05.01.2012, 07:34
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.02.2023, 10:38 von user-332.
Bearbeitungsgrund: Formatierung 2023
)
Moin.
Nachdem meine Ausgangsfrage immernoch nicht beantwortet ist eine letzte Hilfestellung und Glaskugeldiagnose zum beabsichtigten Chipweitwurf:
![[Bild: A-807_Stabi.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/A-807_Stabi.jpg)
Die 5V der 807 sind nicht (mehr) einstellbar, wie bei den großen Schwestern, sondern 'so ungefähr genau im Limit', siehe oben. Wenn also am TP2 +5,6V ± 100mV anstehen, so passt das mit den 5,331V in der Logik. Wird es gefährlich zu hoch, sorgt der Triac Q2 für Ende Gelände: die berühmte Studer-Crowbar.
Wenn alle Betriebsspannungen aus dem umfangreichen Netzteil vorhanden sind, würde ich das Augenmerk zunächst auf [PWRON] legen, das von Q1 in obigem Ausschnitt erzeugt wird. (Kandidat des Bösen ggf. C2) Die Bedeutung / Funktion des [PWRON]-Signals, das eigentlich ein Power-Off Signal ist, kann dem Manual in D 3/2 Sect. 3.1.2 entnommen werden.
Der Wechsel von IC6 sei Dir unbenommen, aber wenn da an Punkt J 10/9 ein sauberes Resetsignal [AS-RESET] herauskommt, kannst Du diese Aktion weglassen.
Einen der Moderatoren würde ich bitten, im Titel "A807" einzuflechten, da der Streik bei Studer eine andere, wesentlich ernstere Baustelle war/ist/sein wird.
Das war's für heute,
Pit
PS: IC6 Umgebung
![[Bild: A-807_IC6_MPU.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/A-807_IC6_MPU.jpg)
PPS: um ein Gefühl für zulässige Toleranzen der stabilisierten Spannungen zu bekommen, hier ein Ausschnitt aus dem A-820 Manual
![[Bild: A-820_Einstell-Toleranzen.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/A-820_Einstell-Toleranzen.jpg)
©DK1TCP
zur Entstehung der A-810: S.2 ff im ersten SwissSound von 1982
