ersten Chromdioxid Super Varianten finde ich hingegen sehr stimmig wobei die Inlays mit den aufgedruckten Fenstern irgendwie Banane aussehen. Insgesamt gefällt mir der modernisierte BASF Schriftzug mit den dickeren Buchstaben aber doch besser. Manchmal frage ich mich wie ältere Labeldesigns damit ausgesehen hätten. So ein mashup aus alten und neuen Design Elementen wäre mal spannend!
Ich hab übrigens mit dem Technics RS AZ7 geschafft die Metal IV so einzumessen, dass sie richtig gut klingt und auch hoch aussteuerbar ist. Ich dachte eigentlich, die wäre unbrauchbar, aber seit dem Deck ist das nicht mehr so!
Ich habe zum Einstieg gleich eine Frage zu der Kassette.
Die Walkman kennen wir alle, soweit klar. Ich habe die hier letzte Woche bekommen und auch nur wegen dem Einleger gekauft. Entweder gut gemachter Fake oder...
Sehe ich auch so. Bei eBay ist derzeit ein Verkäufer unterwegs, der gerne Phantasie-Inlays bastelt. Teilweise auch für Cassetten, die es nie mit Inlay gab. Graphisch sind die Kreationen gar nicht schlecht umgesetzt. Nur fällt es halt auf, wenn bei einer 70er-Jahre-Cassette Gestaltungselemente auftauchen, die frühestens in den 90ern modern waren.
Dann passt ja mein Gedanke dazu. Aber gut gemacht, auch Papier und Druck.
Aber das wird in Zukunft bei steigenden Preisen wahrscheinlich öfter passieren. Ich denke sowieso immer das es soviele original folierte Tapes aus den 70ern gar nicht geben kann. Und wer reisst schon die Folie auf wenn er sowas kauft.
Dies ist eine Datenbank mit Kompaktkassetten (und anderen Filmmedien), die Sammlern helfen soll.
Sie ist kein Ersatz für Foren (man muss ja irgendwo nach der Wahrheit suchen), sondern bietet die Möglichkeit, Informationen zu sammeln, die jedem in übersichtlicher Form zur Verfügung stehen.
– Informationen zu Marken, Modellen, Produktion und Märkten (je nach verfügbaren Daten)
– Bequeme Suche nach Stichworten, Barcodes und erweiterte Suche nach vorgegebenen Parametern (so logisch wie möglich).
Sie können Ihre eigene Sammlung erstellen, Kassetten zur Datenbank hinzufügen und die vorhandenen Informationen bearbeiten.
Es ist geplant, verschiedene Tools hinzuzufügen. Kritik und nützliche Kommentare können ebenfalls implementiert werden.
Ich bin für alle zusätzlichen Informationen dankbar, die bei der Katalogisierung hilfreich sein können (Hersteller, OEM-Produkte usw.).
Der Online-Katalog ist sehr schön gemacht, so eine Art Discogs für Leermedien, Kompliment! Und man wird auch nicht mit Werbung zugeschüttet.
Ein Kritikpunkt: Bitte gebt die Quelle der Bilder an. So, wie es jetzt ist, sieht es nämlich aus, als wären die Bilder nicht nur von Sammlern selbst angefertigt und hochgeladen, sondern von allen möglichen Websites eingesammelt, einschließlich diesem Forum.
Viele Grüße und viel Erfolg mit dem Projekt!
Martin
Sehr interessant. Ich sehe gerade, dass dort auch Diktiercassetten (micro- und Minicassette) gelistet sind, hier wäre noch die Grundig-Stenocassette zu erwähnen, die insbesondere in Deutschland bei Unternehmen und Behörden in den 70ern bis 90ern verbreitet war. Es gab noch mehr Diktiercassettenformate, das waren dann aber eher Exoten.
(14.09.2025, 14:59)jonnyK schrieb: Ich bitte um Hilfe (und lade Sie ein) beim Testen der Website https://www.tapes.fans/.
Dies ist...
Ich bin für alle zusätzlichen Informationen dankbar, die bei der Katalogisierung hilfreich sein können (Hersteller, OEM-Produkte usw.).
Hi,
tolle Seite. Kannte ich nicht. Leider in Englisch - nicht daß mich das überfordern würde, aber es liest sich einfach viel kommoder in der eigenen Muttersprache.
Was mir überall fehlt, ist eine nachvollziehbare Bemerkung zur Qualität von Gehäuse und Band - quasi so wie bei der Bändertauglichkeitsliste für die Schnürsenkel (Die steht auf einer Seite, deren Qualitätsaussagen über jeden Zweifel erhaben sind. Sowas fehlt für die Cassetten halt leider komplett. Und wäre doch ebenso wichtig. Mann kann nicht alle Bänder und Cassetten kennen (Hut ab vor den Spezialisten hier!!!) und kann sich auch nicht in jeds Thema intensiv einarbeiten, da ist so eine verläßliche Informationsquelle einfach mehr als Gold wert. Ist sowas bei Eurer Datenbank angedacht?
Ansonsten habt ihr einen neuen Registrierten! ... bzw. hättet beinahe einen gehabt. Registrieren get nicht - Server Error 500
Tschüß
der Michael
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.......wie man's macht, iss nix......
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