30.04.2021, 20:19
Hallo hannoholgi und A77-Mitstreiter,
Entschuldigung, dass ich den Uralt-Thread wieder aufwärme, den ich dank Stichwortsuche gefunden habe. So musste ich wenigstens keinen neuen aufmachen.
Ich habe heute meine mir im Februar "zugeflogene" dritte A77, eine Mk III / 4-spur nach Tausch etlicher Kondensatoren erstmals messtechnisch in die Mangel genommen und dabei bei einem ersten ganz trivialen Test mit 1kHz / 0db laut VU-Meter das "Pegelsprung-Phänomen" nachvollziehen können, jedoch deutlich ausgeprägter: Die VU-Meter-Anzeige geht bei Umschaltung von Input -> NAB um gut 2 dB rauf, der aufgezeichnete Pegel geht um ca. 1,5 dB rauf, wenn der besagte Schalter in Stellung NAB oder IEC ist (Test bei 19cm/s). Trotz meiner leider inzwischen altersbedingt alles andere als perfekten Ohren ist das nun schon hörbar, nicht nur messbar. Die Stellung des Wiedergabepegel-Potis hat keinen Einfluss auf den relativen Pegel. Die Aufnahmepegelsteller waren bei etwa 1/3 Drehweg
Neugierig hab ich mal schnell an meiner A77 Dolby gegengetestet: die macht das nicht bzw. setzt da eher die Meßungenauigkeit die Grenze.
Sind da irgendwelche Bauelemente-Alterungen vorstellbar ? Alle Elkos und Tantals im Eingangsverstärker sind aber bereits ersetzt (alles hochqualitative neue Elkos, keine Tantals), die Transistoren sind noch Original Oktober 1972, doch m.E. könnten da neue die Ausgangsimpedanz der Stufe wohl nicht verringern...
Ich könnte mich zwar mit dem Phänomen abfinden, aber wir Rostwickler wiollen da ja immer "optimieren", wenn's nur irgendwie geht...
Vielleicht hat ja doch noch jemand eine "neuere Weisheit" zum Thema ?!?
Danke zumindest schon vorab für alle Ideen!
Wolfgang / BandWolf
Entschuldigung, dass ich den Uralt-Thread wieder aufwärme, den ich dank Stichwortsuche gefunden habe. So musste ich wenigstens keinen neuen aufmachen.
Ich habe heute meine mir im Februar "zugeflogene" dritte A77, eine Mk III / 4-spur nach Tausch etlicher Kondensatoren erstmals messtechnisch in die Mangel genommen und dabei bei einem ersten ganz trivialen Test mit 1kHz / 0db laut VU-Meter das "Pegelsprung-Phänomen" nachvollziehen können, jedoch deutlich ausgeprägter: Die VU-Meter-Anzeige geht bei Umschaltung von Input -> NAB um gut 2 dB rauf, der aufgezeichnete Pegel geht um ca. 1,5 dB rauf, wenn der besagte Schalter in Stellung NAB oder IEC ist (Test bei 19cm/s). Trotz meiner leider inzwischen altersbedingt alles andere als perfekten Ohren ist das nun schon hörbar, nicht nur messbar. Die Stellung des Wiedergabepegel-Potis hat keinen Einfluss auf den relativen Pegel. Die Aufnahmepegelsteller waren bei etwa 1/3 Drehweg
Neugierig hab ich mal schnell an meiner A77 Dolby gegengetestet: die macht das nicht bzw. setzt da eher die Meßungenauigkeit die Grenze.
Sind da irgendwelche Bauelemente-Alterungen vorstellbar ? Alle Elkos und Tantals im Eingangsverstärker sind aber bereits ersetzt (alles hochqualitative neue Elkos, keine Tantals), die Transistoren sind noch Original Oktober 1972, doch m.E. könnten da neue die Ausgangsimpedanz der Stufe wohl nicht verringern...
Ich könnte mich zwar mit dem Phänomen abfinden, aber wir Rostwickler wiollen da ja immer "optimieren", wenn's nur irgendwie geht...
Vielleicht hat ja doch noch jemand eine "neuere Weisheit" zum Thema ?!?
Danke zumindest schon vorab für alle Ideen!
Wolfgang / BandWolf
Revox A-77 MkIII Dolby (2-Spur) + A-77 MkII (4-Spur) + A-77 MkIII (4-Spur) / Uher Variocord 263 + Universalgerät 5000 / Telefunken M85KL + 75K-15 d.L. / Grundig TK14 d.L. + TK28 + TK745 / Philips Maestro 304 / Webster Chicago 288 Wire Recorder (Drahtbandgerät)
