kopfhörer--empfehlung gesucht!
#1
hallo an alle!
würde mich über empfehlungen eurer seit´s freuen . selbst benutze ich einen AKG - K141 - MK2. nun glaube- ist nicht schlecht,würde mir aber gerne speziell zum abhören von meinen vinyl`s einen -sagen wir eine qualitätssteigerung zulegen. finanziell so bis 300-400 euro.
gibt es überhaupt eine hörbare steigerung in diesem bereich. musikalisch
bin ich überall (schlager ausgenommen ) zuhause.
danke für alle infos
freecan
bräuchte also einen neuen allrounder.......lach...
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#2
Moin freecan und Leute,

den 141 hab ich hier auch, und ich bin auch sehr zufreiden mit ihm.

Weiterhin hab ich noch mehrere beyerdynamic, den DT990, den DT990Pro, und mehrere DT48. Letzterer ist ein geschlossenes exemplar, klingt recht neutral - aber sehr laut. Hat auch eine seltene nennimpedanz von nur 25 Ohm. Daher sollte er nur an stromstarken ausgängen betrieben werden, sonst klingt er "komisch" seltsam kraftlos und leise....

Der DT48 ist ein quasi-standart bei EB-ton leuten (freifeld bzw. originalton aufnahmen) zum abhören. Da er geschlossen ist und somit hervorragend die aussengeräusche dämpft. Ausserdem ist er laut genug um den rest zu übertönen.

Wen Du so eine summe investieren möchtest, kannst du auch mal bei AKG selbst schauen den 701 den 702 oder auch 601, nur hab ich mir sagen lassen, die sind wohl nicht sehr bass-stark, bzw. eher leise hörer...

Wobei ich ganz persönlich lieber die von beyerdynamic bevorzuge, zum einen ist es unser letzter großer hersteller zum anderen bietet er, als einer der ganz wenigen, noch die möglichkeit für ganz alte sachen unterlagen bereitzustellen. So etwas sollte honoriert werden.

Zumal ich den DT990Pro auch richtig gut finde. leider hab ich schon einen "überfahren" weil ich im studio auch mal gern laut höre, der "rasselt" jetzt einwenig- schade, dafür ist der DT48 die besser wahl wenn´s denn richtig, richtig laut sein muss....Wink


Beste grüße,
AmImaX
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#3
danke für deine tips!

werde mir in aller ruhe einige anhören in den nächsten wochen.
bin aber fast schon wieder davon ab, da der 141 anscheinend doch nicht so schlecht ist. werde den 141 auf meine einkaufstour mitnehmen und vergleichen. ob die das wohl zulassen....in den diversen einkaufshäusern, bin mal gaspannt.

danke nochmals freecan
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#4
Hallo freecan , ohne Vornamen,

normalerweise hält man sich hier an die Rechtschreibung. Nur mal so zu Deiner
Info.

Also ich habe einen alten AKG-270.
Dieser hat ein sehr neutrales Klangbild. Wenn Du auf BummBumm Musik stehst,
ist dies aber der falsche KH.

Gruss Hardy
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#5
Zitat:hardy55 postete
...normalerweise hält man sich hier an die Rechtschreibung. ...
Na, da gibt es Schlimmeres, vielleicht ist ja nur die Shift- Taste defekt.
helft den armen vögeln.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
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#6
Moin Frank,

hast Du vielleicht "beim" vergessen?
Spass muss sein.

Gruss Hardy
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#7
Nein, mit "beim" wäre der Sinn auch bei Mißachtung der Rechtschreibregeln eindeutig. An was Du gleich denkst... ts, ts. 96k hat einmal den schönen Satz "Komm wir essen Opa" so kommentiert, dass Satzzeichen Leben retten können.

Ich fand´s lustig.

In der Vergangenheit gab es schon -allerdings ergebnislose- Diskussionen zum Thema Rechtschreibung. Lassen wir das Thema lieber, bevor vergessen wird, dass es hier primär um Kopfhörer geht.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
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#8
stimmt hast recht.

duck und weg.
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#9
hi alle!
es sollte nur um kopfhörer gehen und um interessante tips ......
und nun dieses! viel spass dabei......
achim

ich bleib bei kleinschrift
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#10
Seltsam, daß ihr genau andere Erfahrungen gemacht habt.
Der AKG 141 Monitor, den ich auch besitze, ist der größte Müll, der mir jemals untergekommen ist. Katastrophal schlechte Verarbeitung, katastrophal schlechtes Material an ALLEN Stellen, er schmerzt höllisch beim Tragen (mehr als 5 bis maximal 10 Minuten sind absolut nicht drin.

Erstens: Katastrophal schlechte Verarbeitung:
Kabel in den Muscheln sind in Verbindung mit der Konstruktion viel zu kurz, so daß sie bei Verdrehung der Ohrmuscheln ständig an den Lötstellen abreißen. Das kann man ja noch gnaz gut flicken. Wenn die Kabel an den Menbranen abreißen, muß man mehr zerlegen.

Zweitens: Katastrophal schlechtes Material: Der vermwendete Kunststoff bricht an allen Ecken und Enden. Die Muscheln werden nur noch von zerbröselten Kunststoffteilen unter Schraubendruck am Bügel gehalten. Die Konstruktion ist von der Auslegung her Müll; die Überlastung der Teile sieht man schon auf den ersten Blick. Die Materialien der Stecker ist auch Müll. Mir ist nun schon der zweite Stecker beim rausziehen aus der Klinkenbuchse im Verstärker einfach abgerissen. Also die Klinkensteckerspitze ist mittig im Schaft abgerissen.

Drittens: Höllische Schmerzen: Bei mir als Brillenträger verursacht der Kopfhörer beim Tragen höllische Schmerzen.

Ich frage mich heute allen ernstes, warum (wir zumindest) ausschließlich diese Kopfhörer bei Rundfunks verwendeten.

Ich hatte früher mal einen Kopfhörer von Pioneer. Der viel leider auch immer mal wieder und immer öfter auseinander (er wurde an dieser Stelle aber damals von mir aus bestimmten Gründen auch überansprucht), weil die Deckel sich lösten und dann die Federklammern absprangen, aber der Tragekomfort war ausgezeichnet; auch mit dem Klang war ich sehr zufrieden. Ansonsten machte er nie irgendwelche Störungen. Aber irgendwann war er halt leider auf. Wenn ich bloß noch die Bezeichnung wüßte........

Beste Grüße
Martin
Leute, bleibt schön glatt gewickelt!
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#11
Zitat:Zelluloid postete

Ich frage mich heute allen ernstes, warum (wir zumindest) ausschließlich diese Kopfhörer bei Rundfunks verwendeten.
Viele Arbeitgeber sind wohl immer noch der Ansicht, dass Arbeit weh tun muss, sonst ist sie nichts wert.

Ich verwende seit vielen Jahren einen Stax SR5 elektrostatischen Kopfhörer. In Sachen Mitten und Höhenauflösung sind die Elektrostaten unerreicht verglichen mit dem was ich sonst so kenne. Nachteil die etwas schlanke Basswiedergabe und der Anschluß über einen Übertrager an die Lautsprecherausgänge.
Tragecomfort und Verarbeitung ausgezeichnet. Ausprobieren heißt die Devise!
Viele Grüße
Lukas
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#12
Zitat:Zelluloid postete
Der AKG 141 Monitor, den ich auch besitze, ist der größte Müll, der mir jemals untergekommen ist.
Ich hatte ihn ebenfalls lange und kann zumindest einige Punkte Deiner Kritik nachvollziehen, aber trotzdem ärgere ich mich heute, daß ich nach dem Defekt meines ersten Exemplars nicht noch mal einen gekauft habe (die neuere Ausführung mit abnehmbarem Kabel war damals noch günstig als Restposten neu erhältlich). Ich weiß nicht warum, aber mit dem AKG hat Musikhören einfach Spaß gemacht.
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#13
Moin Leute,

verglichen mit dem "komfort" eines DT48 ist der des K141 doch ein traum....Wink Schon mal einen aufgehabt...? Allerdings schrimt auch keiner so ab wie der DT48....

Allerdings tragen sich der DT990 und auch der Pro wiederrum um welten besser. (ist ja auch eigendlich fürHiFi).

OT: Seit der 3.incarnation der reghtscrapirephorm, bin ich mitterweile totalverweigerer und schreibe bis auf satzanfang alles kein, ich mag das mit ß (nur weil wir unbedingt ascii7 koennen muessen oder wie jetzt) und auch microphon, kathode... - ne Wink

Beste grüße,
AmImaX
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#14
Zitat:AmImaX postete
Allerdings tragen sich der DT990 und auch der Pro wiederrum um welten besser. (ist ja auch eigendlich fürHiFi).
Mein Sennheiser HD-570 hat gegenüber dem K141 Monitor eigentlich auch den wesentlich besseren Tragekomfort, weil sowohl die Ohrmuscheln als auch der Bügel viel besser gepolstert sind.

Neben den Polstern hat er aber auch viel hartes Plastik, mit dem man zwar nicht direkt in Verbindung kommt, das einem aber trotzdem so ein seltsames Motorradhelm-Gefühl vermittelt. Ich glaube, da punktet der AKG für meine Begriffe: Er trägt sich fast so leicht und unverbindlich wie ein Walkman-Kopfhörer mit Schaumstoffpuschen, isoliert den Träger subjektiv nicht von seiner Umwelt, schirmt aber trotzdem gut ab und klingt hervorragend.

Man muss ihn vermutlich ausprobieren, bevor man sich entschließt, ihn zu lieben oder zu hassen.
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#15
hallo freunde !
also ich bleib bei meinem AKG-k141-MK2 hab trotz mehrerer tests nichts wirklich besseres gefunden. getestet hab ich heute noch einen sennheiser hd-25 be und einen shure srh 840,wirklich gute wiedergabe mit denen.
für mich ......und ich rede von mir...nicht wirklich um einiges besser...trotzdem teurerer.
dachte wenn man bereit ist einiges mehr zu zahlen....dass auch eine hörbare
qualitätssteigerung dabei rauskommt. vielleicht weis ja noch wer etwas interessantes.....vielen dank.
achim
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#16
Hallo,allso habe auch einen AKG 141 Studio und einen AKG 141 MKII Studio,für mich gibt es keine besseren KH,hab mal einen 241 AKG zum Probehören gehabt
kein Vergleich,total schlaff ,keine Bässe, keine Höhen.

Gruß Jörg
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#17
Hallo, nachdem ich in der Vergangenheit schon mal Ärger mit einem AKG-Kopfhörer hatte (Wackelkontakt Kabel am Hörer) hab ich nur noch Sennheiser - und zwar den HD414, den HD570 und meistens den HD600 in Benutzung. Schön ist es, dass es selbst für den Klassiker HD414 noch Ersatzteile gibt. Ein nicht zu unterschätzendes Argument das viele leider vernachlässigen.

Grüße,
Harald
SONY KA6ES
Nakamichi CR4
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#18
Zitat:hmiller postete
Ein nicht zu unterschätzendes Argument das viele leider vernachlässigen.
Ich find' das Argument oft überschätzt. Die Gewissheit, für alte Gerätschaften noch neue Ersatzteile zu bekommen, mag manchen ruhiger schlafen lassen, aber daß jemand im Bedarfsfall wirklich für Kleinkram wie Ohrpolster oder Anschlusskabel einen Preis bezahlt, der über dem Restwert des gesamten Kopfhörers liegt, ist wohl eher die Ausnahme.
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#19
Hallo,

also das ist gar nicht so einfach. Da es aber anscheinend egal ist, ob offen oder geschlossen, kann ich aus eigenem Besitz zwei hier genannten Verdächtigen bestätigen.

Wenn es eher druckvoll, warm und "bassig" sein soll, dann ist der DT990 Edition sicher eine sehr gute Wahl. Das einzige was mich stört, ist das etwas steife Kabel, aber das ist nicht kaufverhindernd, finde ich.

Der andere Kandidat, der AKG701 hat einen unübertroffenen Tragekomfort, ist hervorragend verarbeitet, klingt sehr luftig und weiträumig, ist ebenfalls für alle Arten von Musik gedacht, geht auch weit im Bass hinunter, macht nur nicht den Druck vom DT990.

Im Bass ist der AKG etwa vergleichbar mit einem guten Horn, der DT990 etwa wie eine Bassreflex. Tief können aber beide.

Wenn eher Muisk mit Naturinstrumenten, Stimmen, kleinen Bestzungen, dann AKG701, ansonsten eher DT990. Wobei "eher" auch so gemeint ist, eigentlich können sie beide gleich gut. Allerdings ist -wie gesagt- der Tragekomfort des AKG Klassen besser.

Etwas ganz anderes, und als Direktimport aus Japan auch in dieser Preisklasse, ist mein Geheimtipp: Denon AH-D5000. Exquisit verarbeitet, Lederohrpolster, Leder gepolsterter Bügel und Holzmuscheln. Vom Klang her kann er das vereinen, was die vorgenannten etwas unterscheidet und kann das dann zusammen alles noch besser.

Ich meine, dass es für rd. 500,-€ keinen besseren Hörer gibt, ich habe ihn damals dummerweise verkauft, was mich heute ärgert.

Du kannst weder mit AKG noch dem DT etwas falsch machen, alles richtig machst Du mit dem Denon.

Grüße aus Bärllin
Peter
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
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#20
Also den Beyer DT-990 (Ur-Modell) hatte ich mal von einem Freund ausgeliehen, als es bei mir auch um einen neuen KH ging. Mir war der eindeutig zu baßlastig. Wenn man leise hört, dann ist das sehr angenehm, aber man muß mMn schon ein wenig Baßfreund sein. Hört man lauter, dann fand ich diese Baßüberhöhung nervig. War mir zuviel "Bum Bum".

Da mir das also zuviel des Guten war, bin ich auf den aktuellen DT-880 gekommen. Der geht auch tief runter, aber nicht so extrem (wie ich finde) wie der 990. Zudem können beide auch sehr seidige Höhen zaubern und sitzen extrem angenehm, mit den Velourpolstern.

Jener Freund hat auch einen Stax und einen Jecklin Float. Beide sind extrem analytisch. Im Mitten- und Hochtonbereich sensationell, aber nach meinem Geschmack im Baß zu schwach.

Für mich ist das Fazit, daß der Beyer DT-880 mich bis heute jedes Mal neu fasziniert, nie langweilig wird und ich mich des Öfteren nach mehrstündiger Session dort wiederfinde, wo ich sage: "oooch, schon wieder so spät"
Big Grin
Gruß, Kuni
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http://kuni.bplaced.net/
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#21
Bei mir hat sich der AKG K240DF besonders für die Radioarbeit (wo man ja gucken sollte, daß man klanglich/abmischenderweise keinen Bockmist baut Wink ) sehr bewährt. Für mein Empfinden klingt er schön neutral und gaukelt einem nichts vor. :hoerer:

Eine andere Empfehlung kann ich leider nur "indirekt" geben, weil ich mir damals vergessen habe, die Typenbezeichnung aufzuschreiben :mauer: ... ein aufwendiger Hörer von (der von mir an sich meist nicht sonderlich geschätzten Marke) Sony: umhauend räumlicher Klang und schöner Tragekomfort. Falls Du im Raum Leipzig wohnst: In dem CD-Laden am Ort ("Opus 61", direkt an der Nikolaikirche) hatten sie ihn zumindest früher an die CD-Spieler angeschlossen, wo man drauf probehören konnte. Der schöne Klang hat mich komplett aus den Socken gehauen :oah:.

Möglicherweise haben sie die Hörer ja noch - oder können einem sagen, was für Typen es waren...

Michael
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#22
Habe in den 70zigern einen von Karstadt gehabt. 22,50DM. hab ich dann froschgrün lackiert. Half nichts...Ohren taten weh, Klang irgendwie seltsam.
Klang wie Tonne...
Auch die nächste Version für 45DM war nicht besser. Aber mit Metallbügel und Vollplastikbezug. Hab ich rosa lackiert, Half auch nix. Ohren taten weh in dem Ding.

Dann bin ich etwa 15 Jahre völlig ohne Kopfhörer ausgekommen, bis ich HiFi wiederentdeckt habe und eine nette Inhaberin von DOS-HiFi in Pulheim mir damals ein Teil empfohlen hat:

Ich sach nur.... Audio Technica Art Monitor : ATH- A 700. Baujahr etwa 1990...
Ein Träumchen.
Hab ich immer noch, und sein SOUND (extra dick geschrieben) Leute, wenn ihr Gelegenheit habt, SETZT.DEN.AUF!!!
Komischerweise gibts den sogar noch NEU immer noch,.... sehr seltsam.

Jörg
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#23
Als ich einen neuen Kopfhörer brauchte, bin ich zunächst bei Hifiman HE400i gelandet. Ich hatte mir dann kurze Zeit später einen AUDEZE LCD-XC dazu geholt, der bassstärker ist, ich kam aber mit dem hohen Gewicht nicht zurecht (nach 20 Minuten hat das Teil überall gedrückt). Der Hifiman ist geblieben und m. E. einer der besten Kopfhörer, die man im Preissegment bis 400,- EUR bekommen kann, der Unterschied zum 1.700,- EUR AUDEZE ist m. E. nicht sehr groß. Der Hifiman trägt sich auch stundenlang problemlos, auch als Brillenträger. Beim Kopfhörer ist m. E. das Anhören aber noch wichtiger als bei Lautsprechern, da neben den klanglichen Qualitäten der individuelle Tragekomfort eine entscheidende Rolle spielt. Und da ist auf Dauer der leichtere Kopfhörer m. E. immer der bessere!
Gerhard
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#24
Vom Tragekomfort und Klang her bin ich mit den Sennheiser HD 660 S sehr zufrieden. Aber wie oben gesagt wurde, sowohl Klang als auch Komfort können sehr subjektive Faktoren sein, wenn du dazu die Möglichkeit hast würde ich in ein Fachgeschäft gehen und mal "probehören"
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#25
Ich habe hier den AKG Q701.
Ich musste mich erst mal dran gewöhnen, alle Klangverzerrer auf Neutral zu stellen und dass es mechanisch nichts zu verstellen gibt, der passt einfach so. Ich bin auch Brillenträger, die Ohrmuscheln umschließen die Ohren vollständig. Trotzdem vergisst man nach ein paar Minuten, dass man einen Kopfhörer an hat. Die Aufnahmen gibt er dann genau so wieder, wie sie aufgenommen wurden. Bass-schwach kann man nur sagen, wenn man vorher solche beats- oder andere Wumms-Dinger benutzt hat, die alles totrummsen.
Wie z.B. den Koss Portapro, den ich aber für unterwegs empfehle. Ist zwar auch so ein Bass-Hammer, aber eben für unterwegs praktisch (das klassische Modell) und bisher habe ich keine Emfehlung gefunden, dass irgend etwas besser sein soll, scheint die Referenz zu sein.
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#26
Hab mir den Beyerdynamic DT 770 Pro LTD gegönnt und nicht bereut:
Von Zeit zu Zeit passiert es mir, dass beim Audio-Basteln am Computer irgendwas ganz falsch läuft und es wird plötzlich wahnsinnig laut.
Der DT 770 Pro LTD hat einen eingebauten passiven Limiter, der mir das sicher abfängt.
Gruß
Lois
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#27
Dito - bin damit auch sehr zufrieden.

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)
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#28
Ich kann eigentlich nur davor warnen, sich Kopfhörerempfehlungen von anderen zu holen und zu befolgen.

Ich habe das früher auch gemacht und damals bin ich mit fast keinem der empfohlenen Cans warm geworden. Das individuelle Klangempfinden bei den Nutzern von Kopfhörern ist ebenso vielschichtig wie die Klangbilder der Kopfhörer selbst! Über den grünen Klee gelobte Hörer wie den Beyerdynamic DT 880 habe ich sofort wieder verkauft, weil ich mich mit dem viel zu höhenlastigen Sound nicht anfreunden konnte. Das gilt auch noch für drei oder vier andere Hörer, wie etwa den AKG K601, den ich noch hier liegen habe.

Ich weiß nicht, warum die Leute immer Hörer mit überspitzten Höhen bevorzugen? Ich möchte ein anderes, ausgewogeneres Klangbild, das näher am Sound meiner Lautsprecher ist und da habe ich letztlich zwei Modelle gefunden, die mir zusagen. Einer ist ein Offener mit zwar brillanter, aber eben nicht zu übertriebener Höhenwiedergabe und noch (für einen Offenen) recht tief reichenden Bässen. Der andere ist geschlossen/ohraufliegend und etwas wärmer und runder im Klangbild. Letzterer ist leider von der Verarbeitung und den Materialien her eine Katastrophe und löst sich langsam auf (nach 4 Jahren). Ersatzteile gibt es nicht. Er bleibt aber, bis es gar nicht mehr geht.

Die Bezeichnungen der beiden nenne ich hier mal nicht, weil... siehe oben!

Wenn ich es neutral und unspektakulär will, greife ich zum guten alten AKG K240 Monitor, der mir allerdings für Pop und Rock zu neutral tönt. Da springt der Funke nicht über.

Als Blauzahn-Hörer habe ich einen B & O mit edler Verarbeitung (Nappaleder-Ohrpolster...), den ich gelegentlich auch mit Kabel benutze. Der ist recht basstark, aber sonst nicht auffällig nervend. Seidige, aber nicht schrille Höhen. Der darf auf jeden Fall bleiben. ^^

Ebenso wie ein anderes, offenes schwarzes Exemplar, das aussieht wie ein Billigteil und mich optisch an einen hochohmigen Magnethörer erinnert, wie man ihn am Detektorempfänger benutzt hat. Es ist aber dynamisch und stammt aus den USA. Die Farbe der Beschriftung ist schon weitgehend abgeschabt, aber der Klang begeistert mich nach jeweils kurzer Umgewöhnungszeit immer aufs Neue. Ich verrate, dass er Grado SR 80 genannt wird.

Meine beiden hellgrauen Sennheiser HD 414 aus den 70ern ertrage ich überhaupt nicht mehr! Ich weiß nicht, ob sich die Wandler oder meine Ohren im Lauf der Jahre verändert haben oder ob ich tatsächlich diesen quäkigen, mittenlastigen und bassarmen Klang mal gut gefunden habe? Jetzt jedenfalls nicht mehr! :wacko: X(

Ich kann nur empfehlen, selbst Probe zu hören und danach zu entscheiden, sonst wird das nix!

LG Holgi
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#29
Faszinierend Holgi,

das sind ziemlich genau auch meine Kopfhörer-Erfahrungen.

Den HD 414 hatte ich von 1970 bis Mitte der 80er in Gebrauch. Den konnte man stundenlang auf dem Kopf lassen. Der Klang war prima. Heute klingt er auch für mich eher wie ein Mono-Kassettenrecorder.
Ich vermute, dass die Membranen ihren Weichmacher mittlerweile verloren haben.
Problem könnten auch die 2000 Ohm Impedanz sein, werde sie vielleicht irgendwann mal mit einem Adapter an Lautsprecher-Ausgänge anschließen.
Ein Kumpel hatte damals den HD 424, mit den größeren Membranen, der war im Bass besser.
Die aktuellen Preisvorstellungen für den HD 414 in der Bucht sind allerdings Wahnsinn...

Dann wollte ich bei einem Antennen-Händler (der hatte wirklich nur Antennen und Zubehör) 240 Ohm Kabel holen.
Im Schaufenster lag eine Edel-Holzbox mit einem güldenen Kopfhörer: HD 540 Reference Gold.
Ich hatte zum Glück mein EC-Scheck-Heft dabei...
Zuhause ausgepackt und angeschlossen: Wow, kein Vergleich zum HD 414.

Ab Mitte der 2000er dachte ich: Mal schauen, was die Technikentwicklung ergeben hat und kaufte mehrere Kopfhörer neu.
Beyerdynamic DT 880: Ja, der ist höhenlastig (gar nicht verkehrt für alte Ohren), den betreibe ich gerne mit meinen alten Uher CRs.
Sennheiser HD 600: Der ist ziemlich neutral und wird beim CD-Hören benutzt.
AKG K240DF: Der ist absolut neutral und - wie Holgi schreibt - eher leblos, trocken, aber präzise.
Dann kam noch als Flohmarktfund ein Sennheiser HD 560 Ovation II hinzu: Auch ein Guter.

Mein 'Lieblings' ist dabei immer noch der HD 540 Reference Gold.
Die Sennheisers haben evtl. den Vorteil, dass man heute noch Verschleißteile (Kopfpolster, Kabel steckbar) bekommt.

Es ist aber, wie Holgi schreibt: Man muss leider einiges Lehrgeld bezahlen, bis man einen gefunden hat, dessen Klang einem zusagt und dessen Tragekomfort passt.

VG Jürgen
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#30
Bei THOMANN gibt es eine ausgesprochen große Kopfhörer-Ecke. Da kann man denn auch ausgiebig die Wunschhörer testen.
So wurden es bei mir der erwähnte Beyerdynamic DT 770 PRO und sein halboffenes Gegenstück, der DT 880 PRO.
Mein Lieblingskopfhörer ist zwar schon etwas zerfleddert aber er hat genau mein Wunschklangbild - der DT 801.

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)
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#31
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=268630#post268630 schrieb:Ich kann eigentlich nur davor warnen, sich Kopfhörerempfehlungen von anderen zu holen und zu befolgen.

Ich habe das früher auch gemacht und damals bin ich mit fast keinem der empfohlenen Cans warm geworden. Das individuelle Klangempfinden bei den Nutzern von Kopfhörern ist ebenso vielschichtig wie die Klangbilder der Kopfhörer selbst! Über den grünen Klee gelobte Hörer wie den Beyerdynamic DT 880 habe ich sofort wieder verkauft, weil ich mich mit dem viel zu höhenlastigen Sound nicht anfreunden konnte. Das gilt auch noch für drei oder vier andere Hörer, wie etwa den AKG K601, den ich noch hier liegen habe.

Ich weiß nicht, warum die Leute immer Hörer mit überspitzten Höhen bevorzugen? Ich möchte ein anderes, ausgewogeneres Klangbild, das näher am Sound meiner Lautsprecher ist und da habe ich letztlich zwei Modelle gefunden, die mir zusagen. Einer ist ein Offener mit zwar brillanter, aber eben nicht zu übertriebener Höhenwiedergabe und noch (für einen Offenen) recht tief reichenden Bässen. Der andere ist geschlossen/ohraufliegend und etwas wärmer und runder im Klangbild. Letzterer ist leider von der Verarbeitung und den Materialien her eine Katastrophe und löst sich langsam auf (nach 4 Jahren). Ersatzteile gibt es nicht. Er bleibt aber, bis es gar nicht mehr geht.

Die Bezeichnungen der beiden nenne ich hier mal nicht, weil... siehe oben!

Wenn ich es neutral und unspektakulär will, greife ich zum guten alten AKG K240 Monitor, der mir allerdings für Pop und Rock zu neutral tönt. Da springt der Funke nicht über.

Als Blauzahn-Hörer habe ich einen B & O mit edler Verarbeitung (Nappaleder-Ohrpolster...), den ich gelegentlich auch mit Kabel benutze. Der ist recht basstark, aber sonst nicht auffällig nervend. Seidige, aber nicht schrille Höhen. Der darf auf jeden Fall bleiben. ^^

Ebenso wie ein anderes, offenes schwarzes Exemplar, das aussieht wie ein Billigteil und mich optisch an einen hochohmigen Magnethörer erinnert, wie man ihn am Detektorempfänger benutzt hat. Es ist aber dynamisch und stammt aus den USA. Die Farbe der Beschriftung ist schon weitgehend abgeschabt, aber der Klang begeistert mich nach jeweils kurzer Umgewöhnungszeit immer aufs Neue. Ich verrate, dass er Grado SR 80 genannt wird.

Meine beiden hellgrauen Sennheiser HD 414 aus den 70ern ertrage ich überhaupt nicht mehr! Ich weiß nicht, ob sich die Wandler oder meine Ohren im Lauf der Jahre verändert haben oder ob ich tatsächlich diesen quäkigen, mittenlastigen und bassarmen Klang mal gut gefunden habe? Jetzt jedenfalls nicht mehr! :wacko: X(

Ich kann nur empfehlen, selbst Probe zu hören und danach zu entscheiden, sonst wird das nix!

LG Holgi
Sehr guter Beitrag den ich so 100% unterschreiben kann.
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#32
Eine Empfehlungfür einen kleinen, aber kräftigen Kopfhörerverstärker (heute frisch angekommen...).
VG Jürgen
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#33
Nicht das es manchmal dieses von Holgi vorgestellte Teil ist.
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=244005#post244005 schrieb:Wärmstens empfehlen kann ich in diesem Zusammenhang diesen Bausatz:
klick!
Davon habe ich schon zwei Stück zusammengelötet. Das Ding klingt wirklich absolut super! Keine Verzerrungen, kein Rauschen, ausreichend Dampf (getestet mit Hörern von 15 bis 600 Ohm) und im Vergleich mit meinem "High End"-KH-Verstärker nach Beyerdynamic-Schaltung kann ich wirklich keinen hörbaren Unterschied ausmachen. :wacko:

Einen davon habe ich z.B. in meine Revox A77 eingebaut, weil die bekanntlich keinen vernünftigen, in weiten Bereichen belastbaren KH-Ausgang aufweist. Der KKmoon-Amp ist in einer halben Stunde ohne Gehäuse zusammengebaut. Er benötigt eine Betriebsspannung zwischen 9 und 18 V bei maximal 100 mA. Der in der Revox eingebaute hat dazu einen Dreibeinregler vorgeschaltet bekommen, der aus deren 21 V 15 V macht. Vielleicht gibt es ja auch in der M24 die Möglichkeit, an 12 V= oder mehr zu kommen, ggf. aus der Heizspannung mit einem kleinen Chinesen-step-up-Wandler für 1,46 €.
Natürlich ist das Ding stereophon und die M24 nicht, aber man kann die Eingänge ja parallelschalten.

Für den separat betriebenen, ins Acrylhäuschen eingebauten Verstärker nutze ich entweder ein Steckernetzteil oder einen Batteriebehälter für 8 Mignonzellen. Dem habe ich außerdem einen Stereo/Mono-Umschalter spendiert. Also dem Verstärker, nicht dem Batteriebehälter...

[attachment=27813]

Das nur als meinen Senf zum Thema "kleinen Kopfhörerverstärker nachrüsten". Der kleine KKmoon ist jedenfalls ein echter Geheimtipp. Man lese mal die Bewertungen!

LG Holgi
VG
Wolfgang
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#34
Meiner läuft auf 5V per mitgeliefertem USB-Kabel.
VG Jürgen
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#35
double_ub,'index.php?page=Thread&postID=268756#post268756 schrieb:Nicht das es manchmal dieses von Holgi vorgestellte Teil ist.
Nein, der von Jürgen ist ein Class-D-Verstärker, Class-A-Verstärker, meiner arbeitet mit zwei parallelgeschalteten Operationsverstärkern rein analog und hat nicht so ein schickes Gehäuse!
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#36
Ne, der ist nicht Class-D. Da drinnen sitzt auch ein 5532, allerdings mit angeflanschter diskreter Transistorendstufe (angeblich Class-A). So wie es auf den Bildern (in dem e-bay Link sieht man das Innenleben) aussieht sogar mit Step-Up in der Spannungsversorgung.

Gruß Ulrich
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#37
Wegen der Diode an jedem der 'angeflanschten' Transistoren könnte es vielleicht Class AB sein.
VG Jürgen
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#38
Habe ihm noch eine USB-Powerbank spendiert...
VG Jürgen


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#39
Hallo "Kopfhörende"...

...grundsätzlich stimme ich Euch zu: gerade beim KH sind individuelle Hör- und Tragegewohnheiten ausschlaggebend für das Gefallen oder Nichtgefallen. Ratschläge können also allenfalls in eine bestimmte Richtung weisen (basslaistig, mittenlastig usw. usw.)
Aber gerade bei den Beyerdynamic Modellen 770/880/990 rate ich zur Vorsicht vor einer pauschalen Vorverurteilung. Diese Modelle gibt es mit 3 bzw. 4 unterschiedlichen Bestückungen (Impedanzen), deren Übertragungseigenschaften sich deutlich voneinander unterscheiden. Vor allem, wenn ihre Impedanz nicht optimal zum KH-Verstärker passt. Zu sagen "ein 770Pro macht das-und-das..." ist also ohne die Angabe, um was für eine Variante (16, 32, 80 oder 250 Ohm) es sich handelt, begrenzt aussagekräftig.
Ich für meine Wenigkeit habe unter den Kopfhörern, die ich besitze den AKG K550 als meinen derzeitigen Favoriten auserkoren. Trotz relativ kleiner Impedanz (32 Ohm) ein recht ausgewogener KH, der sich sehr neutral und unanstrengend hören und tragen lässt. Bass- und Höhenlastigere Hörer können zwar kurzzeitig mal Spaß machen, nerven mich aber auf Dauer (d.h. beim längeren Hören.) In dieser Disziplin macht der K550 für mich alles richtig.

https://www.kopfhoerer.de/test/akg-k550/

Gruß
Peter
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#40
Hallo zusammen,

auch ich finde, dass jeder individuell auf seine Bedürfnisse eingehen muss. Jedoch bin ich ein großer Fan von Allrounder wireless over-ear Kopfhörern. Finde es ist einfach extrem praktisch und die sitzen auch nach langem Tragen noch optimal, ohne Schmerzen zu bekommen. Würde sie immer wieder kaufen, denn ich habe das Problem, dass mir meine in-ear Kopfhörer immer wieder rausfallen und das nervt echt :wacko:
Ich kann euch wirklich die Bluethooth Kopfhörer Over Ear von OneOdio empfehlen.


Hoffe ich konnte jemanden weiterhelfen!
LG
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#41
Zu der Aussage von PeZett mit dem Beyerdynamics und den unterschiedlichen Ohm-Klassen, da kann ich nur Zustimmen. Ich mag den Beyerdynamics dt 770 wirklich sehr sehr gerne, hatte anfangs die 80 Ohm Variante, die leider kaputt gegangen ist, da in der linken Ohrmuschel durch mehrfaches runterfallen etwas locker wurde und raschelte, dann fing er an zu knistern, aber keine Angst er ist wirklich unzählige mahle runtergefallen, danach hab ich mir die 250 Ohm Variante geholt, es hört sich tatsächlich "anders" an ich würde sagen besser, in den feinsten Tönen ist dieser etwas klarer, aber an den meisten Abspielquellen einfach etwas zu leise, habe mir deswegen auch einen Kopfhörerverstärker geholt.

Für Bus und Bahn nutz ich allerdings einen Noice Cancelling Kopfhörer, da mich die umliegenden Geräusche doch zu sehr vom eigentlichen Hörmaterial ablenken, habe mir den Test angesehen: https://www.heimkinoheld.de/noise-cancel...erer-test/ und mir anschließend die QuietComfort 20 geholt, da diese noch Kabelgebunden sind. Liegen heute in der Post, bin mal gespannt wie die Dinger klingen Smile 

Habt ihr auch noch andere Erfahrungen mit kabelgebundenen Noice Cancelling Kopfhörern gemacht? Eventuell auch mit Overear?
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