Eure Röhrenradios und sonstige Geräte aus den 50er Jahren ;-)
#51
(13.03.2022, 14:45)R2R schrieb: Hallo,

um mal wieder die Kurve zum Thema dieses Forums zu kriegen ohne die Radiosammler zu verärgern, ein Revoxtonbandgerät von 1953 mit Röhrenradio (T26 THR):




Hier die Skala des Sondyna Radios, dass Willi Studer von seinem ehemaligen Arbeitgeber hinzugekauft hat:





Problem wie bei vielen Radios ist, dass es bei uns heute kein MW Sender usw. mehr gibt. Da es andererseits bei Erscheinen des Geräts es in der Schweiz noch keine UKW Sender gab, gab es ein UKW Teil nur "auf besonderen Wunsch". Diese  UKW Erweiterung habe ich noch nirgendwo auch nur abgebildet gesehen.

Ich habe daher stilwidrig ein kleines UKW-IC Radio eingebaut, dass zwar zusammen mit dem Gerät eingeschaltet wird und auch über den Wellenbereichschalter angewählt aber mit dem Abstimmknopf nicht abgestimmt werden kann. Im Keller habe ich einen Röhren-UKW Vorsatz von Graetz liegen, den irgendjemand mal irgendwann mal reparieren und irgendwie einbauen müsste..... Angel

Ich nehme an, Ihr kennt das auch...

Grüße
Arno

P.S.:

Und hier die Orginalspule mit 24 cm Durchmesser und Standardband dazu:

          


Gruß

Arno

es gibt von Sondyna ein Radio mit Namen Amati E 5416, das vom Layout dem Radio in der T26 Truhe entspricht, und schon mit UKW ab Werk ausgeliefert wurde:

https://www.radiomuseum.org/r/sondyna_amati_5416.html

Hier kann man aber auch sehen, dass es sowieso schwierig werden würde, das UKW-Teil originalgetreu nachzurüsten, weil es genau da auf dem Chassis sitzt, wo bei der T26 Kombination die Elektronik des Tonbandgerätes montiert ist. Bist Du Dir sicher, dass es die Tonbandkombination überhaupt mit UKW zu kaufen gab ? Leider habe ich auf die Schnelle keine Information darüber gefunden, wann in der Schweiz UKW eingeführt wurde, ich weiß aber, dass UKW in den fünfzigern in der Schweiz keine so große bedeutung hatte, weil es den "Kabelrundfunk" Telefonrundspruch gab, und die Schweiz ihre AM-Sender behalten durfte.

Hast Du von Graetz diesen Vorsatz ?

https://www.radiomuseum.org/r/graetz_ukw...inbau.html

Wenn ja, dann dürfte es wohl auch schwierig werden, diesen zu integrieren. Wenn es nur um die Funktion geht, würde an Deiner Stelle irgendein kleines UKW Taschenradio mit manueller Abstimmung dafür opfern, und dieses mechanisch mit der Abstimmskala koppeln.

Gruß Frank
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#52
Meines Wissens wurde UKW in der Schweiz zusammen mit den Klassikwellen 1956 gestartet. Dennoch hat es sich erst in den 70ern durchgesetzt. Die Leute haben halt weiter brav ihren „Landessender Beromünschtr“ gehört.
Gruß Benjamin

Tonband: Revox A77 MKIV Viertelspur, Uher Report 4400 Stereo IC
Kassette: Sony TC-K661S, Philips DCC730, Uher CR240
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#53
Hallo Frank,

Zitat:es gibt von Sondyna ein Radio mit Namen Amati E 5416, das vom Layout dem Radio in der T26 Truhe entspricht, und schon mit UKW ab Werk ausgeliefert wurde:

ja, das ist es. Von den Resten eines Amati E 5417 (!), über das man nirgendswo etwas findet, so dass ich glaube, das das die Bezeichnung für eine Einbauversion des 5416 war, habe ich auch 2 fehlende Drehknöpfe ersetzt. Die Elektronik selbst war aber nicht mehr da, geschweige denn ein UKW Teil. Das THR war doch recht demoliert, als ich es bekam. Ich musste auch den Ausgangstrafo aus einem anderen T26 verwenden, den ein Bekannter aus der Schweiz glücklicherweise noch hatte. Aber diese Amatis wachsen leider auch nicht auf den Bäumen...dass ich wenigstens die Knöpfe bekommen habe, war schon der reine Dusel...

Zitat: ...kann man aber auch sehen, dass es sowieso schwierig werden würde, das UKW-Teil originalgetreu nachzurüsten, weil es genau da auf dem Chassis sitzt, wo bei der T26 Kombination die Elektronik des Tonbandgerätes montiert ist. Bist Du Dir sicher, dass es die Tonbandkombination überhaupt mit UKW zu kaufen gab ?

Beworben wurde es von Revox und ich habe jetzt doch noch ein Bild gesehen, wo ein zusätzlicher Kasten mit Röhren seitlich links (von hinten gesehen) und damit unterhalb des Tonbandelektronikkastens im Holzgehäuse angeschraubt ist, so dass man von da aus irgendwie (Betonung auf irgendwie) an den Seilantrieb der Skala kommen könnte...wenn man ihn hätte..... Dodgy

Elektrisch wäre es einfach. Der Vorsatz war ein autarkes UKW Radio, der wie ein Plattenspieler rein NF-technisch an eine interne Anschlussbuchse des Radios im Gehäuse angeschlossen wird und über den rechten Drehknopf (vorne diesmal), mit dem man auch zwischen Tonband und den einzelnen Wellenbereichen umschaltet, zugeschaltet wird.


Zitat:Hast Du von Graetz diesen Vorsatz ?

Genau. Der ist allerdings auch hin, sollte aber nicht so schwer zu reparieren sein, vermutlich einer der Elkos. Das Kitzlige ist aber, dass der zwar ein eigenes Netzteil zu besitzen scheint. Man sieht den Netztrafo auf dem von Dir verlinkten Foto an der rechten Seite. Soweit so gut. Der Trafo erzeugt aber nur die Heizspannung auch das ohne galvanische Trennung und die Anodenspannung wird direkt aus dem Netz gleichgerichtet. Das ist mir "zu heiß" um es an das Sondyna Radio und das Tonband anzuschließen. Zwar wird die NF-Spannung am Ende mit einer Spule/Übertrager ausgekoppelt. Das Ausgangsteil ist aber immer noch mit 2 Kondensatoren an Gerätemasse und damit dem Netz verbunden. Da ich auch nicht die Stromversorgung des Radios belasten will, muss da auf jeden Fall noch ein kleiner Trenntrafo rein.

Deshalb meine bisherige Lösung mit einem China-IC-FM Empfänger für 10 EUR und Schaltnetzteil für diesen (hüstel....ich weiß...geht eigentlich alles gar nicht... Angel ) abstimmbar über einen Drehknopf an der Rückseite des T26 THR...

Ich muss da echt mal ran...wie an so Vieles....

Beste Grüße

Arno
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#54
Warum meine Info dass auf Mittelwelle weiterhin viel los ist ignoriert wird, verstehe ich nicht…
Gruß Benjamin

Tonband: Revox A77 MKIV Viertelspur, Uher Report 4400 Stereo IC
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#55
vielleicht, weil das Hören von modernem Programm mit einem pfeifenden VE301Dyn. ein Hobby ist, das nicht so viele Liebhaber findet. Ich habe letztes Jahr zwei von den Dingern verschenken wollen, sogar noch mit Adlern neben der Skala, und es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich jemanden gefunden habe, der sie nimmt.

Gruß Frank

(16.03.2022, 20:26)R2R schrieb: Hallo Frank,

Zitat:es gibt von Sondyna ein Radio mit Namen Amati E 5416, das vom Layout dem Radio in der T26 Truhe entspricht, und schon mit UKW ab Werk ausgeliefert wurde:

ja, das ist es. Von den Resten eines Amati E 5417 (!), über das man nirgendswo etwas findet, so dass ich glaube, das das die Bezeichnung für eine Einbauversion des 5416 war, habe ich auch 2 fehlende Drehknöpfe ersetzt. Die Elektronik selbst war aber nicht mehr da, geschweige denn ein UKW Teil. Das THR war doch recht demoliert, als ich es bekam. Ich musste auch den Ausgangstrafo aus einem anderen T26 verwenden, den ein Bekannter aus der Schweiz glücklicherweise noch hatte. Aber diese Amatis wachsen leider auch nicht auf den Bäumen...dass ich wenigstens die Knöpfe bekommen habe, war schon der reine Dusel...

Zitat: ...kann man aber auch sehen, dass es sowieso schwierig werden würde, das UKW-Teil originalgetreu nachzurüsten, weil es genau da auf dem Chassis sitzt, wo bei der T26 Kombination die Elektronik des Tonbandgerätes montiert ist. Bist Du Dir sicher, dass es die Tonbandkombination überhaupt mit UKW zu kaufen gab ?

Beworben wurde es von Revox und ich habe jetzt doch noch ein Bild gesehen, wo ein zusätzlicher Kasten mit Röhren seitlich links (von hinten gesehen) und damit unterhalb des Tonbandelektronikkastens im Holzgehäuse angeschraubt ist, so dass man von da aus irgendwie (Betonung auf irgendwie) an den Seilantrieb der Skala kommen könnte...wenn man ihn hätte..... Dodgy

Elektrisch wäre es einfach. Der Vorsatz war ein autarkes UKW Radio, der wie ein Plattenspieler rein NF-technisch an eine interne Anschlussbuchse des Radios im Gehäuse angeschlossen wird und über den rechten Drehknopf (vorne diesmal), mit dem man auch zwischen Tonband und den einzelnen Wellenbereichen umschaltet, zugeschaltet wird.


Zitat:Hast Du von Graetz diesen Vorsatz ?

Genau. Der ist allerdings auch hin, sollte aber nicht so schwer zu reparieren sein, vermutlich einer der Elkos. Das Kitzlige ist aber, dass der zwar ein eigenes Netzteil zu besitzen scheint. Man sieht den Netztrafo auf dem von Dir verlinkten Foto an der rechten Seite. Soweit so gut. Der Trafo erzeugt aber nur die Heizspannung auch das ohne galvanische Trennung und die Anodenspannung wird direkt aus dem Netz gleichgerichtet. Das ist mir "zu heiß" um es an das Sondyna Radio und das Tonband anzuschließen. Zwar wird die NF-Spannung am Ende mit einer Spule/Übertrager ausgekoppelt. Das Ausgangsteil ist aber immer noch mit 2 Kondensatoren an Gerätemasse und damit dem Netz verbunden. Da ich auch nicht die Stromversorgung des Radios belasten will, muss da auf jeden Fall noch ein kleiner Trenntrafo rein.

Deshalb meine bisherige Lösung mit einem China-IC-FM Empfänger für 10 EUR und Schaltnetzteil für diesen (hüstel....ich weiß...geht eigentlich alles gar nicht... Angel ) abstimmbar über einen Drehknopf an der Rückseite des T26 THR...

Ich muss da echt mal ran...wie an so Vieles....

Beste Grüße

Arno

wenn es Dir nur um die Funktion geht ( das Graetz Teil wäre ja auch nicht original ) würde ich mir ein kleines analoges FM-Taschenradio mit Handabstimmung aus den achtzigern suchen, das Innenleben ausbauen und an die Mechanik adaptieren - sowas hier z.B. :

https://www.ebay.de/itm/363762344318?has...SwppZiLirR

Ein älteres Gerät würde ich deshalb nehmen, weil der Empfang meist besser ist als der von Neugeräten.

Gruß Frank
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#56
Was soll daran ein Hobby sein, reguläre Programme wie Absolute Radio mit dem Mittelwellentuner der T26 zu hören? Und dann hast du offenbar nicht in den richtigen Portalen inseriert, in der Bucht gehen die nicht unter 100€ weg. VEs sind echte Kultobjekte und Museumsstücke.

Bei mir pfeift am VE301 Dyn nichts, für einen Bedienungsfehler beim Anwender kann das Radio nichts…

Jedenfalls lasse ich die Aussage nicht stehen, in Deutschland sei kein Mittelwellenempfang mehr möglich. Vor allem, wenn man wie Arno nur 8 Kilometer von einem Mittelwellensender weg wohnt. Wer sowas behauptet hat es schleicht nie probiert, wobei ich mich frage warum man dann überhaupt Aussagen dazu treffen muss…
Gruß Benjamin

Tonband: Revox A77 MKIV Viertelspur, Uher Report 4400 Stereo IC
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#57
(16.03.2022, 21:43)surfer150 schrieb: Was soll daran ein Hobby sein, reguläre Programme wie Absolute Radio mit dem Mittelwellentuner der T26 zu hören? Und dann hast du offenbar nicht in den richtigen Portalen inseriert, in der Bucht gehen die nicht unter 100€ weg. VEs sind echte Kultobjekte und Museumsstücke.

Bei mir pfeift am VE301 Dyn nichts, für einen Bedienungsfehler beim Anwender kann das Radio nichts…

Jedenfalls lasse ich die Aussage nicht stehen, in Deutschland sei kein Mittelwellenempfang mehr möglich. Vor allem, wenn man wie Arno nur 8 Kilometer von einem Mittelwellensender weg wohnt. Wer sowas behauptet hat es schleicht nie probiert, wobei ich mich frage warum man dann überhaupt Aussagen dazu treffen muss…

Benjamin,
Deinen Beitrag verstehe ich schlicht nicht. Ich habe kein Wort über Volksempfänger geschrieben Huh . Meinen VE 301 habe ich, als Bayern Plus terrestrisch nach Erinnerung so vor ca 5-6 Jahren abgeschaltet wurde, weggegeben und ich will auch keinen neuen kaufen. Schlager waren und sind eh nicht so mein Ding.

Nebenbei hat auch Radio Eule seinen Sendebetrieb zumindest derzeit wieder eingestellt. Guckst Du hier: https://www.deutsches-museum.de/museumsi...radio-eule.

Darum geht es aber überhaupt nicht. Es geht darum, bei einem THR 26 den auf der Skala angedeuteten UKW Bereich vollständig in Röhrentechnik zum Leben zu erwecken und damit im Alltag ganz normale UKW Radiosender zu hören und ab und an das eine oder andere direkt mit dem eingebauten Revox-Tonbandgerät von 1952/1953 aufzunehmen. In Halbleitertechnik kann ich das jetzt schon und das Riesengehäuse, das besonders bei Gaststätten in der Schweiz beliebt war, hat auch einen sehr schönen Röhrensound.

Den HF Telefonrundspruch wieder zum Laufen zu bekommen, kann ich wohl vergessen, zumal in Deutschland Big Grin

Grüße

Arno
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#58
(16.03.2022, 21:43)surfer150 schrieb: Was soll daran ein Hobby sein, reguläre Programme wie Absolute Radio mit dem Mittelwellentuner der T26 zu hören? Und dann hast du offenbar nicht in den richtigen Portalen inseriert, in der Bucht gehen die nicht unter 100€ weg. VEs sind echte Kultobjekte und Museumsstücke.

Bei mir pfeift am VE301 Dyn nichts, für einen Bedienungsfehler beim Anwender kann das Radio nichts…

Jedenfalls lasse ich die Aussage nicht stehen, in Deutschland sei kein Mittelwellenempfang mehr möglich. Vor allem, wenn man wie Arno nur 8 Kilometer von einem Mittelwellensender weg wohnt. Wer sowas behauptet hat es schleicht nie probiert, wobei ich mich frage warum man dann überhaupt Aussagen dazu treffen muss…

warum regst Du Dich eigentlich so auf ? Niemand will Dir Deinen Volksempfänger wegnehmen Sleepy . Du solltest aber auch akzeptieren, dass Leute nicht auf Themen antworten, die ihnen egal sind.

VEs sind Boten einer Gesellschaftsform, deren Auswüchse wir grade mal wieder live erleben müssen. Ich bin wirklich kein Moralist, aber sowas als Kultobjekt zu sehen, da wird mir schon ein wenig komisch. Es gibt wirklich zahllose wunderschöne Vorkriegsgeräte, da muss man sich sowas nicht ins Haus holen.



Um aber zum Thema zurückzukommen - Arno, es gibt auch noch AM-Modulatoren, z.B. diesen hier:

https://www.ebay.de/itm/234102076606?chn...mrEALw_wcB

Da kannst Du dann alles einspeisen und brauchst an dem Originalgerät garnichts mehr umzubauen. Irgendwo wird auch ein DAB+ Modul verkauft, das man anstelle der Mischröhre einbauen kann, und wo der Oszillator des Radios zum Anwählen der DAB+ Stationen benutzt wird. Da hättest Du dann sogar die Illusion, mit der Senderwahl des Radios abstimmen zu können, und man kann das Modul jederzeit zerstörungsfrei wieder entfernen.

Gruß Frank
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#59
   

Telefunken Jubilate von 1954.

Empfängt LW, MW, UKW und arbeitet mit ECC81, ECH81, EF41, EABC80 und EL41.


Gruß
TSF
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#60
Ohne kurzwelle, was es nicht alles gab! Sehr schönes Gerät. Die Jubilate klingen auch meist richtig gut aus meiner Erfahrung.


Schöne Grüße
Alexander
Halbspur: Teac A3300-2T, Uher Report 4000 L, RFZ T2221, Revox A77 Dolby, Revox A36, Grundig TK 8, Grundig TK 41
Viertelspur: Sony TC-366, Teac A2300SD, Uher Variocord 263, Revox F36
Vollspur: Revox T26, Vollmer MTG-9
--
Lieblings-Bandsorten (Modern): PER-368, PER-528, PEM-468 LPR-35
Lieblings-Bandsorten (Vintage): Orwo 120/113/106, BASF LGS 26/35, Agfa PE31/PE41, Agfa PE36/PE46
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#61
Ja, richtig niedlich.

Gab es in den 50ern und 60ern eigentlich auch einmal ein europäisches Röhrenradio nur mit UKW?
In den 70ern wurde das ja bei reinen Tunern teilweise en vogue (10B, FM-2002, CT-7000 etc.), jedoch nicht bei kompletten Röhrenradios, oder?

Ich mit BJ.65 empfand LMK als Jugendlicher meist als ein Erlebnis für, wie würde man heute sagen, nerdy DXer...oder eben für deutsche Nachrichten während des Auslandsurlaubs. Und weniger zum Musikhören. Sprich: man benötigte LMK doch eher im Kofferradio oder im Autoradio und nicht in der guten Stube? Leider ist nun zumeist eh Essig mit LMK...

Schöne Grüße
Frank
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#62
(12.05.2022, 17:14)kesselsweier schrieb: Gab es in den 50ern und 60ern eigentlich auch einmal ein europäisches Röhrenradio nur mit UKW?


Ja, zumindest UKW-Röhrentuner sind mir bekannt. Gab es von Nogoton.
Wurden von Matthias M ausführlich vorgestellt:
https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=18694


Und als Komplettgerät, mit Endstufe und Lautsprecher, kenne ich aus der DDR den Rema Tenor II:
https://www.radiomuseum.org/r/rema_tenor_ii_2.html


Gruß
TSF
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#63
(12.05.2022, 17:14)kesselsweier schrieb: Gab es in den 50ern und 60ern eigentlich auch einmal ein europäisches Röhrenradio nur mit UKW?
Hallo Frank,

ja, da gabs schon 1954 etwas: Das Kaiser UKW-Spezial W1132:
https://www.radiomuseum.org/r/kaiser_ukw...w1132.html

Total niedliches Teil, ganz ohne LMK!


Schöne Grüße
Alexander
Halbspur: Teac A3300-2T, Uher Report 4000 L, RFZ T2221, Revox A77 Dolby, Revox A36, Grundig TK 8, Grundig TK 41
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#64
Ah, danke Euch.
Sogar mit LMK-artiger Skala.

Schöne Grüße
Frank
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#65
(12.05.2022, 12:33)eudatux23 schrieb: Ohne kurzwelle, was es nicht alles gab!

Zum Ausgleich nun ein Gerät mit zweimal Kurzwelle. Wink 

Südfunk Ultra III von 1950:

   

Arbeitet mit UCH42, 2x UAF42, UB41, UM4, UL41.

Ein bemerkenswertes Gerät hinsichtlich der Wellenbereiche. Die beiden KW-Bereiche überstreichen lückenlos die Bänder von 16 m bis 75 m, höchst ungewöhnlich für ein Heimgerät.

   

Und der UKW-Bereich ging schon 1950 bis 103 MHz, als üblicherweise bei 100 MHz Schluß war.

Gruß
TSF
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#66
(13.05.2022, 17:58)TSF schrieb: Zum Ausgleich nun ein Gerät mit zweimal Kurzwelle. Wink 

Da kann ich locker mithalten:

Stradivari, Gerät mit dreimal Kurzwelle.

   

Gegentakt Ultralinear-Endstufe mit 2 x EL84,
echten 8W Tieftonlautsprecher oval  8W (keine Breitbandtröte...)
Hochtonlautsprecher rund  1,5W
seitlich:
2x Mitteltonlautsprecher rund 1,5W

Das Gerät hat ordentlich Volumen und klingt besser als manche Lautsprecherbox.

Gruß Jan
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#67
Beide sehr schön. Heart
Und das Stradivari (2?) gar von einem Volkseigenen... (Stern-Radio Rochlitz)
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#68
(13.05.2022, 18:20)Ferrograph schrieb:
(13.05.2022, 17:58)TSF schrieb: Zum Ausgleich nun ein Gerät mit zweimal Kurzwelle. Wink 

Da kann ich locker mithalten:

Stradivari, Gerät mit dreimal Kurzwelle.



Gegentakt Ultralinear-Endstufe mit 2 x EL84,
echten 8W Tieftonlautsprecher oval  8W (keine Breitbandtröte...)
Hochtonlautsprecher rund  1,5W
seitlich:
2x Mitteltonlautsprecher rund 1,5W

Das Gerät hat ordentlich Volumen und klingt besser als manche Lautsprecherbox.

Gruß Jan
Hallo Jan,

die Stradivaris sind einfach klasse! Auch sehr cool sind das RFT Beethoven (drei EL84, davon eine für Hoch- und Mitteltöner sowie zwei im Gegentakt nur für den Bass!) und das Rema 8001, beides auch fantastisch klingende Geräte! Wenn man einmal die recht s...pezielle Wartbarkeit davon durch hat, ist auch der RFT Oberon klanglich ein richtig klasse klingendes Gerät.

Aus meiner Sicht werden die DDR-Geräte oft völlig zu unrecht unterschätzt und klingen für mich(!!) deutlich besser als die Sabas ihrer Zeit.


Schöne Grüße
Alexander
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#69
Hallo Alexander,
ist sogar gut wenn Geräte unterschätzt werden, dann bleiben sie wenigstens bezahlbar....

Gruß, Jan
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#70
(13.05.2022, 18:20)Ferrograph schrieb: Da kann ich locker mithalten:

Stradivari, Gerät mit dreimal Kurzwelle.

Da kann ich nun nicht mehr mithalten.  Smile
Gratulation zu dem tollen Gerät!

Ich kann mir gut vorstellen, daß da manch modernes Equipment klanglich einpacken kann.

Gruß
TSF
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#71
Noch ein Franzose Wink

Pathé-Marconi "La Voix de son Maître" Typ 855, Baujahr 1954/55

   

empfängt LW, MW, KW (einmal von 5,9 bis 18 MHz und zusätzlich noch mit gespreiztem 49-m-Band von 5,9 bis 6,4 MHz) und UKW. Das Gerät stammt aus der Zeit des UKW-Starts in Frankreich und dürfte somit einer der ersten französischen UKW-Empfänger gewesen sein.

   

   

   

Bestückt mit EF80, EC92, ECH81, EF85, EABC80, EM34, EL84, EZ80.


Gruß
TSF
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#72
Hallöchen, 
ich bin ja nicht der Wellenjäger, daher möchte ich mal anfragen, was denn auf MW, LW und KW (außer Amateurfunk) noch so angeboten wird?!

Danke und LG
Mike
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#73
Wunderbares Radio, das Pathé-Marconi.
Die skulpturalen Ornamente sind sehr schön, auch der Grill und die für damalige Zeiten modern anmutende Skala mit dem
 mittigen magischen Auge gefallen mir.

Danke fürs Zeigen, Manfred !

Gruß, Frank
Hau wech, den Schiet - aber sech mir, wohin


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#74
Von mir auch vielen Dank für die Vorstellung mit den tollen Bildern, besonders die beleuchtete Radioskala. Das Bild könnte mir als Bildschirmschoner gefallen. Cool
Das Gerät ist eine sehr moderne und elegante Erscheinung bei dem Baujahr.

MfG, Tobias
Strom kann erst dann fliessen, wenn Spannung anliegt.
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