29.08.2012, 18:24
Wieso erinnert mich diese Ferrograph-Maschine in einer Reihe von Details geradezu penetrant an eine A77? Habe ich nicht irgendwo gelesen, dass Studer respektive Revox A77-Komponenten an Ferrograph (in den letzten Phasen dieser Firma) geliefert hat?
Und, machen wir uns nichts vor: spätestens mit der A77-Generation war das Machbare bei 19 und 9,5 (meinetwegen asymptotisch) erreicht. Limitierend ist hier die beschränkte Höhenaussteuerbarkeit der Magnetbänder, und die ist weitgehend physikalisch bestimmt. EE-Band war ein "nice try", erkauft mit einer Handvoll Komplikationen bei der Bedienung: die Entzerrungs- bzw. HF-Umschaltung musste ja von Hand erfolgen, der Mehrpreis von Band + Maschine stand in keinem Verhältnis zum minimalen Gewinn.
Geradezu einen Schreck habe ich bei Harry Statement 000 bekommen: 4-Spur bei 38 und gar bei 76 ist wegen des enormen "seitlichen Übersprechens" aus den Nachbarspuren praktisch nicht möglich, zumindest nicht bei hochausgesteuerter, bass-betonter Musik.
Und wenn schon Traum-Maschine, dann bitte ohne Capstan(s): der Band-Transport sollte per elektronischer Regelung von den beiden Band-Transport-Motore (vulgo Wickelmotore) erledigt werden. Lässt sich machen: siehe Sony Digital-Studiomaschinen PCM-3324 bzw. PCM-3348 mit 1/2-Zoll-Digitalband und 24 bzw. 48 Spuren - da konnte allenfalls eine 1/2-Zoll-Analog-Maschine mit 76 und Dolby SR noch mithalten, wenn auch nur auf zwei Kanälen!
Erwarte rege Diskussion ...
F.E.
Und, machen wir uns nichts vor: spätestens mit der A77-Generation war das Machbare bei 19 und 9,5 (meinetwegen asymptotisch) erreicht. Limitierend ist hier die beschränkte Höhenaussteuerbarkeit der Magnetbänder, und die ist weitgehend physikalisch bestimmt. EE-Band war ein "nice try", erkauft mit einer Handvoll Komplikationen bei der Bedienung: die Entzerrungs- bzw. HF-Umschaltung musste ja von Hand erfolgen, der Mehrpreis von Band + Maschine stand in keinem Verhältnis zum minimalen Gewinn.
Geradezu einen Schreck habe ich bei Harry Statement 000 bekommen: 4-Spur bei 38 und gar bei 76 ist wegen des enormen "seitlichen Übersprechens" aus den Nachbarspuren praktisch nicht möglich, zumindest nicht bei hochausgesteuerter, bass-betonter Musik.
Und wenn schon Traum-Maschine, dann bitte ohne Capstan(s): der Band-Transport sollte per elektronischer Regelung von den beiden Band-Transport-Motore (vulgo Wickelmotore) erledigt werden. Lässt sich machen: siehe Sony Digital-Studiomaschinen PCM-3324 bzw. PCM-3348 mit 1/2-Zoll-Digitalband und 24 bzw. 48 Spuren - da konnte allenfalls eine 1/2-Zoll-Analog-Maschine mit 76 und Dolby SR noch mithalten, wenn auch nur auf zwei Kanälen!
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F.E.
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