15.03.2012, 01:08
Hallo,
wenn es nicht mehr quietscht.........
ich habe auch vor 2 Jahren einmal meine 635D und 635DB, auf Vordermann gebracht.
Viele wissen es vielleicht noch nicht, aber neben der Reinigung der Kontakte in der Umschaltschiene sollten die 2SC..... im Aufnahme- und Wiedergabezweig dringend ausgewechselt werden, weil in den 70`ern leider Transistoren verbaut wurden, die sich nicht als langzeitstabil herausgestellt haben. Vielleicht nicht bei allen Maschinen, aber meine beiden und viele andere gehörten dazu. Interkristalliner Zerfall oder Auflösungs- und Übergangsveränderungen an den pn- und np- Übergängen, wer kann das heute noch ergründen?
In der Praxis tauchten diverse Phänomene auf; keine Funktion, schwache Verstärkung, Aussetzer im Minutentakt usw. Bei einem meiner Geräte funktionierte ein Kanal nach dem Einschalten bei Wiedergabe überhaupt nicht und schaltete sich nach ca. 5-10 Minuten ganz dreist von selber, wie aus Geisterhand gesteuert, zu und funktionierte bis zum Ausschalten einwandfrei.
Nach dem Austausch dieser 2SC...-Typen ließen sich Aufnahme- und Wiedergabeverstärker wieder sauber einregeln und es gab keine Probleme mehr.
Übrigens traten diese Phänomene bei dem Vorgänger GX 630D nicht auf. Diese scheint noch aus einer solideren Herkunft zu stammen, wenn man das Innenleben, den kunststoffärmeren Aufbau und die Verarbeitung betrachtet.
Nur Mut, ich hatte bei dieser Prozedur eine "Hautklemme" aus dem medizinischen Bereich zum Ein- und Ausbau zuhilfe genommen. Hiermit lassen sich die Bauteile festklipsen und bei guter Beleuchtung auch noch an der unzugänglichsten Stelle wieder einsetzen. Erfreulicherweise ist die Lötseite gut von aussen zugänglich.
Gruß Bebi
wenn es nicht mehr quietscht.........
ich habe auch vor 2 Jahren einmal meine 635D und 635DB, auf Vordermann gebracht.
Viele wissen es vielleicht noch nicht, aber neben der Reinigung der Kontakte in der Umschaltschiene sollten die 2SC..... im Aufnahme- und Wiedergabezweig dringend ausgewechselt werden, weil in den 70`ern leider Transistoren verbaut wurden, die sich nicht als langzeitstabil herausgestellt haben. Vielleicht nicht bei allen Maschinen, aber meine beiden und viele andere gehörten dazu. Interkristalliner Zerfall oder Auflösungs- und Übergangsveränderungen an den pn- und np- Übergängen, wer kann das heute noch ergründen?
In der Praxis tauchten diverse Phänomene auf; keine Funktion, schwache Verstärkung, Aussetzer im Minutentakt usw. Bei einem meiner Geräte funktionierte ein Kanal nach dem Einschalten bei Wiedergabe überhaupt nicht und schaltete sich nach ca. 5-10 Minuten ganz dreist von selber, wie aus Geisterhand gesteuert, zu und funktionierte bis zum Ausschalten einwandfrei.
Nach dem Austausch dieser 2SC...-Typen ließen sich Aufnahme- und Wiedergabeverstärker wieder sauber einregeln und es gab keine Probleme mehr.
Übrigens traten diese Phänomene bei dem Vorgänger GX 630D nicht auf. Diese scheint noch aus einer solideren Herkunft zu stammen, wenn man das Innenleben, den kunststoffärmeren Aufbau und die Verarbeitung betrachtet.
Nur Mut, ich hatte bei dieser Prozedur eine "Hautklemme" aus dem medizinischen Bereich zum Ein- und Ausbau zuhilfe genommen. Hiermit lassen sich die Bauteile festklipsen und bei guter Beleuchtung auch noch an der unzugänglichsten Stelle wieder einsetzen. Erfreulicherweise ist die Lötseite gut von aussen zugänglich.
Gruß Bebi
